Wart ihr schon mal bei einem Psychologen?

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    • Quabbe
      Quabbe
      Bronze
      Dabei seit: 18.09.2007 Beiträge: 2.880
      Nein. Wollte mal, aber Wartezeit wäre ewig lang gewesen, hatte dann keinen Bock mehr.
    • DerPascha17
      DerPascha17
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2009 Beiträge: 56
      Original von Quabbe
      Nein. Wollte mal, aber Wartezeit wäre ewig lang gewesen, hatte dann keinen Bock mehr.
      Habe auch gehört das man dort ewig warten muss. Privat kann man sich die wohl auch kaum leisten und einen Arzt der einem diese verschreibt muss man auch erst einmal finden.
    • Sunnyvale29
      Sunnyvale29
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2011 Beiträge: 8.570
      frag doch mal bei deinem hausarzt nach.
    • idude
      idude
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 1.490
      nein. ich glaube nicht an psychologie.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.699
      Erstmal:
      ich gehe davon aus, dass Psychotherapeuten und Psychiater auch zählen und es eher um die Behandlung einer psychischen Störung geht.

      Original von DerPascha17
      Original von Quabbe
      Nein. Wollte mal, aber Wartezeit wäre ewig lang gewesen, hatte dann keinen Bock mehr.
      Habe auch gehört das man dort ewig warten muss. Privat kann man sich die wohl auch kaum leisten und einen Arzt der einem diese verschreibt muss man auch erst einmal finden.
      Das stimmt so nicht!
      Erstmal findet man durchaus zeitnah Termine, hängt aber auch von der "Eigendiagnose" ab - wer sagt, er hat viel Stress auf der Arbeit bekommt hat schlechtere Chancen als jemand, der akut suizidgefährdet ist.

      Natürlich sind gute Therapeuten eher stark ausgelastet, aber i.d.R. sollte man im Umkreis von max. 30-50 km fündig werden (in Großstädten obv. näher) - gerade in Kleinstädten will man aich eher weiter weg, damit niemand einen "sieht".

      Eine Überweisung dorthin ist auch easy zu bekommen, allerdings erstellt der Therapeut nach den ersten 5 Stunden ein "Gutachten" für die KK (man braucht auch noch einen Rund-um-Check, der körperliche Ursachen ausschließt - gibt aber imo nie Probleme). Auf Basis dessen wird dann über den Therapiebedarf entschieden.



      Man darf übrigens auch mehrere Therapeuten ausprobieren, damit man tatsächlich denjenigen/diejenige findet, die einem helfen kann (der eine möchte evt. lieber mit einem Mann sprechen, der nächste gibt seine vermeintliche "Schwäche" lieber vor einer Frau zu). Ebenso empfiehlt der Therapeut eine Behandlungsmethodik, die man selbstverständlich auch ablehnen kann (z.B. Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Therapie oder auch begleitende medikamentöse Behandlung) - das gilt auch für einzelne "Übungen".


      Insofern liegt es an einem selbst, was aus den Gesprächen zu machen.


      Der Preis ist durchaus normal, Akademiker kosten eben viel pro Stunde.
    • fleischmo
      fleischmo
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2005 Beiträge: 7.321
      Wegen Burnout war ich paar mal beim Facharzt.
      Aber sowas hast du wahrscheinlich nicht gemeint.

      Hab mich dann da halt hingesetzt und mein Leid erzählt. Im Grunde hab ich aber immer nur Beruhigungsspritzen in den Arsch bekommen.
      Hatten aber üble Nebenwirkungen. Nur ein paar Beispiele.
      Man mutierte zum Körperklaus und hat sich beim Essen machen geschnitten.
      Man hat keine Tür mehr getroffen und blieb an jeder Türzarge hängen.
      Wäschekorb und Toilette wurde verwechselt(zum Glück nur die Klamotten in die Toilette geworfen und nicht anders rum).

      Hab nebenbei eine neue Arbeit gesucht und nachdem ich dann einen neuen Job hatte, hörten die Angstzustände sofort auf.
    • extrapartner
      extrapartner
      Silber
      Dabei seit: 26.09.2007 Beiträge: 6.190
      Nein. Nie. Die sollen sich selbst gegenseitig therapieren.
    • RLcAnWait
      RLcAnWait
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2015 Beiträge: 338
      Original von fleischmo
      Hab nebenbei eine neue Arbeit gesucht und nachdem ich dann einen neuen Job hatte, hörten die Angstzustände sofort auf.
      das is mir schon mehrfach ohne spritze in den arsch passiert :|
    • dak113
      dak113
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2009 Beiträge: 4.863
      Zwar nicht zu vergleichen aber ich war als Kind nach der Scheidung meiner Eltern, Mama meinte wär ne gute Idee.
      Im Endeffekt war es aber nur eine sehr teure Kinderbetreuung, saß dann einmal wöchentlich 1h bei der und hab Spiel des Lebens oder Monopoly gezockt und ab und an mal was gemalt :|
    • Thiemo1981
      Thiemo1981
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2006 Beiträge: 3.789
      Ja, ich habe Erfahrungen gemacht und diese sind durchweg sehr positiv.
      Es handelte sich um eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.

      Den Ablauf der Gespräche zu beschreiben ist gar nicht so leicht, manches auch viel zu intim, um es hier zu erzählen.
      Wenn ich es Freunden empfehle, dann sind das entweder welche mit chronischen Problemen in ihrem Leben, zB wiederkehrenden Depressionen, Suchtproblemen oder welche, die einschneidende, schwierige Situationen erlebt haben, also zB sexueller Missbrauch oder Tod des Vaters und der kleinen Schwester innerhalb eines halben Jahres.
      Ich beschreibe es dann gerne in einem Bild: Der Therapeut oder die Therapie ist wie eine leere Tafel, auf die man Sätze aus seinem Leben schreibt und der Therapeut hat eigentlich 'nur' die Aufgaben erstens diese neutrale Fläche zu bieten und einen zu animieren, frei zu erzählen, was einen bewegt; zweitens Verbindungen zwischen den einzelnen Sätzen/Themen/Aussagen herzustellen, die man selber nicht gesehen hat und einen sich selber besser verstehen lassen; drittens (nach einer Anfangsphase des Vertrauen-Aufbauens) durch geschickte Fragen oder auch mal kleinere Konfrontationen noch etwas mehr 'aus einem raus zu holen'; viertens durch eine grundsätzlich sehr wertschätzende Haltung einem gegenüber ein Klima zu schaffen, in dem das vorherige gut klappen kann und in dem er einen stärkt.
      Gute Therapeuten (ich habe auch beruflich mit diesem Feld zu tun) sagen einem jedenfalls nicht, was man tun oder lassen sollte, damit das und das passiert oder klappt im Leben. Es ist schon erstaunlich, wieviel sich in einem tut, wenn man den Raum und das Vertrauen hat, einer Person, mit der man nicht emotional verbunden ist, ganz offen und ehrlich seine innersten Ängst, Sorgen, Gefühle,... erzählt. Alleine das hilft schon; entlastet und klärt den Kopf.
      Letztendlich habe ich im Verlauf der Therapie viel darüber gelernt, wieso mein Leben bis dahin so abgelaufen ist, wie es eben ablief; Zusammenhänge zwischen bestimmtem Verhalten im Erwachsenenalter mit meiner Kindheit hergestellt und letztendlich einen gesünderen, liebevolleren, meiner Geschichte, meinen Stärken, Schwächen, emotionalen Bedürfnissen Rechnung tragenden Umgang mit mir selber gefunden.
      Ich kann eigentlich jedem Menschen nur empfehlen etwas im Leben zu finden, wo er über sich selber reflektiert, an sich arbeitet, sich besser verstehen lernt und daraus Konsequenzen/verändertes Verhalten für sein zukünftiges Leben ableiten kann, so dass er zufriedener und rücksichtsvoller mit sich leben kann. Das muss ja nicht bei jedem Psychotherapie sein.

      Soweit erstmal.
    • cuPsn
      cuPsn
      Bronze
      Dabei seit: 28.04.2007 Beiträge: 1.220
      Ja war ich schon.

      War leider nich so geil :f_eek: .

      Aber empfehlen kann ich dir nach psychologischen Beratungen an FH's / Unis zu gucken, die sind i.d.R. Anonym -> win. :f_smile: :f_thumbsup:

      edith: was thiemo da von sich gibt kommt gut hin.
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.455
      Original von DerPascha17
      Original von Quabbe
      Nein. Wollte mal, aber Wartezeit wäre ewig lang gewesen, hatte dann keinen Bock mehr.
      Habe auch gehört das man dort ewig warten muss. Privat kann man sich die wohl auch kaum leisten und einen Arzt der einem diese verschreibt muss man auch erst einmal finden.
      Das stimmt so nicht ganz bzw. es gibt eine Lösung.

      Ich war auch mal auf der Suche nach einem Psychologen und musste feststellen dass die Wartezeiten schier endlos sind. Aber was hilft mir ein Termin in 6 Monaten, wenn ich heute ein Problem habe. In 6 Monaten habe ich dieses Problem evtl. nicht mehr oder schlimmer noch, es gibt mich gar nicht mehr.

      Mein Bruder kam dann mit der Lösung und hat mir gesagt dass es z. B. beim Wohlfahrtsverband Caritas einen Psychologen gibt und dass man da im Notfall sogar kostenlos hingehen kann. Ein Anruf und am nächsten Tag saß ich bei ihm.
      Also schau mal welchen Wohlfahrtsverband du in deiner Nähe hast und dann einfach mal da nachfragen.

      Zu Thiemo :s_thumbsup:
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.699
      @SmartDevil:

      Für besonders harte Fälle findet sich eigentlich immer ein zeitnaher Termin :)

      Wer beispielsweise suizidgefährdet ist, findet mit Sicherheit innerhalb von 2 Wochen einen Termin.
    • SmartDevil
      SmartDevil
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2007 Beiträge: 10.455
      Original von FiftyBlume
      @SmartDevil:

      Für besonders harte Fälle findet sich eigentlich immer ein zeitnaher Termin :)

      Wer beispielsweise suizidgefährdet ist, findet mit Sicherheit innerhalb von 2 Wochen einen Termin.
      Das stimmt nicht!!!
      Zumindest dann nicht, wenn wir von dem Psychologen reden, der eine Praxis hat.

      Wenn überhaupt, dann kannst du dich selber in die Anstalt einliefern. Aber den Schritt geht dann wohl doch kaum einer.
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
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      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.699
      Original von SmartDevil
      Original von FiftyBlume
      @SmartDevil:

      Für besonders harte Fälle findet sich eigentlich immer ein zeitnaher Termin :)

      Wer beispielsweise suizidgefährdet ist, findet mit Sicherheit innerhalb von 2 Wochen einen Termin.
      Das stimmt nicht!!!
      Zumindest dann nicht, wenn wir von dem Psychologen reden, der eine Praxis hat.

      Wenn überhaupt, dann kannst du dich selber in die Anstalt einliefern. Aber den Schritt geht dann wohl doch kaum einer.
      Natürlich funktioniert das - natürlich nicht unbedingt bei dem ersten an den man sich wendet, aber wenn man ein paar anspricht, klappt das i.d.R. sehr schnell. Also zumindest wenn man Psychologe als Oberbegriff für einen Therapeuten mit psychologischer Fachausbildung auslegt.
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.370
      Original von FiftyBlume
      Original von SmartDevil
      Original von FiftyBlume
      @SmartDevil:

      Für besonders harte Fälle findet sich eigentlich immer ein zeitnaher Termin :)

      Wer beispielsweise suizidgefährdet ist, findet mit Sicherheit innerhalb von 2 Wochen einen Termin.
      Das stimmt nicht!!!
      Zumindest dann nicht, wenn wir von dem Psychologen reden, der eine Praxis hat.

      Wenn überhaupt, dann kannst du dich selber in die Anstalt einliefern. Aber den Schritt geht dann wohl doch kaum einer.
      Natürlich funktioniert das - natürlich nicht unbedingt bei dem ersten an den man sich wendet, aber wenn man ein paar anspricht, klappt das i.d.R. sehr schnell. Also zumindest wenn man Psychologe als Oberbegriff für einen Therapeuten mit psychologischer Fachausbildung auslegt.
      das problem ist, dass jemand, der besonders suizidgefährdet ist, in der regel nicht die power hat, zig psychologen durchzutelefonieren. aber: es gibt genug praktizierende psychologen. problem ist, dass es zu wenige mit kassenzulassung gibt. hier hilft oft ein gepräch mit der krankenkasse. in der regel übernehmen die die kosten für einen nichtkassenzugelassenen psychtterapeuten, wenn man genug absagen gesammelt hat.

      siehe z.B. hier
    • Fantomas741
      Fantomas741
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 9.314
      Ich hab grad beschlossen niemals zum Therapeuten zu gehen, selbst wenn ich müsste der Bürokratiekram stresst mich hier schon beim Lesen :D