Handrange "gewichten"??

    • Buzibaer
      Buzibaer
      Black
      Dabei seit: 07.06.2006 Beiträge: 3.315
      Hi!
      Hab mich in letzter Zeit schon des öfteren gefragt- v.a. im Zuge der "lehrreichen Beispielhände"- ob es nicht notwendig ist, die gegnerische Handrange zu "gewichten".

      Wenn ich Villain bspw. nach einer 3bet preflop auf 88-AA, AK, AQ,AJ,KQ setze, und annehme, dass jede Hand "gleich wahrscheinlich" ist, mache ich doch eine extreme Vereinfachung.
      Ist es nicht notwendig, bestimmte hände dieser range (angenommen ich setz ihn auf 10 verschiedene Hände) als "eher wahrscheinlich" anzunehmen (sagen wir mal p: 12-15% für AK) und andere Hände als "eher unwahrscheinlich (p:5-8% bspw. für AJ).

      Natürlich wird es so viel komplizierter, und während einer Hand im Kopf nurn schwer durchführbar, aber im Zuge einer ausführlichen Handanalyse könnte man sich schon mit der Problematik beschäftigen.

      Was sagt ihr dazu? Interessanter Gedanke oder "wird sowieso schon gemacht" bzw "total sinnlos"?

      Gruß und Kuss
      Buzibärus
  • 2 Antworten
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Mache ich bei schwierigen Situationen, aber die meisten Beispielhände sind halt recht einfach. Sowas ist imo eh erst hilfreich, wenn du ein All-In callen musst und auf deine Odds schauen willst. Während einer Hand kann noch viel passieren und es gibt Implied Odds, etc.
    • Rabenstein
      Rabenstein
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 3.010
      Also ich mach das schon, du musst dann halt in PT weniger Kombinationen der spezifischen Hand annehmen, so kannst du sie gewichten. Diese PT Analysen stellen zwar nie den Anspruch auf Vollständigkeit, geht ja auch nicht, aber eine genauere Schätzung führt imho zum besseren Spielverständnis in bestimmten Situationen.