Suche Hilfe bei Planung meines Wiedereinstiegs

    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Hallo Leute,

      bin hier schon seit 2007 dabei, aber irgendwie haben mir früher Disziplin und Durchhaltevermögen gefehlt um mich gezielt weiterzuentwickeln was Theorie uns Strategien angeht. Nach etwas Pause (bis auf ab und zu mal ein, zwei Turniere an Wochenenden) will ich durchstarten. Auch wenn ich früher nicht derart planvoll vorgegangen bin wie ich jetzt vor habe war die Zeit sicher nicht umsonst. In all den Jahren habe ich etliche MTTs (mit ein paar 4-stelligen ergebnissen), einige SNGs (war ich früher nicht soo der Fan von) aber auch in Cash Games war ich viel unterwegs, mehr SH als FR, sowohl bis NL25 als auch bis FL .25/.5 regelmäßig als auch mit Shots bis FL2/4. Leider waren mein BRM dürftig und meine TILT-Schwelle eher gering.

      Jetzt, ein paar Jährchen älter, aber immer noch vom Spiel begeistert und mit IT-Job und Informatik-Studium jeweils halbtags für die Zukunft gerüstet möchte ich meine komplette Freizeit, von ein wenig Sport mal abgesehen, in Poker investieren. Lese zwar viel von Endzeitstimmung. Da meine kurz- bis mittelfristigen Ziele mit Poker weniger monetärer Natur sind (soweit man das beim Poker sagen kann ;) ) und ich einfach auch dieses Spiel und die intellektuelle Herausforderung liebe, tangiert mich die Entwicklung weniger. Wenn ich langfristig ein paar Euronen neben der IT machen kann bin ich zufrieden. Wenn man bedenkt, dass es Leute gibt, welche für Tennis oder Golf massig Kohle investieren, dann wäre Poker langfristig sogar break even kein Unsinn so lange ich mich bis zu einem gewissen Level entwickeln und gegen andere gute Spieler mithalten kann. Ich denke, das ist durchaus ein gesunder Antrieb. Wenn ich so gut werden sollte, dass ich davon leben kann und wenn der Online-Pokermarkt sich nicht derart weiterentwickeln, dass man damit gar keine Chance mehr hat, dann nehme ich das gerne mit.

      Jetzt zu meinen Fragen

      Welches Game? Wie Ihr oben lesen konntet habe ich einiges getestet. Welches Game erscheint langfristig (so weit man das überhaupt planen kann) maxEV? Sollte man sich die Pokerart heraussuchen, in der die meisten Fische herumschwimmen oder eher das, worauf man am meisten steht?

      MTTs schienen sehr fischig zu sein, jedoch war das immer ein mega Zeiteinsatz. Da waren mir CGs etwas planbarer.

      CGs scheinen sich aber über die Jahre stark weiterentwickelt zu haben. Während früher NL25 soft erschien scheint es wegen der Ost-Erweiterung des Pokermarktes auch schon auf NL10 viele Grinder zu geben.

      Habe mich die letzten 2-3 Wochen mit dem BSS SH Kurs beschäftigt und es macht gut Spaß, NL4 SH @ 888 läuft über die ersten 4k Hände gut, soweit man das bei solch einer kleinen Sample sagen kann. Aber auch wenn ich kurzfristig nicht nach Gewinn- sondern nach Skillmaximierung suche so ist es schon interessant auf Sicht zu wissen auf welches Pferd man setzen sollte.

      Darüber hinaus habe ich mir Gedanken gemacht, ob es nicht interessant wäre sich erst noch einmal mit FL Hold em zu beschäftigen um über die dortige Masse an Postflop Game die Handreading Skills zu schärfen, was ich zu den wichtigsten Skills zähle.


      Das reicht auch erst einmal was meine Fragen angeht.

      Würde mich über feedback freuen.

      Besten Dank
      Adi
  • 26 Antworten
    • vone
      vone
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 09.09.2006 Beiträge: 854
      Ich würde definitiv die Variante wählen welche dir am meisten Spaß macht. Gerade am Anfang/Wiedereinstieg ist es mmn wichtig die Motivation aufrecht zu erhalten und wenn die "$$-Belohnung" durch die kleinen Limits noch nicht so hoch ist muss halt der Spaß-Faktor stimmen =)
      gl!
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      1 wichtiger Tipp:

      Lass es.
    • MrGambIing
      MrGambIing
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2014 Beiträge: 223
      Original von liafu
      1 wichtiger Tipp:

      Lass es.
      Begründung?!
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      @vone: Danke für deine Antwort! Tendiere auch eben dazu mich einfach gerade mit der Variante zu beschäftigen, auf die ich gerade Lust habe.

      @lifau: Du gehörst zu denen, die in Endzeitstimmung sind?

      @MrGambling: Sehe ich auch so!
    • Beitrag gelöscht

    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Noch so ein kluger Ratschlag! Ein Glück, dass nicht alle Communitymitglieder derart klug sind...
    • Talisker74
      Talisker74
      Platin
      Dabei seit: 17.08.2009 Beiträge: 1.032
      Such dir sine Variante.
      Steige niedrig wieder ein.
      Sobals du dir Sicherheit geholt hast steige in den Limits auf (BRM Wohlfühlzone)

      Beschäftigte dich gezielt mit den Basics
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Original von Talisker74
      Such dir sine Variante.
      Steige niedrig wieder ein.
      Sobals du dir Sicherheit geholt hast steige in den Limits auf (BRM Wohlfühlzone)

      Beschäftigte dich gezielt mit den Basics
      Danke für den Beitrag!
      Bin mittlerweile genau an dem Punkt, den Du beschreibst. :)
      Hatte gestern ein sehr nettes und inspirierendes Gespräch mit jemandem, der schon einiges drauf hat.
      Läuft! :f_drink:
    • Moppix
      Moppix
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2009 Beiträge: 23
      Mein Tipp:
      Vergiss die Microlimits!

      Ich kann das nur jedem Empfehlen der seit mehreren Jahren pokert und Kohle hat. Diesen ganzen Ärger mit den Vollpfosten würde ich mir ersparen. Also ich würde da mit einer Bankroll von Minimum 3000$ anfangen und ganz entspannt mit Cashgame NL100 anfangen, dazu noch einige lukrative hochdotierte Turniere spielen.

      So macht das ganze wirklich Spaß. Die Gegner spielen mit Hirn, man kann seine Strategie durchspielen und der Anreiz konzentriert zu spielen ist bei diesen Summen deutlich höher.
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Vielleicht sollte ich den Regs die Kohle auch einfach so überweise ohne zu pokern... :f_mad:
    • Moppix
      Moppix
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2009 Beiträge: 23
      ...also ich will hier niemanden in den Ruin treiben, aber ich verliere lieber 3000$ in einem Jahr und weiß dann bescheid als 5 Jahre Microlimits mit +200$ und 0 Weiterentwicklung.

      Verlorenes Geld kann man sich wieder erarbeiten, verlorene Jahre nicht!
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Wenn Du einen Job hast, von dem Du mal eben $3k abzwacken kannst im Jahr um damit auf hohen Limits zu trainieren, dann möchte ich dich recht herzlich beglückwünschen. Ich würde darauf tippen, dass die allerwenigsten hier solch einen Job haben.. Und wenn man dann noch die Familie ernähren muss, dann sieht es schon ganz bitter aus. Für mich ist es ein Hobby. Wenn ich besser werde ok, wenn nicht dann nicht. Um mal bildhaft zu vergleichen, auch ein Nachwuchsfussballer, der mal Junioren Bundesliga gespielt hat ist noch Lichtjahre von der richtigen Bundesliga entfernt. Kenne zufällig ein paar solcher Fälle. Erfahrung kann man auch auf niedrigerem Niveau sammeln und sich dann weiterentwickeln.
      Alles andere ist Bauernfängerei...
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Erst Mal machst du einen netten EIndruck!

      Kurze Fragen, falls erlaubt: Musst du denn eine Familie ernähren? Ist Adi eine Abkürzung?


      Möchte dir zudem Mut machen: "aber ich verliere lieber 3000$ in einem Jahr und weiß dann bescheid als 5 Jahre Microlimits mit +200$ und 0 Weiterentwicklung." ist einfach nur Mumpitz, nichts mehr.

      Dazu: Ich habe bereits mehrfach aus kleinsten Summen (unter 100$) größere BRs erspielt und die kleinen Limits mit konstant hohen Winrates geschlagen, habe dazu ja schon diverses geschrieben, z.B.: Link Text... .

      Imo solltest du selbst mit sehr tightem Spiel 7-8 BB Winrate auf NL5 machen, Nl10 ist wegen des Rakes generell schlechter (meist höchster Rake überhaupt, auf Stars bekam ich damals auf NL5 zudem noch mehr VPP pro $ Rake). 200$ sollte man nicht, wie behauptet, in 5 Jahren auf den Nanostakes machen, sondern eher in 14 Tagen.
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      @Vorposter:
      Danke erst einmal für den ausführlichen Kommentar! :f_thumbsup:

      Ich muss (noch) keine Familie ernähren, aber ich wohne auch nicht mehr bei Mami, sodass man es sich leisten kann einzuplanen, dass man mal eben mit $3k broke geht. Darüber hinaus bin ich nur halbtags im Job und halbtags Student. Deswegen auch kein Job, bei dem ich mal eben die oben genannte Summe abzwacken kann.

      Es ist auch etwas anderes wenn man den Weg von unten nach oben schon mehrfach gegangen ist und sicher sein kann, dass man etwas weiter oben besteht. Ich weiß selbst, dass ich wahrscheinlich noch kein NL50 schlage. NL10 könnte ich wahrscheinlich mithalten, meine Bankroll jedoch nicht. Und da kommen wir zum schwierigen Teil. Du schreibst, dass man $200 in 14 Tagen machen sollte. Das mag auch gut sein wenn man genug Zeit rein steckt. Ich habe cirka 3 mal die Woche bis zu 2h zum Pokern Stand jetzt. Ich möchte auch etwas Zeit in Theorie stecken. Auch wenn es wahrscheinlich keinen großen Sinn macht auf den Nanos groß Handanalyse bei seinen Gegnern zu betreiben, so kann es für NL10-NL50 sicher nicht schaden wenn man schon ein wenig in jedem Skillbereich mitgenommen hat. Ich möchte zumindest ein Gefühl dafür haben welche Flops wann wem weiterhelfen. Außerdem arbeite ich zur Zeit noch an den Standardlines aus dem BSS Anfängerkurs von Paxis. Nicht einmal die sind 100 pro drin.

      Es läuft auch so bisher ganz ordentlich obwohl ich mich gerade in einem Downswing befinde. Bin nach den ersten 8,6k Händen auf NL4+NL6 12 Stacks up und war schon bei 16 Stacks up. Bin bei bei +13,77BBs/100H. Nimmt man nur NL4, dann bin ich aktuell 15 Stacks up bei 6k Händen und einer Winrate von +25,5BBs/100H. Leider hat mich der Downswing 1k Hände nachdem ich auf NL6 hoch war erwischt.

      Ja, alles noch keine aussagekräftigen Samples. Aber ich habe früher NL25 gespielt, schieße auf NL4 durch die Decke, habe ein solides BRM und bin ziemlich fokussiert und tiltressistent. Da sollte pi mal Daumen halt NL10 mit BE drin sein..

      Es hatte sich übrigens auch schon längst ein sehr erfahrener Reg meiner angenommen nach diesem Aufruf hier. Mit 1-2k Händen pro Woche geht es jedoch nicht ganz so schnell hoch. Sogar wenn ich auf NL6 die +8BBs/100H schaffe, dann brauche ich in dem Tempo
      1500H/Woche*8BB/100H*$.06/BB*x = $200
      --> x = 27,77... Woche(n)

      Ok, habe gerade im Pokertracker im Kalender nachgeschaut. Vielleicht schaffe ich sogar 2k Hände/Woche. Das wären dann
      2000H/Woche*8BB/100H*$.06/BB*x = $200
      --> x = 20,83 Wochen Wäre immernoch über ein Drittel Jahr...

      Damit hat im Grunde der Kollege Recht, der etwas von zu lange geschrieben hat. Mir geht es aber, wie ich anfangs geschrieben habe, nicht darum direkt groß Kohle zu scheffeln. Vielleicht werde ich, wenn ich merke, dass ich demnächst auf auf NL6 durch die Decke gehe und auch NL10 kein großes Problem ist, noch 200-300$ dazuschießen und dann direkt bei NL25 weiter machen. Man wird sehen.
      Jedenfalls sehe ich die Idee direkt weiter oben zu starten als glatten Selbstmord an wenn man dort nicht schon winning player war.

      Hatte unter von Dir gepostetem Link heute früh schon mal mitgelesen. :f_biggrin: Trotzdem vielen Dank!
    • SomeTimeForPoker
      SomeTimeForPoker
      Gold
      Dabei seit: 08.06.2011 Beiträge: 2.217
      Deine bisherige Winrate kann sich echt sehen lassen, da kannst du auf jeden Fall drauf aufbauen!

      Werde hier jetzt jedenfalls öfters mal reinschauen und was dazu schreiben.

      Kurz zur BR-Entwicklung und Handanzahl: Generell kannst du auf den niedrigen Limits sehr viele Tische spielen, da dort doch meistens ein recht roboterhafter Grind ausreicht und fast niemand adapted. Das können dann, je nach Seite, bis zu 24 Tische (Stars) sein. Wenn du z.B. nur fast-Varianten spielst (Zeit für Wartelisten/ Selection/ Tablechange fällt komplett weg) schaffst du mit nur 4 Tischen ~1.200 Hände pro Stunde.

      Sind bei nur 5h/ Woche schon 6000 Hände und immerhin hast du bei einer realistischen Winrate von 10-15 BB auf NL5 (deine aktuellen 25,5 BB auf NL4 wirst du eher nicht auf große Sample halten) eine hourly von etwa 6-9$, was zum BR-Aufbau okay ist.

      Bei einer 20h Woche (2-3 längere Sessions an Feiertagen/ am Wochenende) hast du dann schon >100$, kannst dann recht schnell mit selbst erspielter BR mal mit 10 Stacks NL25 shotten/ antesten und paar Hände hier reinstellen für Feedback.
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      @SomeTimeForPoker
      Klingt alles sehr gut. Mir stellt sich jedoch die Frage, ob ich Masstable auf den Nanos langfristig +EV ist. Mag ja schön und gut sein damit die Bankroll pushen zu können. Aber die Bankroll ist oben auch ganz schnell weg wenn ich nicht mehr als ABC Poker drauf hab. Darüber hinaus bin ich nicht so der Fan von dieser Art des Pokerns.
      Das mag alles seine Daseinsberechtigung haben. ZB wenn jemand ein Limit höher nen Downswing erwischt und man leichter die Bankroll wieder aufbauen will. Wenn man mit einer kleinen Bankroll startet und durchwandern will obwohl man schon höher winning player ist. Wenn man gar keine Ambitionen über ein gewisses Level hinaus hat, weil es in dem Land, in dem man lebt ausreicht NL10 oder NL25 zu grinden.
      Natürlich will ich irgendwann ein paar Euro mit Pokern nebenher machen und mir vieleicht bis zu 450€ im Monat auszahlen - sollte eigentlich auch fürs Pokern als Nebenjob steuerfrei sein wie bei jedem anderen Nebenjob auch.
      Aber erst einmal will ich die Basics perfektionieren.
      Und bald will ich ganz ganz viel mit Handranges arbeiten, auch wenn es auf den Nanos/Micros nicht groß die hourly steigert. Ich bin mir sicher, dass es langfristig klüger ist so etwas zu lernen als nen Hunni mehr oder weniger auf den Micros zu ergrinden. Wenn ich so weit bin, dass ich auf NL50 oder NL100 darüber nachdenken kann mit solider winrate herumzugrinden, dann weiß ich aber auch, dass das Ganze etwas abwirft.
      Ich bin nicht auf Pokergewinne angewiesen auch wenn ich nicht in Geld schwimme. Und deshalb will ich mich erst einmal, vom BRM mal abgesehen gar nicht viel mit Geld oder mit so etwas wie hourly beschäftigen. Ich will lernen von Geldbeträgen zu abstrahieren und nur in Blinds zu denken.
      3-5 Tische, das reicht mir erst einmal vollkommen. Da kann man auch mal ein paar Sekunden nachdenken.

      Das mit den Zoom-Tischen hat mir schon jemand gesagt. Aber da ich momentan nur auf 888 und pkr spiele und man dort auf den SNAP-Tischen (ähnlich wie Zoom) kein HUD nutzen kann, kommt das erst einmal nicht in Frage. Zudem will ich erst einmal ein solides Fundament für reguläre Tische aufbauen um davon abweichend dann meinen Gameplan anpassen.

      Was mir aber gerade auffällt. Wenn ich 30BBs für den Aufstieg auf NL10 ansetze, dann brauche ich ja eh nicht mehr die $200 zu erspielen. Ich habe grad auf den beiden Accounts zusammen knapp über $200. Auf pkr spiele ich auch jetzt schon NL10, weil es dort einfach so soft ist. Und 1 Tisch zu spielen und die Augen überwiegend dort zu behalten während meine 3 888-Tische mit HUD laufen ist auch vorteilhaft. Zudem gibt es dort zwichen NL4 und NL10 kein Limit.

      Der Thread hier hat sich im Grunde eh schon erledigt. Wollte demnächst mal einen kleinen Blog als kleine Motivationshilfe starten und dort den Stand der Dinge posten.

      PS: Dass ich meine jetzige winrate wohl eher schwer werde halten können habe ich mir schon gedacht. Abe sogar wenn sie noch etwas fällt sieht es nicht schlecht aus. :f_cool:
    • Moppix
      Moppix
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2009 Beiträge: 23
      Original von kalli1
      Um mal bildhaft zu vergleichen, auch ein Nachwuchsfussballer, der mal Junioren Bundesliga gespielt hat ist noch Lichtjahre von der richtigen Bundesliga entfernt. Kenne zufällig ein paar solcher Fälle. Erfahrung kann man auch auf niedrigerem Niveau sammeln und sich dann weiterentwickeln.
      Alles andere ist Bauernfängerei...
      Nein, genau das stimmt eben nicht!

      Poker hat mit Fußball oder einer anderen Sportart nichts zu tun.

      Poker ist vergleichbar mit einem Aktienhandel an der Börse oder eine eigene Unternehmensgründung. Du investierst Geld um Gewinn zu machen.

      Wer hat wohl bessere Chancen Erfolg zu haben (mit gleichem Knowhow)? Jemand der 100.000 Euro an der Börse/eigenes Unternehmen investiert oder jemand der 50 Euro investiert?

      Wer wird wohl schneller höhere Renditen erzielen? Wer wird es schwerer haben durchzuhalten und mit seiner unsicheren Zukunft emotional stabil zu bleiben? Wer wird größere Gedanken, Visionen und Pläne entwickeln? Wer wird eher mit erfolgreichen, einflussreichen Leuten in Kontakt kommen? Wer wird schneller lernen? Wer wird motivierter sein? Wer von beiden wird bei Scheitern mehr Zeit verloren haben bzw. mehr Zeit noch übrig haben um eine andere Karriere anzustreben?

      So musst du das sehen. Was hier ein NL5 "Winningplayer“-Fisch schreibt sollte für dich irrelevant sein.

      Microlimits um just for fun 2-3 Stunden in der Woche zu pokern = sehr cool
      Microlimits um mit Poker Geld zu machen = ganz schlechte Idee

      Vielleicht einfach nur mal im Hinterkopf behalten und das Informatikstudium in den Mittelpunkt stellen und Pokern (solange du kein echtes Investment machen kannst/willst) nur wenig Beachtung schenken.
    • kalli1
      kalli1
      Platin
      Dabei seit: 06.05.2007 Beiträge: 137
      Original von Moppix
      Original von kalli1
      Um mal bildhaft zu vergleichen, auch ein Nachwuchsfussballer, der mal Junioren Bundesliga gespielt hat ist noch Lichtjahre von der richtigen Bundesliga entfernt. Kenne zufällig ein paar solcher Fälle. Erfahrung kann man auch auf niedrigerem Niveau sammeln und sich dann weiterentwickeln.
      Alles andere ist Bauernfängerei...
      Nein, genau das stimmt eben nicht!

      Poker hat mit Fußball oder einer anderen Sportart nichts zu tun.

      Poker ist vergleichbar mit einem Aktienhandel an der Börse oder eine eigene Unternehmensgründung. Du investierst Geld um Gewinn zu machen.

      Wer hat wohl bessere Chancen Erfolg zu haben (mit gleichem Knowhow)? Jemand der 100.000 Euro an der Börse/eigenes Unternehmen investiert oder jemand der 50 Euro investiert?

      Wer wird wohl schneller höhere Renditen erzielen? Wer wird es schwerer haben durchzuhalten und mit seiner unsicheren Zukunft emotional stabil zu bleiben? Wer wird größere Gedanken, Visionen und Pläne entwickeln? Wer wird eher mit erfolgreichen, einflussreichen Leuten in Kontakt kommen? Wer wird schneller lernen? Wer wird motivierter sein? Wer von beiden wird bei Scheitern mehr Zeit verloren haben bzw. mehr Zeit noch übrig haben um eine andere Karriere anzustreben?

      So musst du das sehen. Was hier ein NL5 "Winningplayer“-Fisch schreibt sollte für dich irrelevant sein.

      Microlimits um just for fun 2-3 Stunden in der Woche zu pokern = sehr cool
      Microlimits um mit Poker Geld zu machen = ganz schlechte Idee

      Vielleicht einfach nur mal im Hinterkopf behalten und das Informatikstudium in den Mittelpunkt stellen und Pokern (solange du kein echtes Investment machen kannst/willst) nur wenig Beachtung schenken.
      Du schreibst, dass jemand, der 100.000 Euro hat schneller eine höhere Rendite erzielt als jemand, der 50 Euro hat? Tut mir leid, aber mit dieser Aussage disqualifizierst Du dich selbst! Rendite ist ein prozentualer Wert, der Auszahlungen zu den Einzahlungen in Beziehung setzt. Jemand, der also aus 50 Euro 200 Euro macht hat eine höhere Rendite als jemand der aus 100.000 Euro 150.000 Euro macht...

      Und deine Aussage bzgl. der Ausdauer ist auch absoluter Mumpitz. Wenn jemand 100.000 Euro auf das falsche Pferd setzt, gar nichts von Risikodiversifikation versteht und auf einen Schlag einen Großteil davon mit einer falschen Entscheidung verballert, der wird eher on tilt sein als jemand, der mit 50 Euro nebenher mehrere kleine Investitionen tätigt, also zB Spiele auf kleinerem Limit, dabei aber mehr gute als schlechte Entscheidungen trifft, der wird mental besser raus gehen. Demnach könnte jemand, der 50.000 Euro seiner 100.000 Euro verballert und sei es wegen Pech, vielleicht schneller kalte Füße bekommen und den Rest retten wollen als der mit 50 Euro..

      Das Beispiel mit den Kontakten zu erfolgreichen Leuten, ebenfalls Schwachsinn! Erfolgreiche Leute sind gut darin einzuschätzen mit wem sie sich einlassen sollten. Und nur weil jemand kommt und 100.000 Euro mitbringt werden diese Leute nicht mit diesem Menschen kooperieren wollen es sei denn es geht darum ihm die 100.000 Euro abzunehmen. Ein Beispiel in Sachen Poker: Für einen Midstakesspieler kann es mehr +EV sein sich mit jemandem zu unterhalten, der vertiefte Kenntnisse in Sachen Mathematik, Logik, Spieltheorie, Investitionstheorie etc pp hat als mit jemanden, der keine Peilung hat aber Geld. Ausnahme auch hier, es sei denn, der Typ mit der Kohle setzt sich ohne Ahnung zum Midstakesspieler an den Tisch.

      Rein zufällig hatte ich schon ein sehr interessantes Skype-Telefonat mit einem Midstakesspieler, der mich bestärkt hat in meinen Plänen. Mit einem anderen ehemaligen Midstakesspieler, der weiterhin sein Wissen teilt, bin ich demnächst zum Skypen verabredet. Und beim Weihnachtsmanncoaching habe ich auch 2h bei einem Lowstakes-Winningplayer 'gewonnen'.

      Und abschließend: Poker ist sehr wohl mit unterschiedlichen Sportarten vergleichbar. Um beim Beispiel mit Fußball zu bleiben: Dort investierst Du nicht viel Geld, aber umso mehr Zeit und Entbehrung im Gegensatz zu anderen Jugendlichen, die sich wöchentlich die Kante geben und keine Ziele haben. Ebenso haben im Sport nur Leute, die die perfekte Symbiose aus Talent, Psyche, Umfeld und Ausdauer mitbringen, Erfolg. Ich habe viele Fußballer kennengelernt, die Talent hatten um in der Verbands- bis Oberliga zu spielen, die aber aus unterschiedlichen Gründen über die Bezirksliga nicht hinausgekommen sind. Meistens scheiterte es an der Ausdauer und an der Bereitschaft zu entbehren. Ebenso sehe ich es beim Pokern. Es gibt sooo viele Talente, die logisches Denkvermögen und Mathe/Stochastik drauf haben, die vielleicht sogar Kohle investieren können, die jedoch, weil sie nicht hart genug an sich arbeiten oder nicht mit (Down-)swings klar kommen, immer wieder auf den Micros oder den Lowstakes scheitern.

      Wo hat das alles also mit dem Investitionskapital zu tun???
    • Moppix
      Moppix
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2009 Beiträge: 23
      …na dann herzlichen Glückwunsch. Mach weiter so.

      Selbstverständlich hast du als Halbtagsinformatiker mehr Ahnung von Finanzen als ich, der ja nur als Aktienanalyst bei einer Bank arbeitet und BWL/Finanzen studiert hat.

      Wenn du glaubst das ein Investor mit 50 Euro, bei gleicher Laufzeit und gleichem Knowhow, die gleichen Renditen erzielen kann wie ein anderer Investor mit 100.000 Euro, sorry aber dann bist du einfach nur völlig Ahnungslos und Inkompetent in Sachen Geld. Bleibe lieber in der Informatikbranche. Finanzbranche ist nichts für dich. Die Investitionsobjekte möchte ich sehen:gl:

      Auch dein Halbwissen über Risikodiversifikation ist fast schon bemitleidenswert.
      Mit 50 Euro kannst du vielleicht das Risiko von Pennystocks diversifizieren, mehr aber auch nicht (vergleichbar mit Microstakes). Wahrscheinlich kannst du noch nicht mal zwischen systematischen und unsystematischen Risiko unterscheiden.

      Ich glaube damit hast du dich selbst disqualifiziert. Stichwort: Unbewusste Inkompetenz. Und das ist auch beim Pokern sehr wichtig. Das 3000$ für dich viel Geld sind, zeigt auch das du noch nie richtig gearbeitet hast und du das typische Mindset eines Studenten/Arbeitssuchenden hast.

      Das du den Kontakt mit erfolgreichen Pokerspielern über Skype suchst und auch threads/blogs veröffentlichst ist wiederum sehr positiv:s_thumbsup:

      Das ist der richtige Weg, das würde ich niemals kritisieren. Nur wenn du in 3 Jahren immer noch NL10 spielst weil du kein Geld hast und du dich in diesen limits genau wie die anderen 95% Null weiterentwickelst hast, du glaubst ein guter Pokerspieler zu sein nur weil du mal 10 bb/100 auf NL5 ohne Gegenwehr geschafft hast, ja dann werden diese Leute nichts mehr mit dir zu tun haben wollen. Einen Tipp zu bekommen ist etwas anderes als dazuzugehören.
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