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Growing Up: Therapie, Startup und etwas PLO 🔮

    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, einen Blog zu schreiben. Nun ist es soweit.

      Update November 2018:


      wie ich früher schrieb, wollte ich hier regelmäßig bloggen - did not happen 🙈da ich grundsätzlich Bloggen immer noch cool finde und vor allem denke, dass es mir selbst dazu dienen könnte, etwas mehr zu reflektieren und eine Art Accountability mit sich bringt, gebe ich dem ganze einen neuen Anlauf :sfishg:

      What happened lately:


      Mitte 2017 bin ich nach Berlin gezogen, wie einem Post beschrieben. Die beste Stadt Deutschlands, wie sich für mich rausstellte, kann ich jedem nur empfehlen :f_love:
      Habe dort zu Beginn als Freelancer rumgepimmelt und 2 Unternehmen beraten (Business Development und Online Marketing). Das hat erstaunlicherweise auch halbwegs gut geklappt, mein dritter Auftrag fand dann in einem längerfristigen Projekt für einen großen Konzern in einem innovativen Projekt statt. Akquise des Prozesses lief auf klassischen Wege ab: Ich habe in meinem Co-Working Space mal wieder an der Kaffeebar herumgepimmelt (Procrastination-Mode 💯) und als mir eine Bekannte über den Weg lief und von dem neuen Projekt ihrer Klitsche erzählt hat, hab ich direkt gerufen, dass ich dabei bin! Plump gewinnt und hat auch hier funktioniert - zwar erst mit leichter Verzögerung aber immerhin einen Monat später war ich dann dabei :f_cool:

      Nachdem das Projekt auch recht gut lief und eine Stelle frei im Berliner Office der Firma frei war habe ich mein Interesse bekundet und habe nach einem Turbo-interview (10 Minuten) auch ein Angebot bekommen - und angenommen. Nun bin ich seit Mitte des Jahres ca. fest dabei und nicht mehr selbstständiger Business-Kasper sondern angestellt am Herumkaspern. Oder wie eine selbstständige Freundin es nennt: Statist :|

      Doch halt: Wollte ich nicht Entrepreneur oder so was cooles werden? 🧐



      scheinbar ein Griff ins Klo gewesen. Doch diesen Blog würde ich nicht beleben wenn ich nicht zumindest noch ein, zwei weitere Pfeile im Köcher hätte :coolface:

      Neben der Businesskasperei habe ich mich nämlich seit Anfang des Jahres mal wieder dem great game of pot limit omaha gewidmet - mit erfreulich viel Erfolg! Hatte zu Beginn des Jahres noch mal 100 $ eingezahlt und mich etwas hochgespielt. Theorie kommt dabei leider immer noch zu kurz, bzw. noch gar nicht vor, da ich grundsätzlich recht faul bin :facepalm: auch etwas, woran ich arbeiten will, hence the blog.

      Nun stehe ich also ein wenig vor dem Scheide - ( :coolface: ) Weg. Weiter Fokus auf PLO und das ganze etwas professioneller angehen oder doch noch ein Business-Venture starten?




      Kurze Übersicht:

      1. Warum ein Blog?
      2. Mein Hintergrund
      3. Fazit
      4. Wie geht es weiter


      1. Warum ein Blog?

      Das Thema dieses Blogs entspricht dem Titel: Wie finde ich den Weg zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben?

      Darum geht es mir in diesem Blog. Seine Lebensziele herauszufinden und sich einen Plan zu erstellen, wie man diese erreicht. Dabei ist dieser Blog natürlich erstmal auf mich zugeschnitten und soll mir dabei helfen, meinen eigenen Weg herauszufinden und erfolgreich zu gehen. Allerdings ist das zweite Ziel natürlich, dass ihr von meinen Erfahrungen lernt, bzw. wir durch euren Input voneinander lernen und uns so alle weiterentwickeln.

      Die Blog-Form sehe ich dabei als besonders gut an, da

      - ich durch das Niederschreiben meiner Gedanken automatisch zur Reflektion gezwungen werde
      - ich klare Ziele setzen muss und für das Erreichen / Nicht-Erreichen Rechenschaft ablegen muss
      - wir von dem Wissen und dem Input jedes Einzelnen voneinander hoffentlich viel lernen werden

      Das sind also meine Grundhypothesen zum Thema Bloggen. Mal schauen, ob es sich bewahrheitet, immerhin mache ich das das erste Mal ;)


      2. Mein Hintergrund:

      Ich bin 29, habe BWL im Bachelor in Deutschland studiert, einige Praktika hinter mir, danach im Ausland meinen Master in Entrepreneurship gemacht. Nun bin ich wieder in Deutschland seit mittlerweile knapp 2 Jahren.

      Nach dem Studium war für mich klar, dass ich in die Startup-Branche will und dort in einem möglichst kleinen Team in der Early Stage arbeiten will. Da ich selbst ein Startup zu dem Zeitpunkt mit einem Freund gründen wollte (es ging um ein Fastfood-Ketten-Konzept), dieser mir aber abgesprungen ist, da er den sicheren Jobweg Berater einschlagen wollte, habe ich mich umorientiert. Ich hatte das Buch die 4-Hour-Work-Week gelesen und fand das Konzept superspannend.

      Für die, die es nicht kennen:

      Es geht um das Konzept ultra-lean Startup. Wie man als One-Man-Show nach dem Pareto-Prinzip mit einem einzigen Produkt ein profitables Business aufbaut, das mehr oder weniger von alleine läuft.


      Das Konzept hat mich gefesselt, weniger die Vorstellung nur 4 Stunden die Woche arbeiten zu müssen, als vielmehr das Konzept mit einem guten Produkt und einer smarten Startup-Architektur ein sehr profitables, semi-passives Einkommensmodell zu generieren. Quasi alle Entrepreneure und CEOs mit denen ich sprach, meinten das Buch und das Konzept seien Humbug. Daher war ich umso mehr angefixt, es zu testen, in einer Zeit meines Lebens, in der ich noch komplett frei und ungebunden bin.

      Gesagt, getan. Anfang 2015 habe ich einen Online-Shop für Mini-Portemonnaies gegründet und vertreibe diese seitdem online. Produziert werden die Stück bei Frankfurt, das Design stammt von mir selbst, und das Leder kommt aus Deutschland. Die gute Qualität / Nachhaltigkeit war mir dabei sehr wichtig. Zu Beginn lief der Verkauf sehr schleppend. Ich testete allerlei Werbemaßnahmen und nichts fruchtete so richtig. Nachdem ich den Shop dann von den Bildern und Content immer weiter optimierte und anpasste kamen mehr und mehr Verkäufe herein. Mittlerweile habe ich ein stetiges, allerdings noch relativ geringes Einkommen durch den Shop.

      Neben dem Shop habe ich zwei weitere Businessprojekte versucht zu starten, bzw. bin gerade dabei. Eines war Mitte 2015 im Bereich Supplements bei dem ich schon in gesprächen mit schwedischen Investoren war, die Potenzial sahen und Seed-Money gegeben hätten. Hauptgrund, der dagegen sprach, war a), dass ich keinen Co-Founder fand und b), dass ich in Schweden das Business hätte aufziehen müssen.

      Momentan baue ich nun den Shop von den Produkte aus, um ihn als Einkommensquelle auszubauen. Daneben arbeite ich an meinem zukünftigen Haupt-Projekt, das - wenn es gut gemacht ist - enormes Potenzial verspricht. Dabei geht es um finanzielle Aufklärung für Studenten / Young Professionals. More Infos follow soon ;)

      Ach ja, fast vergessen, aber das ist ja immer noch ein Pokerforum:

      Spiele seit quasi jeher regulär PLO 50 - 200, je nach Bankroll. Früher zu meinen besten Zeiten etwas höher auf 400 / 600 und sogar mal Shots auf PLO 5k short (good old FTP times) genommen als Gus Hansen around war :coolface: Dann mir aber einen großen Teil ausgezahlt und den Rest auf den Highstakes verdonkt :milord: Nun spiele ich nur mal am Abend oder Wochenende als reines Hobby wenn ich Lust drauf habe oder schaue mal ins Casino rein. Aber sehr selten.

      So, das also zu mir. Schon wieder länger geworden, als gedacht.

      Resumee nach knapp 2 Jahren Selbstständigkeit


      Kaum zu glaube, dass schon 2 Jahre rum sind.

      Das ist mein Fazit:

      - es ist sehr hart und nervenzehrend alleine ein Business aufzubauen
      - es ist durchaus möglich, mit der richtigen Architektur ein Business sehr lean aufzubauen und semi-passives Income zu generieren (allerdings steckt natürlich eine Menge Arbeit up-front dahinter)

      Das habe ich gut gemacht:

      + Online-Shop läuft profitabel und ist noch sehr ausbaufähig
      + über Bücher und eigene Weiterbildung habe ich sehr viel im Bereich Online-Marketing und Produkterstellung gelernt

      Das habe ich nicht gut gemacht / Dinge, die mich ausgebremst haben:

      - zu geringer Fokus: das größte Learning für mich, der Fokus ist alles entscheidend
      - zu viele Zweifel wenn es mal nicht so gut läuft
      - ich habe keinen Co-Founder gefunden / mich nicht stark genug vernetzt (daran habe ich in letzter schon intensiv gearbeitet und diese Bremse gelockert ;) ). Potenzieller Co-Founder für das neue Projekt ist in Sicht.


      4. Wie geht es weiter?

      Ich finde es cool, dass ich geschafft habe, einen profitablen Online-Store zu bauen, allerdings wirft der noch lange nicht so viel ab, wie ich als Berater (Stichwort Opportunitätskosten) verdienen würde. Die Learnings sehe ich inhaltlich höher an als bei einem Berater, habe da auch einen guten Vergleich dank meiner Berater-Freunde. Soft-Skill-mäßig sind die mir aber sicher voraus, da sie jeden Tag sich im Business-Umfeld behaupten müssen.

      Der große Erfolg lässt noch auf sich warten, und das werde ich nun ändern. Aktive Änderung und ein klarer Fahrplan sind hier nötig, da ich bisher zwar wusste was ich mache, aber ohne Langfrist-Vision und "Fahrplan" unterwegs war. Und wie wir wissen, ist deine Vergangenheit der beste Indikator für deine Zukunft. Ergo muss sich Einiges ändern, damit ich großen Erfolg haben werde.

      Und das ist genau das Ziel dieses Blogs. Herauszufinden was die eigenen Lebensziele sind, wie man sich auf eine erfolgreichen Fahrplan zu diesen begibt, wie man diesen Fahrplan umsetzt, und wie man das Ganze dann auch messbar macht, sodass man eine klare Roadmap hat.

      Mit diesem Teil geht es in nächsten Blogpost weiter. Zum Thema Lebensziele und Breakdown dieser Ziele habe mich gestern mit einem Freund und Gründer eines anderen Startups unterhalten. Ich bin gerade dabei, mir selbst einen solchen klaren Plan zu erstellen und werde ihn dann hier mit euch teilen. :)

      Freue mich auf euer Feedback und Input! :)

      Beste Grüße
  • 86 Antworten
    • Hase1985
      Hase1985
      Bronze
      Dabei seit: 27.12.2006 Beiträge: 170
      Hey, fröhliches Bloggen! Interessante Geschichte, nur wieso grade Portemonnaies? Mini find ich gut, da ich auch solche bevorzuge, die vorne in die Hosentasche passen, dabei müssen aber trozdem Scheine ungefaltet passen, Karten und natürlich ein Fach für ein wenig Kleingeld - Leder auch ein muss. Würde sie also gern mal sehen. Mache selbst auch Onlinemarketing momentan, allerdings für einen ganz anderen Geschäftszweig :-D . Ich wäre gespannt
    • z1ngs
      z1ngs
      Bronze
      Dabei seit: 18.09.2008 Beiträge: 2.130
      Sehr interessant! :f_thumbsup:
      Ist abonniert!

      Hast du für deinen Online-Shop einen Web-Developer angeheuert oder hast du das komplett alleine gemacht? Und wieviel Zeit und Geld hat dich dieses Projekt gekostet?
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Moin Leute! Nun wie versprochen der nächste Blog-Artikel.

      Themen:

      - Das Manifest
      - Der 10-Jahresplan

      Habe mich vergangenes Wochenende hingesetzt und mir viele Artikel und Literatur zum Thema Life-Planning reingepfiffen und arbeite das ganze hier jetzt ein wenig auf. Ein Gründer-Freund hat mir dazu coolerweise einen Stapel Links geschickt, die ich alle durchgeackert habe. Er selbst hat seinen Lebensplan auch schon erstellt.

      Starten wir direkt:

      Thema 1: Das Manifest

      Warum sollte man ein Manifest haben und wie funktioniert es?

      Das eigene Manifest liest man jeden Tag und es erinnert einen an seine eigenen Glaubenssätze und Lebensziele. Dies ist sehr individuell und kann etwa beinhalten, wie man seine Freundin behandelt, wie man in seinem Job arbeiten will, wie man mit seiner Familie und Freunden umgehen will. Oder auch persönliche Einstellungen. Etwa wie man auf fremde Leute zugeht, wie man seine Mitmenschen behandelt. Aber auch wie welche Arbeitsethik man vertritt. All diese Dinge bildet ein Manifest ab.

      Hier ein interessanter Artikel dazu:

      http://www.artofmanliness.com/2012/02/13/how-and-why-to-write-your-own-personal-manifesto/

      Mit meinem eigenen Mainfest bin ich noch nicht ganz fertig, habe aber schon damit begonnen. Es wird vollendet aus 10 Leitsprüchen bestehen, nach denen ich leben werde (oder schon tue) und die ich mir als Ritual immer wieder ins Gedächtnis rufen werde. Mal schauen, ob ich einen positiven Effekt merken werde 😉



      Thema 2: Der 10-Jahres-Plan

      Um langfristig im Leben seine Ziele zu erreichen, sollte man sich im ersten Schritt einen Plan machen. Von der Herangehensweise sieht das Ganze wie folgt aus:

      Schritt 1: Die großen, langfristigen Ziele

      Wir machen uns klar, wo wir in 10 Jahren stehen wollen. Dabei unterscheiden wir zwischen den einzelnen, für uns relevanten Bereichen des Lebens. Bei vielen werden dabei große Übereinstimmungen in der Aufgliederung der Bereiche vorhanden sein, allerdings habe ich bei Freunden auch schon teils recht große ABweichungen gesehen. Jeder hat eben andere Hauptziele, bzw. Zielbereiche, die er anstrebt.

      Bei mir gliedert es sich in die für mich großen 4 Bereiche des Lebens:

      - Beruf: Womit will ich Geld verdienen und den Großteil meiner Zeit verbringen? In welcher Rolle sehe ich mich in 10 Jahren? Als Leader / Unternehmer? Als Arbeitnehmer? Als Selbstständiger? Als Führungspersonal in einem großen Unternehmen? Wichtig ist vor allem darauf zu achten, dass man nicht extrem konkrete Ziele festlegt, sonder die Rolle in der man sich sieht und in welchem Bereich man aktiv sein will. Was für Berufsrfahrungen sind mir wichtig?
      - Lifestyle & Geld: Eng korreliert mit dem Beruf. Wie möchte ich leben? Wo möchte ich leben? Von wo möchte ich arbeiten? Wie möchte ich meinen Alltag verbringen? Wieviel Geld benötige ich für meinen Lifestyle?
      - Beziehungen: Was erwarte ich von meiner Freundin / Freund? Wie soll mein Freundeskreis aussehen? Wieviel Zeit möchte ich mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind?
      - Gesundheit: Wie oft mache ich Sport? Wie fit will ich sein? Wie ernähre ich mich?

      Das sind auf meiner Lebens-Skala die großen 4 Säulen, die alle gut ausgearbeitet sein müssen, damit ich glücklich bin. Die Balance ist dabei entscheidend. Natürlich kann es sein, dass eine Säule kurzfristig mal „einknickt“. Aber damit man langfristig glücklich ist und sein maximales Potential entfalten kann, sollten alle Säulen stetig wachsen und sich verbessern.

      Schritt 2: Break-Down Jahr 5 bis 1

      Nachdem wir nun uns klar sind über unsere großen Ziele im Leben, über das, was wir erreichen wollen, machen wir den „Break-Down“:

      Wie erreichen wir diese noch recht abstrakt in der Zukunft liegenden Ziele? Welche Wege müssen wir einschlagen, um unsere Ziele zu erreichen?

      Hier macht es Sinn, die einzelnen Rubriken nebeneinander anzuordnen und dann herunterzubrechen wie ein Baum-Diagramm. Dadurch ergibt sich, wo wir in Jahr 5, in Jahr 3, in Jahr 1 stehen müssen, um unser (vorläufiges) End-Goal zu erreichen.

      Wir stellen hier schnell fest, dass wie so oft viele Wege nach Rom führen. Gerade durch diese Verästelung sehen wir aber einfacher, was Vor- und Nachteile von verschiedenen Praktika / Jobs / etc. sind und wie sich diese auf die restlichen Teile unserer Säulen auswirken.

      Schritt 3: Break-Down Jahr 1 in Action-Steps

      Nachdem nun die großen Jahresziele heruntergebrochen haben, geht es konkret an das Aufsplitten dieser Ziele in das aktuelle Jahr. Da wir jetzt zum Beispiel Juli haben, machen wir uns eine Liste mit den verbleibenden Monaten und tragen für Januar 2017 das Ziel in den jeweiligen Bereichen ein. Nun können wir klar herunterbrechen, welche Schritte wir einleiten müssen, und vor allem wann, um das Jahresendziel zu erreichen.

      Fazit

      Die Aufstellung eines Masterplans ist Projektmanagement für unser Leben. Hört sich kacke an, aber hilft enorm, um sich klar zu werden, wo man im Leben hin will. Die meisten von uns haben recht abstrakte Träume, was wir mal erreichen wollen. Aber sie bleiben abstrakt, weil wir uns keinen klaren Masterplan aufstellen, um von unserer jetzigen Situation zu unserer Ziel-Situation zu gelangen. Alle erfolgreichen Menschen, die ich kenne, haben sich schon einmal hingesetzt und sich so einen Masterplan geschrieben.

      Schon vor dem Herunterbrechen und Aufzeichnen meiner Ziele waren mir diese schon zum großen Teil klar, und das ist sicher bei den meisten so. Aber gerade dieses bewusste Aufschreiben und Reflektieren, wo man hin will, gibt einem eine Menge Klarheit und Fokus. Zwischen den verschiedenen Bereichen gibt es viele Korrelationen, vor allem im Bereich Beruf und Lifestyle. Gerade diese Abhängigkeiten der einzelnen Bereiche voneinander wird einem sehr klar beim Niederschreiben.

      Es ist in etwa wie wenn man sich ein wenig in einer neuen Stadt auskennt und grob die Richtung kennt in die man gehen will. Man wird es irgendwie hinschaffen. Aber die wahrscheinlich sich zu verlaufen oder große Umwege zu nehmen, ist sehr groß. Der Masterplan für unser Leben ist das Äquivalent von google maps in einer neuen Stadt. Wir gewinnen ein massiv an Übersicht und können schneller ans Ziel kommen.




      So, das war Part 2 - Der Masterplan 😉 Schreibt mir gern mal Feedback!

      Bisher habe ich das ganze klassisch mit Pen + Paper gemacht, werde es aber nochmal auf digital übertragen, um es "haltbarer" zu machen und mit euch zu teilen. Der obere Teil ist glaube ich etwas theoretisch geworden und noch wenig anschaulich.

      Da das hier ein Forum ist, fände ich es eh am coolsten, wenn eine Diskussion über verschiedene Themen stattfindet. Baue auch gerne noch konstruktive Dinge in meine Posts ein oder justiere nach.

      Nachdem ich diese Fundament-Geschichten niedergeschrieben habe, um eben den Masterplan zu erhalten, werde ich in Zukunft auch etwas mehr auf meine Business-Tätigkeit eingehen. Würde gerne etwas öfter und mehr hier posten, aber mehr als einmal die Woche wird wahrscheinlich nicht drin sein.


      Saludos! :)
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Original von z1ngs
      Sehr interessant! :f_thumbsup:
      Ist abonniert!

      Hast du für deinen Online-Shop einen Web-Developer angeheuert oder hast du das komplett alleine gemacht? Und wieviel Zeit und Geld hat dich dieses Projekt gekostet?
      Freut mich :)

      Habe zum großen Teil alleine gemacht. War damals noch ein wenig tricky, aber mittlerweile ist es supereinfach geworden, einen Online-Store zu starten dank der vielen Seiten a la Wix, Shopify, squarespace, etc.

      Mein Shop läuft über shopify, womit ich auch sehr zufrieden bin. Ein Entwickler hat mir beim Feinschliff geholfen. Habe mir dabei dann noch Photoshop beigebracht, um den Shop regelmäßig selbst updaten zu können.

      Ich werde demnächst mal eine ausführlicheren Post zu intital costs, Shop-Start, etc. verfassen.
    • KeinOhrSchwein
      KeinOhrSchwein
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2012 Beiträge: 1.970
      Sehr spannender Einstand zum Thema. Vor allem das mit der Lebensplanung.
      Habe selbst vor wenigen Wochen ein StartUp-Unternehmen gegründet.

      Darf ich fragen wo du herkommst? Und wieso du dich gerade für die StartUp Branche anstatt des sicheren Berufes entschieden hast?

      Zum Shop:
      - Gibt es sowas schon?
      - Was ist das Alleinstellungsmerkmal?
      - Wieso sollte ich bei dir und nicht bei Amazon kaufen?

      Bin aufjedenfall hier in und werde mitlesen :f_drink:
    • Harlekin987
      Harlekin987
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2008 Beiträge: 744
      Adde mich mal bitte. Hättest du mal Lust zu Skypen ? Denke sehr ähnlich und schlage auch grad einen weg als Unternehmer ein.
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Hi Leute,

      eigentlich wollte ich den Blog ja regelmäßig führen, nun ist es seit dem letzten Eintrag doch schon erschreckend lange her. Hatte zwischenzeitlich sehr viel zu tun, aber das kann als Ausrede nicht ganz herhalten. Wenn man etwas wirklich machen will, hat man auch genug Zeit dafür. Shame on me dafür.

      Dafür wird es jetzt allerdings wirklich öfter Updates geben. Ich hoffe ich schaffe es wöchentlich - mindestens aber alle zwei Wochen. Werde dafür wahrscheinlich die Posts etwas kürzer halten.

      So, das sind die aktuellen Entwicklungen:

      wegeditiert...

      Ihr könnt gerne mal euren Senf ablassen zum aktuellen Namen 😉 Hatte auch schonmal einen Namensthread in einem anderen Unterforum hier eröffnet mit 50 Euro Reward, da kam allerdings nichts raus, was mich wirklich befriedigt hat. Ich finde Minimalist trifft es inhaltlich sehr gut (minimales Design eben) und ist auch recht unique.

      Nun steht also bald das Weihnachtsgeschäft an und dafür muss die neue Kollektion stehen. Momentan habe ich viele verschiedene Leder getestet, es ist im Endeffekt momentan ein Sammelsurium von verschiedenen Lederarten, die ich auf ihre Beliebtheit teste und dann mit den beliebtesten Ledern fortfahren werde. Daher herrscht für meinen Geschmack gerade auch ein wenig Chaos auf der Seite im Bereich der „Mini“- Kollektion.

      Für die neue Kollektion muss ich nun schleunigst eine neue Leder-Quelle finden, was gar nicht so leicht ist, wie man denkt. Zumindest wenn man sehr cooles Leder haben will. Von den aktuellen Ledern haben sich schon einige als gute Seller etabliert, aber ich möchte sehr festes Leder haben, eine Art Sattelleder… Oppermann hat recht geiles Leder, in die Richtung soll das bei mir auch gehen, allerdings ist es extrem schwer solches zu finden.

      Daneben habe ich testweise Uhrenarmbänder in das Sortiment aufgenommen (Samples), und werde jetzt ab heute Werbung gezielt auf diese Armbänder schicken und schauen wie die Conversions sind. Die Hypothese dahinter ist, dass ein profitabler Nischen-Onlineshop für Premiumuhrenarmbänder noch nicht vorhanden ist im deutschen Markt. Wird sich dann Ende dieser Woche zeigen, ob ich damit richtig oder falsch lag 😉

      Das zweite Projekt:

      Das eigentliche Hauptprojekt an dem ich momentan arbeite, ist aber ein ganz anderes. Habe ich den ersten Posts soweit ich mich erinnere auch noch nicht erwähnt.

      Es ist nämlich eine Finanzplattform. Meine Vision ist es, eine coole und einfache Finanzplattform für „unsere Generation“ aufzubauen.

      Zielgruppe: Absolventen / Young Professionals
      Problem: Du kommst frisch von der Uni. Das erste mal musst du dich um dein eigenes Einkommen und deine Finanzen kümmern. Bisher lief alles über die Eltern. Versicherungen, Geldanlage, Sparen, Geld „am Ende des Monats über haben". Wie machst du das?
      momentane Lösungen: Bankberater / Versicherungsmakler —> Problem: schlechte Beratung (logischerweise, riesiger Overhead, die der Kunde über Provisionen versteckt zahlt), häufig grenzend an Abzocke
      Lösung: Eine Plattform, die dir kurz und bündig alles Wichtige zu 1) finanzieller Grundstruktur 2) Geldanlage 3) Versichern beibringt und dir zeigt, wie du es auch leicht umsetzt. Und dabei dann noch völlig unabhängig ist. Quasi ein Pokerstrategy für deine Finanzen. Nur in cooler 😉

      Kurz zum Hintergrund, weshalb überhaupt ein neues Projekt:

      Das momentane (Minimalist) generiert mit den Cashflow und ich komme damit über die Runden, allerdings ist es vom Businessmodel und den Metrics (Kennzahlen) sehr undankbar. Quasi das undankbarste, was du machen kannst. Das ist auch eines der Haupt-Learnings meines ersten Startups: Bevor man etwas startet, sollte man sich wirklich tiefgehend Gedanken über das Businessmodel machen! Kurz dazu, warum die Metrics bei einem Online Shop für Portmonnaies nicht gerade berauschend sind:

      - hohe CAC (Customer Aquisition Cost)
      - niedriger CLV (Customer Lifetime Value)

      Ich muss viel Geld aufwenden um einen Kunden zu gewinnen, dieser kauft ein Portemonnaie und ist dann erstmal weg. Im Bestfall empfiehlt er das Portemonnaie oder verschenkt eines, wovon man aber nur selten ausgehen kann.

      Obwohl diese zwei Metriken schon extrem beschissen in ihrer Grundstruktur sind, habe ich es trotzdem geschafft den Shop profitabel zu gestalten. Es ist trotzdem leider ein Geschäft mit sehr niedrigen Margen. Wenn man sehr viel Arbeit hier hineinsteckt, kann man das ganze auch definitiv groß machen, allerdings ist es enorm schwer ein Millionen-Business daraus zu machen und selbst dann wären die Margen recht gering.

      Daneben habe ich mir bei der Auswahl des Business darüber Gedanken gemacht, was es für mich persönlich noch beinhalten soll, damit ich gerne daran arbeite. Und ich arbeite gerne an Dingen, die wirklich eine Relevanz für Menschen haben. Portemonnaies verkaufen und andere Lederprodukte gehört da für mich eher nicht zu. Obwohl es zumindest mein anderes Interesse - Design abdeckt.

      Der dritte Punkt und der absolute Hauptgrund, der mich massiv an meinem aktuellen Shop / bzw. Dasein stört ist, dass ich es alleine mache und keinen Co-Gründer habe. Hört sich erstmal nett an alle Entscheidungsgewalt selbst zu haben, ist aber nach kurzer Zeit extrem kacke. Daher will ich für mein neues Projekt einen zweiten Mann / Frau ins Boot holen.

      Die Hauptgründe für das neue Projekt sind also:

      - deutlich bessere Business-Metrics (das ist bisher noch die Hypothese, die ich gerade teste)
      - mehr Relevanz, da man junge Menschen über wirklich wichtige Dinge aufklärt
      - inhaltlich anspruchsvoll und viel Spielraum neues Leben in das Thema Finanzen zu bringen
      - Co-Gründer

      Tasks für diese Woche:

      Minimalist:

      - Logo für Minimalist (Ideen willkommen! 😉 ): Werde selbst ein paar Designs testen und ansonsten zu 99Designs das Ganze outsourcen
      - Leder finden: Gibt in München wohl einen guten Lederhändler. Das wird etwas mehr Research, freue ich mich schon drauf 😉 Aber muss leider sein.

      Finanzplattform:

      - Landingpage umgestalten und AB-testen
      - Co-Gründer finden

      Sonstiges:

      - Bewerbungen: Als Plan B werde ich mich auch an Bewerbungen setzen. Hauptgrund, der mir momentan missfällt ist, dass ich alleine arbeite. Langfristig einfach sehr unbefriedigend. Sollte sich zeigen, dass ich keinen Co-Founder finde und das Finanzprojekt auch nicht zündet, gibt es auch andere interessante Firmen, denen ich mich anschließen könnte.

      So, das war es schon mit diesem Post.

      Feedback ist gern willkommen!

      BG

      Martin
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Original von KeinOhrSchwein
      Sehr spannender Einstand zum Thema. Vor allem das mit der Lebensplanung.
      Habe selbst vor wenigen Wochen ein StartUp-Unternehmen gegründet.

      Darf ich fragen wo du herkommst? Und wieso du dich gerade für die StartUp Branche anstatt des sicheren Berufes entschieden hast?

      Zum Shop:
      - Gibt es sowas schon?
      - Was ist das Alleinstellungsmerkmal?
      - Wieso sollte ich bei dir und nicht bei Amazon kaufen?

      Bin aufjedenfall hier in und werde mitlesen :f_drink:

      Danke dir!

      Habe einen Bachelor in BWL gemacht und wollte schon während des Studiums etwas gründen. Hatte schon als Student Parties organisiert und gemerkt, dass mir das einfach taugt. War damals an dem Plan für eine FastFood-Katte dran, und wollte die mit einem Freund zusammen angehen. Der hat mich zu einem Master in Schweden in Entrepreneurship überzeugt, in dem man schon einen Businessplan schreibt und Mentoring, etc. bekommt. Als ich dann zurück in Frankfurt war, habe ich - obwohl mein Freund Berater wurde - gegen die sichere Karriere entschieden und dafür selbst etwas zu starten. Gründe:

      - mir hat es schon immer Spass gemacht selbst Dinge von Null aufzubauen (From 0 to 1 sozusagen ;) )
      - du hast nie wieder die Freiheit und so wenige Verpflichtungen, wie wenn du frisch von der Uni kommst. Später mit Familie ist das deutlich schwerer
      - meine Hypothese war, dass ich auch deutlich mehr lernen werde. Das hat sich auch definitiv bewahrheitet. Habe deutlich tiefergehendes Wissen in einzelnen interessanten Bereichen (Online Marketing, Business Modelling) als mein Freund, der nun zwei Jahre Berater ist. Allerdings hat er sicher mehr Soft-Skills gesammelt im Bereich Umgang mit anderen Menschen, vor allem in einer Konzernstruktur. Es hat also alles wie fast immer Vor- und Nachteile. Insgesamt schätze ich mein angesammeltes Business-Wissen höher ein als seines, ohne arrogant klingen zu wollen. Aber wenn du zwei Jahre sehr ähnliche Projekte bearbeitest als Berater lernst du einfach nicht so viel (fairerweise muss man sagen, dass es nicht bei BCG, McK, oder Bain ist sonder bei einer kleineren Beratung, die keine Strategieprojekte machen).


      Zum Shop:

      Klar gibt es schon ähnliches. Letztlich ist es eine Geschmacksfrage bzgl. des Design und auch eine ethische Frage, ob man einen Chinabomber will, der in Bangladesh unter abartigen Bedingungen gefertigt wird oder ein Produkt Made in Germany. Habe mich lange mit dem Thema beschäftigt, sehr pervers was da in Asien bzgl. Leder vor sich geht.
    • Belg
      Belg
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2008 Beiträge: 4.378
      guter blog, weiter so :f_drink:
    • feinheit
      feinheit
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 4.861
      [x] in
      viel Erfolg bei deinen Projekten!
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Danke euch!

      Kleines Thurday Dinner-Update:

      Bei der Research für neues Leder bin ich darauf gestoßen, dass aktuell (DI-DO) die weltgrößte Ledermesse, die Lineapelle, in Mailand stattfindet. Hatte es Dienstag Abend entdeckt und kurz überlegt hinzufliegen und dort direkt a) Gerbereien und b) Manufakturen zu finden. Kurze Kalkulation ergab einen Preis von ca. 500 € für einen 3-Tagestrip. Habe es dann nach einigem Abwägen am Dienstag Abend nicht gemacht.

      Mögliche Vorteile wären gewesen, dass ich die besten Leder und die besten Manufakturen dort in sehr kurzer Zeit (2 Tagen) gefunden hätte und direkt eine persönliche Verbindung hätte aufbauen können. Nicht unwichtig in einem oldschool business mit Gerbereien und Manufakturen. Allerdings sprach dagegen, dass ich auch so schon einen italienischen Top-Gerber gefunden habe, der genau das Leder produziert, das mir vorschwebt. Eine Manufaktur habe ich auch schon am Start. Mit dem Besuch hätte ich vielleicht noch ein etwas geileres Leder gefunden und noch einen etwas besseren / günstigeren Produzenten. Da mein Fokus jedoch nicht mehr voll auf Minimalist liegt, reicht mir hier die 90%-Lösung (Pareto ;) ) mit der ich Geld und Zeit spare.

      Sollten die neuen Lederportemonnaies unter der neuen Marke mit neuem Leder sehr gut anlaufen und großes Potenzial zeigen, kann ich im Frühjahr immer noch zur Lineapelle, sie findet 2 mal pro Jahr statt.

      Zudem habe ich einen ersten Entwurf des Logos gemacht. Der geht nun zu einem Designer von Fiverr, will mal sehen, was der da rausholt.

      Ich denke ein Hexagon kann im Logo ganz nice aussehen. Dann könnte man das M umrahmt als Logo auf die Wallets einprägen. Vielleicht aber auch schon zu verspielt und die Schrift alleine würde mehr Sinn machen. Also quasi wie jetzt nur eine etwas andere Schrift / anderer Namen.

      Bitte euer Feedback dazu :f_cool:



      Davon abgesehen kam ich gut voran und habe gerade noch das google shopping setup für Armbänder gemacht. Werde jetzt mich an die Finanzplattform setzen und zwei weitere Landingpages noch fertigstellen.


      Netter Side-Gag: Habe in einem interessanten Podcast gehört, dass man deutlich produktiver arbeitet, wenn man sich ein Bild von einem Jogger, der den Lauf gewinnt ins Büro hängt. Unterbewusste psychologische Beeinflussung. Klappt, auch wenn man es weiss. War der Art of Charm Podcast mit Robert Cialdini, falls jemand reinhören möchte, sehr spannend gewesen.

      Bei mir hängt nun also dieses Bild im Office :f_cool:

    • zn1pes
      zn1pes
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2016 Beiträge: 125
      In!

      Das hört sich alles sehr interessant an.
      Solche Geldbeutel gefallen mir persönlich auch sehr gut.
      Also das Grundkonzept, keine riesigen Teile in der Hose zu haben. (Ja, ich bin mir der Zweideutigkeit durchaus bewusst!) :s_biggrin:

      Was die Logos angeht, so liegt in meinen Augen das Logo ganz unten eindeutig vorne!
      Das sieht richtig top aus und kann schön, klein in ne Ecke gepackt werden.

      Ich bin gespannt bald mehr von dir zu lesen
      Das Buch (Die 4 Stunden Woche) habe ich auch gelesen und fand es sehr interessant.
      Zur Zeit lese ich "Wie Elon Musk die Welt verändert" von Ashlee Vance.
      Sehr inspirierend und könnte dir vielleicht auch gefallen.

      Freu mich schon auf neue Updates!
      Viel Erfolg bei Allem!!! :s_drink:
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Danke für das Feedback! Da es zur Zeit sehr stressig ist, nutze ich gerade mal eine kleine Kaffeepause für ein Mini-Update:

      Minimalist:

      - Logo für Minimalist wird von Designer Ende diese Woche hoffentlich beendet, werde dann wieder hier paar Pics präsentieren
      - werde morgen einen großen Lederproduzenten besuchen und anschließend direkt bei meiner Manufaktur einchecken um neue Produkte zu besprechen und neues Leder für die neue Kollektion direkt zu übergeben

      Finanzplattform:

      Werde diese Woche die Seite starten. Einige Landingpages haben von der Conversion noch nicht wirklich überzeugt, allerdings auch sehr schwer in diesem Bereich etwas ohne Content hinzukriegen, da Content und Testimonials als Vertrauensbilder wirken. Daher werde ich jetzt quasi eine unvollständige beta version raushauen und schauen wie Feedback ist. Werde dann hier auch posten!

      Nach dem Start muss ich mich dann um das Thema Co-Founder und Praktikant intensiv kümmern. Zudem plane ich einen Uni-Prof aus dem Finanzbereich für das Projekt zu gewinnen, das steht dann auch an.

      Insgesamt also gerade extrem viel zu tun, wie fast immer, aber heute Abend gönne ich mir eine kleine Auszeit bei Kochen und Debatte 2 Clinton vs Trump :milord:

      @ snz1pes: Habe die Bio von Musk schon vor ca. 2 Monaten gelesen, echt sehr empfehlenswert! Zeigt einem immer wieder auf, dass man noch mehr und besser arbeiten kann, einfach irre was Musk für ein Arbeitstier ist. Sehr motivierend!
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      btw, weiss jemand wie ich einen Link zu diesem Blog in meine Signatur machen kann? Klappt bei mir irgendwie nicht...
    • Gischilovski
      Gischilovski
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2008 Beiträge: 58
      Zunächst einmal möchte ich dir viel Erfolg auf deinem Weg wünschen. Deine Einstellung scheint zu stimmen, für mich die wichtigste Eigenschaft überhaupt, um sich langfristig selbstständig behaupten zu können.

      Semipassives Einkommen kann nach einer gewissen Anlaufzeit sicher funktionieren, bei einem Freund bewährt sich das seit bald 15 Jahren. Er hatte sich zum Ziel gesetzt jedes Jahr ein neues Projekt an den Start zu bringen und konnte so ganze 10 gewinnbringend realisieren, die anderen hat er wieder eingestampft.
      Mittlerweile arbeiten zwei Leute für Kundebsupport bzw. Bürokram für seine Produkte und ihn bleiben monatlich immer noch über 15k übrig. Btw. arbeitet er dennoch als Marketingberater in Festanstellung.

      Zu "Themen Minimalist": ich finde der Name passt nicht zum Produkt bzw. deiner USP. Es unterstreicht nicht im geringsten, dass die schicken Teile in Deutschland hergestellt werden, was meiner Ansicht nach viel potentielles Interesse liegen lässt.

      Eine Frage: arbeitest du mit Remarketingkampagnen? Finde das Produkt wie geschaffen dafür.

      Facebook: Warum sind die letzten Posts dort in englischer Sprache? Eine Seite, die viele deutsche Kunden ansprechen soll, muss auch deutsche Texte verwenden. Btw. Kannst du seit geraumer Zeit jeden Post auch in mehreren Sprachen veröffentlichen, geht sehr leicht.
      Wenn du deine Seite nicht schon mittels business.Facebook.com verwaltest würde ich dir das empfehlen, wesentlich effektiver.

      Weiterhin viel Erfolg.
    • furious1x2
      furious1x2
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2013 Beiträge: 1.568
      Netter Blog, sehr interessant.

      Welches Shopsystem verwendest du, bzw. wie hast du deine Website erstellt?
    • KeinOhrSchwein
      KeinOhrSchwein
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2012 Beiträge: 1.970
      Geht hier noch was? :f_cry:
    • KeinOhrSchwein
      KeinOhrSchwein
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2012 Beiträge: 1.970
      Original von KeinOhrSchwein
      Geht hier noch was? :f_cry:
      Scheint wohl nicht so
    • Zivilist
      Zivilist
      Platin
      Dabei seit: 02.12.2008 Beiträge: 1.914
      Original von KeinOhrSchwein
      Original von KeinOhrSchwein
      Geht hier noch was? :f_cry:
      Scheint wohl nicht so
      So, habe ja in der Tat gar keine Updates mehr seit geraumer Zeit gegeben, dies werde ich nun hoffentlich öfter tun. Cliffs was zuletzt passierte:

      - Die Finanzplattform habe ich ad acta gelegt, da ich keinen Co-Founder gefunden habe
      - Die Wallets habe weiter unter altem Namen verkauft und mittlerweile den letzten Produktionsbatch ziemlich ausverkauft
      - Hatte Ende letzten Jahres ein Angebot eines kleinen Startups in Frankfurt dort Sales und Online Marketing mit aufzubauen, was ich nun bis vor Kurzem gemacht habe für einen festen abgesteckten Zeitraum

      aktuell:
      - Vor 3 Monaten bin ich nach Berlin gezogen und habe diese Zeit als Consultant für eine kleine Firma gearbeitet, für die mich die Investoren dieser angeheuert haben. Dabei ging um Erstellung eines Reportings (inkl. klarer Strukturierung von Revenue-Streams, Profitabilitätsanalyse, etc.) und einer Klarstellung der Value Propositions um darauf aufbauend bessere Vermarktungsmaterialen kreieren zu können
      - habe eine Kundin, die ich in Sachen Facebook Advertising als Coach betreue

      Das große Beratungs-Projekt läuft nun gerade aus, und das sind die aktuellen beruflichen Zukunftsoptionen:

      A) Freelancer für Facebook Performance Marketing --> nach ersten Kunden Ausbau zu einer Agentur. Hitnergrund ist, dass ich bei meinem letzten Startup Aufenthalt hautnah mitbekommen habe, wie krass wenig Ahnung die meisten Firmen - Mittelständler als auch wirklich große Unternehmen - haben, wie sie Paid Social Media für ihre Zwecke einsetzen können. Da ist gerade massives Potential da, eine erfolgreiche Agentur aufzubauen.

      B) Ich habe einige Ideen für Online-Shops, zum Großteil Nischenshops, die man mit gutem Online Marketing sehr profitabel gestalten kann. Also ähnlich wie meine Wallets, nur mit deutlich besseren Unit Economics.

      C) Zwei noch kleine aber vielversprechende Startups haben Interesse mich ins Boot zu holen, das eine als Co-Founder bei schon stehender Finanzierung und Gehalt+Anteile, das andere bootstrapped, genaue Rolle / Anteile sind noch nicht klar. Das erste sitzt in Berlin und es geht um das Thema Supplements, das andere in Frankfurt, Thema gesundes Frühstück. Die Jungs aus Frankfurt kenne ich schon länger und bin gut befreundet mit denen, mit dem andere Gründer aus Berlin werde ich nächste oder übernächste Woche zwei Tage zusammenarbeiten, um unser Zusammenarbeiten mal zu testen.

      Mein Masterplan ist eigentlich das Agenturmodell zu machen, so stetigen Umsatz zu haben und nachdem das gefestigt ist, mögliche Shop-Modelle quer zu finanzieren. Könnte allerdings zeitlich zu viel werden und ich bräuchte noch einen Co-Founder, daher ist Option C) für mich auch attraktiv.

      So, das ist das kurze Update. Was ist eure Meinung? Von welchen Themen würdet ihr gerne mehr hören?

      Viele Grüße!