Kapital aus Cannabis-Legalisierung

    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Ich bin fest davon überzeugt, dass Cannabis mittelfristig in Deutschland legalisiert wird. Das öffnet einen Milliardenmarkt und die wenigsten Kleinkriminellen werden in der Lage sein daraus großflächig Kapital zu schlagen. Ich habe zwar rudimentäre Ahnung, aber was wäre eurer Meinung nach die beste Position in der Wertschöpfungskette? Die gesamte Produktion wird auch sicher nicht vom Staat getragen, die Frage wird nur sein wie die Regularien sein werden und wie leicht/schwer es sein wird an diese zu kommen.
      Jeglicher Input willkommen.
  • 93 Antworten
    • Starfighter99
      Starfighter99
      Gold
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 4.197
      Produzent für die ganzen Shops, die dann wie Pilze aus dem Boden schießen werden, aber ich glaube hier in DE werden uns vorher noch graue Haare wachsen bevor das Legal ist.
    • flowIIpoker
      flowIIpoker
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2007 Beiträge: 4.297
      warum sollten denn die ganzen kriminellen wegsterben?!? lizenzen und steuern werden doch sicherlich auf die legalen waren drauf geschlagen.
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Ich habe nirgends geschrieben dass die Kriminellen wegsterben werden. Die meisten der Kleinkriminellen werden aber nicht in der Lage sein, daraus ein großes Geschäft zu machen.
    • Rockroyal7
      Rockroyal7
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2011 Beiträge: 1.400
      wenn es legal ist, ist es langfristig ein Geschäft wie jedes andere auch. Dann kannste auch ne Brennerei aufmachen. Da werden viele kommen, das Einzige was dann noch zählt ist, ob du genug Kapital hast und ein guter Geschäftsmann bist. Das Produkt ist bei der Masse der Anbieter dann nur noch nebensächlich.

      Außerdem kiffen für Leute mit chronische Schmerzen find ich ok. Aber alles andere wäre dann auch ein Geschäft mit dem Tod, wie in der Alkohol und Tabakindustrie.
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Es ist aber ein himmelweiter Unterschied ob du in einen gesättigten Markt einsteigst oder in einen gerade neu entstehenden. Dass man Kapital braucht und ein guter Geschäftsmann sein muss sind auch offensichtliche Dinge.

      Die Frage ist halt wie hoch die Eintrittsbarrieren in Form von Regulierungen und Auflagen sein werden und an welcher Stelle der Wertschöpfungskette man einsteigt.
    • Starfighter99
      Starfighter99
      Gold
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 4.197
      Original von Rockroyal7
      wenn es legal ist, ist es langfristig ein Geschäft wie jedes andere auch. Dann kannste auch ne Brennerei aufmachen. Da werden viele kommen, das Einzige was dann noch zählt ist, ob du genug Kapital hast und ein guter Geschäftsmann bist. Das Produkt ist bei der Masse der Anbieter dann nur noch nebensächlich.

      Außerdem kiffen für Leute mit chronische Schmerzen find ich ok. Aber alles andere wäre dann auch ein Geschäft mit dem Tod, wie in der Alkohol und Tabakindustrie.

      Cannabis tötet niemanden, man kann es auch Essen als Gebäck oder mit einem Vaporizer inhalieren ohne die schädlichen Stoffe aufzunehmen, die beim Rauchen mit Tabak entstehen.
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Keine Moraldiskussion bitte.
    • Rockroyal7
      Rockroyal7
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2011 Beiträge: 1.400
      Original von Starfighter99
      Original von Rockroyal7
      wenn es legal ist, ist es langfristig ein Geschäft wie jedes andere auch. Dann kannste auch ne Brennerei aufmachen. Da werden viele kommen, das Einzige was dann noch zählt ist, ob du genug Kapital hast und ein guter Geschäftsmann bist. Das Produkt ist bei der Masse der Anbieter dann nur noch nebensächlich.

      Außerdem kiffen für Leute mit chronische Schmerzen find ich ok. Aber alles andere wäre dann auch ein Geschäft mit dem Tod, wie in der Alkohol und Tabakindustrie.

      Cannabis tötet niemanden, man kann es auch Essen als Gebäck oder mit einem Vaporizer inhalieren ohne die schädlichen Stoffe aufzunehmen, die beim Rauchen mit Tabak entstehen.
      Aber die meisten werden es rauchen und für die psyche ist auch nichts. Aber jeder muss es selbst wissen ob er sich berauschen will. Und der Verkäufer, ob er von der Schwäche der anderen leben will.
    • bensen3k
      bensen3k
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2009 Beiträge: 622
      Original von Rockroyal7
      Original von Starfighter99
      Original von Rockroyal7
      wenn es legal ist, ist es langfristig ein Geschäft wie jedes andere auch. Dann kannste auch ne Brennerei aufmachen. Da werden viele kommen, das Einzige was dann noch zählt ist, ob du genug Kapital hast und ein guter Geschäftsmann bist. Das Produkt ist bei der Masse der Anbieter dann nur noch nebensächlich.

      Außerdem kiffen für Leute mit chronische Schmerzen find ich ok. Aber alles andere wäre dann auch ein Geschäft mit dem Tod, wie in der Alkohol und Tabakindustrie.

      Cannabis tötet niemanden, man kann es auch Essen als Gebäck oder mit einem Vaporizer inhalieren ohne die schädlichen Stoffe aufzunehmen, die beim Rauchen mit Tabak entstehen.
      Aber die meisten werden es rauchen und für die psyche ist auch nichts. Aber jeder muss es selbst wissen ob er sich berauschen will. Und der Verkäufer, ob er von der Schwäche der anderen leben will.

      Dein Ernst?
    • cherubium
      cherubium
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 3.936
      sau dummes Argument. Alkohol tötet auch niemanden. Wenn ich mir natürlich jeden Tag eine Kiste + 3 Flaschen Vodka rein knalle, ist es was anderes. Gibt fast kein Produkt, was nach der Definition nicht ein Geschäft "mit dem Tod" ist. Fleisch, Süßwaren, Kleidung, Elektronik, PKW, Fahrrad, Snowboarden... für alles und wegen allem Sterben Mensch und Tier reihenweise. Who cares. Zu viel, zu schnell, zu exzessiv, oder einfach nur unglücklich und pech. So ist das im Leben eben.

      Ich glaube, dass der illegale Cannabishandel extrem einbrechen würde. Soweit, dass er nahezu unbedeutend ist.
      Jeder den ich kenne würde lieber mehr zahlen und wüsste, dass es aus kontrolliertem Anbau kommt, als Zeug von der Straße.
      Klar, jeder hat seinen Lieblingsdealer, der eine hat bessere, der andere weniger gute Connections. Trotzdem: Bevor ich fürs Gramm gras 12-15€ beim (zwischen)Dealer des Vertrauens bezahle, hol ich mir lieber was für 20€ aus dem Grasshop und weiß, dass keine Scheiße dabei ist bei gleichbleibender Qualität.
      Wer nicht gerade am Hungertuch nagen muss, würde nie wieder auf der Straße kaufen. Das tun nur die, die viel Kiffen und/oder keine Kohlen haben.
      An welche Stelle der Supply Chain die besten Margen zu erziehlen sind... vermutlich beim Erzeuger, wie meistes.
    • Rockroyal7
      Rockroyal7
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2011 Beiträge: 1.400
      Original von draghkar
      Es ist aber ein himmelweiter Unterschied ob du in einen gesättigten Markt einsteigst oder in einen gerade neu entstehenden. Dass man Kapital braucht und ein guter Geschäftsmann sein muss sind auch offensichtliche Dinge.

      Die Frage ist halt wie hoch die Eintrittsbarrieren in Form von Regulierungen und Auflagen sein werden und an welcher Stelle der Wertschöpfungskette man einsteigt.
      Auflagen wirds bei der geschichte ohne ende geben und dazu kommt wir leben in einer globalisierten Welt, wenn es bei uns legal wird, kommen erst mal die Amis etc. zu uns, die das alles schon durchgemacht haben und dazu mit ihrer kompletten Produktpalette, Werbung. Wenn es ein Milliarden-Geschäft ist, dann kommt es eben auf dich an, deine Idee. Aber die Konkurrenz wird gleich Bombe sein, meiner Meinung nach.
    • bensen3k
      bensen3k
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2009 Beiträge: 622
      Original von cherubium
      sau dummes Argument. Alkohol tötet auch niemanden. Wenn ich mir natürlich jeden Tag eine Kiste + 3 Flaschen Vodka rein knalle, ist es was anderes. Gibt fast kein Produkt, was nach der Definition nicht ein Geschäft "mit dem Tod" ist. Fleisch, Süßwaren, Kleidung, Elektronik, PKW, Fahrrad, Snowboarden... für alles und wegen allem Sterben Mensch und Tier reihenweise. Who cares. Zu viel, zu schnell, zu exzessiv, oder einfach nur unglücklich und pech. So ist das im Leben eben.

      Ich glaube, dass der illegale Cannabishandel extrem einbrechen würde. Soweit, dass er nahezu unbedeutend ist.
      Jeder den ich kenne würde lieber mehr zahlen und wüsste, dass es aus kontrolliertem Anbau kommt, als Zeug von der Straße.
      Klar, jeder hat seinen Lieblingsdealer, der eine hat bessere, der andere weniger gute Connections. Trotzdem: Bevor ich fürs Gramm gras 12-15€ beim (zwischen)Dealer des Vertrauens bezahle, hol ich mir lieber was für 20€ aus dem Grasshop und weiß, dass keine Scheiße dabei ist bei gleichbleibender Qualität.
      Wer nicht gerade am Hungertuch nagen muss, würde nie wieder auf der Straße kaufen. Das tun nur die, die viel Kiffen und/oder keine Kohlen haben.
      An welche Stelle der Supply Chain die besten Margen zu erziehlen sind... vermutlich beim Erzeuger, wie meistes.
      Letzteres ergibt keinen Sinn. Was bringt dir die Legalisierung wenn du 50% mehr im Laden zahlst, dazu gesagt sei auch, das du auch in CS in den Niederlanden niemals sicher sein kannst das die Pflanze unbehandelt ist (Profitgier)
    • cherubium
      cherubium
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 3.936
      der sinn steht da. lies noch mal
    • Rockroyal7
      Rockroyal7
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2011 Beiträge: 1.400
      Original von cherubium
      sau dummes Argument. Alkohol tötet auch niemanden. Wenn ich mir natürlich jeden Tag eine Kiste + 3 Flaschen Vodka rein knalle, ist es was anderes. Gibt fast kein Produkt, was nach der Definition nicht ein Geschäft "mit dem Tod" ist. Fleisch, Süßwaren, Kleidung, Elektronik, PKW, Fahrrad, Snowboarden... für alles und wegen allem Sterben Mensch und Tier reihenweise. Who cares. Zu viel, zu schnell, zu exzessiv, oder einfach nur unglücklich und pech. So ist das im Leben eben.

      Klar es gibt viel Übel auf der Welt und Hammer viel Pro wie Contra zur Cannabis-Legalisierung. Dennoch nur weils legal wird ist das Handeln damit nicht gleich gut, aber besser ist als illegal, da bin ich eurer Meinung.

      Nur find ich persönlich Cannabis Scheiße und nicht ungefährlich. Sind halt nicht alle so starke Persönlichkeiten das sie mit der Droge umgehen können.
    • bensen3k
      bensen3k
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2009 Beiträge: 622
      is einfach nur dumm. die preise werden sich nicht groß ändern sobald du es legal kaufen kannst. siehe nachbarland.

      edit: zudem würde der legalisierte Markt mit dem schwarzen konkurrieren.
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Original von Rockroyal7
      Original von cherubium
      sau dummes Argument. Alkohol tötet auch niemanden. Wenn ich mir natürlich jeden Tag eine Kiste + 3 Flaschen Vodka rein knalle, ist es was anderes. Gibt fast kein Produkt, was nach der Definition nicht ein Geschäft "mit dem Tod" ist. Fleisch, Süßwaren, Kleidung, Elektronik, PKW, Fahrrad, Snowboarden... für alles und wegen allem Sterben Mensch und Tier reihenweise. Who cares. Zu viel, zu schnell, zu exzessiv, oder einfach nur unglücklich und pech. So ist das im Leben eben.

      Klar es gibt viel Übel auf der Welt und Hammer viel Pro wie Contra zur Cannabis-Legalisierung. Dennoch nur weils legal wird, was besser ist als illegal, bin ich eurer Meinung. Find ich persönlich Cannabis Scheiße und nicht ungefährlich. Sind halt nicht alle so starke Persönlichkeiten das sie mit der Droge umgehen können.
      Was du hier findest interessiert aber niemanden. KEINE MORALDISKUSSIONEN

      Es bringt offensichtlich nichts erst mit dem "Anbau" zu beginnen, wenn Cannabis bereits legal und der Markt damit geöffnet ist, da sonst große Player bereits am Start sind. Nur wie tritt man vorher bzw im laufenden Prozess an "den Staat" ran bezüglich Regularien bzw wie bringt man in Erfahrung was dafür benötigt wird im Fall der Fälle?
      Vertriebskanäle dürften auch ungleich schwerer sein als bei "normalen" Produkten, außer physischen Shops bleibt ja nicht viel übrig. Gehe nicht davon aus, dass man Cannabis übers Internet bestellen wird können (Altersnachweis, ...)
    • AbbAUbaR
      AbbAUbaR
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2007 Beiträge: 40.752
      Die beste Position in der Wertschöpfungkette dürfte wohl der Staat haben.
    • Rockroyal7
      Rockroyal7
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2011 Beiträge: 1.400
      Ehrlich, wenn du da Kohle drin siehst, würde ich es mir anschauen, wie es die Tophändler jetzt in Amerika machen. Viel anders wird es bei uns auch nicht laufen. gl
    • flowIIpoker
      flowIIpoker
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2007 Beiträge: 4.297
      wuerde es nicht jetzt schon sinn machen, einen legalen hanfshop aufzubauen.
      dann kennt man doch einiger massen seine potentielle kundschaft und deren beduerfnisse.

      die frage ist nur, wie man dann spaeter an eine solche lizenz kommen kann.
      mitarbeiter mit psychologischer ausbildung oder in pharmazie, sind bestimmt auch nicht verkehrt