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Turnierstrategie für Einsteiger (MTT) | Diskussions- und Feedbackthread [neu ab dem 04.10.17]

    • Asaban
      Asaban
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      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Turnierstrategie für Einsteiger (MTT)


      Termin: Jeden Mittwoch von 19.00 bis 20.30Uhr
      Zeitraum: 04.10.2017 - 22.11.2017
      Status: Das Coaching ist ab dem Basic-Status verfügbar
      Zielgruppe: Turnierneulinge mit Poker-Grundkenntnissen

      Turniere sind die wohl bekannteste Spielweise beim Texas Hold'em Poker. Spannende Action und hohe Gewinne sorgen für eine große Beliebtheit. Doch wie schafft man es erfolgreich Turniere zu bestreiten?
      In diesem Kurs werdet ihr die Grundlagen des Turnier-Poker lernen. So könnt ihr schon bald selbst mit euren Erfolgen beeindrucken.

      Was kannst du in diesem Kurs lernen?
      • warum du Turniere spielen solltest
      • wertvolle Tipps zum Einstieg in die MTT-Welt
      • grundlegender Gameplan für Turniere
      • das Spiel in den einzelnen Phasen eines Turniers
      • grundlegende Konzepte zu allen wichtigen Situationen

      Termine und Themen

      Lektion 1: 04.10.2017 Turnierstrategie für Einsteiger: Erste Tipps zum Start
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      Was macht Turniere aus und wie kannst du erfolgreich sein?
      In der ersten Lektion lernt ihr Turnierpoker kennen und erhaltet erste Tipps die euch beim Start helfen sollen.

      Lektion 2: 11.10.2017 Die frühe Phase
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      In der zweiten Lektion zeigt euch Asaban wie man in der frühen Phase eines Turniers spielt. Lernt grundlegende Strategien für Pre- und Postflopspiel mit großen Stacks.

      Lektion 3: 18.10.2017 Die mittlere Phase
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      Die dritte Lektion beschäftigt sich mit der mittleren Phase eines Turniers. Ihr lernt das Push or Fold Play und erfahrt was es mit Steals und Resteals auf sich hat.

      Lektion 4: 25.10.2017 Die späte Phase
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      Die späte Phase eines Turniers birgt einige Besonderheiten. Lernt in der vierten Lektion wie ihr im Late Game und am Final Table agiert und was dabei zu beachten ist.

      Lektion 5: 08.11.2017 Die unterschiedlichen Turnierformen
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      In dieser Lektion lernt ihr, welche unterschiedlichen Turnierformen es gibt und erhaltet einen Überblick, welche Turnierformate für Einsteiger besonders geeignet sind.

      Lektion 6: 15.11.2017 Liveplay
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      Asaban zeigt euch in einer 3stündigen Livesession wie er die Inhalte des Anfängerkurses in der Praxis umsetzt.

      Lektion 7: 22.11.2017 Das Community-Turnier
      Setzt eure neu erworbenen theoretischen Kenntnisse in die Tat um und holt euch den Titel in unserem Communityturnier.

      Hausaufgaben
      Um euch auch für die Zukunft an eine Selbstanalyse eures Spiels heranzuführen, versuche ich im Laufe der Coachingserie mit Hausaufgaben verschiedene Möglichkeiten hierfür aufzuzeigen. Dabei ist auch das Forum ein wichtiges Tool. Damit das Ganze auch unmittelbar einen Mehrwert für euch hat, verlosen wir zudem Preise unter allen die meine Hausaufgaben erledigen. Als Hauptpreis winkt eine Stunde Private Coaching bei mir. Alle Infos findet ihr im Hausaufgabenthread.
  • 128 Antworten
    • Asaban
      Asaban
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      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Turnierstrategie für Einsteiger: Erste Tipps zum Start

      Hier lernst du, was es mit einem „Poker-Turnier“ auf sich hat und welche Gewinnmöglichkeiten du in Turnieren hast. Zu guter Letzt zeigen wir dir deine erste Turnier-Strategie und wie du diese Testen kannst ohne Risiken einzugehen.

      In Turnieren spielst du mit deinem Startgeld gegen viele Gegner um einen großen Preispool.
      In einem Turnier erhältst du eine bestimmte Anzahl an Chips für dein Startgeld. Im Gegensatz zum Cashgame kannst du bei Turnieren in der Regel später keine Chips mehr nachkaufen. Ein Turnier endet, wenn ein Spieler alle Chips besitzt. Er ist der Sieger des Turniers. Die anderen Platzierungen werden nach dem Zeitpunkt des Ausscheidens bestimmt. Da in der Regel viele Spieler an einem Turnier teilnehmen, gibt es für die Sieger einiges zu gewinnen. Preisgelder gibt es meist für die Top 15% der Teilnehmer.



      Bei diesem Turnier beträgt das Buy-In $200 (plus eine Gebühr von $15) und 8306 Teilnehmer haben sich registriert. Daraus ergibt sich der Preispool von $1.661.200,00. Dieser wurde an die bestplatzierten 1260 Spieler ausgeschüttet (das sind etwas mehr als 15% der Teilnehmer). Der Sieger erhielt dabei $244.367,20 und hat seinen Buy-In somit ver-1200-facht. Bei kleineren Turnieren erhält der Gewinner in der Regel das 50 bis 200fache seines Buy-Ins.

      Turniere machen Spaß und du kannst mit schwacher Konkurrenz rechnen
      Turniere erfreuen sich sowohl bei Freizeitspielern als auch bei Profis größter Beliebtheit. Bei einem Turnier hat man ein sehr gutes Risk-Reward Verhältnis, da man ein Vielfaches seines Buy-ins gewinnen kann. Außerdem wecken sie den sportlichen Ehrgeiz der Teilnehmer. Wieviele Teilnehmer kannst du hinter dir lassen?! Nicht zu vergessen, dass auch die Poker Weltmeisterschaft WSOP (World Series of Poker) in diesem Format ausgetragen wird.
      Jeder der schon einmal ein Turnier gespielt hat, kennt auch den Nervenkitzel wenn die Blinds steigen und jede Entscheidung immer verantwortungsvoller wird.


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      Eine Übersicht über unsere aktuellsten Freeroll-Angebote und Promotions findest du hier: http://de.pokerstrategy.com/freerolls/


      Natürlich entscheidet auch bei Turnieren die richtige Strategie.

      5 Tipps für deinen profitabeln Einstieg in die Turnier-Welt

      1. Spiele tight-aggressive
      Tight bedeutet, dass du nicht alles spielst, was dir in die Finger kommt. Es gibt eine Menge Karten, die sehen schlecht aus und sind es auch. Es gibt aber auch welche, die sehen gut aus, sind es aber trotzdem nicht, König Bube zum Beispiel.
      Nach dem Flop musst du dich nicht an jedem Paar festbeißen. Zu wissen, wann man geschlagen ist oder der Preis unvertretbar hoch, kann einem viel Geld sparen.

      Die richtige Startkartenauswahl ist die halbe Miete und viele deiner Gegner auf den kleinen Limits verbrennen genau dabei ihren Buy-in. Sie spielen zu viele Blätter oder wissen nicht, wann sie sich lieber aus der Schusslinie halten sollten mit Karten, die ihrer Meinung nach doch ganz gut aussehen.

      Aggressiv bedeutet, dass du das Maximum aus deinen Monstern herausholst. Bette groß, wenn du eine starke Hand hast und versuche dich nicht im Slowplay.

      Die Raise-Size mit der du in ein Turnier einsteigst, richtest du nach der Turnierphase. Zu Anfang, während es noch keine Antes gibt, solltest du 3 bis 4BB openraisen. Sobald Antes einsetzen kannst du diesen Betrag zunächst auf 2,5BB, später (wenn du bereits ein Preisgeld sicher hast) sogar auf lediglich 2BB reduzieren.

      2. Call-20-Regel
      PocketPairs können eine Möglichkeit darstellen mit geringem Einsatz große Pötte abzustauben. Wenn bereits ein oder mehr Spieler in eine Hand eingestiegen sind, kann ein Call sehr profitabel sein.

      Als Faustregel sollte der zu zahlende Betrag maximal 5% eures Stacks entsprechen (ihr also noch 20 mal so viele Chips übrig haben) und eure Gegner sollten über einen vergleichbaren oder größeren Stack verfügen wie ihr.

      Trefft ihr am Flop euer Set (Drilling), so spielt ihr die Hand natürlich aggressiv weiter. Trefft ihr hingegen nicht, könnt ihr sie einfach aufgeben ohne viel investiert zu haben.

      3. Der Limp ist keine Option
      Ein häufiger Anfängerfehler. Du hältst eine spekulative Hand wie Q :spade: T :club: oder 9 :heart: 8 :heart: und würdest dir damit gerne den Flop anschauen. Der günstigste Weg scheint hier der Limp zu sein, d.h. den Big Blind einfach nur zu callen. Das ist falsch!
      Der Limp mag verlockend sein, ist aber in den wenigsten Situationen sinnvoll. Viel sinnvoller ist es mit einem Raise in die Hand einzusteigen, da es euch dieses ermöglicht den Pot auch Preflop bereits einzusammeln.

      4. Spiele Continuation-Bets
      Wenn du Preflop geopenraist hast und von ein oder zwei Spielern gecallt wurdest, solltet du stets eine Continuation-Bet setzen.
      Folgende Vorraussetzungen müssen hierfür gegeben sein:
      • Du hast maximal 2 Gegner
      • Du hast Preflop eine starke Hand repräsentiert und bist mit einem Raise in die Hand eingestiegen
      • Am Flop gab es bislang keine Bet eines anderen Spielers

      Erfüllt ihr diese Vorraussetzungen, solltet ihr eine Continuation-Bet setzen die etwa 50% der aktuellen Potsize beträgt.

      5. Push-or-Fold
      Sobald du weniger als 15BB übrig hast, befindest du dich in der Push-or-Fold Phase. In dieser Phase solltest du auf open raises verzichten und stets Preflop die Entscheidung zwischen pushen (direkt All-in gehen) und folden treffen. Halte dich dabei an die folgende Strategie.

      Vorraussetzung: Du hast weniger als 15BB und vor dir ist kein Spieler mit einem Raise in die Hand eingestiegen. Limper beeinflussen unsere Entscheidung nicht.

      Die Positionen:


      UTG bis MP1:


      MP2 bis CO:


      BU und SB:


      Und das bedeuten die Farben:
      rote Hände pushen wir sobald unser Stack 15BB oder weniger umfasst.
      blaue Hände pushen wir zusätzlich wenn unser Stack zwischen 5 und 10BB groß ist.
      grüne Hände pushen wir sobald unser Stack weniger als 5BB umfasst.

      Bankroll-Management.
      Wenn Du Poker langfristig angehen möchtest, solltest du ein Bankroll-Management benutzen. Sieh das Geld, mit dem du dich an einen Tisch setzt, immer als Investition an. Du investierst nur, wenn sie eine gute Rendite versprechen und sich das Verlustrisiko überschauen lässt. Das erreichst du im Poker, indem du ein Bankroll-Management anwendest.

      Es sagt dir, in welche Buy-ins du investieren kannst, also wie hoch du spielen solltest, um ein gutes Gleichgewicht zu finden zwischen deinem Wunsch...
      • ... bei einem erfolgreichen Turnier möglichst viel Geld zu holen.
      • ... die Verluste zu überbrücken, wenn es mal eine Zeit lang nicht gut für dich läuft.

      Das erreichst du zu Beginn, wenn deine Bankroll zumindest 150x so groß ist, wie dein Buy-in. Bankroll-Managment wird wichtig, wenn du dich entscheidest Turniere sehr regelmäßig zu spielen. Zum Testen der Variante musst du natürlich nicht mit 150 Buy-Ins starten. Je höher die Limits werden die du spielst desto konservativer sollte auch dein Bankroll-Management werden.
    • Asaban
      Asaban
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      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Turnierstrategie für Einsteiger: Die frühe Phase

      In dieser und den nächsten beiden Lektionen erhältst du eine komplette Ausbildung um deine ersten Turniere sicher zu meistern. Turniere werden in drei Phasen unterteilt: frühe, mittlere und späte Phase. Die Phasen definieren sich darüber wie weit das Turnier fortgeschritten ist. Hier lernst du die frühe Phase zu meistern.

      In der frühen Phase spielst du bei großen Stacks gegen schwache Gegner
      Die frühe Phase eines Turniers umfasst alle Hände vom Turnierstart, bis zu dem Zeitpunkt an dem Antes einsetzen (Ausnahme: Bei Pokerstars startet die mittlere Phase nach 60 bis 90 Minuten). Antes sind zusätzliche Zwangseinsätze, die jeder Spieler am Tisch vor dem Erhalten der Karten bezahlen muss. Damit unterscheiden sie sich von den Blinds, die rundenweise von wechselnden Spielern bezahlt werden.
      Bei einem Turnier startest du meist mit einem großen Stack von 100 Big Blinds oder sogar mehr:

      Bei diesem Turnier erhältst du zu Beginn 3000 Chips bei Blinds von 10/20. Du startest also mit 150 Big Blinds ins Turnier. In Level 6 endet mit Blinds von 50 bis 100 die frühe Phase. Der durchschnittliche Stack der Spieler liegt hier bei ungefähr 35 BB.

      Spiele vor dem Flop nur ausgewählte starke Blätter
      In der frühen Phase befinden sich noch viele schwache Spieler im Feld. Diese sind meist neugierig und schauen sich mit vielen schlechten Blättern den Flop an. Haben sie etwas getroffen, fällt es ihnen schwer sich von ihren Händen zu trennen. Dies kannst du ausnutzen, wenn du auf starke Hände wartest und diese aggressiv spielst. Dies bedeutet, dass du Preflop mit einem Raise in die Hand einsteigst. Dadurch bist du im Schnitt mit der besseren Hand in einem größeren Pot gegen deine Gegner unterwegs.

      Der zweite strategische Trick in dieser Phase ist der sogenannte Blind-Steal. Wenn du die Blinds direkt attackieren kannst, also dich am Button oder im Small Blind befindest und noch niemand vor dir in die Hand eingestiegen ist, dann kannst du mit vielen Händen erhöhen. Dein Ziel dabei ist es einfach nur die Blinds abzukassieren.

      In den folgenden Tabellen erfährst du genau, welche Hände du wann profitabel spielen kannst:

      Positionen am Pokertisch:


      Mit diesen Händen kannst du aus den frühen Positionen (UTG, UTG+2, UTG+3, MP1) in die Hand einsteigen:

      Diese Hände kannst du profitabel aus MP2, MP3 und dem CO spielen:

      Und mit diesen Händen lohnt es sich im Small Blind und Button die Blinds zu attackieren:

      Deinen Big Blind kannst du mit den folgenden Händen verteidigen:

      In der frühen Phase steigst du mit einem Openraise auf 3 Big Blinds in die Hand ein.
      Ist bereits ein Spieler mit einem Call in die Hand eingestiegen, raist du auf 3 Big Blinds + 0.5 Big Blinds für jeden Spieler, der vor dir gecallt hat.

      Blaue Hände sind bereits besser als die Hände, die deine Gegner im Schnitt Preflop callen. Dementsprechend
      ... open raised du falls vor dir noch Niemand in die Hand eingestiegen ist
      ... raised du falls vor maximal ein Spieler mit einem Call in die Hand eingestiegen ist
      ... foldest du falls vor dir mindestens 2 Spieler ebenfalls gecallt haben
      ... foldest du wenn es bereits ein Open Raise vor dir gab, oder du nach deinem Openraise mit einer weiteren Erhöhung konfrontiert wirst

      ACHTUNG: Die Call20 Regel aus Lektion 1 hat weiterhin Bestand!

      Rote Hände sind deine stärksten Hände und du spielst diese,
      ... falls vor dir noch Niemand in die Hand eingestiegen ist.
      ... falls vor dir Spieler mit einem Call in die Hand eingestiegen sind.
      ... falls es vor dir bereits eine Erhöhung gab oder du nach deinem Openraise mit einer weiteren Erhöhung konfrontiert wirst. In diesem Fall re-raist du auf das 2,5fache mit dem Ziel Allin zu gehen.

      Gelbe Hände kommen nur im Big Blind vor. Diese Hände sind stark genug um sie gegen Steals zu callen. Du spielst diese Hände, falls es vor dir eine Erhöhung gab aus dem CO, BTN oder SB.

      Damit bist du nun fit für das Spiel vor dem Flop!

      Postflop: Bestimme die Kategorie deiner Hand am Flop
      Monster: Overpairs und alle noch stärkeren Hände, z.B. Two Pair, Drilling oder Flushs.
      Beispiel: Du hast A :heart: K :heart: auf 4 :heart: 3 :heart: Q :heart:
      Madehands: Top Pairs,
      Beispiel: Du hältst A :heart: J :club: auf J :diamond: 9 :diamond: 3 :spade:
      Starke Draws: Hierunter fallen Flushdraws und Open-Ended-Straightdraws.
      Beispiel: Du hältst J :club: 9 :club: auf 4 :spade: 8 :heart: T :diamond:
      wertlose Hände: Alle Hände die nicht in die oben genannten Kategorien passen sind für uns wertlos.

      Bestimme, wie du deine Hand Postflop spielst

      Fall 1: Du hast vor dem Flop als letzter erhöht
      Monster: Du bettest auf Flop, Turn und River jeweils 50% des Pots. Falls dein Gegner erhöht, reraist du auf das 2,5-Fache mit dem Ziel „All-in“ zu gehen.
      Madehands: Du bettest auf Flop, Turn und River jeweils 50% des Pots. Falls dein Gegner erhöht, foldest du.
      Starke Draws: Du bettest als Bluff auf Flop und Turn jeweils 50% des Pots und foldest auf jede Erhöhung deines Gegners.
      Wertlose Hände: Gegen maximal einen Gegner spielst du einen Bluff für 50% des Pots. Foldet dein Gegner nicht oder hast du es mit mehr als einem Gegner zu tun, so gibst du die Hand auf.

      Sonderregel:
      Dein Gegner bettet zuerst (Donkbet):
      Falls dein Gegner ≤ 2BB bettet, machst du das Gleiche, was du getan hättest, wenn er nicht gebettet hätte. Bettet er > 2BB spielst du nur noch Monster durch einen Raise auf das 2,5-Fache weiter und alles Schlechtere foldest du.

      Fall 2: Du hast vor dem Flop nur gecallt
      Monster: Du bettest direkt selbst am Flop, Turn und River 1/2-Potsize. Gibt es nach dir eine weitere Erhöhung, erhöhst du auf das 2,5-Fache mit dem Ziel Allin zu gehen.
      Madehands: Du checkst und callst am Flop gegen eine maximale Bet von 2/3-Potsize. Sollte der Gegner den Flop checken, bettest du bei nächster Gelegenheit für 1/2-Potsize. Das Gleiche machst du am Turn und River.
      Starke Draws: Du checkst am Flop und Turn und callst gegen maximal 1/2-Potsize. Am River gibst du die Hand auf, wenn der Draw nicht angekommen ist. Du checkst und foldest auf eine Bet deines Gegners.
      Wertlose Hände: Du checkst nach Möglichkeit am Flop und foldest gegen eine Bet.
    • Asaban
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      Turnierstrategie für Einsteiger: Die mittlere Phase

      Nachdem du die frühe Phase überstanden hast befindest du dich nun in der mittleren Phase des Turniers. Hier lernst du wie du diese erfolgreich meistert um dich letztlich erfolgreich in die Geldränge spielen zu können.

      In der mittleren Phase spielst du bei kleiner werdenden Stacks gegen viele Allins
      Die mittlere Phase eines Turniers setzt ein, wenn Antes ins Spiel kommen und endet mit dem erreichen der Geldränge. Zumeist sind dann noch 10 bis 15% der Spieler im Spiel. Das Spiel in der mittleren Phase ist geprägt von kleiner werdenden Stacksizes und vielen Allins. Dabei solltest du mit kleinen steals und resteals deine Gegner so oft wie möglich attackieren. Kommst du dabei selbst in Bedrängnis, hilft dir ein solides Push or Fold Play die richtige Entscheidung zu treffen. Du orientierst dich dabei immer an der Größe deines Stacks.

      Dein Stack ist größer als 25BB
      Bei mehr als 25BB spielst du die Charts der frühen Phase. Um häufige Steals profitabler zu machen beträgt der Openraise nur noch 2 bis 2,5BB.

      Zur Erinnerung:
      Mit diesen Händen kannst du aus den frühen Positionen (UTG, UTG+2, UTG+3, MP1) in die Hand einsteigen:

      Diese Hände kannst du profitabel aus MP2, MP3 und dem CO spielen:

      Und mit diesen Händen lohnt es sich im Small Blind und Button die Blinds zu attackieren:

      Deinen Big Blind kannst du mit den folgenden Händen verteidigen:


      Zwischen 15 und 25BB:
      Mit 15 bis 25BB spielst du ebenfalls entsprechend der obigen Charts. Aufgrund des kleinen Stacks gehst du an Stelle einer 3bet nun direkt Allin. Zusätzlich gehst du immer dann Allin, wenn du die Möglichkeit zu einem Resteal hast. Dies ist gegeben, wenn...

      - unser Gegner mindestens 15BB hat
      - unser Gegner aus CO, BU oder SB open raised und wir nach ihm am Zug sind
      - es kein weiteres Raise nach dem Open Raise gab

      Open Raist unser Gegner aus dem Cutoff so restealen wir folgende Range:

      Gegen ein Open Raise aus dem Button pushen wir:

      Open Raist unser Gegner aus dem Small Blind restealen wir:



      Natürlich beherrschen auch einige deiner Gegner Resteals. Mit nachfolgenden Ranges ist es euch möglich einen Resteal zu callen.
      Dies ist möglich, wenn...

      - wir aus CO, BU oder SB geopenraised haben
      - unser Gegner zwischen 15 und 25BB hat und Allin pusht
      - es keinen weiteren Call des Allins gab

      Wenn unser Gegner aus dem Button restealt können wir folgende Range callen:

      Pusht unser Gegner aus dem Small Blind gilt folgende Callingrange:

      Erhalten wir einen Resteal vom Big Blind so callen wir diese Range:


      Weniger als 15BB:
      Beträgt dein Stack weniger als 15BB spielst du nur noch Push or Fold. Das Konzept aus der ersten Lektion verfeinern wir zu diesem Zweck noch etwas:

      UTG bis MP1:

      MP2 bis CO:

      BU und SB:


      Und das bedeuten die Farben:
      rote Hände pushen wir sobald unser Stack 15BB oder weniger umfasst.
      blaue Hände pushen wir zusätzlich wenn unser Stack zwischen 5 und 10BB groß ist.
      grüne Hände pushen wir sobald unser Stack weniger als 5BB umfasst.
      Rot/Orange Hände pushen wir auch gegen ein open Raise und maximal einen Caller vor uns. Befinden sich mehr als 2 Gegner in der Hand oder wurde mehr als ein mal erhöht so pushen wir ausschließlich QQ+, AK

      Achtung: Spieler die gelimpt haben beeinflussen unsere Entscheidung in keiner Weise!

      Postflop: Konzepte der frühen Phase haben Bestand
      Hier gibt es keinerlei Änderungen im Vergleich zur frühen Phase. Ihr werdet aber feststellen, dass sich das Spiel stärker auf das Preflopplay verlagert und deutlich seltener Postflop gespielt wird.
    • Asaban
      Asaban
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      MTT Beginner Strategie: Die späte Phase

      Hier lernst du wie du dich an der Money-Bubble verhältst, mit welcher Strategie du dich an den Final Table spielst und wie du dort den großen Wurf schaffst.

      Bubblephase und das erreichen der Geldränge
      Um die Geldränge zu erreichen musst du erst die Bubblephase überstehen. In dieser Situation müssen nur noch ganz wenige Spieler ausscheiden, ohne dabei eine Auszahlung zu erhalten. Die verbliebenen 10 bis 15% der Spieler kommen in die Geldränge und kämpfen dann in der späten Phase um den Einzug an den Final Table.

      Die Bubblephase ausnutzen
      In der Bubblephase wirst du eine Veränderung im Spiel deiner Gegner feststellen. Insbesondere die kleinen Stacks spielen nun viel tighter und nutzen häufig ihre gesamte Timebank um schließlich dennoch zu folden. Nutze die Vorsicht deiner Mitspieler um deinen Stack weiter auszubauen.

      Als Bigstack solltest du stets versuchen die kleineren Stacks unter Druck zu setzen. Openraise häufiger gegen kleine Stacks und gehe aus später Position gegen shorte Stacks, mit weniger als 10BB, direkt Allin. Gerade schwache Spieler folden in diesen Situationen nahezu jede Hand um die Geldränge zu erreichen.

      Bist du hingegen selbst ein Shortstack so wirst du dich häufig dem Druck der Bigstacks beugen müssen. Gehe knappen Situationen aus dem Weg und spiele etwas tighter als gewohnt. Auf die schwachen Hände in deiner Range solltest du in dieser Situation gänzlich verzichten.

      Die Bubblephase endet sobald die Geldränge erreicht sind. Ab diesem Zeitpunkt setzt du dein normales Spiel fort. Richte dich dabei nach den Charts aus den vergangenen Lektionen.

      12 Spieler left: Druck ausüben und gleichzeitig Konfrontationen aus dem Weg gehen
      Wenn nur noch 12 Spieler übrig sind beginnt die heiße Phase des Turniers. Nun entscheidet sich wer die großen Gewinne abräumen kann. In Hinblick auf die Preisgelder solltest du deine Strategie anpassen.

      Die wichtigste Veränderung ergibt sich wenn ein oder mehrere Spieler sehr short sind und du einen großen Stack hast. In diesen Situationen solltest du nach Möglichkeit vermeiden deinen Stack gegen größere Stacks zu riskieren. Gleichzeitig versuchst du weiterhin Druck auf die kleineren Stacks auszuüben. Ziel ist es die kleinen Stacks vor uns busten zu sehen.
      Doch Achtung: Sind die kleinen Stacks weiterhin aktiv beschränke dich auf Hände mit denen du auch gewillt bist gegen die kleinen Stacks ein Allin zu callen.

      Das bedeutet nicht, dass du anfängst starke Hände zu folden. Befindet sich allerdings ein Spieler mit einem größeren Stack bereits in der Hand, oder ist einer der größeren Stacks hinter uns sehr aktiv, so solltest du einen Gang zurückschalten. Nutzt in diesem Fall das Open Raising Chart für die um eins schlechtere Position.

      Vorraussetzung:
      - du hast nicht den größten Stack oder einen vergleichbaren Stack wie der Führende
      - es ist bereits ein größerer Stack in die Hand eingestiegen oder ein sehr aktiver größerer Stack sitzt hinter dir
      - du hast wenigstens 15BB und es gibt shortere Spieler als dich

      UTG bis MP1:

      MP2 bis CO:

      BU und SB:

      BB:


      Treffen die Voraussetzungen nicht zu, spielst du nach den Charts aus den vorherigen Lektionen.

      Der Final Table: Weniger Spieler, mehr Action
      Erreichst du den Final Table hängt dein weiteres Spiel von zwei wesentlichen Faktoren ab.

      Wie viele Spieler sind noch dabei?
      Was ist deine Position im Gesamtranking?

      Je weniger Spieler noch im Spiel sind desto aktiver musst du spielen um nicht auszublinden. Dabei ist es weiterhin sinnvoll Druck auf kleinere Stacks auszuüben und sich gegenüber größeren Stacks zurückzuhalten. Deine Position im Gesamtranking entscheidet also darüber auf wen du Druck ausüben kannst. Du orientierst dich dabei nach wie vor an unseren bekannten Ranges, passen diese aber in Abhängigkeit der Gegebenheiten in die eine oder andere Richtung an.

      Achtung: Vermeide als Bigstack soweit wie möglich Konfrontationen mit anderen Bigstacks! Es gibt nichts schlimmeres als zweiter in Chips gegen den Chipleader rauszufliegen.

      Das Headsup: Zeit sich zu belohnen!
      Hast du das Headsup erreicht geht es um den Turniersieg. Openraise Preflop zunächst häufig und such nach Schwächen im Spiel deiner Gegner. Pass dein Spiel entsprechend der Spielweise deines Gegners an.
      Wenn einer der beiden Spieler über weniger als 20BB verfügt kannst du folgende Tabelle nutzen:

      Push


      Call


      Grün: Offsuited Hände
      Orange: Suited Hände
      Blau: Pairs

      Die Zahlen der ersten Tabelle geben jeweils an mit wievielen BigBlinds ihr mit der jeweiligen Hand maximal Allin gehen könnt first in aus dem SmallBlind. Die zweite Tabelle zeigt euch mit wievielen BB ihr ein Allin maximal callen könnt.
      ACHTUNG: Nur weil man mit mehr als 20BB profitabel AA Allin pushen kann, muss das nicht das beste Play sein.

      Deals helfen die Varianz zu verringern
      Erreichst du einen Final Table so werden die anderen Spieler häufig nach einem Deal fragen. Ob ein Deal sinnvoll ist hängt vom Einzelfall ab.

      Je schwächer die anderen Spieler sind, desto weniger Interesse solltest du an einem Deal haben.

      Entscheidet du einen Deal einzugehen so gibt es mehrere gängige Methoden der Berechnung:
      - Chipcount Deal
      - ICM Deal
      - Custom Deals

      Der Chipcount Deal ist die Standard Methode nach der am häufigsten gedealt wird. Sie ist insbesondere für den Chipleader profitabel. Solltet du also viele Chips haben so wähle diese Option. Die Berechnung der Auszahlungen erfolgt dabei anhand der aktuellen Chipstände. Der verbliebene Pricepool wird dabei anteilig am Anteil des Gesamt-Chipcounts jedes Spielers ausgeschüttet.

      Bei der ICM Methode wird das ICM Konzept zu Grunde gelegt. Dies bringt in erster Linie Vorteile für die Shortstacks die nun deutlich mehr erhalten als es bei der Chipcount Methode der Fall wäre. Zur Berechnung dient ein ICM Rechner.

      Möchtet ihr mehr über Deals erfahren empfiehlt sich der existierende Artikel in unserer Strategiesektion: http://de.pokerstrategy.com/strategy/mtt/1556/1/
    • Asaban
      Asaban
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      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Turnierstrategie für Einsteiger: Die unterschiedlichen Turnierformen

      In dieser Lektion erfährst du, welche unterschiedlichen Turnierformen es auf dem Markt gibt. Ich beleuchte dabei die angebotenen Turniere auf Pokerstars, Partypoker, 888 und im IPoker Netzwerk.

      Turniere lassen sich in Kategorien einteilen
      Auch wenn die Zahl der Formate stetig zunimmt und schnell überfordern kann, lassen sich alle Formate in wenige Kategorien unterteilen. Man unterscheidet dabei:

        - Klassische Freezeout Turniere
        - Turbo und Superturbo Turniere
        - Rebuy Turniere
        - Knockout Turniere
        - Multistage Turniere

      Eine strenge Abgrenzung zwischen den Kategorien gibt es dabei nicht und so kommt es häufig zu Überschneidungen. Einige Turniere sind zudem Mischformate. In der Folge werden wir uns die einzelnen Formate zunächst näher anschauen und anschließend aufzeigen, welche Turniere zum jeweiligen Format gehören, ob ihr diese spielen solltet und wenn ja wie.

      Freezeout Turniere
      Freezeout Turniere sind die Klassiker unter den Poker Turnieren. Spieler kaufen sich für einen festgelegten Betrag (Buyin) in das Turnier ein und erhalten dafür eine festgelegte Anzahl von Chips. Dabei erhält jeder Spieler die gleiche Anzahl für den gleichen Preis. Spieler spielen bis sie ihre Chips verlieren. Ein erneutes einkaufen in das Turnier ist nicht möglich. Gewinner ist der Spieler der am Ende alle Chips sein Eigen nennt. Das wohl bekannteste klassische Freezeout Format, sind die Big Turniere auf Pokerstars. In den unterschiedlichsten Abwandlungen sind Freezeout Turniere aber auf jeder Plattform vertreten.
      Für Einsteiger empfehle ich diese Art von Pokerturnieren ausdrücklich, da sie am wenigsten zu Fehlern einladen und gleichzeitig das komplette Spektrum der Kursinhalte abdecken.

      Turbo und Superturbo Turniere
      Streng genommen handelt es sich hierbei auch um oben beschriebene Freezeout Turniere. Der große Unterschied ist die Geschwindigkeit in der diese Turniere gespielt werden. Sehr kurze Blind Level von maximal 5 Minuten sorgen für viel Push or Fold Play und setzen alle Teilnehmer stark unter Druck. Da im Vergleich zu normalen Freezeout Turniere weniger Postflop gespielt wird steigt die Varianz, was zu längeren Downswings führen kann. Der zu erwartende Return on Investment (ROI) aus Turbos ist zudem auch für fortgeschrittene Spieler vergleichsweise gering. Für Einsteiger sind Turbo's nicht zu empfehlen. Möchtet ihr es dennoch versuchen solltet ihr über ein sehr sicheres Push or Fold Play verfügen und auch in knappen Situationen eure Equity kennen.

      Rebuy Turniere
      Bei Rebuy Turnieren haben Spieler die Möglichkeit sich nach ihrem ausscheiden erneut in das Turnier einzukaufen. Diese Chance besteht zumeist für die ersten ein bis zwei Stunden. Zudem ist es häufig möglich die Zahl der eigenen Chips zu Beginn gegen Bezahlung zu verdoppeln. Nach Abschluss der sogenannten Rebuy Phase haben Spieler dann zumeist die Möglichkeit ein zusätzliches Addon zu erwerben, welches erneut Chips zum eigenen Stack hinzufügt. Im Anschluss wird das Turnier dann wie ein klassisches Freezeout Turnier ausgespielt. Rebuy Turniere sind grundsätzlich für Einsteiger geeignet. Beachtet werden muss dabei aber unbedingt das Bankrollmanagement. Ein Rebuy Turnier sollte mit dem 5-fachen Buyin in euer Bankrollmanagement einfließen. Ein 1€ Rebuy sollte somit wie ein 5€ Turnier behandelt werden.
      Es ist empfehlenswert gleich zu Beginn des Turniers ein Rebuy zu tätigen um über die maximale Stacksize zu verfügen. Solltet ihr euren Stack früh verlieren empfiehlt sich zudem ein doppeltes Rebuy. Weitere Rebuys solltet ihr vermeiden. Nach Abschluss der Rebuy Phase solltet ihr stets das Addon nutzen. An eurer grundlegenden Spielweise verändert sich im Vergleich zu Freezeouts nichts. Die Möglichkeit des erneuten Einkaufens sollte euch nicht zu höheren Risiken verleiten.

      Knockout Turniere
      Diese Turnierform wird häufig als Turbovariante angeboten. Dabei wandert dann nur ein Teil des Buyins in den auszuspielenden Preispool. Der Rest des Buyins wird als Kopfgeld auf den Spieler ausgesetzt. Nimmt ein Spieler in der Folge einen anderen Spieler aus dem Turnier so erhält er je nach Anbieter 50% oder 100% des auf ihn ausgeschriebenen Kopfgeldes. Im ersten Fall erhöhen die anderen 50% des Kopfgeldes das Kopfgeld des Gewinners der Hand. Während diese Turniere die Varianz etwas mindern sinkt gleichzeitig auch der Return on Investment, da ein Teil der Buyins nicht in den Preispool fließt. KO's sind für neue Spieler nicht ungeeignet, aber auf Grund der veränderten Dynamiken mit Vorsicht zu genießen. Stell dich darauf ein bei Allins häufiger gecallt zu werden und spiele das Turnier wie ein normales Freezeout ohne unnötige Risiken für Bounties einzugehen.

      Multistage Turniere
      Bei Multistage Turnieren handelt es sich um Freezeouts die über mehrere Tage hinweg ausgetragen werden. Zumeist werden dabei über einen längeren Zeitraum Turniere der ersten Stage angeboten. Diese Turniere haben eine festgelegte Laufzeit oder eine maximale Anzahl zu vergebender Plätze und enden sobald dieses Ziel erreicht ist. Im Turnier verbliebene Spieler qualifizieren sich für die zweite Stage. Je nach Turnier erhalten Spieler zu Beginn der zweiten Stage neue Chips und starten somit bei 0 oder übernehmen die in Stage 1 gewonnen Chips. In der zweiten oder einer der nachfolgenden Stages wird schließlich der Gewinner ausgespielt. Häufig ist es möglich sich für einen deutlich höheren Preis auch direkt in eine höhere Stage einzukaufen. Einsteigern rate ich von dieser Art von Turnier ab, auch wenn die Preispools häufig verlockend sind. In den späteren Phasen triffst du fast ausschließlich auf sehr starke Spieler und somit sind diese Turniere für Einsteiger kaum machbar.

      Sonstige Turnierformen
      Einige Turniere weigern sich standhaft in eine der oben genannten Kategorien zu passen und sind gleichzeitig zu unbedeutend für eine eigene Kategorie. Formate wie Team Turniere, Video Turniere, Zeit Turniere oder Jackpot Turniere decken sehr spezielle Nischen ab und sind daher für Einsteiger eher ungeeignet.

      Einordnung der einzelnen Turnierformate
      Nachdem wir nun die einzelnen Kategorien betrachtet haben, folgt nun eine Einordnung von verschiedenen Turnierformaten die nicht schon auf den ersten Blick in eine der oben genannten Kategorien passen.

    • Pichner
      Pichner
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 86
      Klasse !
    • Franzose1976
      Franzose1976
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 57
      Ich freu mich wie Bolle!!! :-)
    • KPaxx
      KPaxx
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2007 Beiträge: 1.489
      Super!!! Bin dabei.
    • KPaxx
      KPaxx
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2007 Beiträge: 1.489
      Gibt es das Coaching auch Live? Im Kalender steht es nämlich nicht.

      Danke
    • Asaban
      Asaban
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Ja klar. Heute um 19 Uhr gehts los. Werde wegen dem Kalender direkt mal nachfragen :)
    • cashscout
      cashscout
      Gold
      Dabei seit: 25.03.2008 Beiträge: 6
      Klingt gut ... bin auch dabei
    • sreasonRNMD
      sreasonRNMD
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2007 Beiträge: 370
      GIbts irgendwann eigentlich auch mal weiterführende Sessions für nicht mehr Einsteiger?
    • RotesProblem
      RotesProblem
      Silber
      Dabei seit: 12.09.2016 Beiträge: 106
      Bin dabei!
    • Asaban
      Asaban
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 9.183
      Ich freue mich auf euer Feedback!
    • RotesProblem
      RotesProblem
      Silber
      Dabei seit: 12.09.2016 Beiträge: 106
      Wird mein erster Kurs! Freue mich schon drauf! :f_thumbsup:
    • Franzose1976
      Franzose1976
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 57
      @Asaban: Gibt es morgen die Aufzeichnung dazu?
    • KPaxx
      KPaxx
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2007 Beiträge: 1.489
      Super interessant. Sehr symphatischer Mensch.

      PS: Auf welcher Seite würdest du mit Mtt starten?
    • acehigh635
      acehigh635
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2012 Beiträge: 1
      Hat mir echt gefallen.
      bin nächste woche wieder dabei
    • julia1856
      julia1856
      Silber
      Dabei seit: 22.09.2014 Beiträge: 42
      jupp sehr schön das endlich mtt Content gesendet wird bis nächste woche