Theorie oder Praxis?

    • Leopoldus123
      Leopoldus123
      Einsteiger
      Dabei seit: 23.07.2015 Beiträge: 4
      Moin, vielleicht gibt es den Thread schon aber ich wollte mal fragen wie stark ihr Theorie im Gegensatz zur Praxis gewichtet (Prozentual)?

      Habe jetzt mittlerweile 25 Bücher gelesen und habe dadurch einige Konzepte natürlich doppelt gelesen. Einige meiner Kumpels meinen Theorie sei nicht wichtig, da Poker ein praktisches Spiel ist, ich denke mir dann aber immer:" Wenn ich gerade kein Poker spiele kann ich mich doch trotzdem weiterbilden?" Ich finde 2 Stunden am Tag kann man schon lesen.
      Das klingt jetzt so als ob ich sonst nix zu tun hätte... :D Ich fliege im September nach Kanada (W&T) und kann da halt nicht so oft spielen, deswegen frage ich!
      Eure Meinung würde mich mal interessieren! :)


      Gruß Leopoldus
  • 5 Antworten
    • 2Girls1TAG
      2Girls1TAG
      Gold
      Dabei seit: 21.01.2012 Beiträge: 1.898
      paxis
    • DerScavenger
      DerScavenger
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2015 Beiträge: 212
      Es ist beides wichtig, doch Praxis macht natürlich mehr Spass :D Wenn du allerdings nicht spielen kannst, schadet es dir bestimmt nicht mehr Theorie zu machen, bevor du nix machst oder aus der Übung kommst. Ich würde Theorie immer dann machen, wenn du an deinem Spiel zweifelst bzw. Leaks entdeckt hast usw. :)

      Mfg DerScavenger
    • Bleaxxy
      Bleaxxy
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2016 Beiträge: 107
      Ist natürlich beides wichtig. Ich habe momentan auch etwa ein Theororie:P raxis Verhältnis von 4:1. Ich konzentriere mich darauf, dass die paar sessions die ich spielen kann von höchster qualität sind und den rest der zeit stecke ich in Handanalyse und Theorie. Ich denke, dass man gerade am Anfang dadurch viel raus holen kann. Wenn dein Spiel noch nicht so sicher ist, profitierst du von einer guten strategischen Grundlage. Wenn man dann irgendwann fest im Sattel sitzt, lohnt es sich natürlich mehr zu grinden, um auch etwas damit zu verdienen
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 3.540
      Vor allem am Anfang würd ich minimum 60/40 zugunsten der Theorie empfehlen, eher 70/30 bis 80/20. Die meisten Anfänger machen den Fehler, dass sie sich schnell schnell ne Basisstrategie zurechtlegen und dann mit stupiden Pseudo-ABC Poker fast nur noch dahingrinden. Gelegentlich machen sie vll. mal ne oberflächliche Handanalyse und dann folgt irgendwann mal das Rumgeheule, dass alles regverseucht sei oder der Rake auf xyz.com zu hoch sei. Dann ist die gespielte Pokervariante kacke und so kommen die meisten dann aus diesem Abwärtsstrudel, in den sie sich von Start weg hineinmanövriert haben, nicht mehr raus. Deshalb empfehl ich die Praxis in den Hintergrund zu stellen und viel Theorie zu lernen. Wenn die theoretischen Grundlagen geschaffen sind, ist die praktische Umsetzung dann nicht mehr schwer, wenn man nicht gleich massig multitablen will.
    • P4wLoWa
      P4wLoWa
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2016 Beiträge: 18
      prozentual gesehen würde ich beides gleichsetzten ,denn die praxis bestätigt die theorie.....