Next Part in my gameplan: Coldcallingranges

    • 0815pokerpr0
      0815pokerpr0
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 03.06.2012 Beiträge: 940
      Hi coaches und pokerpros,

      Ich bin gerade dabei einen sauberen gameplan aufzusetzen um die stakes zu crushen. Nun will ich coldcallingranges vs die einzelnen Positionen erstellen bspw.: am Button vs MP2. Wie gehe ich hier am besten vor? Brauche ich >50% gegen villians Range oder mehr oder weniger???
      Lohnt es sich hierfür die jeweiligen RFI-Werte des jeweiligen Limits per trackingssoftware auszulesen?
      Spiele aktuell NL25
      Hat hier eventuell schon jemand eine größere Sample?
  • 12 Antworten
    • promyk82
      promyk82
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 1.281
      Warum willst du das in Positionen und nicht nach Gegnern aufgliedern?
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      Wichtig ist der Realisierungsfaktor (muss man schätzen), die Potodds, Villains Openingrange und die Anzahl der Spieler hinter dir (beeinflusst den RF) und wie loose oder tight diese sind. RFI Werte sind jetzt nicht so wichtig, alsdass du eine große Sample benötigen würdest. Kann man auch ziemlich genau mitteln, indem man den Schnitt aus 2-4 guten Regs nimmt.

      Warum willst du das in Positionen und nicht nach Gegnern aufgliedern?
      Weil ein Gameplan erstmal gegnerunabhängig ist und gegen unknown optimiert ist.
    • 0815pokerpr0
      0815pokerpr0
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 03.06.2012 Beiträge: 940
      Die Faktoren waren mir auch schon davor bewusst, aber mir geht es nun darum wie ich genau meine Range festlegen kann...
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      Versteh dein Problem nicht. Du 3bettest for Value was geht (knappe Hände können auch als Call besser sein) und coldcallst dann darunter alles was geht. Die benötigten Parameter musst du eben herausfinden. Eigentlich ist nur der RF sehr kniffelig.
    • leipos
      leipos
      Black
      Dabei seit: 11.10.2006 Beiträge: 730
      du rechnest deine pododds aus, zB 3bb open, du bist nicht in den blinds, brauchst also 40% eq gegen seine range. jetzt schätzt du den relisierungsfaktor, bei 0,8 bräuchtest du dann 50% gg die or range, usw usw
    • the_typhoon
      the_typhoon
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 1.362
      Es irritiert mit ein wenig, dass das Wort "Squeeze-Play" noch nicht gefallen ist ?(

      Warum 3bettet man alles was >50% EQ hat und coldcallt den Rest, die Ranges müssen doch auch ausgeglichen sein KK sollte man z.B. in der 3bet- und in der cc-Range haben, oder sind meine Infos out of date? Außerdem gibt es ja noch so etwas wie Playability.
    • DerIkeaElch
      DerIkeaElch
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.05.2010 Beiträge: 5.118
      Original von promyk82
      Warum willst du das in Positionen und nicht nach Gegnern aufgliedern?
      Würde ich auch als viel wichtiger sehen. Gegen manche kannst du 100% squeezen, gegen andere vielleicht 3 oder 4%.
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      RF ist nicht so wichtig. Den musst du nicht zwingend einschätzen können. Ich komm gut klar, wenn ich zu den Mindestequities in Position einfach 10% zusätzlich defende. In Positon kann man ja häufig mehr defenden, als es die reine Equity vorgibt. Und als Ausgangswerte (VPIP, PFR, etc.) sollte man jene nehmen, die man einem Durchschnittsgegner zutraut. Finde die Idee mit dem Mitteln einiger Regs gut. Alternativ könntest du auch von einem optimal spielenden Gegner ausgehen. Das hat den Vorteil, dass du immer ne solide Basis hast, auch für später auf höheren Limits. Denn das ist ne Menge Arbeit, die du dir da antust. Der Nachteil ist obv. der, dass NL25 Spieler nicht so optimal spielen, du also Value liegen lassen würdest, aber auch kein Minus machen würdest. Du könntest dann aber auch pauschale Abstufungen vornehmen und zb. limitgerecht ein paar Prozent mehr als Optimum auf 5Bets folden. Diese Prozentwerte nimmst du dann als deine standardmäßige Abweichung von deinen erstellten Ranges her. So kannst du NL25 mit den optimalen Ranges verbinden und musst dir die Arbeit nur einmal antun.

      Falls du rechnerische Hilfe brauchst, kann ich dir an einem Beispiel zeigen, wie man das macht.
    • leipos
      leipos
      Black
      Dabei seit: 11.10.2006 Beiträge: 730
      Verstehe ich es richtig, dass du OP rätst in MP vs UTG nach Pododds + 10% zu defenden - quasi mehr Hände zu spielen als UTG openraist?
    • 0815pokerpr0
      0815pokerpr0
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 03.06.2012 Beiträge: 940
      Original von leipos
      Verstehe ich es richtig, dass du OP rätst in MP vs UTG nach Pododds + 10% zu defenden - quasi mehr Hände zu spielen als UTG openraist?
      So habe ich es verstanden
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.462
      Habe es so verstanden, dass er von einem RF von 1.1 ausgeht.
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Ich meinte das overall. Positionsbezogen auf UTG würd ich nicht so loose defenden. Das Ganze ist sehr stark skillabhängig, weshalb ich schrittweises Aufloosen in kleinen Prozentschritten am besten finde. Pauschalangaben sind da schwer zu machen. Die 10% wolte ich grob als Orientierungshilfe angeben. Dauert natürlich immer recht lang, bis ne ordentliche Sample vorhanden ist. In Verbundung mit HBen kann man aber idR. relativ bald abschätzen, ob man zu loose unterwegs ist oder nicht.