Wie ich mein Vertrauen in die Schulmedizin verlor

    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      Hallo liebe Strategen, ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Am besten ganz von vorne. Hier werden sehr viele Informationen folgen, zu viele um das alles in kurzer Zeit zu verarbeiten. Ich selber habe dazu monatelang gebraucht. Ich hab auch schon länger nix mehr gepostet, aber gerade das dringende Bedürfnis ein paar Sachen loszuwerden. Außer mit meiner Freundin oder meinen engsten Freunden ist es auch schwierig, darüber zu reden. Am meisten allerdings bin ich auf die Resonanz hier gespannt - denn ich glaube schon, dass es hier einige kritisch denkende Menschen gibt.

      Ich bin jetzt 28. Meine eine Oma ist mit Mitte 50 an Brustkrebs gestorben. Mein anderer Opa mit Anfang 60 an Darmkrebs. Mein Vater hat vor 15 Jahren Diabetes bekommen und spritzt sich seitdem regelmäßig Insulin. Vor ein paar Monaten hat er 2 Kunststofflinsen in die Augen gesetzt bekommen. Grauer Star wegen Diabetes. Er ist jetzt 55 und weitere Folgekrankheiten werden nicht auf sich warten lassen. Meine Freundin hat mehrmals im Monat Migräneattacken die sie nur mit speziellen Migränetabletten in den Griff bekommt. Mein anderer Opa und andere Oma sind soweit "gesund". In Anführungszeichen deshalb, weil sie natürlich trotzdem verschiedenste Blutdruck, Cholesterin usw. Medikamente einnehmen. Jeder kennt wohl die typischen Rentnerpillenschachteln, fein säuberlich beschriftet von Montag-Sonntag.
      Ich selbst habe Rückenprobleme und diverse Allergien. Soweit eigentlich relativ normal, oder?! Wie sieht es bei euch in der Familie und im engsten Freundeskreis aus?! Ich vermute so oder so ähnlich. Krank sein ist Normalität. Und das sind jetzt nur die chronischen Sachen, von den Standard-Erkältungen die fast jeder mehrfach im Jahr hat, gar nicht gesprochen.

      Angefangen hat es im jungen Teenageralter, als ich 2 Meerschweinchen hatte, die ich irgendwann ins Tierheim geben musste. Die ersten Monate war noch alles OK, aber irgendwann ständiges Niesen, Augenjucken usw. die üblichen Symptome. Ein Allergietest brachte Gewissheit. Tierhaare, Birke, Gräser. Von der Pollenallergie habe ich jedoch die nächsten Jahre weniger bemerkt. Allerdings hatte meine Ex-Freundin 2 Katzen und jedes Mal wenn ich bei ihr war, musste ich eine Cetirizin nehmen, damit ich klarkam. Das mit dem Heuschnupfen kam dann auch so um die Zeit, vor 5-6 Jahren ging es richtig los würde ich schätzen. Die ersten 2-3 Jahre kam ich auch hier mit Cetirizin klar. Meine Symptome beschränkten sich auf die schlimmste Birkenzeit so um den April/Mai und waren nach ein paar Wochen wieder weg. Vorletztes Jahr ging es dann los, dass die Medikamente nicht mehr so gut gewirkt haben. Ich hatte trotz Cetirizin Augenjucken, laufende Nase, Rachenjucken (omg das ist einfach das Schlimmste). Letztes Jahr dasselbe. Irgendwie steht man es schon durch, aber Lebensqualität ist das nicht. Sind ja auch nur so 6 Wochen pro Jahr, dachte ich mir, mache ich halt Urlaub zu der Zeit oder leide ein bisschen. Bis zu diesem Jahr. Mitte Februar fing es an. Die Birke blüht noch nicht mal. WTF? Dafür aber Hasel und Erle oder sowas. Das ist doch nicht mehr normal, dachte ich mir, bist du jetzt jedes Jahr den kompletten Frühling im Arsch?! Wird das jedes Jahr immer schlimmer? Wenn es so weitergeht, kommt in ein paar Jahren allergisches Asthma hinzu und ich kann mir gleich die Kugel geben. So will doch niemand leben. Also ich jedenfalls nicht.
      Eine Lösung muss also her. Eine Lösung, die dauerhaft heilt. Die die Ursachen bekämpft, nicht nur die Symptome. Denn hier kommen wir zum Problem der Schulmedizin. Sie betreibt Symptombekämpfung, keine Ursachenbekämpfung. Lasst euch diesen Satz auf der Zunge zergehen, denn er ist wichtig. Meine Cetirizintabletten lindern natürlich nur die Symptome, nichts anderes. Genauso Nasensprays und so Kram. Was sind ansonsten die gängigen Behandlungsmethoden bei Pollenallergie? Hyposensibilisierung. Hilft manchmal, Hilft manchmal nicht, Oft verlagert sich die Allergie nur auf andere Auslöser oder kommt ein paar Jahre später zurück. Behandelt allerdings auch nicht die Ursache. Ja was ist denn überhaupt die Ursache?!

      Dazu begann ich nun wirklich meine intensive Recherche, denn zu diesem Zeitpunkt war mein Vertrauen in die Schulmedizin schon angeknackst. Dafür muss ich aber noch ein paar Monate weiter zurückdrehen und auf meine anfangs erwähnten Rückenschmerzen eingehen. Seit mehreren Jahren immer mal wieder mehr und mal weniger schmerzhaft präsent ist mein unterer Rücken, hatte auch schon 2 mal nen Hexenschuss, lange Autofahrten waren teilweise super unangenehm...Halt so die "üblichen" Rückenprobleme, wenn auch nicht unbedingt schon in meinem Alter. Wahrscheinlich auch einseitig/falsch trainiert im Fitnessstudio, dazu normal halt superviel sitzend am PC absuchten und 2 recht krumme Füße mit ausgeleierten Bändern, vermutlich durchs jahrelange Fußballspielen im Verein und diverse Bänderrisse/Dehnungen durch Umknicken.
      Mein Leidensdruck war aber noch nicht hoch genug um mir nen Arzt aufzusuchen, weils zwischendrin auch immer mal für mehrere Monate mal besser war usw. Überhaupt. Arzt aufsuchen. Kennt ihr jemanden der das gerne macht? Also ich nicht.
      Irgendwann im Sommer letzten Jahres wurde es aber ein anderer Schmerz, beim Schranktragen beim Umzug habe ich mich komisch verdreht und hatte dann die ganze Zeit einseitig rechts hinten an der Hüfte Schmerzen, allerdings nur bei bestimmten Bewegungen. Und es ging über die folgenden Wochen/Monate einfach nicht weg. Also bin ich doch mal zum Arzt. Natürlich muss es nach Möglichkeit einer der besten sein die es so gibt und ich wohne glücklicherweise in Frankfurt und bin Privatpatient, deswegen habe ich da quasi freie Auswahl auch bei "guten" Ärzten schnell nen Termin zu bekommen. Ich bin dann zu so nem semi-prominenten Orthopäden (falls es wen interessiert: https://www.youtube.com/watch?v=77JL2sTBXVU) und er konnte mir natürlich überhaupt nicht weiterhelfen. Er hat geröntgt um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen, dann hat er nur anhand des Röntgenbildes erzählt dass meine Wirbelsäule zu gerade sei und der Abstand der letzten beiden Wirbel relativ klein. Danke für die Informationen, aber helfen tut mir das nicht. Sein therapeutischer Ansatz war die Kraftmessung vom Verhältnis Bauch zu unteren Rückenmuskeln. Oft befinden sich dort wohl Dysbalancen, die man mit gezieltem Krafttraining entweder von Bauch oder Rücken beheben kann, die dann wohl auch die Rückenschmerzen lindern. Bei mir gab es aber dort kein ungleiches Kraftverhältnis. Er sagt wortwörtlich zu mir, dass er jetzt keine Ahnung hat was er machen soll.
      Bei der Kraftmessung wurden allerdings auch festgestellt, dass meine linke und rechte Rumpfmuskulatur ungleich trainiert sind, wodurch auch immer. Darauf ist er aber nicht weiter eingegangen. Außerdem wurde eine Laufanalyse gemacht und da halt festgestellt, was ich aber auch schon wusste, dass meine Füße eine Schiefstellung haben, die sich natürlich auf den gesamten Körper auswirkt. Letztendlich hat er mir Einlagen verschrieben, die ich natürlich nie abgeholt habe. Deutschland, das Einlagenland, sagte er. Ich sollte sie aber nicht dauerhaft tragen, sondern nur bei weiten Spaziergängen oder so. Aha. Er war einfach selbst nicht davon überzeugt, was er mir erzählt und verschrieben hat. Und ich soll dann daran glauben?! Davon sollen meine Schmerzen weggehen?
      Wirklich wohlgefühlt habe ich mich dort die ganze Zeit nicht. Gammelig-unfreundliche Sprechstundenhilfen.
      Der Arzt hetzt von Patient zu Patient, redet wie ein Wasserfall, um so viele Informationen in so kurzer Zeit wie möglich unterzukriegen und ist froh, wenn er mich endlich wieder abschieben kann. Als Patient will man das Gefühl haben, dass einem geholfen wird, oder dass es zumindestens probiert wird. Dass es um dich als Mensch und deine Gesundheit geht. Hatte ich dieses Gefühl? Nein.
      Möchte irgendjemand so behandelt werden? Kennt ihr jemanden? Ich nicht. Und das ist beileibe kein Einzelfall, sondern die Regelmäßigkeit.
      Kurze Zeit später habe ich eine interessante Reportage gesehen. Wallraff Undercover in deutschen Krankenhäusern. Hier gibt es noch einzelne Videoausschnitte. Fürchterlich. http://www.rtl.de/cms/sendungen/real-life/team-wallraff/videos.html
      Ich ärgerte mich kurz über die verschwendete Zeit, war dann aber gleichzeitig auch froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe, denn so weiß ich wenigstens, dass ich da nicht mehr hingehen werde. Ein neuer Ansatz war gefragt.
      Ich habe tagelang die Suchmaschine meines Vertrauens gewälzt, auf der Suche nach einem alternativen Heilpraktiker/Osteopath/Physiotherapeut was auch immer. Dabei habe ich folgenden Herren gefunden, der auch bei mir in der Nähe praktiziert. http://www.fluvius-sanus.de/
      Die Behandlung war nicht ganz billig, aber gut. Er hat mir viel über den Körper und das Zusammenspiel der einzelnen Muskeln/Gelenke usw. erklärt und sich viel Zeit genommen. So möchte man als Patient behandelt werden. Was genau hat er gemacht? An meinem Körper auf verschiedenen Punkten herumgedrückt. Das war alles. Sehr schmerzhaft, aber wirksam. Ich stand nach so knapp einer Stunde Behandlung von seiner Liege auf und fühlte mich ultra erschöpft aber auch entspannt. Meine Schmerzen waren erstmal weg, kamen später dann aber wieder. Ich habe aber gemerkt, der Ansatz ist der richtige. Allerdings kann ich doch nicht ständig da hin rennen, nur damit es mir dann für ein paar Stunden/Tage besser geht. Das bezahlt ja auch keine Krankenkasse. Von dem Aufwand mal ganz abgesehen. Mir fallen drölftausend geilere Sachen ein, als zum Arzt zu gehen.
      Also habe ich weiter recherchiert und bin auf folgendes Buch gestoßen: http://www.amazon.de/Arbeitsbuch-Triggerpunkt-Therapie-bew%C3%A4hrte-Linderung-Muskelschmerzen/dp/3873876779/
      Der Durchbruch. Lest euch die Beschreibung und die Rezensionen durch. Ich begann also wie wild meine Triggerpunkte an meinem ganzen Körper zu suchen und zu behandeln. Es war nicht ganz einfach die richtigen Punkte zu finden und es gab auch einfach sau viele. Ich fand immer mehr. Überall. Dann habe ich bei meiner Freundin gesucht. Und die Triggerpunkte gefunden, die ihren Kopfschmerz reproduzieren. Ich wurde immer besser und es gelang mir, über mehrere Wochen hinweg die entscheidenden Punkte zu finden und zu behandeln. Einzelheiten dazu bitte ergooglen. Das wird sonst zu ausschweifend und ich schreibe so schon viel zu viel.
      Das Ende der Geschichte. Heute merke ich nur noch selten was. Die meiste Zeit bin ich schmerzfrei. Und wenn wieder Schmerzen auftauchen, weiß ich, was ich tun muss, um sie zu behandeln. Warum hat das der Orthopäde nicht geschafft? Hat er dieses Wissen und benutzt es nur nicht? Oder hat er dieses Wissen einfach nur nicht? Ich wüsste nicht, was schlimmer ist.
      Mein Vertrauen in die Schulmedizin hatte einen Knacks bekommen. Doch das war erst der Anfang. Ich war wie besessen und wollte unbedingt alle Menschen heilen, allen voran meine Freundin. Die Triggerpunktbehandlung hat bei ihren Kopfschmerzen schon geholfen, aber sie hat es einfach nicht so konsequent durchgezogen wie ich. Sie war noch zu bequem, "Die Tabletten helfen doch". Wenn wir mal verreist sind und die Pillen nicht dabei waren, gabs gleich ne mittlere Panik. Fuck hat mich das abgefuckt. "Ich glaub ich krieg Migräne" Scheiße man was soll ich denn da machen?! Es ist einfach nicht schön wenn du siehst wie ein geliebter Mensch leidet und man selbst so hilflos ist. Eine Lösung muss her, die die Ursachen behebt, nicht die Symptome bekämpft.
      Bei weiteren Recherchen kam als Migräneursache auch immer wieder die Verhütungspille auf. Seiten wie diese machten mich stutzig: Kann das denn sein? http://www.risiko-pille.de/
      Thrombose, Lungenembolie, usw. Damit beschäftigt man sich als Mann natürlich nicht. Man ist froh wenn die Freundin nicht schwanger wird. Vor ein paar Wochen kam sogar mal in unseren Medien bei SternTV eine Reportage über die gefährlichen Nebenwirkungen der Pille inkl. einer geschädigten Frau die dort zu Gast war. Erschreckend.
      Ich quatsch sie also wochenlang voll, dass sie den Scheiß absetzen soll. Erst wechselt sie die Pille auf ein Östrogenfreies Präparat wovon man irgendwie gar keine Monatsblutungen mehr bekommt. Fuck, kann sowas denn gesund sein, fragte ich mich? Wenn man so in den natürlichen Kreislauf des Körpers und der Natur eingreift? Der Migräne half das nicht wirklich. Schlussendlich setzt sie die Pille komplett ab, Ende letzten Jahres.
      Der Durchbruch. Sie war seit Wochen nicht mehr in der Apotheke um ihre Migränepillen zu kaufen. Ab und zu hat sie noch leichte Kopfschmerzen. Nicht mehr vergleichbar mit früher. Ich war konnte es abermals kaum glauben.
      Jede Frauenärztin verschreibt sie, niemand macht sich über irgendwas Gedanken, alle jungen Frauen hämmern das ohne Bedenken in sich rein, niemand klärt irgendwen über irgendwelche Risiken auf.
      Mein kritisches Denken gegenüber der Schulmedizin verstärkte sich und ich wollte mehr wissen, mehr Hintergründe erfahren, mehr recherchieren, mehr Erfahrungsberichte lesen, und vor allem wollte ich ab Februar diesen Jahres: meine Allergie heilen.
      Dazu stand fest, dass ich natürlich keinen Arzt aufsuchen werde, bevor ich nicht versucht habe das ganze eigentherapeutisch in den Griff zu bekommen. Bei meinen Rückenschmerzen hat es schließlich geklappt. Die Migräne meiner Freundin konnte ich auch mit einer einfachen Maßnahme beseitigen, zu der kein Arzt nötig war. Warum sollte es jetzt also nicht auch klappen?
      Ich recherchierte weiter und stieß auf folgendes Forum und folgenden Blog:
      http://vollwert-blog.de/warum-wir-uns-vollwertig-ernaehren/
      http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/index.php
      Die vitalstoffreiche Vollwerternährung nach Dr. Bruker. Davon hatte ich noch nie gehört, und ich beschäftigte mich schon viel mit Ernährung. Ob nun glutenfrei, Paleo, vegan, low-carb, was auch immer. Wikipedia macht den Herren und seine Ernährung relativ schlecht. Warum aber konnten aber das Pärchen in dem Blog und auch viele weitere Leute in dem Forum ihre Krankheiten, speziell auch Allergien, durch diese Ernährung heilen? Sollte ich jetzt Wikipedia glauben oder einem Forum, wo Hunderte Menschen ihre positiven Erfahrungen berichten und außerdem die Rede ist von Tausenden Menschen, die dieser Herr Bruker durch seine Ernährungstipps heilen konnte?! Ein weiterer Faktor auf die Gesundheit ist seinen Theorien nach neben der Ernährung natürlich auch die psychische Verfassung des einzelnen Menschen. Diesen Faktor konnte ich allerdings ausschließen. Ich bin glücklich. Dass die Psyche und Dinge wie Stress usw. bei ganz vielen Erkrankungen natürlich auch eine Rolle spielt, ist glaube ich unbestritten. Nur wie gesagt, in meinem Fall kann ich das ausschließen. Ich bin der stressfreieste Mensch, den ich kenne.
      Ich bestellte mir also sein Standardwerk, was schon jahrealt ist, aber aktueller denn je.
      http://www.amazon.de/Unsere-Nahrung-ern%C3%A4hrungsbedingter-Zivilisationskrankheiten-Sprechstunde/dp/3891890036/
      Lest auch hier wieder die Rezensionen. Gleichzeitig zu dem Buch las ich viel in dem Gesundheitsforum.
      Wir sind hier ja auch in einem Forum. Ich glaube an das Wissen in Foren. Ich bin schon so lange in verschiedensten Foren unterwegs, mit der Zeit kriegt man ein Gefühl dafür, was man glauben kann und was nicht. Ich denke ihr wisst genau wovon ich rede. Jeder von uns hat hier seine Edge im Pokern durchs Forum aufgebaut. Die Masse der uninformierten Menschen draußen glaubt, dass Poker ein Glücksspiel ist. Wir wissen es besser.
      Die Masse der uninformierten Menschen draußen glaubt an die Schulmedizin. Verschiedene Internetforen wissen es besser. Wenn euch dieser Vergleich nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht weiter.
      Nun kommen wir zurück zu meinem Heuschnupfen. Vor ziemlich genau 2 Monaten fing ich also an, meine Ernährung umzustellen. Dabei musste ich eigentlich nicht viel machen, außer Industriezucker wegzulassen. Ich hatte über die letzten Monate hinweg sowieso schon immer weniger tierische Produkte und immer weniger Weißmehlprodukte gegessen. Viel Gemüse und Obst, nicht allzuviel Saufen, außerdem meine geliebten grünen Smoothies mit den verschiedensten Superfoods. Doch ich habe nie an den Zucker gedacht, ihm keine große Bedeutung zugemessen. Schließlich war meine restliche Ernährung doch gesund, da können die paar Süßigkeiten doch keinen großen Schaden anrichten. Im Durchschnitt würde ich sagen hab ich mir vielleicht jeden zweiten Tag Abends ne Tafel Schokolade reingezogen. Oder Eis. Oder Kekse. Oder was weiß ich. Dazu gelegentlich irgendwelche süßen Drinks. Nicht in Unmengen, aber regelmäßig. Und natürlich ab und zu beim Saufen die obligatorischen Cuba Libres. Und natürlich der ganze versteckte Zucker in diversen Fertigprodukten und Soßen/Ketchup etc.
      Eigentlich dachte ich es ist gar nicht so viel. Aber die Summe der einzelnen verschiedenen Produkte macht es einfach. Als ich dann von einem Tag auf den anderen den Zucker komplett gestrichen habe, hab ich erstmal gemerkt, wieviele Sachen ich dann auf einmal doch gar nicht mehr essen konnte. Weißmehlprodukte und tierische Produkte habe ich ungefähr genauso oft gegessen wie vorher, also eher selten. Auf die genauen Ernährungsrichtlinien nach Dr. Bruker will ich hier nicht weiter eingehen, darüber hat er ein ganzes Buch geschrieben. Kein Zucker ist eine davon und für mich war es die entscheidende Maßnahme.
      Bereits nach ein paar Tagen bemerkte ich auf einmal einen Unterschied in meiner Verdauung und meinem Stuhlgang. Ich musste durch die ganzen grünen Smoothies und generell auch viel Gemüse und Ballaststoffreiche Ernährung immer schon recht häufig Scheißen (2-3 mal pro Tag) und die Konsistenz war auch nicht gerade immer zufriedenstellend. An der Grenze zu Durchfall, manchmal hatte ich das Gefühl der Smoothie bekommt mir nicht so gut usw. Dazu hatte ich häufiger mal starke Blähungen die auch ziemlich gestunken haben. Ich will jetzt nicht noch weiter ins Detail gehen, aber auf einmal hatte ich einfach das Gefühl dass sich meine ganze Verdauung beruhigt. Es wurde seltener, fester, und weniger Blähungen. Ich fühlte mich besser. Rohkost und Zucker verträgt sich nicht. Das schreibt er auch in seinem Buch und ich konnte es mit eigenen Augen sehen und fühlen. Nun erwartete ich bezüglich meiner Allergie keine Erfolge von heute auf morgen. Bei Erfahrungsberichten im Forum liest man immer wieder was von einer Zeitspanne von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren.
      Da ich ja aber noch nicht so alt war und meine Beschwerden noch nicht übertrieben schlimm, mein Immunsystem sonst gut funktioniert und ich keine weiteren gesundheitlichen Probleme habe, war ich aber ganz guter Hoffnung. Die ersten 4 Wochen im Februar hatte ich weiterhin Probleme, konnte aber ohne Medikamente leben. Ich hatte aber schon Angst vor der Birke, denn die blühte ja noch gar nicht. Dann war ich 4 Wochen in Thailand und bin gestern früh wiedergekommen. Meine Ernährung habe ich auch dort zuckerfrei gestaltet und viel Rohkost und Gemüse mit Reis gegessen.
      Jetzt bin ich seit über 24 Stunden wieder in Deutschland, die Birke ist mitten in ihrer Blüte und ich merke nichts. Gar nichts. Ich kann es nicht glauben, habe heute Nacht extra mit offenem Fenster geschlafen um alle Pollen einzuladen die durch die Gegend fliegen. Früher undenkbar.
      Der Durchbruch. Für mich war es der Zucker. Das mag nicht allgemeingültig sein und es kommt wie bei allen Dingen auch immer auf die Dosierung an. Ich beschreibe lediglich was mir geholfen hat. Und verweise auf viele andere Leute die damit Erfolg hatten. Ich habe in den letzten Wochen weiterhin viel recherchiert was die unterschiedlichen Ernährungsweisen angeht, auch viel über Rohkost gelesen (Gruß an Nani und seinen Ernährungsthread). Ich kann euch hier heute leider auch kein letztendlich "richtiges" Wissen vermitteln. Die Rohkostgemeinde verteufelt Getreide. Die Paleo Ernährung verteufelt Getreide. In der Bruker Ernährung steht Getreide im Mittelpunkt (selbst gemahlen und aus dem vollen Korn, das ist extrem wichtig). Dann gibt es die Veganer ohne tierische Produkte. Dr Bruker sagt nur, tiereiweißfrei ist wichtig. Das bedeutet Butter ist erlaubt. Man sieht gar nicht mehr durch was man glauben soll und was nicht. Was man nun essen soll und was nicht. Findet es heraus. Experimentiert mit eurem Körper, hört auf euren Körper. Falls hier überhaupt irgendjemand Ernährungsratschläge haben will, wir sind ja nicht im Ernährungsforum. Es soll ja um die Schulmedizin gehen.
      Denn kein Allergologe schickt dich nach Hause mit Ernährungsratschlägen und einem feuchten Händedruck. Er verschreibt dir Medikamente. Medikamente an denen Geld verdient wird.
      Womit wir jetzt zum letzten und wichtigsten Punkt meiner Geschichte kommen.
      Denn die ganzen letzten Monate habe ich mich gefragt: Warum ist das so? Warum kann ich mich selbst heilen? Warum kann mir kein Arzt helfen? Warum ist das Internet voll mit Wissen, aber niemand wendet es an? Warum findet man in verschiedenen Foren Erfahrungsberichte von Menschen, die sich helfen konnten, aber erst nachdem sie sich von der Schulmedizin gelöst haben? Sind die anderen Menschen alle dumm? Sind die Ärzte dumm? Sind die medizinischen Fakultäten dumm? Bin ich vielleicht der Dumme?
      In den letzten Wochen im Urlaub hatte ich viel Zeit und habe weiter recherchiert.
      Hervorheben möchte ich hierbei ein weiteres Forum, in dem viele Weisheiten versammelt sind. Wenn man sich dort einliest, kommt einem das teilweise abenteuerlich vor. Bildet euch eine eigene Meinung. Oder auch nicht. Jeder wie er will.

      http://www.symptome.ch/vbboard/

      Nachdem ich tagelang dort gelesen habe, fielen mir besonders 2 Dinge ins Auge, die unbedingt eine nähere Betrachtung verdienen. Impfen und Schwermetallvergiftung.
      Bezüglich Impfen empfehle ich folgende Dokumentation:
      https://www.youtube.com/watch?v=ZVh4QaDmXB8
      Bezüglich Schwermetallvergiftung geht es hauptsächlich um Quecksilber aus Amalgamverplombungen in Zähnen. Wer davon betroffen ist, sollte sich darüber informieren. Dazu hatte ich mit meiner Freundin auch nen ziemlichen WTF Moment. Ich lese mich gerade so über das Thema ein als sie neben mir liegt und ich frage sie, sag mal du hast doch auch Plomben in den Zähnen oder? Was hast du da für Material drin? Amalgam? Und sie nickt nur...Ich bin mir sicher, dass das neben der Pille ein weiterer Faktor für ihre Migräne war.

      So das waren jetzt ziemliche viele Informationen auf einmal, doch der größte Hammer kommt erst noch. Nach der Lektüre von folgendem Buch fiel mir endgültig die Kinnlade herunter. Mind = Blown.

      http://www.amazon.de/Die-Krebsl%C3%BCge-Wolfgang-Voigts-ebook/dp/B00BQ46VN4/

      Denn es beantwortet die meisten meiner offenen Fragen nach dem Warum. Warum ist das alles so? Warum bekämpft die Schulmedizin nur Symptome, aber keine Ursachen? Warum heilt mich kein Arzt, ich mich aber selbst?
      So wie es aussieht leben wir alle in einer ganz schön verrückten Matrix, dass ich es selbst nicht glauben möchte. Ich wehre mich dagegen, das zu glauben. Denn das würde bedeuten, dass ich mir nen Aluhut aufsetze und selbst zu den Leuten gehöre, die ich bislang immer milde belächelt habe. Doch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen bleibt mir nichts anderes übrig. Deswegen habe ich euch auch so ausführlich die ganze Geschichte erzählt. Wenn ich mich hier nur hinstelle und sage: Hey, die Chemie-Pharma-Konzerne kontrollieren die medizinische Wissenschaft nach Belieben und deswegen werden keine Patienten geheilt, weil sie dann kein Geld verdienen würden, also "erschaffen" sie sich Krankheiten, manipulieren die Menschen und drücken ihnen immer und immer mehr Chemie (im Falle Krebs: Chemotherapie) in den Körper um sie immer kränker zu machen und noch mehr Geld an der "Behandlung" zu verdienen....

      Das würde mir ja kein Mensch glauben. Vielleicht glaubt es mir auch immer noch niemand. Aber vielleicht könnt ihr verstehen, warum ich es glaube. Natürlich wird es weiterhin viele Menschen gehen, die sich ohne Nachzudenken blindlings in die Hände der Götter in Weiß begeben. Das ist auch OK. Nicht jeder Mensch ist dafür gemacht, seinen Lebensstil (Vor allem die Ernährung) so sehr zu verändern. Es ist in unserer Gesellschaft nicht leicht. "Ja da nehme ich lieber ein paar Tabletten hier und da und ab und zu eine Operation aber dafür kann ich weiterhin leben und essen wie ich es will"
      Natürlich, das ist eine legitime Lebenseinstellung. Jeder kann tun und lassen was er will, versteht mich nicht falsch, ich will niemanden zu irgendetwas zwingen. Ich will Wissen und Erfahrungen verbreiten und Menschen zu eigenem Denken anregen.
      Die Menschheit dachte einmal, die Erde sei eine Scheibe.
      Die Menschheit dachte einmal, Hitler sei einer von den Guten.
      Die Menschheit hat sich Sklaven gehalten und fand das normal.

      Wir wissen es einfach nicht besser. Wir wachsen damit auf, wir finden das normal, wir nehmen es als die Wahrheit hin. Die Bedingungen prägen den Menschen. Wenn du als Kind im IS aufwächst, glaubst du natürlich, es sei normal, als 12 Jähriger mit AK durch die Gegend zu laufen und alle anderen Menschen sind die Bösen. Es ist deine Realität.
      Und ich habe in den letzten Monaten für mich herausgefunden, dass ich die Realität, mit der ich aufgewachsen und an die ich mein ganzes Leben lang geglaubt habe, in Frage stellen muss.

      Ich sitze jetzt seit Stunden an diesem Text und es fühlt sich gut an, das ganze mal niedergeschrieben zu haben. Es erleichtert mich. Ich habe bestimmt noch viele Dinge vergessen, auf die ich gerne in einer weiteren Diskussion eingehen werde. Mein Kopf ist gerade leer. Ich muss das alles selbst erstmal verarbeiten.
  • 176 Antworten
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.529
      Cliffs plz
    • koeniksgeburt
      koeniksgeburt
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2013 Beiträge: 4.198
      tldr
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      Das sind schon die Cliffs. Ansonsten hätt ich ein Buch schreiben müssen :f_biggrin:
    • lemslin
      lemslin
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2009 Beiträge: 1.553
      Hab den Text noch nicht gelesen, aber das Problem ist nicht die Schulmedizin, die per Definition die bestmögliche bekannte Heilmethode anbietet, sondern Korruption und mafiöse Strukturen im Gesundheitssystem, die gerade auch Haftungsfragen, z.B. bei Vergiftungen, mit einschließen. Schulmedizin wird also nicht immer angewandt. Stattdessen wird gerne psychiatrisiert oder der Kranke als Simulant hingestellt.
    • Stohs
      Stohs
      Bronze
      Dabei seit: 23.08.2010 Beiträge: 283
      Threadersteller und seine Familie haben gesundheitliche Probleme. Schulmedizin kann diese nicht heilen und verschreibt Medikamente mit Nebenwirkungen.
      Medikamente sind nicht richtig eingestellt und Ersteller schluckte diese solange weiter bis Sie nicht mehr wirkten hat aber auch eine Abneigung gegen Ärzte.
      Ergebnis Schulmedizin = Humbug
      Threadersteller fängt an im Internet nach Alternativen zu suchen endeckt jede menge selbsternannte Wunderheiler und Ihre Praktiken und wird darin bestärkt das Schulmedizin humbug ist.
      Fängt anschliessend damit an seine Freundin und Verwante zu missionieren da er jetzt selbst ein Wunderheiler geworden ist bzw ist ja alles Fakt was die Wunderheiler verbreiten.
      Ist jetzt auf der Suche nach Anderen die genauso denken Wie Er und ihn in seinem Wahn bestätigen das Schulmedizin humbug ist.

      Hier beginnt dann mal meine Meinung

      Jetzt ist Ersteller langsam auch auf den Trichter gekommen das möglicherweise Impfungen schädlich sein könnten denn das schreiben ja ganz viele "Wissenschaftler" im Internet und arbeitet jetzt an seinem eigenen Werk.
      Ähnlich wie der Erfinder der "NGM" neuen germanischen Medizin der von den Medien in den Augen seiner Anhänger verleugnet und bekämpft wurde nur weil Geheimdienste in die Köpfe seiner Patienten Bomben eingebaut und die damit getötet haben um seinen Ruf zu schädigen.

      Oder von Fiat Lux dessen Führerin die Schulmedizin ablehnte und ihre Anhänger Wasser tranken in dem Sie gebadet hatte und dann teilweise doch an ihren unheilbaren Krankheiten starben was aber im Augen der heilssekte auf den unglauben ihrer Anhänger zurück zu führen sei.

      Schulmedizin als solche funktioniert in vielen Fällen dennoch wunderbar es gibt nur eine ganze Reihe von Erkrankungen deren Ursachen nicht auf den ersten Blick nach 10 minuten diagnostizierbar sind hierzu ein Beispiel
      Ein Freund von mir hört seit einem halben Jahr ein Pfeifen auf den Ohren der Oberbegriff ist "Tinnitus"
      Der Erste Arzt sagt als Ohren Arzt "Ganz klar das hängt damit zusammen das Sie imner so laut Musik hören das schädigt ihre Ohren Sie brauchen ein Hörgerät
      Dann geht er zum Zahnarzt und der sagt "Ganz klar ich muss hier was an den Zähnen machen dann wird das besser"
      Der dritte Arzt endeckt verspannungen und verschreibt ihm Massage mit dem Ergebnis das Er ein Hörgerät trug ,sanierte Zähne hatte und völlig entspannt war.
      Nach dem Dritten Arzt war er in einer Spezialklinik und die Ärzte dort waren wenigstens ehrlich und sagten " Für Ihre Erkrankung gibts 92 verschiedene Ursachen und 3 haben Sie bisher ausgeschlossen.
      Dann geht er zu einer alternativen Heilerin klagt Ihr sein leid und Sie beginnt mit einer Therapie sagt "Mein lieber leider erkennt der Staat meine Heilkräfte nicht an und deshalb muss du Bar bezahlen für meine Dienste."
      Sie zieht ihm 150 Euro die Stunde aus der Tasche
      Er hofft das Sie Ihn heilen kann.
      Sie beginnt damit ihm eine Jasminteekur zu verpassen schickt ihn in die Sauna und lässt ihn Dinge machen die er sonst früher zur Entspannung auch gemacht hat und siehe das der Tinnitus ist weg.
      Er hält Sie für eine Wunderheilerin die ihr Geld durchaus wert sei.
      Sie sagte dazu "Naja du warst halt zu sehr verspannt und brauchtest mal ein bisschen Zuwendung und musstest runterkommen." 600 Euro die sich in seinen Augen gelohnt haben. Manchmal bieten diese Leute dann noch Meditationskurse oder Seminare an mit dem ergebniss das man sehr sehr sehr viel Geld da lässt nur für dieses Gefühl man haben jetzt den Stein der Weisen gefunden der Medizin gefunden und man stehe jetzt selbst über der Schulmedizin.
      Natürlich bekriegen sich dann diese Glaubensgruppen auch nocht gegenseitig und jeder ist davon überzeugt das seine lehre die einzig wahre sei.

      Übrigens bei antiallergika kann es dazu kommen das der Köper oder die Allergie dagegen Imun wird wenn man zu lange das selbe nimmt.
      Die Pille hat viele Nebenwirkungen eine davon ist oft Migräne.
      Steht auch immer mit im Beipackzettel da brauchste nicht lange im Internet recherchieren.
      Wenn du anfängst dich mit Impfungen zu beschäftigen dann beschäftige dich bitte mit Krankheiten wie Kinderlähmung und Polio usw und warum es überhaupt Impfungen gibt.

      Am besten bevor du dich von Impfgegnern beraten lässt und deine Tochter die du ja möglicherweise bald haben könntest dann aufgrund einer fehlenden Impfung in 20 Jahren während der Schwangerschaft an einer Krankheit stirbt die zu unserer Zeit fast ausgerottet war.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.698
      Immerhin werden wir trotz schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung immer älter...
    • Carty
      Carty
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 11.783
      Das erinnert mich an einen Fred aus dem Kummerkasten. Der hat wohl auch irgendwas gehabt und ist von Doktor zu Doktor gegangen und am Ende meinte er, die haben sich gegen ihn verschworen. Hat das auch alles online dokumentiert. Finde leider die Seite nicht mehr, vllt kann das jemand ergänzen.

      Zum Thema Allergie. Hatte auch Gräserallergie als kleines Kind. Habe dann zehn Jahre lange Tröpfchensensibilisierung gemacht und dann war es weg. :f_thumbsup:
    • extrapartner
      extrapartner
      Gold
      Dabei seit: 26.09.2007 Beiträge: 5.651
      Erster Schritt (universell): Aufhören mit Jammern!
    • miniskiller
      miniskiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.11.2007 Beiträge: 766


      Hoffe das Hilft dir wenigstens im Bezug auf deine Impfsorge.

      Zu allen anderen Sachen es ist immer gut sich eine zweite Meinung einzuholen, wenn du mit deinem Arzt nicht zu frieden bist konsultiere doch bitte einen anderen :)
      Und bitte nicht alles glauben was Leute in Internetforen schreiben

      Alles gut!
    • lemslin
      lemslin
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2009 Beiträge: 1.553
      Es gibt wohl ein grundsätzliches Problem.

      Kaum jemand, der normal denken kann, bezweifelt die vorbeugende Wirksamkeit von Impfungen. Das Problem ist jedoch, dass Impfstoffe produziert werden bzw. wurden, die zwar die Immunisierung leisten, aber auch zusätzliche, fragliche Stoffe beinhalten. Seien es wie früher organische Quecksilberverbindungen als Konservierungsmittel, oder Wirkverstärker wie Aluminiumverbindungen o.a., deren Wirkung auf den Menschen nicht komplett klar ist.

      Dieselbe Vorgehensweise der Pharmaindustrie ist immer mal wieder sichtbar. Damit meine ich, dass ohne Rücksicht auf Verluste(Gesundheit) der Fokus auf den Effekt gelegt wird. Wenn nicht sofort der Tod oder eine akute Vergiftung eintritt, oder nur in wenigen Fällen, werden Medikament oder Impfung halt zugelassen.

      Ein Beispiel dafür ist die jahrelange Verwendung von giftigen Weichmachern(Dibutylphtalat) in der Hülle von magensaftresistenten Medikamenten wie z.B. Gelomyrtol. Ein weiteres Beispiel ist die Verwendung von Quecksilber im Mund. Ein weiteres Beispiel waren die HIV-verseuchten Blutermedikamente, die durch eine Tochterfirma von Bayer nach Asien exportiert wurden, nachdem in Deutschland so gut wie alle Bluter mit HIV infiziert waren und der Skandal da war.
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      Das ist lieb von dir, aber denkst du mir sind solche Statistiken nicht bekannt? Ich habe in tagelanger Recherche alle Pro und Kontra Argumente abgewägt. Du offensichtlich nicht. Du schaust die Statistik an und denkst an einen kausalen Zusammenhang. Warum muss es an den Impfungen gelegen haben? Könnte es einen anderen Grund für den Rückgang der Krankheiten gegeben haben? Offensichtlich hast du dich nicht mit den Argumenten der Impfkritiker beschäftigt oder den von mir geposteten Link angeschaut. Wie willst du dir auf dieser Grundlage eine fundierte Meinung bilden?

      Die Meinung eines zweiten, dritten oder zehnten Arztes nützt mir nicht viel, wenn der Fehler im System liegt.

      Und zu dem Tinitus Freund: Belegt das nicht genau das, was ich sage?
      Wer heilt, hat Recht.
    • WarTop
      WarTop
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 691
      Ist doch super das es dir besser geht..!

      Aber deswegen die Schulmedizin zu verteufeln geht dann doch wirklich zu weit.
      Manche Sachen wie z.B. die Nebenwirkungen der Pille, sollten doch wirklich bekannt sein.
      Dort ist eben eine Risikobewertung für jeden persöhnlich erfoderlich.
    • Beitrag gelöscht

    • miniskiller
      miniskiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.11.2007 Beiträge: 766
      Original von dudelidude
      Das ist lieb von dir, aber denkst du mir sind solche Statistiken nicht bekannt? Ich habe in tagelanger Recherche alle Pro und Kontra Argumente abgewägt.
      Ohne deine "tagelange" Recherche oder dich in irgendeiner Form beleidigen oder als lächerlich abzustempeln, aber denkst du nicht das Ärzte die 6 Jahre studieren und danach ein Leben lang damit arbeiten mehr Ahnung haben als du nach ein paar Tagen Recherche im Internet?
      Nicht zu vergessen die ganze Wissenschaft die seit Ca 100 Jahren mit Impfungen forscht?

      Ich finde zu glauben das du dich da besser auskennst sehr töricht.
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      Warum hast du meine Frage nicht beantwortet? Dann gehe ich auch auf deine ein.
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.432
      Original von dudelidude
      Das ist lieb von dir, aber denkst du mir sind solche Statistiken nicht bekannt? Ich habe in tagelanger Recherche alle Pro und Kontra Argumente abgewägt. Du offensichtlich nicht. Du schaust die Statistik an und denkst an einen kausalen Zusammenhang. Warum muss es an den Impfungen gelegen haben? Könnte es einen anderen Grund für den Rückgang der Krankheiten gegeben haben? Offensichtlich hast du dich nicht mit den Argumenten der Impfkritiker beschäftigt oder den von mir geposteten Link angeschaut. Wie willst du dir auf dieser Grundlage eine fundierte Meinung bilden?

      Die Meinung eines zweiten, dritten oder zehnten Arztes nützt mir nicht viel, wenn der Fehler im System liegt.

      Und zu dem Tinitus Freund: Belegt das nicht genau das, was ich sage?
      Wer heilt, hat Recht.
      So einfach ist das, wie im Pokern. Wer gewinnt hat richtig gespielt.
      :f_thumbsup:
    • bambTTcha88
      bambTTcha88
      Bronze
      Dabei seit: 13.09.2009 Beiträge: 3.201
      Ziemlich sicher das op geisterkrank ist!
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.698
      Das die Pharmaindustrie und die Ärzte nicht immer das Beste für die Patienten wollen ist sicherlich allen klar. Es gibt einfach ein Streben nach Geld und daher gibt es eventuell in verschiedenen Bereichen bessere und günstigere Alternativen. Aber ohne ausgiebige Studien ist das alles nichts Wert. Es gibt immer "Wundergeschichten", die aber nicht so einfach übertragbar sind und gerade Patienten, die dem Tode nahestehen, klammers sich an Alles und sind anfällig dafür von "Wunderheilern" ausgenommen zu werden.

      Als Außenstehender kann man erstmal annehmen, dass man mit der Schulmedizin länger lebt als ohne! Blind den Ärzten vertrauen sollte man aber nicht und vorallem kann man selbst auch viel präventiv machen.

      Bewegung + Ernährung + Schulmedizin (bei wichtigen Sachen 2-3 Meinungen einholen) und dann fährt man schon ziemlich gut.

      Allergien, Kopfschmerzen usw. hängen häufig auch einfach mit dem Umwelteinflüssen zusammen und wie wir mittlerweile aufwachsen. Kinder auf dem Dorf, die draußen spielen und Dreck essen, sind da viel unanfälliger als Stadtkinder, die steril zu Hause leben. Wenn man ein Medikament in Verdacht hat, dann muss man das eben absetzen und keins verwenden oder eine Alternative ausprobieren.
    • FinalTableTillus
      FinalTableTillus
      Gold
      Dabei seit: 16.10.2006 Beiträge: 1.342
      Glaube zwar auch dass ein großteil der zzt vorgenommenen impfungen reine geldmacherei seitens der pharmaindustrie sind, z.B. gegen Grippe (gibt ja eh voll viel versch. Grippeviren und das deckt dann nur paar Formen ab). Auch was mittlerweile bei Kleinkindern als vorsorgl. Impfungen vorgenommen wird ist irgendwie das dreifache gegenüber dem was ich noch als Kind bekommen hab. Gegen so Tetanus, Diphterie, Polio etc. also die Grundimpfungen so top6-8 sind imho schon sinnvoll und bei mehr muss man ja auch (jdf. zum Glück noch) nicht mitmachen.
      Also cool down OP, nicht verrückt machen und sich ''in den wahnsinn lesen'' mit zu viel internetgülle zu diesen themen und gute Gesundheit noch!