Das Denken in Ranges

    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 453
      Das Denken in Ranges ist logischerweise elementar, wenn man ein guter Pokerspieler werden will. Nur ich stehe immerwieder auf dem Schlauch, wenn ich das versuche. Ich habe jetzt schon zich 100 Hände analysiert, quasi vor jeder Session alte Hände mit Flopzilla durchgegangen. Am Ende habe ich leider immernoch Vakuum im Kopf.

      Hatte mir dieses "Poker Workbook - 6Max Online Cash Game" von James Sweeney gekauft wo man das Denken in Ranges angeblich super lernen soll/kann. Für rund 70$ muss ich sagen ist es mit Abstand der größte geistige Dünnschiss mit dem ich mich knapp drei Wochen beschäftigt hatte.

      Langsam glaube ich, dass ich es nie können werde und muss wohl weiter Poker in "Schablonen" spielen. Kennt jemand guten Kontent, der einem wirklich was bringt? Wie habt ihr das gelernt? Welche Ansätze usw. Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter...
  • 15 Antworten
    • Starfighter99
      Starfighter99
      Gold
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 4.466
      Kombos zählen. Fallout hat dazu ganz guten Content gemacht.
    • herbsch
      herbsch
      Black
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 5.802
      wenns mit büchern und content nicht geht, hast schon mal über coaching nachgedacht?
      lg herbsch
    • TooBigToFail
      TooBigToFail
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2016 Beiträge: 417
      was genau verstehst du denn nicht? einfach mal im Forum fragen
    • Carty
      Carty
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 12.604
      UTG first-in raise 15%, guck nach wieviel 15% sind, zack hast du seine opening range :challenge:
    • Renne01
      Renne01
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 4.059
      Versuch erstmal für die erste Aktion des Gegners (preflop) direkt eine Range zuzuweisen, zB. eine Callingrange, wenn Villain dein Opernaise callt. Das ist die Basisrange, die du ab dem Flop in verschiedene Teilranges aufteilst, für alle gängigen Lines, die eben häufig vorkommen, oder der Einfachheit halber erstmal in stark, mittel und schwach. Je nach Board und Startrange kann Villain viele starke und schwache Hände haben aber wenig mittlere. Er kann manchmal auch nur schwache Hände haben oder nur starke. Auf jeder Street durchläufst du dieses Prozdere erneut. Idealerweise denkst du es am Flop schon bis zum Ende durch und dann am Turn nochmal, um schon vorab zu wissen, was du bei Blanks oder Scarecards machen wirst.

      In den folgenden 2 Videos zeig ich kurz wie ich das mit den Ranges im Detail mache. Vll. hilft dir das weiter. Am Anfang ist es natürlich schwer das Prozederer ingame anzuwenden, weil die Zeit bekanntlich knapp ist. Darum sollte man sein Denkschema ausgibig in Handbewertungen durchexerzieren, damit die Geschwindigkeit hochgeht und sich das Ganze auch ingame anwenden lässt.
      https://de.pokerstrategy.com/video/32979/

      https://de.pokerstrategy.com/video/32987/
    • UncleGee
      UncleGee
      Einsteiger
      Dabei seit: 02.11.2014 Beiträge: 28
      .
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 453
      Bei mir fängt es leider schon an, dass ich es einfach nicht hinbekommen dem Gegner überhaupt eine Range zu geben. Wenn er einen PFR-Wert von 5 hat, sind es dann HÄnde wie 66+, AK, oder eher 99, AQ+ oder QQ+, AJ+? Wenn Villian eine PFR von 15% hat und einen call-2-3bet Wert von 25, was hat er dann für Hände nach meiner 3 bet....keine Ahnung. Ich bin schon schlicht am Anfang überfordert.
    • Tighter72Fisher
      Tighter72Fisher
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2016 Beiträge: 260
      Du kannst das prozentual in Equilab eingeben. Wenn du Postflop Dir darüber Gedanken machst was Villain halten könnte, erweitere die Range doch ersteinmal auf die Karten die in einer 5% Range möglich sind, aber vergiss nicht das seine Range nicht mehr Karten enthalten kann, außer du hast noch nicht viele Hände gegen Ihn gespielt. Nimm doch das ORC zur Hand und guck was eine Standartrange wäre, das macht dich zumindest mehr damit vertraut als weiter zu verzweifeln.


      Hängst du nicht für dein Platinlevel etwas zurück? Zumindest ist das doch ein fundamentaler Gedanke worauf du dein Spiel aufbaust!
    • Carty
      Carty
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 12.604
      wtf, gab doch hier schon zig vorschläge, kann doch nicht so schwer sein

      besser: lass das pokern einfach sein ;)
    • preem84
      preem84
      Silber
      Dabei seit: 21.11.2011 Beiträge: 1.520
      https://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/durchschnittsrange/1/
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 453
      Jep ich quitte. Ich komme da einfach nicht weiter und hänge nun seit 4 Jahren auf NL2 rum und gehe jetzt mit der Paxis Anfängerstrategie auch nun zum 2.mal mit jeweils 50$ broke. Ich halt nicht mein Ding. Trotzdem danke und tschöö

      mein Account bitte löschen/schließen.
    • Mauslord
      Mauslord
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2011 Beiträge: 2.007
      vllt lässt du diesen donkkurs mal links liegen und beschäftigst dich erstmal mit silber artikeln bevor du dir den platin status kaufst :f_biggrin:
    • Tighter72Fisher
      Tighter72Fisher
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2016 Beiträge: 260
      Ich coache dich gerne auf NL5 hoch obwohl ich davon garkeine Ahnung habe, so sicher bin Ich mir dass du das schaffst^^ Guck mal in der Psychologiereihe nach: https://de.pokerstrategy.com/strategy/poker-psychology/lernmethoden/
      Vllt. hast du bisher dort ein paar Fehler gemacht.
      Wie lernst du denn normalerweise? Ich kann mich an meinen Anfang erinnern wo Ich immer kurz was gelesen habe und danach direkt ins Spiel gegangen bin "um zu gewinnen", das klappt so aber nicht. Zockst du eventuell zu wenig und kommst daher garnicht in den Flow? Tiltest du dadurch iwann weil du denkst du willst jetzt endlich Geld machen? Bist du konzentriert? Spielst du müde? Hast du Stop Loss Limits?
    • Carty
      Carty
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2006 Beiträge: 12.604
      OP trollt doch einfach nur
    • mazurholdem
      mazurholdem
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2015 Beiträge: 261
      Was mir immer hilft, ist vom anderen Ende aus anzufangen. Also nicht bei der preflop-Action anfangen und die Range immer tigher machen, sondern bei der Situation einsteigen, bei der ich gerade bin.

      Wenn ich z.B. eine Call/Raise/Fold-Entscheidung am River treffen muss überlege ich mir, welche Hände mich in dieser Situation schlagen und welche Hände ich schlage. Dann schmeiße ich alle Hände raus, die er nicht halten kann (z.B. weil er sie preflop nicht geopenraist hätte oder auf einer anderen street mit Sicherheit anders gespielt hätte). Wenn ich mir bei einer Hand nicht sicher bin, gehe ich auf Nummer sicher und nehme die für mich ungünstigere Variante an. Alternativ könnte man ihr auch einen Prozentwert zuweisen, aber das kriege ich auf die Schnelle auch noch nicht hin.

      Am Ende steht dann dasselbe Ergebnis, das man hätte, wenn man andersherum gezählt hätte. Für mich ist die Methodik aber etwas greifbarer. Langfristig macht es wahrscheinlich eher Sinn, es andersrum zu machen, denn ich habe den Verdacht, dass man dabei leicht einige Air-Hände in der Bluffing-Range übersieht. Wahrscheinlich macht das auf den niedrigen Limits aber auch nicht viel aus, denn wer hat da schon gebalancte Ranges. Für den Anfang ist die Methode jedenfalls besser als völlig blind zu fliegen.

      Wie alle Ratschläge von mir sollte man auch diesen mit Vorsicht genießen, denn ich bin selbst Microstakes-Spieler. NL2 habe ich damit aber immerhin geschlagen, also könnte es einen Versuch wert sein.