Starting Hands und Equity

  • 21 Antworten
    • innoko
      innoko
      Black
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 1.527
      tldr;
    • kombi
      kombi
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 9.244
      Großes Lob. Einer der wie ich finde besten Artikel. Wer ist der Autor?
      Auch die ganze Form ist sehr, sehr gut.

      Kleine Kritik:
      Imho ist die geläufige Definition der Equity anders als die im Artikel. Equity ist die Zahl die rauskommt, wenn man die Ranges in den Equilator eingibt. Mit anderen Worten, die Gewinnwahrscheinlichkeit wenn alle Gegner all-in wären.

      Im Artikel steht
      "Die Equity ist im Gegensatz zu den Modified Outs in der Regel sehr schwer exakt zu bestimmen. Sie ist auch oftmals gar keine objektive Größe, sondern abhängig von den Gegnern, von der Position, der Playability der Hand, der Initiative usw. "
      Für mich sieht das nach einer Vermischung von Equity und Erwartungswert aus. Der EV hängt von diesen ganzen Faktoren wie Equity, Spielstärke, dead money, Initiative, Playability, usw. ab. Die Equity ist aber eine feste Größe entsprechend der von mir gegebenen Definition.

      Imho führt die Definition im Artikel zu Verwirrung. Man sollte meiner Meinung nach besser zwischen Equity und EV trennen.
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Original von innoko
      tl;dr
      FYP
    • GadZ
      GadZ
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2005 Beiträge: 265
      Top Artikel, allerdings gehen (zumindest bei mir) die Links zu Approx Tabellen nicht.
    • DonRaziel
      DonRaziel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2006 Beiträge: 480
      Schöner Artikel; fasst alles nochmal schön übersichtlich und verständlich zusammen. Ein Lob diesbezüglich. Allerdings geht die Glorifizierung des Equilators ziemlich auf die Ketten, vor allem wenn man bedenkt, dass das Teil derzeit alles andere als befriedigend arbeitet.
    • Kobecarter
      Kobecarter
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 1.705
      soldie Zusammenfassung. steht aber nix neues drin
    • emophiliac
      emophiliac
      SuperModerator
      SuperModerator
      Dabei seit: 08.03.2005 Beiträge: 4.611
      Original von GadZ
      Top Artikel, allerdings gehen (zumindest bei mir) die Links zu Approx Tabellen nicht.
      funktionieren jetzt
    • Bling
      Bling
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2007 Beiträge: 1.030
      Fand den Artikel sehr gut, ist ähnlich wie der "preflop expert theory" Artikel, aber es stehen auch ein paar neue Sachen drin, außerdem finde ich es nicht schlecht auch die Links zu den wichtigsten Charts im Artikel zu posten.
    • netsrak
      netsrak
      Gold
      Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 37.069
      Ich zitiere mal:
      >>>
      2. Modified Outs
      ...
      Nach Bestimmung dieser Gewinnwahrscheinlichkeit konnte man dann in Abhängigkeit von der Potgröße entscheiden, ob ein Weiterspielen der Hand profitabel ist.

      Outs (Kartenanzahl) und Modified Outs (Wahrscheinlichkeit) nur indirekt zusammen.
      ...

      >>>

      Da scheint ein bisschen was verloren gegangen zu sein.
    • Williamblake
      Williamblake
      Bronze
      Dabei seit: 14.05.2006 Beiträge: 154
      Wird in dem Artikel jetzt der Rake berücksichtigt?
    • DasWiesel
      DasWiesel
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2005 Beiträge: 1.185
      hab den Artikel jetzt erst einmal gelesen. Ist alles ganz nett aufgearbeitet. Bietet aber letztlich nichts neues (oder es ist mir beim ersten lesen entgangen^^)

      Hab hierzu aber ne andere Meinung:

      Mit KQo ist der Flop für uns von viel größerer Bedeutung, als wenn wir A9o halten. Hier wissen wir mit KQo relativ genau, wo wir stehen.

      Anstatt preflop zu reraisen, was uns quasi auch noch zur Continuation Bet zwingt, können wir zunächst nur callen und uns den Flop ansehen
      Ich finde es sollte genau anders herum sein.

      Oft genug wird der Gegner selbst kein Ass halten, wenn wir preflop 3betten und es kommt ein Ass wird er dann meist folden.
      So gewinnen wir mit KQ auch mal wenn wir nicht treffen.

      Wenn wir mit A9 3betten und es kommt nen Ass wird er allermeistens folden, wenn er kein Ass hat. Hat er nen besseres Ass raist er damit den Turn und wir können HU nicht folden.
      Fänds hier viel besser preflop nur zu callen und wenn man das Ass trifft bluffbets von Händen ohne Ass einzusammeln.
    • OnkelHotte
      OnkelHotte
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 18.442
      sehr gute erklärung zum erlernen dieser begrifflichkeiten!!

      kleiner fehler, seite 4: da steht im text immer AKs vs TT und bei der EQ wird immer von AKo ausgegangen!

      Zum Thema BB defense: wie genau ermittelt man die 4SB investment. Warum setzt man genau 4 an?
    • DonSalva
      DonSalva
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 11.700
      fehler fixed, danke dir!

      wegen der BB-defense: keine ahnung =)

      man müsste eben mal wissen, wer der autor ist...wish?
    • kombi
      kombi
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 9.244
      Die BB Defense ist doch aus dem Profi Seminar Bonn Handout übernommen.

      Deswegen würd ich mal so raten, daß die ursprüngliche 4 SB Abschätzung von Korn stammt.
    • balrog25
      balrog25
      Bronze
      Dabei seit: 03.11.2006 Beiträge: 657
      Hi,
      erstmal möchte ich was Positives loswerden: Ich finde den Artikel insgesamt sehr differenziert und lehrreich (gute Zusammenfassung); trotzdem denke ich, dass er an einer Stelle noch verbessert werden koennte:

      Ich wollte unter Bezug auf Stoxtraders FL-Buch "Winning in Tough Hold 'em Games" darauf hinweisen, dass in dem "Starting Hands und Equity" Artikel der Begriff "Playability einer Hand" viel zu undifferenziert erlaeutert wird. Als Beispiele werden die Haende A9o, KQo und 65s angegeben, denen dann eine mehr oder weniger "gute" Playability zugeordnet wird.

      Die Playability einer Hand kann aber nur bedingt absolut bestimmt werden, denn sie haengt (insbesondere im HU-Play) entscheidend von der Spielweise des Gegners ab. Hier mal 2 Bsp. zur Illustration:

      - gegen einen tricky LAG mit hohem WTS hat A9o eine vergleichsweise hohe Playability, da mit A high durchaus Showdown Value besteht. (Aehnliches gilt fuer Haende wie 22 oder 33). Suited Connectors verlieren hingegen relativ an Wert (Semibluffs: niedrigere FE / geringerer Blufferfolg)

      - Gegen einen TAG oder weaktighten Spieler (mit eher niedrigem WTS) haben Suited Connectors aber eine viel hoehere Playability als gegen den oben genannten Gegnertypus, da neben Made Hands auch (Semi-)Bluffs (Stichwort: Fold Equity) viel erfolgversprechender sind.

      Deshalb moechte ich vorschlagen, dass die "Playability einer Hand" in dem Artikel in Abhaengigkeit vom Gegnertypus bestimmt wird.

      --> Aus meiner Sicht haben diese Tatsachen vor allem auf die Blind Defense bei marginalen Entscheidungen mit bestimmten Handkategorien Einfluss.
    • DonSalva
      DonSalva
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 11.700
      danke für deinen verbesserungsvorschlag!
      ich teile deine meinung und werde es weitergeben
    • cairol
      cairol
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2007 Beiträge: 1.036
      Wirklich ein sehr sehr guter Artikel! Ein Punkt ist mir aber noch nicht ganz klar:

      Die Blinds spielen sehr gut und verteidigen entsprechend.
      Dann sinkt der Betrag des Dead Moneys auf lediglich 0,75 SB, d.h. gegen durchschnittliche Gegner gilt dann:

      Equity = 6/(12 + 0,75) = 0,47 = 47%

      Spielen die Blinds miserabel und callen mit viel zu schlechten Händen, sinkt, wie man leicht nachrechnen kann, die benötigte Equity erheblich.


      Wir haben zwar weniger dead money im Pot, aber der Pot selbst wird (am Flop, ev Turn und River) ja auch grösser. Laut der Formel wird die Potgrösse berechnet durch 2*D + M. Wenn nun im Schnitt 1 Blind called, müsste sie doch 3*D + M sein? Oder verstehe ich da was falsch? :)
    • DonSalva
      DonSalva
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2006 Beiträge: 11.700
      der pot selbst wird größer, richtig, weshalb die benötigte equity sinkt

      um wieviel kann man aber nur schwer abschätzen. wenn du sagst, dass beide gegner das gleiche investment haben werden, dann liegst du richtig mit deinen 3*D :)
    • DarkWizard
      DarkWizard
      Bronze
      Dabei seit: 12.05.2006 Beiträge: 2.021
      top artikel. gibts eigentlich auch einen artikel dazu wieviel EQ ich am flop fuer einen call gegen 1 gegner usw. brauche?
      thx
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