50% weniger Einkommenssteuer als zuvor?

    • Lasso
      Lasso
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      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      moin,

      meine mutter hat heute ihre steuerbescheid bekommen. normalerweise haben sich die zahlen immer ziemlich nahe gestanden und dementsprechend waren es mal + oder - 100 euro. im vergleich zu den letzten jahren hat sich aber nun die einkommenssteuerforderung in etwa halbiert und folgernd gibt es eine hohe summe als guthaben zurückgezahlt. meine frage ist nun, wie so etwas passieren kann. bisher glauben wir, dass die sich irgendwie vertan haben. ich habe aus den unterlagen jedenfalls keinen ersichtlichen grund gefunden. vielleicht hat ja jemand ahnung oder hat vergleichbares erlebt. wäre cool.

      danke und schöne feiertage noch!
  • 21 Antworten
    • scrappyyyy
      scrappyyyy
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      Dabei seit: 23.01.2011 Beiträge: 9.268
      Ohne Zahlen wird schwer.

      bga? werbungskosten mal vernünftig abgerechnet?
    • Lasso
      Lasso
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      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      die zahlen sind wie in jedem jahr die gleichen. es ist irgendwie schwer nachzuvollziehen. die einkommenssteuer forderung von denen ist halt quasi halbiert zu de was sie normal verlangen. ich weiß ja nicht was sowas theoretisch beeinflussen kann
    • Lasso
      Lasso
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      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      angenommen die haben halt irgendwo einen fehler gemacht. können die das jederzeit zurückfordern wenn die was merken oder gibt es da ne "verjährungsfrist"?
    • scrappyyyy
      scrappyyyy
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      Dabei seit: 23.01.2011 Beiträge: 9.268
      §173 AO würde mir spontan einfallen
    • Lasso
      Lasso
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      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      hab mir einige sachen dazu durchgelesen, aber es nicht wirklich verstanden. sie hatte auf jeden fall keine ausgaben oder vergleichbares. macht man sich strafbar, wenn man jetzt nicht bescheid sagt, weil man sich wundert, dass man so viel wieder bekommt? ich mein wenn die irgendwo einen fehler gemacht haben, dann ist es ja nicht die schuld meiner mutter? bzw. muss man generell nachfragen bei sowas? ich mein es ist schon sehr auffällig. sie ist vor 3 oder 4 jahren in rente gegangen und hat seit ca. 1.5 jahren einen job auf 400 euro basis, den man ja nicht angeben muss.
    • HAVVK
      HAVVK
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      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      bin überhaupt kein Experte, aber ganz naiv gefragt: wenn die Einkommensteuer deutlich niedriger ist muss doch auch das zu versteuernde Einkommen merklich niedriger sein und wenn sich nix groß an ihrem Einkommen geändert hat, dann offenbar an den absetzbaren Beträgen? so würd ich mich vortasten und du kannst ja ruhig mal konkrete Zahlen posten, wird ja ned so großartig ein Geheimnis sein

      Punkt 1 kannst du ja selber prüfen https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/? aber da wird das FA wohl kaum was falsch gemacht haben ^^
    • Lasso
      Lasso
      Bronze
      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      ich mein ja, es macht keinen unterschied wenn ich zahlen poste, aber es hat sich an den zahlen nichts geändert. kirchensteuer und alles andere is genau gleich. also im verhältnis gesehen, nicht die exakt gleichen zahlen obv. das ist ja das was ich nicht verstehe. die forderung von deren seite hat sich halt um ziemlich genau 50% reduziert zum vorjahr. es ist auch nichts dazu gekommen oder weggefallen.
    • scrappyyyy
      scrappyyyy
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      Dabei seit: 23.01.2011 Beiträge: 9.268
      schonmal das zvE mit der Tabelle verglichen?
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      darauf wollte ich ja hinaus, zvE einfach in meinem Link oben eingeben, da gehen auch frühere Jahre (falls sich wider Erwarten etwas erheblich an der Steuerfunktion geändert hat)

      aber viel wahrscheinlicher ist ein erheblicher Unterschied im zvE und dann müsste man halt weitersuchen
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.054
      gib die Daten in Elster ein und guck was rauskommt.
      Ansonsten ruf Deinen Sahbearbeiter an und frag nach, wenn es Dir solche Sorgen bereitet. Dafür sind sie da ...
    • Sofaking
      Sofaking
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 12.563
      "Die" vertun sich nicht zu ihren Ungunsten, da kannste dir sicher sein
    • Lasso
      Lasso
      Bronze
      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      "In allen Fällen fiele die Steuererstattung höher aus, als sie eigentlich sein dürfte. Aber: „Wenn dem Steuerzahler solche Fehler auffallen, ist er nicht verpflichtet sie zu melden“, gibt Steuerberater Kimmerle zunächst Entwarnung. Wird der Bescheid bestandskräftig, bleibt auch dem Finanzamt in der Regel nichts anderes übrig, als den Fehler hinzunehmen. Zwar gibt es rechtliche Möglichkeiten für die Beamten, auch bestandskräftige Bescheide innerhalb der vierjährigen Festsetzungsfrist nochmals zu ändern. Dazu müssten sie aber zum Beispiel von neuen Tatsachen erfahren haben. „Das ist jedoch nicht der Fall, wenn der Steuerzahler richtige Angaben gemacht und diese sogar zusätzlich mit eigenen Belegen nachgewiesen hat“, sagt Kimmerle. Denn dann lagen ja alle Tatsachen vor, und der Beamte hätte den Fehler vermeiden können, wenn er pflichtbewusst verglichen hätte."

      ich sag also einfach nichts und freu mich einfach? bzw hab ich es richtig verstanden, dass wenn die steuererklärung nicht fehlerhaft, die das "extra" geld nicht wieder einklagen können?
    • Siedepunkt
      Siedepunkt
      Gold
      Dabei seit: 08.10.2008 Beiträge: 1.950
      Original von Lasso
      "In allen Fällen fiele die Steuererstattung höher aus, als sie eigentlich sein dürfte. Aber: „Wenn dem Steuerzahler solche Fehler auffallen, ist er nicht verpflichtet sie zu melden“, gibt Steuerberater Kimmerle zunächst Entwarnung. Wird der Bescheid bestandskräftig, bleibt auch dem Finanzamt in der Regel nichts anderes übrig, als den Fehler hinzunehmen. Zwar gibt es rechtliche Möglichkeiten für die Beamten, auch bestandskräftige Bescheide innerhalb der vierjährigen Festsetzungsfrist nochmals zu ändern. Dazu müssten sie aber zum Beispiel von neuen Tatsachen erfahren haben. „Das ist jedoch nicht der Fall, wenn der Steuerzahler richtige Angaben gemacht und diese sogar zusätzlich mit eigenen Belegen nachgewiesen hat“, sagt Kimmerle. Denn dann lagen ja alle Tatsachen vor, und der Beamte hätte den Fehler vermeiden können, wenn er pflichtbewusst verglichen hätte."

      ich sag also einfach nichts und freu mich einfach? bzw hab ich es richtig verstanden, dass wenn die steuererklärung nicht fehlerhaft, die das "extra" geld nicht wieder einklagen können?
      Wenn du wissen willst, ob ein Fehler vorliegt (und wie du darauf reagierst), solltest du den streitgegenständlichen ESt Bescheid sowie den Bescheid aus dem Vorjahr posten. Natürlich sollten Namen und AZ geschwärzt werden. Ohne diese Fakten kann dir hier keiner qualifiziert Auskunft geben.
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      @Lasso: so schaut's aus

      da du irgendwie gar nicht auf die Möglichkeiten eingehst, der Differenz auf die Schliche zu kommen nehme ich mal an, du weißt es eh dass es ein Fehler ist? na dann, gratz ^^
    • MPN25
      MPN25
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2011 Beiträge: 1.965
      Bescheid schwärzen, einscannen und hier online stellen - dann wird Dir geholfen! Und an meine Vorredner - guckt Euch doch bitte mal § 129 AO an!
    • Lasso
      Lasso
      Bronze
      Dabei seit: 26.06.2006 Beiträge: 5.368
      ich will hier keinerlei damit prahlen o.ä. und die zahlen habe ich scho verglichen. es hat sich nichts geändert. da ich aber keine ahnung habe, ob noch etwas anderes die einkommenssteuer beeinflusst habe ich halt diese vielleicht dummen fragen gestellt. ich hatte halt einfach angst, dass wenn es ein fehler dererseits ist, meine mutter dann am ende "dran ist". ich hatte ja auch im ersten post gesagt, dass wir glauben, dass die einfach einen fehler gemacht haben. wollte lediglich absichern, dass sich das nicht irgendwann rächt, wenn man jetzt nichts angibt.

      frohe ostern noch und vielen dank! :)
    • sebastian789
      sebastian789
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2010 Beiträge: 10
      Einem Familienmitglied von mir ist sowas auch schon passiert, is jetzt schon ne Weile her und da kam keine Rückforderung oder ähnliches...
    • MPN25
      MPN25
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2011 Beiträge: 1.965
      Original von Lasso
      ich will hier keinerlei damit prahlen o.ä. und die zahlen habe ich scho verglichen. es hat sich nichts geändert. da ich aber keine ahnung habe, ob noch etwas anderes die einkommenssteuer beeinflusst habe ich halt diese vielleicht dummen fragen gestellt. ich hatte halt einfach angst, dass wenn es ein fehler dererseits ist, meine mutter dann am ende "dran ist". ich hatte ja auch im ersten post gesagt, dass wir glauben, dass die einfach einen fehler gemacht haben. wollte lediglich absichern, dass sich das nicht irgendwann rächt, wenn man jetzt nichts angibt.

      frohe ostern noch und vielen dank! :)
      Wenn das FA ein Rechenfehler, Zahlendreher unterlaufen ist, bezeichnet man das als offenbare Unrichtigkeit. In diesem Fall kann das FA den Bescheid gem. § 129 AO jederzeit ändern. Seit Euch dessen bitte bewusst!
      So etwas wie Lohnsteuerklasse 2 oder Altersentlastungsbetrag kommt wohl nicht in Betracht?
    • scrappyyyy
      scrappyyyy
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2011 Beiträge: 9.268
      Wayne Lohnsteuerklasse ? 0 Einfluss.

      http://www.grundtabelle.de/Grundtabelle-2014.pdf
      Passen die Zahlen? Nein? ->Verrechnet, FA Kann es aber jederzeit ändern. Ja? Wo ist das Problem? ;)
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