Wie fahrt ihr Fahrrad? (Komisches Trittverhalten)

    • GrossKhan
      GrossKhan
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2007 Beiträge: 11.278
      Grund des Threads ist, dass ich wohl komisch fahre und mich wundere, ob es noch jemand tut und was Gründe seien können.

      Mein Fahrrad: https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/v/t1.0-9/946998_10201333972256835_837799488_n.jpg?oh=8765c7088af1e3dc56b816ae217244b2&oe=571E1177

      Ich bin gestern 34km gefahren in über 2 Stunden was für mich schon ne gute Leistung ist bei knapp über 105kg auf 1.95m, aber ich merke, dass ich ein sehr komisches Trittverhalten habe:

      -Bergauf ist es "normal", aber auch nur gezwungenermaßen, weil man ja nicht aufhören kann zu treten, außer man steigt komplett vom Rad

      -Bergab ist es wohl wie bei vielen das man sich öfters mal rollen lässt, außer man sieht es geht bald wieder bergauf und man will Schwung mitnehmen

      -Aber wenn es einigermaßen gerade ist, merke ich, dass ich oft aufhöre zu treten für wenige Sekunden, mich kurz rollen lasse und dann weiter weiter trete. Immer wenn ich andere Radfahrer beobachte treten die konsequent durch je nach ihrer Trittfrequenz.

      Ich hab nicht mal wirklich rausgefunden, warum ich diesen "Leerlauf" brauche, es ist so ne Mischung aus Handgelenke kurz entlasten (wenn ich 30-60 Sekunden durchgehend trete merke, dass ich kurz die Handgelenke entlasten will für ne Sekunde weil zuviel Druck ist oder die Griffposition minimal verändern) und vielleicht auch, dass ich nicht die Ausdauer habe, konstant mehrere Minuten durchzutreten, ich mach dann so nach vielleicht 30-40 Sekunden 2-3 Sekunden Leerlauf und dann geht es wieder weiter

      Hat das noch jemand oder weiß woran es liegt? Mich stört es nicht wirklich, vielleicht schaffe ich nur so in meiner momentanen Kondition 30km+ am Stück, aber wäre auch cool wie andere zu fahren:f_ugly:
  • 11 Antworten
    • BrEaKdOwNpG
      BrEaKdOwNpG
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.293
      fahre ganz genauso, bin einfach zu faul durchgehend zu treten.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.742
      Ist aber dann eher eine blöde Angewohnheit, wenn man möglichst schnell von A nach B kommen möchte. Wenn es wirklich an der Kondition liegen sollte ist es insgesamt schneller etwas langsamer und dafür gleichmäßiger zu fahren ohne Unterbrechungen, da man dort sehr viel verliert und aus dem Rytmus kommt. Kann mir aber auch nicht vorstellen das es eine Konditionsache ist... Wenn ich was trinke trete ich auch mal langsamer, aber aufhören tue ich dabei auch nicht.

      Wenn es am Handgelenk oder Sattel oder der Sitzposition liegt dann würde ich da eher etwas ändern. Häufig geht es ohne große Kosten direkt oder aber man kauft sich mal andere (ergonomische) Griffe für ein paar Euro.

      Grundsätzlich kannst du natürlich fahren wie du willst und wie es dir angenehm ist...
    • GrossKhan
      GrossKhan
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2007 Beiträge: 11.278
      Original von AyCaramba44

      Wenn es am Handgelenk oder Sattel oder der Sitzposition liegt dann würde ich da eher etwas ändern. Häufig geht es ohne große Kosten direkt oder aber man kauft sich mal andere (ergonomische) Griffe für ein paar Euro.
      Ich hab eigentlich denke ich ne relativ gute Sitzposition, wie kann man sowas absichern? Aber was definitiv etwas der Fall ist, das ich wohl etwas zu stark mit den Händen am Lenker aufliege und daher die Handgelenke mehr beansprucht werden. Aber die Sattelhöhe sollte passen, wenn ich auf dem Sattel sitze kann ich nur mit den Fußspitzen den Boden berühren, so wie es auf diversen Seiten empfohlen wird
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.742
      Dann ist immerhin der Sattel in der richtigen Höhe. ;-)

      Man kann den Sattel aber auch noch nach vorne/hinten verschieben um das Handgelenk zu entlasten bzw. andere Griffe ausprobieren.
    • 18andabused
      18andabused
      Silber
      Dabei seit: 07.12.2009 Beiträge: 5.006
      http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Strategie_und_Taktik_(Radsport)_II
    • rampe0815
      rampe0815
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2007 Beiträge: 3.596
      würd ich ja bekloppt bei werden, ständig treten...nicht treten.

      Stell mir das auch nicht unbedingt leichter vor.
    • RantanplanBK
      RantanplanBK
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 3.185
      Servus!

      Also tendenziell sollte Dein Ziel tatsächlich sein einen möglichst runden und permanenten Tritt in der Ebene zu erreichen. Pausen sind kontraproduktiv, weil Du dadurch praktisch nie in einen Rhythmus kommst, logischerweise ist es auch nicht effizient.

      Wichtig ist, dass Du ein Gefühl für die passende Trittfrequenz bekommst mit der Du Dich wohl fühlst und die Du entspannt praktisch "unendlich" lange treten kannst. Idealerweise sollte die eher höher als niedriger sein, ich selbst - bin aber auch schon seit mehreren Jahren recht aktiv - komme auf ca. 95 pro Minute. Typischer Anfängerfehler ist normalerweise, dass man einen (viel) zu hohen Gang tritt und dann eben entsprechend eine sehr niedrige Trittfrequenz fährt - probiere es einfach mal aus einen Gang niedriger zu fahren als Du normal fahren würdest, am Anfang ungewohnt, wirst aber sehr schnell feststellen, dass das auf lange Distanz deutlich angenehmer ist.

      Der Tritt an sich hat auch erst mal überhaupt nichts mit den Handgelenken zu tun, wenn Du da bereits nach 30-60 Sekunden das Gefühl hast, dass da irgendwas nicht stimmt, dann ist da mit der Sitzposition irgendwas im argen. Dass man irgendwann mal ne Hand entlastet etc. ist normal, aber nicht nach wenigen Sekunden.

      Wie bereits erwähnt kann man den Sattel im Fall der Fälle noch vor- oder zurückschieben, bzw. in der Neigung anpassen, hier muss man aber aufpassen, dass man sich dadurch nicht die (korrekte) Position der Beine zerschießt.

      Wesentlich effektiver dürfte - aus der Ferne betrachtet - sein, dass man etwas am Vorbau dreht, also diesen z.B. etwas kürzer wählt und/oder einen steileren Winkel, so dass eine aufrechtere Sitzposition möglich ist.

      Ende der wall of text - am besten fährst Du mal zu einem Händler der Ahnung hat, der wird Dir - vor allem wenn Du das Fahrrad da gekauft hast - mal verschiedenste Anpassungen durchführen und Du wirst sehr schnell merken, was Besserung mit sich bringt.

      VG
      Berni
    • tw2005
      tw2005
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2009 Beiträge: 3.382
      Durch das ständige rollen verlierst du mehr Energie, als du durch dein "Ausruhen" einsparen kannst. Das Beschleunigen hinterher kostet zu viel Kraft und der Rhythmus geht wie oben schon erwähnt auch flöten.
      Aus energetischen Gesichtspunkten ist dein Trittverhalten also nicht sehr sinnvoll.
    • GrossKhan
      GrossKhan
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2007 Beiträge: 11.278
      Danke für eure bisherigen Antworten bin gestern wieder gefahren.

      Es klingt vielleicht verrückt, aber angenommen wir fahren 400 Meter am Stück, ich bin sicher ich würde es mit durchgehend treten kaum schaffen, aber wenn ich 1-2 mal 10-15 Meter "rollen" würde unbewusst schon. Ich habe nach dem leerlauf wieder das Gefühl kraft zu haben
    • Jignavo
      Jignavo
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2011 Beiträge: 3.188
      Wieso nicht in den SAP-Thread? So in der Art dir ist es peinlich wenn andere Leute sehen, dass du nicht durchgängig in die Pedale trittst, weil sie dann denken, dass du keine Ausdauer hast.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.742
      Original von GrossKhan
      Danke für eure bisherigen Antworten bin gestern wieder gefahren.

      Es klingt vielleicht verrückt, aber angenommen wir fahren 400 Meter am Stück, ich bin sicher ich würde es mit durchgehend treten kaum schaffen, aber wenn ich 1-2 mal 10-15 Meter "rollen" würde unbewusst schon. Ich habe nach dem leerlauf wieder das Gefühl kraft zu haben
      Dann ist es entweder eine Kopfsache oder du trittst du schnell. Gleichmäßig (langsamer) ist eben insgesamt schneller als mal langsam und mal (zu) schnell.