Die große kuschlige Weihnachtspromo - Tag 8

    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Die große kuschlige Weihnachtspromo - Tag 8


      Frage: Liebe Chiptrickser und Ungeschickte,
      heute gibt es 10 Raffle-Tickets zu gewinnen. Im dunklen Dezember kann es auch zu unheimlichen Momenten kommen. Wir möchten heute von euch eure gruseligste Erfahrung und Geistergeschichte hören.
      Raffle-Tickets: 10 für jede Geschichte (Trolle bekommen keine Tickets).

      Meine gruseligste Geschichte:

      Meine Hand berührt die schwere gusseiserne Klinke und wenig später stehe ich in dem Haus meiner Eltern und damit auch dem Haus meiner Kindheit.


      nicht 100%zig so, aber doch ungefähr so Pi mal Daumen sieht es aus

      Ich bringe meine Sachen in mein altes Zimmer und merke sofort, dass etwas nicht stimmt.

      Es ist bitterkalt! Aber das liegt einfach nur daran, dass dieser Teil des Hauses normalerweise nicht mehr geheizt wird. Bei 12k Heizkosten im Jahr (schlecht isoliertes Fachwerkhaus + Stromheizung) eine nachvollziehbare Entscheidung. Ich stelle also die Heizkörper an und nach kurzer Zeit fängt es an zu blubbern und obwohl die Kälte nicht völlig verschwindet, ist es bald ganz erträglich.

      Gegen Mitternacht gehe ich ins Bett und schlafe auch schon wenig später wie ein Murmeltier. Um ungefähr 02:30 wache ich auf und habe das Gefühl beobachtet zu werden. Da ist irgendwas. Gänsehaut, hoher Puls, mein Körper ist in Alarmbereitschaft, obwohl ich gerade erst aufgewacht bin. Ich knipse das Licht an und laufe einmal durch das Zimmer. Nichts. Aber schlafen kann ich auch nicht, es fühlt sich einfach komisch an. Ich rede mir ein, dass ich ein großer Junge bin und dass bestätigte Geschichten von Angriffen auf Menschen durch Geister doch eher selten sind. Wenn ich von Aliens entführt werde, ist es ja auch nicht so schlimm. Dann kann ich sie über Teheran '76 ausfragen. Falls ich überlebe, hab ich Stoff für ein gutes Blogupdate. Hilft aber alles nichts, ich fühl mich super unwohl, finds zwar albern und bin von mir enttäuscht, aber gehe einfach in eins der anderen leeren Zimmer. Lache noch kurz über mich selbst und schlafe dann auch wieder friedlich ein.

      Die Geschichte war für mich damit beendet ... bis zum Frühstück. Meine Eltern wundern sich natürlich, dass ich nicht in meinem Zimmer geschlafen hab und erzählen mir dann, dass meine Schwester auch Mitten in der Nacht aufgewacht ist und das Zimmer gewechselt hat als sie das letzte mal da geschlafen hat. Bei ihr war es sogar noch ein Bisschen grusleiger aus retroperspektivischer Sicht: Sie meinte, eine grünliche Erscheinung zu sehen und hat dann reflexartig das Licht angeknipst und auch nichts mehr gesehen. Sie fühlte sich ebenso unwohl und konnte auch kein Auge mehr zu tun. Fand es ebenso total albern, aber hat dann auch das Zimmer gewechselt.

      Meine Schwester ist 35 und wir beide haben so gut wie nie Schlafprobleme oder sind von besonders ängstlicher Natur.

      Bin ab dem 19.12 übrigens genau wieder in diesem Zimmer untergebracht. Solltet ihr dann nichts mehr von mir hören, zeigt diesen Post der Polizei.
  • 12 Antworten
    • Nadiine
      Nadiine
      HeadAdmin
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      Dabei seit: 29.02.2008 Beiträge: 32.765
      Ich bin gespannt auf eure Gruselgeschichten
    • Gunius
      Gunius
      Bronze
      Dabei seit: 28.04.2009 Beiträge: 13.296
      Bin zum Kühlschrank gegangen, war leer.

      Natürlich nur eine Gruselgeschichte, der ist voll. Wir sind ja in Europa :f_love:
    • DJ1966
      DJ1966
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2009 Beiträge: 4.049
      Meine gruseligste Geschichte war meine 1te Ehe, die Details möchte ich Euch ersparen.
    • ToniCash
      ToniCash
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2006 Beiträge: 2.121
      Das gruseligste was ich erlebt habe, habe mit einem Freund Gläserrücken gemacht, passiert ist zwar nichts, aber damit war der Adrenalinspiegel schon gestiegen. Irgendwann abends nach 0 Uhr sind wollten wir dann über die Rheinbrücke zu einem anderen Dorf gehen, bis dahin alles windstill, wolkenlos. Als wir auf der Brücke waren fing es an windig zu werden und eine weisse Plastiktüte wurde aufgewirbelt. Na was soll ich sagen, die Brücke ist ca. 350 Meter lang und die Tüte ist uns brav bis zur anderen Seite gefolgt und dann hörte der Wind schlagartig auf. Das war eigentlich nichts besonderes und wir haben noch Witze gemacht. Später dann irgendwas gegen 4 Uhr morgens sind wir dann zurück und wieder über die Brücke und dann kam das Dejavu :D , vorher wieder alles windstill und auf der Brücke dann wieder viel Wind und was soll ich sagen, die weisse Tüte stellte sich als Stalker heraus und ist uns wieder zur anderen Seite gefolgt :D

      Natürlich alles ein blöder Zufall, war aber gerade an diesem Abend, nachdem wir Gläaserrücken gemacht haben, schon ein ordentlicher Kick :D
    • Fxpps17
      Fxpps17
      Silber
      Dabei seit: 10.04.2008 Beiträge: 1.635
      Original von KTU

      Frage:
      Raffle-Tickets: 10 für jede Geschichte (Trolle bekommen keine Tickets).
      HaHa anmaßend wie immer :facepalm:
      wer von euch darf denn eintscheiden was für einen poster gruselig ist oder nicht ?(
      Dazu habt ihr wohl nicht den nötigen Einblick in die Psyche des jeweiligen posters :sorry:

      z.B.
      kann nachfolgender Post durchaus gruselig sein für viele Leute die sich öfters mit der Problematik eines leeren Kühlschranks auseinandersetzen müssen
      und nicht nur wie hier ein runnning Gag darstellen
      denkt mal darüber nach

      Original von Gunius
      Bin zum Kühlschrank gegangen, war leer.
      Natürlich nur eine Gruselgeschichte, der ist voll. Wir sind ja in Europa :f_love:
      €: streicht mich von der Los Liste
      meine GG's bekommt ihr nicht
      bin eh raus :D
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 5.701
      Original von KTU
      Raffle-Tickets: 10 für jede Geschichte (Trolle bekommen keine Tickets).
      :f_drink: Sollte ich in irgendeinem der vorangegangen Freds Tickets gesammelt haben, bitte unter den anderen Teilnehmern verteilen.
      Lächerliche Spaßpromo raushauen und sich dann über Getrolle beschweren. Nehmt doch eure neu akquirierten Ipokerfische, die Karteileichen, die nur posten, wenn es was zu gewinnen gibt oder sie sich damit einen anderen Vorteil erhaschen können und die ganzen Drölffachaccounts; setzt euch in einen Stuhlkreis und diskutiert, wie ihr die Seite hier noch mehr abwirtschaften könnt.
    • Nadiine
      Nadiine
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 29.02.2008 Beiträge: 32.765
      Hey Leute,

      wer wann wie und warum Tickets bekommt für das Lösen einer Aufgabe oder nicht, das möchten wir jetzt nicht hier diskutieren.

      Wir hatten vor, jedem User, der eine Geschichte hier beiträgt Tickets gutzuschreiben.

      Wenn ihr an der Promo nicht teilnehmen wollt oder sie langweilig, zu wenig anspruchsvoll und öde findet, dann steht euch das frei, aber das müsst ihr dann bitte auch nicht jeden Tag in einem Thread kund tun.

      Daher bitte ich euch auf derartige Posts ab jetzt zu verzichten und den Leuten, die evtl. Spaß daran haben, diesen auch zu lassen.

      Danke.

      Viele Grüße
      Nadine
    • Kalinka8425
      Kalinka8425
      Bronze
      Dabei seit: 30.11.2012 Beiträge: 835
      Es war im Mai 2015. Eigentlich ein schöner Frühlingstag bis das Spiel KSC gegen Hamburger SV angepfiffen wurde. Am Anfang lief alles gut. In der 2. Halbzeit ging der KSC sogar in Führung. Es hätte eine riesige Feier werden können und damit ein verdienter Aufstieg. Dann aber in der 2. Minute der Nachspielzeit geschah das schreckliche: Der Schiedsrichter Gräfe machte die fatalste Fehlentscheidung seines Lebens und gab einen unberechtigten Freistoß für den HSV. Der Freistoß wurde verwandelt und deshalb müssen wir den HSV noch weiter in der Bundesliga ertragen. :why:
    • Apsalar
      Apsalar
      Gold
      Dabei seit: 25.01.2008 Beiträge: 1.900
      Also ich finde die Promo gut - auch das mit der Horrorgeschichte/guten Tat etc... ist wenigstens mal ein wenig Abwechslung und man muss ein wenig seine grauen Zellen anstrengen und entweder ein wenig in seiner Vergangenheit wühlen oder sich zumindest seiner Fantasie bemächtigen, falls es sich um keine 100% wahre Begebenheit handelt. :)

      So, nun zur Story:

      Ein Freund, dessen Freundin und ich (damals alle so ~17Jahre) waren auf einem kleineren Festival irgendwo im Nirgendwo. Letzte Band des Abends waren die Ärzte - waren btw. echt Hammer, spielten fast 3 Stunden bis 3 Uhr morgens. :f_love: Als die Party zu Ende war, wollten wir zu unserer Bleibe - eine kleine Pension nicht allzu weit entfernt - spazieren. Da direkt neben der Pension die Bahn vorbeifuhr, wussten wir, dass wir einfach nur den Schienen folgen müssten um dorthin zu gelangen - Zug fuhr um diese Zeit ohnehin keiner mehr. Somit gingen wir vom Festivalgelände los und fanden nach kurzer Zeit die Geleise, denen wir folgten. Gottseidank schien der Mond etwas, ansonsten war es komplett dunkel. Nach ein paar hundert Metern kamen wir zu einer alten, verlassenen Fabrikhalle, die direkt neben den Schienen stand. Wir blickten alle drei auf das massive Gebäude, welches im Mondschein noch düsterer wirkte, und schluckten. Sofort wurden in unseren Köpfen Szenen aus diversen Horrorfilmen abgespielt. Außer uns war keine Menschenseele mehr zu sehen oder zu hören - das machte die Lage nicht unbedingt besser. Der Wind wehte leicht und verursacht ein Knarren und Quietschen irgendwo bei der Fabrikhalle. Ein Stück weit vor uns befand sich eine kleine Brücke, über die die Schienen gingen. Da mussten wir rüber. Wir schauten uns etwas unsicher an und entschieden dann still und leise, dass wir jetzt einfach an der Halle vorbeigehen und uns nicht von irgendwelchen Schauermärchen verunsichern lassen würden. Während des Gehens blickten wir ganze Zeit auf die Fabrik. Plötzlich nahm die Intensität der Geräusche zu. Es war nicht mehr bloß das Heulen des Windes, der irgendwo ein Knarren auslöste. Nun hörte es sich vielmehr wie ein Stöhnen (nicht unbedingt sexuller Natur :f_wink: ) an. Mir lief ein schauer über den Rücken und erst dann merkte ich, wie kalt es geworden war. Wir blieben stehen und lauschten. Vielleicht eine Katze oder irgendein Wildtier? Plötzlich Stille. Wir mussten über uns selbst lachen und gingen neuen Mutes weiter. Nach ein paar Schritten fing das Geräusch erneut an. Diesmal klang es irgendwie höher und ganz bizarr. Langsam gingen wir weiter. Plötzlich machte es einen Knall - so als ob etwas heruntergefallen wäre - und wir zuckten zusammen. Mein Herz schlug bis zum Hals. Wir schauten uns kurz an, drehten uns um und rannten wieder in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Nach gut 15 Minuten erblickten wir die Lichter vom Festivalgelände und waren einfach nur erleichtert.

      Wir entschieden uns, der Straße zu folgen und auf diesem Weg, der zwar sicher länger war, aber dafür weniger gruselig :f_biggrin: , zu unserer Bleibe zu marschieren. Wir gingen und gingen, aber irgendwie wussten wir nicht so recht, ob wir am richtigen Weg waren. Unsere Handy-Akkus waren auch leer und somit hatten wir weder Navi noch Karte. Nach gut zwei Stunden kam wieder einmal ein Auto vorbei, wurde langsamer und hielt neben uns an. Die Scheibe ging runter und ein Mann schaute aus dem Fenster und fragte, ob er uns irgendwie behilflich sein könnte. Wir sagten, dass wir auf dem Weg zu unserer Unterkunft wären, Pension XYZ. Er lachte und meinte, dass wir uns da aber ordentlich verirrt hätten. Ich schaute auf die Rückbank und sah darauf eine Person liegen. Mein Blick ging wieder zurück zum Fahrer, der meinen Blick gesehen hatte und er meinte: „Das ist nur Karl, der hat ein wenig zu viel erwischt. Wenn ihr wollt, nehme ich euch mit, ich muss eh in diese Richtung fahren. Ihr müsst nur ein wenig zusammenrücken.“ Da wir alle schon komplett kaputt vom ganzen Tag, inklusive Fußmarsch, waren und keine Ahnung hatten, wo wir uns befanden, stimmten wir zu und hofften, dass wir nicht zu irgendeinem Psychopaten ins Auto steigen würden. :f_biggrin: Wir quetschten uns zusammen, versuchten den weggetretenen Karl nicht zu erdrückten und los ging die Fahrt. Nach 20 Minuten kamen wir sicher bei unserer Unterkunft an. Wir bedankten uns, stiegen aus, gingen in unsere Zimmer und fielen ins Bett.

      ENDE :f_biggrin:

      Im Nachhinein betrachtet war vermutlich das gruseligste an dem ganzen Trip die Bettwäsche in unserem Zimmer - darin sind wohl schon so einige Tierchen verendet. :f_biggrin:
    • BradNitt
      BradNitt
      Silber
      Dabei seit: 22.07.2011 Beiträge: 28.524
      mein grösster horror widerfuhr mir am 21.8.2012
      es gechah gegen die mittagsstunde. ich war grad wie üblich gut am donaten asl auf einmal ein leiser knall aus der steckdose kam und der rechner aus war, mein 40" bildschirm flackerte nochmal kurz und dann einfach nur schwarz. Ich tastete mich instinktiv durch die dunkelheit bis zur küche um die sicherungen zu prüfen. nichts. auch kein strom. dunkelheit,
      Grübelnd stand ich das was nun zu machen wäre, finstere Szenarien schossen mir durch den Kopf, im Treppenhaus waren aufgeregte Diskussionen zu vernehmen.
      Nach einer kalten dusche um wieder klaren kopf zu bekommen entschied ich bier kaufen zu gehen um die zeit totzuschlagen und falls dieser zustand länger andauern sollte. Am Getränkemarkt angekommen hielt mich ein Wachmann am eingang ab. die stadtwerke seien lahmgelegt worden und es gäbe im ganzen umkreis keinen strom mehr, daher kann auch nichts verkauft werden weil die kassen nicht funktionieren. so drehte ich wieder um und lief zwischen plan und ziellos umherlaufenden menschen wieder nach hause. dort angekommen legte ich mich in mein bett, zog meine beine fest an meinen oberkörper und verharrte so in der dunkelheit ungefähr 2h bis ich aus der wohnung über mir das rtl jingle vernahm,, sofort sprang ich zu meinem rechner und schaltete ihn an; mit einem warmen summen führ der lüfter an und der rechner hoch. tränen stiegen mir in die augen und einstzende glückshormone verliehen mir glücklichste visionen. ich schaltete meinen 40" monitor wieder an und sass bis ich in den morgenstunden schlafen ging wieder vor dem rechenr. so wurde alles besser als erwartet
    • Burkart
      Burkart
      Bronze
      Dabei seit: 23.07.2008 Beiträge: 605
      Meine gruseligste Geschichte war, dass vor ein paar Monaten die Polizei vor meiner Tür stand, nachdem ich kurz vorher in der Wohnung meiner Mutter im Bad Blutspuren gefunden habe, sie aber nicht da war... leider mit dem zu erwarteten unhappy end, dass sie nun im Jenseits weilt.
    • Jennyfisch88
      Jennyfisch88
      Bronze
      Dabei seit: 01.10.2009 Beiträge: 27
      Letzte Woche war ich in der Stadt unterwegs und ging in ein Café. Schon als ich es betrat, fiel mir an einem Tisch ein junger Mann auf, etwa so alt wie ich, der hatte schneeweißes Haar. Da alle Tische besetzt waren, ging ich zu ihm hinüber und fragte, ob ich mich an seinen Tisch setzen dürfe. Er hatte nichts dagegen und so setzte ich mich zu ihm und bestellte einen Kaffee. Ich musste ihn immer wieder anschauen. Und als er einmal fragend zurückschaute, deutete ich auf seine Haare und fragte, wieso sie so weiß sind. Er schaute mich lange an und begann schließlich zu erzählen:



      Als Kind lebte ich in einem kleinen Ort, außerhalb der Stadt. Mit vier Freunden hatte ich eine Bande gegründet. Wir waren fast jeden Tag zusammen unterwegs. Eines Tages zog ein neuer Junge mit seiner Mutter in unseren Ort. Nach ein paar Wochen sprach er uns in der Schule an und fragte, ob er in unsere Bande aufgenommen werden könnte. Ich beratschlagte mit meinen Freunden und wir beschlossen, dass er eine Mutprobe ablegen müsse. In unserem Ort gab es ein altes, verfallenes Haus, das schon seit Jahren nicht mehr bewohnt war. Wir nannten es heimlich das Spukhaus. Der Neue sollte sich beim nächsten Neumond um Mitternacht mit einer Kerze in das Haus schleichen und die Kerze an das oberste Fenster unter dem Giebel stellen.

      Der Junge erklärte sich dazu bereit und so trafen wir uns ein paar Nächte später alle vor dem Spukhaus. Der Junge zündete eine Kerze an und betrat, gerade als die Kirchturmuhr zwölf mal schlug, das Haus. Dann war es dunkel. Meine Freunde und ich standen auf der Straße und versuchten den Kerzenschein durch eines der Fenster zu erkennen, aber wir sahen nichts. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir am obersten Fenster einen schwachen Lichtschein ausmachen konnten. Kurz darauf erschien die Kerze im Fenster und hinter der Kerze konnte wir im flackernden Licht das bleiche Gesicht des Neuen erkennen. Er verschwand wieder mit der Kerze von dem Fenster und es war wieder dunkel.

      Plötzlich schlugen Flammen aus einem Fenster und erfassten schnell das ganze Haus. Wir bekamen große Angst und rannten nach Hause. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass das alte Haus komplett abgebrannt war. In den Trümmern fand man den toten Jungen. Meine Freunde weigerten sich, zur Beerdigung des Jungen zu gehen, aber ich fühlte mich schuldig und fand es sei meine Pflicht, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Es war sehr traurig. Nur wenige Menschen standen an dem Grab.

      Als die Zeremonie vorbei war, drehte sich die Mutter des Jungen zu mir um, sah mir tief in die Augen und sagte leise: "Du bist Schuld am Tod meines Jungen! An Deinem 25. Geburtstag sollst Du weißes Haar bekommen und wahnsinnig werden!"

      Heute ist mein 25. Geburtstag. Weiße Haare hab ich schon.