Diskussionsthread Prozess Eddy Scharf

    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Liebe PSler,

      aufgrund der enormen Commentanzahl zu den entsprechenden News halte ich einen Diskussionsthread für sinnvoll:

      Link Text...

      http://de.pokerstrategy.com/news/world-of-poker/Eddy-Scharf-im-Interview:-D ie-finanzielle-Hinrichtung-_93499/


      Ich persönlich möchte, ohne im Detail auf das Urteil einzugehen, dazu kurz anmerken, dass man an dieser Stelle schon von einem unglaublichen Bad Beat für Eddy sprechen kann und man daher durchaus tiefes Mitgefühl haben sollte.

      Der Bad Beat besteht meiner Meinung nach insbesondere darin, dass ausgerechnet er diesen langen, kräftezehrenden und mit enormen Kosten verbundenen Prozess führen musste und nicht die zahlreichen anderen deutschen Pros, die damals, in Deutschland lebend!, ebenfalls hohe Gewinne in MTTs eingefahren haben. Soweit ich vermute, hätte dies ebenso gut Spieler wie Naujoks, Danzer, Strassmann (RIP), Ruthenberg, Holz, Langmann,Heinzelmann etc. treffen können.

      Irre ich mich oder war es mehr oder weniger Zufall, dass ausgerechnet Scharf "rausgepickt" wurde, oder gab es spezielle Gründe? Im damaligen TV-Bericht schien es zumindest etwas zufällig geschehen zu sein (HendonMob wurde angeschaut) :


      Persönlich und subjektiv empfinde ich dies schon recht hart, bedenkt man, dass er als Pilot ( laut wiki seit 1980) mit rund 100-120k Jahreseinkommen, Poker faktisch eher als Hobby gespielt hat. Somit war er wohl kein richtiger "Pro" und hat zudem hohe Steuern (auf sein Einkommen) gezahlt, anders als "richtige" Pros.

      Eure Meinungen? Kurze Anmerkung: Ich weiss, Eddy wurde hier wegen seines Strampleranzug-Threads hart geflamed, aber bitte lasst uns angesichts der Härte des Thema für ihn diesmal sachlich bleiben.
  • 21 Antworten
    • MrPGrey
      MrPGrey
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2008 Beiträge: 1.635
      Warum wurde er rausgepickt?

      Weil der Bro vom FA scheinbar gern Poker after Dark auf DSF geschaut hat und dort Scharf und Vörtmann gesehen hat.

      mfg
    • ARIAploMAX
      ARIAploMAX
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2013 Beiträge: 881
      Habs jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber ist Pius Heinz nicht auch ein Steuerflüchtling, der kurz vor oder während der WSOP nach Österreich gezogen ist?
      Ist bestimmt auch der ungeklärteen Rechtslage geschuldet, bzw. hatte er keinen Bock auf Steuern zahlen, was ja auch Problemlos möglich gewesen wäre, hab z.B. Über meine Steuerberaterin nen sehr guten Draht zur Sachbearbeiterin beim Finanzamt.

      Danzer ist ja auch in Salzburg unterwegs und wird schon wissen warum er da seinen Wohnsitz hat.

      Die ganzen Onlinepros die in Deutschland leben werden das Risiko schon abwägen können wies mit dem Finanzamt aussieht, bzw. mit ihnen zusammenarbeiten.

      Am Ende des Tages kommt halt keiner drann vorbei, da reichts schon einmal anonym angeschwärzt zu werden ...
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Die anderen Pros, zumindest die genannten, waren damals auch alle in D, soweit ich mich erinnere. Danzer war afaik damals in Passau (oder Regensburg) und auch auf Stars als "Germany" angezeigt. Klar sind dann viele nach AUT gezogen.

      Nur weil er im DSF war, wäre als Grund schon sehr hart. Zumal der entsprechende Fahnder ja direkt googlen konnte, dass er
      a) einen hochbezahlten Hauptjob hat, auf den er hohe Steuern zahlt (denke Höchstsatz)
      b) andere dt. Pros (die genannten) sehr viel mehr gewinnen und keinem Job nachgehen.

      Doch er alleine muss nun die Gerichtskosten (denke mal gut 6-stellig), den Stress etc. überstehen.
    • DerIkeaElch
      DerIkeaElch
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.05.2010 Beiträge: 5.118
      Original von ARIAploMAX
      Habs jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber ist Pius Heinz nicht auch ein Steuerflüchtling, der kurz vor oder während der WSOP nach Österreich gezogen ist?
      Pius ist zwischen dem Hauptbewerb des ME und den November-9 nach Wien gezogen. Ging auch um die Steuern, auch wenn er es dann nach dem Deal mit Pokerstars plötzlich offiziell abgestritten hat. Ist aber mittlerweile wieder daheim in D.
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Steuerfahnder gucken bestimmt auch mal Poker und da kann man eben auch mal auf Ideen für die tägliche Arbeit kommen. Wurde ja ausreichend auf Erfolge einzelner Spieler hingewiesen. Und Scharf zahlt mit einem normalen Pilotengehalt sicherlich nicht den Höchstsatz. Im Urteil steht, dass er mit seiner Frau zusammenveranlagt wird womit die Höchstsatzgrenze ca. bei 500k liegt. Sollte seine Frau keine signifikanteren Einkünfte haben, dann wird Scharf sehr wahrscheinlich in Steuerklasse 3 besteuert und damit sinnvollerweise zusätzlich entlastet...
    • glissario
      glissario
      Black
      Dabei seit: 13.06.2006 Beiträge: 2.756
      Wer sagt dir, dass die genannten keine Verfahren am Hals haben?
    • chrkal
      chrkal
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2010 Beiträge: 3.186
      das hauptproblem ist wohl, daß das finanzamt ihm die anerkennung seiner kosten (buyins, hotels, reisen, etc.) verweigert. er muss nicht seinen gewinn, sondern seinen kompletten umsatz versteuern. er konnte nie davon ausgehen, daß er entsprechende nachweise hätte aufbewahren sollen. obv kann das onlinepros nicht passieren, die können sich im zweifelsfall einfach ihre handhistories neu zusenden lassen und als denkbare abschreibungen kommt nicht viel in betracht (und dann auch nur strittige/limitierte sachen wie "arbeitszimmer"/internet/strom).
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Es werden ihm geschätzte Kosten zugestanden, aber nicht die von ihm angegebenen und unbelegbaren Kosten. Zum Teil weil da ein großer Privatanteil drinsteckt (Jahresurlaub _auch_ zum Poker zu nutzen bedeutet, dass du die Kosten für die Reise nicht anrechnen kannst, denn sonst wäre es ja eine wegen Poker unternommene Reise und das läuft seinem eigenen Vortrag entgegen, dass er Hobbyspieler ist). Ich finde übrigens diese Anfrage beim Finanzamt interessant. Die würde ich gerne mal lesen um besser zu verstehen welche Pokergewinne dort als steuerfrei eingestuft wurden...
    • schoenerHans
      schoenerHans
      Einsteiger
      Dabei seit: 02.09.2015 Beiträge: 15
      Wenn der TE nicht so "neidvoll" und undifferenziert, den Anfang bereitet hätte, würde hier evtl. eine Diskussion zustande kommen.

      Original von SomeTimeForPoker

      Eure Meinungen? Kurze Anmerkung: Ich weiss, Eddy wurde hier wegen seines Strampleranzug-Threads hart geflamed, aber bitte lasst uns angesichts der Härte des Thema für ihn diesmal sachlich bleiben.
      Da hast du es schon in der Einleitung verkackt. Die Art und Weise ist es, die dich diskreditiert.

      Und bitte, wie kann man ausgerechnet einen Toten, bei solch einem Thema erwähnen? Da gebietet sich doch aller Respekt, Ihn in Frieden Ruhen zu lassen, auch seinen Angehörigen gegenüber.


      Tut mir Leid, aber so kann man dieses Thema, in meinen Augen nicht beginnen, so anmaßend auch gegenüber anderen Spielern. Das gilt nicht nur für OP.

      m2c
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Original von schoenerHans
      Wenn der TE nicht so "neidvoll" und undifferenziert, den Anfang bereitet hätte, würde hier evtl. eine Diskussion zustande kommen.

      Original von SomeTimeForPoker

      Eure Meinungen? Kurze Anmerkung: Ich weiss, Eddy wurde hier wegen seines Strampleranzug-Threads hart geflamed, aber bitte lasst uns angesichts der Härte des Thema für ihn diesmal sachlich bleiben.
      Da hast du es schon in der Einleitung verkackt. Die Art und Weise ist es, die dich diskreditiert.

      Und bitte, wie kann man ausgerechnet einen Toten, bei solch einem Thema erwähnen? Da gebietet sich doch aller Respekt, Ihn in Frieden Ruhen zu lassen, auch seinen Angehörigen gegenüber.


      Tut mir Leid, aber so kann man dieses Thema, in meinen Augen nicht beginnen, so anmaßend auch gegenüber anderen Spielern. Das gilt nicht nur für OP.

      m2c
      Neidisch worauf genau? Ich habe Mitgefühl für Eddy ausgedrückt und zugleich geäußert, dass es hart ist, dass nun ausgerechnet er derart büßen muss, worauf soll ich da neidisch sein?

      Zudem: Warum "diskreditiert" es mich in deinen Augen, wenn ich um sachliche Beiträge bitte? Gefällt dir Sachlichkeit nicht?
    • chrkal
      chrkal
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2010 Beiträge: 3.186
      Original von Stoxx81
      Zum Teil weil da ein großer Privatanteil drinsteckt (Jahresurlaub _auch_ zum Poker zu nutzen bedeutet, dass du die Kosten für die Reise nicht anrechnen kannst, denn sonst wäre es ja eine wegen Poker unternommene Reise und das läuft seinem eigenen Vortrag entgegen, dass er Hobbyspieler ist).
      diese logik verstehe ich nicht, wieso soll ein hobbyspieler nicht in seinem jahresurlaub an der wsop teilnehmen? denkbar ist auch, daß er neben dem pokern dort urlaub macht, also eine woche turniere, die nächste party. falls ein pokerpro das so macht, wieso soll dieser die kosten dann nicht hälfitg absetzen können?

      nach der logik unterliegt jeder pokerspieler einem negative freeroll: solange er verliert, kann er nichts absetzen, gewinnt er, gilt er als pro und muss alles versteuern.
    • schoenerHans
      schoenerHans
      Einsteiger
      Dabei seit: 02.09.2015 Beiträge: 15
      Original von SomeTimeForPoker
      Original von schoenerHans
      Wenn der TE nicht so "neidvoll" und undifferenziert, den Anfang bereitet hätte, würde hier evtl. eine Diskussion zustande kommen.

      Original von SomeTimeForPoker

      Eure Meinungen? Kurze Anmerkung: Ich weiss, Eddy wurde hier wegen seines Strampleranzug-Threads hart geflamed, aber bitte lasst uns angesichts der Härte des Thema für ihn diesmal sachlich bleiben.
      Da hast du es schon in der Einleitung verkackt. Die Art und Weise ist es, die dich diskreditiert.

      Und bitte, wie kann man ausgerechnet einen Toten, bei solch einem Thema erwähnen? Da gebietet sich doch aller Respekt, Ihn in Frieden Ruhen zu lassen, auch seinen Angehörigen gegenüber.


      Tut mir Leid, aber so kann man dieses Thema, in meinen Augen nicht beginnen, so anmaßend auch gegenüber anderen Spielern. Das gilt nicht nur für OP.

      m2c
      Neidisch worauf genau? Ich habe Mitgefühl für Eddy ausgedrückt und zugleich geäußert, dass es hart ist, dass nun ausgerechnet er derart büßen muss, worauf soll ich da neidisch sein?

      Zudem: Warum "diskreditiert" es mich in deinen Augen, wenn ich um sachliche Beiträge bitte? Gefällt dir Sachlichkeit nicht?

      Aus persönlichen Gründen, ist das mein letzter Post in diesem Thread.

      1. Die Thematik wird schon behandelt - im Regulierungsthread.

      2. Es gibt schon einen Thread, den Du schon angesprochen hast: Eddy Scharf - Strategen im Strampelanzug . Außerdem gibt es
      hier eine Moderation, die die jeweiligen und unangemessenen Posts, entfernen kann.

      3. In diesem Steuerprozess, geht es um Eddy Scharf und laut dem FG K*ln, um die Einkommensteuer aus 2008. Hier ist weder ein anderer Spieler beteiligt, noch finde ich es adäquat, diese ständig beim Namen zu nennen, obwohl sie rein gar nichts damit zu tun haben. Hier stehen auch deren Gewinne, nicht zur Disposition.

      4. Wenn man selbst, um sachliche Beiträge bittet, dann sollte man auch in der Lage sein, einen sachlichen Eingangspost zu erstellen. Leider hast Du das nicht geschafft.


      Deine Fragen beantworte Dir bitte selbst, so unglücklich, wie du sie formuliert hast.
    • Gallagher
      Gallagher
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 3.948
      .
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Original von chrkal
      Original von Stoxx81
      Zum Teil weil da ein großer Privatanteil drinsteckt (Jahresurlaub _auch_ zum Poker zu nutzen bedeutet, dass du die Kosten für die Reise nicht anrechnen kannst, denn sonst wäre es ja eine wegen Poker unternommene Reise und das läuft seinem eigenen Vortrag entgegen, dass er Hobbyspieler ist).
      diese logik verstehe ich nicht, wieso soll ein hobbyspieler nicht in seinem jahresurlaub an der wsop teilnehmen? denkbar ist auch, daß er neben dem pokern dort urlaub macht, also eine woche turniere, die nächste party. falls ein pokerpro das so macht, wieso soll dieser die kosten dann nicht hälfitg absetzen können?

      nach der logik unterliegt jeder pokerspieler einem negative freeroll: solange er verliert, kann er nichts absetzen, gewinnt er, gilt er als pro und muss alles versteuern.
      Wenn du das trennen und nachweisen kannst, dann könntest du die anteiligen Kosten für die erste Woche ansetzen. Also als Pro, der aus beruflichen Gründen für eine Woche da ist.
      So wie ich es gestern verstanden habe, hatte Scharf hier die kompletten Kosten geltend gemacht, obwohl der Urlaubsanteil überwog. Ich hab es nicht so verstanden, dass ihm alles gestrichen wurde...
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Original von schoenerHans
      Original von SomeTimeForPoker
      Original von schoenerHans
      Wenn der TE nicht so "neidvoll" und undifferenziert, den Anfang bereitet hätte, würde hier evtl. eine Diskussion zustande kommen.

      Original von SomeTimeForPoker

      Eure Meinungen? Kurze Anmerkung: Ich weiss, Eddy wurde hier wegen seines Strampleranzug-Threads hart geflamed, aber bitte lasst uns angesichts der Härte des Thema für ihn diesmal sachlich bleiben.
      Da hast du es schon in der Einleitung verkackt. Die Art und Weise ist es, die dich diskreditiert.

      Und bitte, wie kann man ausgerechnet einen Toten, bei solch einem Thema erwähnen? Da gebietet sich doch aller Respekt, Ihn in Frieden Ruhen zu lassen, auch seinen Angehörigen gegenüber.


      Tut mir Leid, aber so kann man dieses Thema, in meinen Augen nicht beginnen, so anmaßend auch gegenüber anderen Spielern. Das gilt nicht nur für OP.

      m2c
      Neidisch worauf genau? Ich habe Mitgefühl für Eddy ausgedrückt und zugleich geäußert, dass es hart ist, dass nun ausgerechnet er derart büßen muss, worauf soll ich da neidisch sein?

      Zudem: Warum "diskreditiert" es mich in deinen Augen, wenn ich um sachliche Beiträge bitte? Gefällt dir Sachlichkeit nicht?

      Aus persönlichen Gründen, ist das mein letzter Post in diesem Thread.

      1. Die Thematik wird schon behandelt - im Regulierungsthread.

      2. Es gibt schon einen Thread, den Du schon angesprochen hast: Eddy Scharf - Strategen im Strampelanzug . Außerdem gibt es
      hier eine Moderation, die die jeweiligen und unangemessenen Posts, entfernen kann.

      3. In diesem Steuerprozess, geht es um Eddy Scharf und laut dem FG K*ln, um die Einkommensteuer aus 2008. Hier ist weder ein anderer Spieler beteiligt, noch finde ich es adäquat, diese ständig beim Namen zu nennen, obwohl sie rein gar nichts damit zu tun haben. Hier stehen auch deren Gewinne, nicht zur Disposition.

      4. Wenn man selbst, um sachliche Beiträge bittet, dann sollte man auch in der Lage sein, einen sachlichen Eingangspost zu erstellen. Leider hast Du das nicht geschafft.


      Deine Fragen beantworte Dir bitte selbst, so unglücklich, wie du sie formuliert hast.
      :facepalm:
      Ich hoffe, du kannst behaupten du warst alkoholisiert oder sonst irgendwie dicht, als du das geschrieben hast, selten so einen vor Fehlern triefenden Quatsch gelesen.

      "Aus persönlichen Gründen" werde ich Fake-Trollaccounts wie dir nicht mehr antworten.
    • skyvol
      skyvol
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 1.312
      Dr. Robert Kazemi: "Urteil schafft neue Unsicherheiten"

      Welche Auswirkungen hat das Urteil des Bundesfinanzhofs gegen Eddy Scharf? Nach Ansicht seines Anwalt Dr. Robert Kazemi führt es zu noch mehr Unklarheiten.
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Original von skyvol
      Dr. Robert Kazemi: "Urteil schafft neue Unsicherheiten"

      Welche Auswirkungen hat das Urteil des Bundesfinanzhofs gegen Eddy Scharf? Nach Ansicht seines Anwalt Dr. Robert Kazemi führt es zu noch mehr Unklarheiten.

      Wenn man Dr. Kazemis Zitat "Offen bleibe außerdem, ob zukünftig auch "Black-Jack, Roulette- oder Sportwettengewinne der Einkommensteuer unterfallen können" sowie den Malerfall (konfiszierte 6-digit wins) betrachtet, kann man mittlerweile nur noch von jedem Glücksspiel (inkl. Poker als Skill-Glück-Verbindung) abraten.
      Die Gefahr, selbst bei Gewinnen im Casino plötzlich besteuert zu werden (in einigen Casinos werden ja bereits höhere Chiptausche registriert) oder das solche wie im genannten Fall gar eingezogen werden, kann imo nicht durch Skill (z.B. bei Poker/ Wetten) ausgeglichen werden.

      Damit dürfte sich der Staat aber ziemlich ins Bein schiessen, da die Anbieter hoch besteuert werden/ Spielbanken staatlich sind (alle??) und viel Geld einbringen.

      Was spricht gegen eine eindeutige Regelung ohne großen Raum für Unsicherheiten/ Grauzonen? Wäre ja auch okay, dann Steuern zu erheben und Poker wie jeden anderen Profisport (z.B. Tennis) zu behandeln, aber so...
    • MrPGrey
      MrPGrey
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2008 Beiträge: 1.635
      Original von SomeTimeForPoker

      Die Gefahr, selbst bei Gewinnen im Casino plötzlich besteuert zu werden (in einigen Casinos werden ja bereits höhere Chiptausche registriert) oder das solche wie im genannten Fall gar eingezogen werden, kann imo nicht durch Skill (z.B. bei Poker/ Wetten) ausgeglichen werden.

      Damit dürfte sich der Staat aber ziemlich ins Bein schiessen, da die Anbieter hoch besteuert werden/ Spielbanken staatlich sind (alle??) und viel Geld einbringen.

      Was spricht gegen eine eindeutige Regelung ohne großen Raum für Unsicherheiten/ Grauzonen? Wäre ja auch okay, dann Steuern zu erheben und Poker wie jeden anderen Profisport (z.B. Tennis) zu behandeln, aber so...
      Ja klar, überall wirst du nun versteuert werden :facepalm: .

      Wer es immer noch nicht verstanden hat... :

      Das was hier passiert ist, war eben nicht auf eine allgemeine Regulierung ausgelegt, sondern um schlicht und einfach Eddy zur Kasse zu bitten.
      Es hat eben KEINE Auswirkungen auf den gemeinen Alltag in Casinos o.Ä. .
      Dies gilt auch für den Malerfall, Vörtmann (bei dem es genauso ablaufen wird, wie bei Eddy) und allen kommenden EINZELFÄLLEN(!).
      Ich wiederhole: Es geht eben NICHT um eine allgemeine Regulierung.

      Warum reguliert man es nicht?
      Weil das Farbe-bekennen eben nicht den gewünschen Effekt hätte:

      Ist Poker ein (absolutes) Glücksspiel, kann man Eddy und andere Einzelfälle nichts in Rechnung stellen.
      Ist Poker ein Geschicklichkeitsspiel, dann gute Nacht staatliche Casinos, weil private Anbieter den Markt überschwemmen werden und eine revolutionäre Neuregelung erfolgen muss.

      Das beste was man als Einzelner tun kann, ist unter dem Radar des FA zu bleiben.

      mfg
    • jotha
      jotha
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2006 Beiträge: 3.396
      Original von SomeTimeForPoker
      Was spricht gegen eine eindeutige Regelung ohne großen Raum für Unsicherheiten/ Grauzonen? Wäre ja auch okay, dann Steuern zu erheben und Poker wie jeden anderen Profisport (z.B. Tennis) zu behandeln, aber so...
      Erläutere doch mal die eindeutige Regelung und Bestimmtheit von Profisport ggf. anhand von Tennis ggü. der Unsicherheit / Grauzone beim Poker.
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