Anpassung CG-Strategie an Turnierpoker

    • wblake37
      wblake37
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2015 Beiträge: 77
      Salut,

      ich spiele online eigentlich nur CG, weil mir das mehr zusagt. Allerdings spiele ich ab und zu auch mal Homerunden, in denen meist nach Turnierregeln gespielt wird.

      Gibt es Grundsätzliches, das man an der CG-Strategie für die Turnierregeln anpassen sollte? Oder ist der CG Gameplan eigentlich nicht wirklich haltbar?

      Was sind die Grundprinzipien, die man bei Turnieren beachten und im Gegensatz zum Cashgame anders machen sollte?

      Gruß!
  • 9 Antworten
    • bambTTcha88
      bambTTcha88
      Bronze
      Dabei seit: 13.09.2009 Beiträge: 3.214
      Dauert wohl zu lange alles zu erklären. shortere stacks, icm etc.
      ist ne hamegame runde, daddel einfach nen bisschen.
    • wblake37
      wblake37
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2015 Beiträge: 77
      Original von bambTTcha88
      Dauert wohl zu lange alles zu erklären. shortere stacks, icm etc.
      ist ne hamegame runde, daddel einfach nen bisschen.
      Ich gewinne aber gerne.

      Über ICM habe ich schon in Eike Adlers Pokerbüchern gelesen und als für regelmäßigere Turnierspiele abgespeichert.

      Gibt es nicht ein paar grundsätzliche Richtlinien, die sich simpel formulieren lassen?
    • bambTTcha88
      bambTTcha88
      Bronze
      Dabei seit: 13.09.2009 Beiträge: 3.214
      kleiner raisen, kleiner beten (weil tourneylife was wert ist im gegensatz zu cg)
      dann solltest du openjameranges kennen. was jam ich von wo für wieviel bb und genauso was du callen kannst.
    • SchnuckelHase
      SchnuckelHase
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2015 Beiträge: 15
      schau dir doch einfach hier die videos an, wird doch alles erklärt.
    • ine23
      ine23
      Bronze
      Dabei seit: 11.10.2009 Beiträge: 1.602
      tighter callen, tighter bluffen. wenns ganz einfach sein soll.

      aber kommt halt schon stark auf die gegner drauf an. ist ahnung vorhanden oder gar keine?

      weit verbreitetes leak ist das mit shallow stacks dann zu tight agiert wird. AJs ist halt 15bb deep die nuts.

      nash ranges anschauen schadet nie. bekommt man ein gefühl dafür was man so alles broken kann.
    • EinfachRoman
      EinfachRoman
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2014 Beiträge: 42
      Original von ine23
      tighter callen, tighter bluffen. wenns ganz einfach sein soll.

      aber kommt halt schon stark auf die gegner drauf an. ist ahnung vorhanden oder gar keine?

      weit verbreitetes leak ist das mit shallow stacks dann zu tight agiert wird. AJs ist halt 15bb deep die nuts.

      nash ranges anschauen schadet nie. bekommt man ein gefühl dafür was man so alles broken kann.
      AJ 15 BB kann auch ein fold sein.
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Grundsätzlich kannst du...
      TAGisch spielen, die wenigen Hände aber hart ballern und mehr bluffen, wegen des tighten Images
      Smallball spielen, also massig spekulative Hände, wenn du Position hast und viele kleine Pötte stehlen, keine großen
      Longball spielen, also noch mehr Hände, wo du auch oft harte Bluffs für deinen vollen Stack auspackst (FE vorausgesetzt)
      Ne Mischung aus Smallball und Longball spielen...

      Wichtig ist, dass ein verlorener Chip wertvoller als ein gewonnener ist. Das Überleben ist also wichtig. Aber versuch trotzdem auf Sieg zu spielen. Orientiere dich am M (von Harrington) bzw. CSI (von Weißnichtmehr).

      M 17+ normales Poker, ip mehr oder weniger spekulative Hände spielen
      M 12+ etwas aggressiver werden, weniger callen
      M 7+ noch aggressiver werden, nicht callen (Restealphase -> Fearequity nutzen)
      M 2+ push or fold (Nashranges)
      M 0+ game over

      Noch ein Buchtipp: Kill everyone von Weißnichtmehr. Darin wird viel über den Bubblefaktor gesprochen. Dieser beschreibt die zusätzliche Equity, die du brauchst, wenn du was shippen/callen willst. Wenn du nur ab und an Turniere spielst, kannst du das aber vernachlässigen. Da würd ich als Turniernoob vll. ne Pauschalequity draufschlagen von 10% für jede Hand. Ist wahrscheinlich weit weg vom Ideal, aber vll. trotzdem ne halbwegs brauchbare Orientierung.

      Hoffe, das hilft ein bisschen.
    • wblake37
      wblake37
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2015 Beiträge: 77
      Original von Renne01
      Hoffe, das hilft ein bisschen.

      Tut es, vielen Dank!

      Auch an die anderen.
    • Marko2000
      Marko2000
      Bronze
      Dabei seit: 28.07.2007 Beiträge: 228
      Das M von Harrington kenne ich. Aber was ist das CSI? Und von wem?