Wonach bewertet Equilab die Stärke der Starthände?

    • mazurholdem
      mazurholdem
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2015 Beiträge: 217
      Guten Morgen!

      Wenn ich über Equilab eine lineare Range zusammenstelle, d.h. den VPIP-Schieber immer weiter nach rechts ziehe, sollten die besten x% der Hände rauskommen. Aber: Wonach bewertet Equilab, was die besten Hände sind.

      Überrascht hat mich z.B. Folgendes: Bei Equilab kommt Q5s (bei ca. 35%) deutlich vor A2o (bei ca. 42%). Die Slansky-Chubakov-Zahlen für Q5s und A2o lauten aber 10,2 und 28,3. Außerdem hat A2o gegen eine zufällige Range 54,93% Equitiy und Q5s 52,77%. Wie kommt Equilab also darauf, dass Q5s besser ist als A2o?

      Geht die Software einfach davon aus, dass ich bei 100BB effective stacks einen 3bb-openraise callen will und kalkuliert deshalb die postflop-playability mit ein? Dann kann man Equilab in allen anderen Situationen nicht nutzen. Z.b. könnte ich ja shortstacked spielen und die playability verschiebt sich weg von suited cards hin zu overcards. Oder ich habe einen Maniac, der 30% seiner Hände mit xBB pusht und ich habe ausgerechnet, wie viel Prozent meiner Hände ich callen kann. Dann würde ich den Prozentwert in Equilab eingeben um meine Range zu erhalten und ein falsches Ergebnis bekommen.

      Beste Grüße
      mazur
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