Kollege plagiiert meine Arbeit - wie würdet Ihr damit umgehen?

    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Hintergrund: Ich bin im Servicebereich befristet beschäftigt. Meine Abteilung beantwortet telefonische und schriftliche Anfragen. Viele Anfragen sind Massengeschäft (es gibt auch entsprechende Vorlagen, die jeder Mitarbeiter nutzen kann), einige Anfragen sind sehr speziell, so dass hier auch entsprechender Rechercheaufwand notwendig ist. Aktuell habe ich neben den telefonischen Anfragen noch einige Sonderaufgaben, so dass ich kaum dazu komme, schriftliche Anfragen zu beantworten. Zu meinem Job gehört und für eine feste Stelle relevant ist aber explizit beides.

      Aktuelle Situation: Ich konnte zeitbedingt in den letzten Wochen nur einige wenige schriftliche Anfragen bearbeiten. Jede einzelne dieser Anfragen war mit hohem Rechercheaufwand verbunden und ich habe mir Mühe gegeben, sie sehr gut zu beantworten. Ich konnte von der Anrede und Signatur mal abgesehen keine Vorlagen nutzen, die Recherche, Formulierung und Aufbereitung war zu 100 % meine eigene Leistung, die auch von meiner Teamleiterin, die stichprobenmäßig die Postausgänge kontrolliert, sehr positiv bewertet wurde. Aktuell hatte ich nochmal eine ähnliche Anfrage, so dass ich mir die Postausgänge zu diesem Thema angesehen habe. Gesucht habe ich nach meiner eigenen E-Mail. Gefunden habe ich diese selbst und eine weitere, die deutlich aktueller war und über mehrere Absätze hinweg einfach aus meiner früheren Antwort kopiert wurde. Der Kollege, der diese Anfrage beantwortet hat, sitzt in meinem Büro, hat diesen Vorgang mir gegenüber aber mit keiner Silbe erwähnt. Wir haben etwa zum gleichen Zeitpunkt angefangen, d.h. auch unsere Entfristungen werden zum gleichen Zeitpunkt anstehen. Ich habe diesem Kollegen in verschiedenen Bereichen praktisch täglich geholfen. Als ich diese E-Mail gesehen habe, war ich geschockt - und ich bin es immer noch. Die Teamleiterin kennt meine ursprüngliche E-Mail. Wenn aber der Abteilungsleiter E-Mails checkt, wird er bei mir wegen Sonderaufgaben nur relativ wenig sehen, beim Kollegen aber eine sehr gut beantwortete E-Mail, die nur leider, leider zu 100% geklaut ist (der Abteilungsleiter kann das nicht wissen).

      Kurzfassung: Ein direkter Konkurrent um eine feste Stelle hat meine Arbeit als seine ausgegeben. Ich habe nicht vor, das einfach so auf sich beruhen zu lassen. Ich habe verschiedene Optionen durchgespielt, habe aber den leisen Verdacht, dass ich, obwohl ich mich zu 100 % im Recht sehe, schlussendlich immer der Mitarbeiter wäre, der einen Kollegen anschwärzt. Die Teamleitung hat expizit betont, dass soziale Kompetenz ein wichtiges Auswahlkriterium für feste Stellen sein wird. Wie komme ich aus dieser Nummer heraus?
  • 60 Antworten
    • PhiliChilli
      PhiliChilli
      Gold
      Dabei seit: 05.10.2006 Beiträge: 659
      habe nur die kurzfassung gelesen
      wenn er deine arbeit als seine ausgibt spricht das nicht für seine soziale kompetenz, daher anschwärzen
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.742
      Du musst den Kollegen ja nicht "anschwärzen", sag deiner Teamleiterin(*) doch daß der Kollege die mail gerne verwenden darf Du aber darauf hinweisen möchtest, daß die geistige Leistung von dir kam.
      (*)oder wer auch immer da bei dir Ansprechpartner wäre.

      Wichtig wäre halt, dass die Info beim Bereichsleiter landet.

      Das alles natürlich vorausgesetzt, der Vorfall ist mehr als nur eine Lappalie. Eigentlich liegt es doch nahe, dass es in dem Job üblich ist sich die mails der Kollegen anzusehen um Anregungen zu erhalten. Wenn sie obv. frei zugänglich sind.
      Und an c/p ist da imo auch nichts auszusetzen, ist ja keine Doktorarbeit.
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Mal angenommen, ich spreche einen Vorgesetzten ohne Namensnennung allgemein auf einen solchen Vorgang an und die Antwort ist "Nicht die feine englische Art, aber Hauptsache, die E-Mail ist beantwortet. Mund abwischen und weiter ...". Und dann?

      Habe mir auch überlegt, meine Unterstützung für den Kollegen einfach Richtung 0 zu fahren. Das Verhalten wäre für sich genommen schon eine absolute Frechheit, aber wenn man dann noch sieht, dass ich dem Kollegen praktisch von Anfang an eigentlich jeden Tag bei irgendwas geholfen habe ... Auch da habe ich aber den Verdacht, dass das sich - Stichwort Sozialkompetenz - schnell gegen mich wenden könnte.
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Original von Rubnik
      Du musst den Kollegen ja nicht "anschwärzen", sag deiner Teamleiterin(*) doch daß der Kollege die mail gerne verwenden darf Du aber darauf hinweisen möchtest, daß die geistige Leistung von dir kam.
      (*)oder wer auch immer da bei dir Ansprechpartner wäre.

      Wichtig wäre halt, dass die Info beim Bereichsleiter landet.

      Das alles natürlich vorausgesetzt, der Vorfall ist mehr als nur eine Lappalie. Eigentlich liegt es doch nahe, dass es in dem Job üblich ist sich die mails der Kollegen anzusehen um Anregungen zu erhalten. Wenn sie obv. frei zugänglich sind.
      Und an c/p ist da imo auch nichts auszusetzen, ist ja keine Doktorarbeit.
      Widersprichst Du Dir da nicht? Oben sagst Du, dass ich es schon kenntlich machen soll, unten sagst Du, dass es im Grunde kein Problem wäre?

      Finde auch das copy+paste nicht das eigentlich Asoziale (würde mir angesichts der oben beschriebenen Situation nicht gefallen, müsste ich aber hinnehmen). Was mir gründlich gegen den Strich geht, ist die Tatsache, dass ich im Vorfeld nicht gefragt wurde (wir sitzen im Büro direkt nebeneinander) und ich ohne den Zufallsfund nicht einmal davon wüsste.
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.529
      Original von dingdongdonk
      Finde auch das copy+paste nicht das eigentlich Asoziale (würde mir angesichts der oben beschriebenen Situation nicht gefallen, müsste ich aber hinnehmen).
      Eigentlich ist es doch genau das, was du willst. Wenn deine Kollegen deine mails als Vorlage nehmen, dann bist du doch derjenige, der für die Firma wichtig ist. Jetzt musst du nur noch sicherstellen, dass deine Vorgesetzten das mitbekommen (und zwar ohne dass es den Eindruck macht, du seist angepisst.
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.742
      [quote]Original von dingdongdonk
      [size=40]
      Original von Rubnik
      Du musst den Kollegen ja nicht "anschwärzen", sag deiner Teamleiterin(*) doch daß der Kollege die mail gerne verwenden darf Du aber darauf hinweisen möchtest, daß die geistige Leistung von dir kam.
      (*)oder wer auch immer da bei dir Ansprechpartner wäre.

      Wichtig wäre halt, dass die Info beim Bereichsleite[/size]r landet.

      Das alles natürlich vorausgesetzt, der Vorfall ist mehr als nur eine Lappalie. Eigentlich liegt es doch nahe, dass es in dem Job üblich ist sich die mails der Kollegen anzusehen um Anregungen zu erhalten. Wenn sie obv. frei zugänglich sind.
      Und an c/p ist da imo auch nichts auszusetzen, ist ja keine Doktorarbeit.

      Widersprichst Du Dir da nicht? Oben sagst Du, dass ich es schon kenntlich machen soll, unten sagst Du, dass es im Grunde kein Problem wäre?

      Finde auch das copy+paste nicht das eigentlich Asoziale (würde mir angesichts der oben beschriebenen Situation nicht gefallen, müsste ich aber hinnehmen). Was mir gründlich gegen den Strich geht, ist die Tatsache, dass ich im Vorfeld nicht gefragt wurde (wir sitzen im Büro direkt nebeneinander) und ich ohne den Zufallsfund nicht einmal davon wüsste
      .[/quote]Nein, ich hab geschrieben, falls der Vorfall schwerwiegend genug ist (kann ich ja nicht beurteilen) solltest Du was tun. Und dass Du auf keinen Fall so rüberkommen solltest, als würdest Du deine Errungenschaften nicht mit den Kollegen teilen wollen.
    • Xantos
      Xantos
      Bronze
      Dabei seit: 07.09.2005 Beiträge: 9.769
      Ich würde fragen, ob es in Ordnung oder gar gewollt ist, dass Antworten wiederverwendet werden.
      Und falls ja, ob dies 1-zu-1 geschehen soll, oder umformuliert werden soll.

      Falls ja, kannst du ja vorschlagen, die häufigsten / besten Antworten zu sammeln, und da deine reinpacken.

      Falls nein, so kannst du den Fall zur Sprache bringen.
    • omgfeymo
      omgfeymo
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2016 Beiträge: 303
      Ist das Wort "plagiiert" nicht ein wenig hochgegriffen für das Übernehmen eines Emailtextes?
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Die Ausdrucksweise kann man ändern, der Sachverhalt dahinter ändert sich nicht.

      SYNONYME ZU PLAGIIEREN ℹ
      fälschen, imitieren, kopieren, leihen, übernehmen; (bildungssprachlich) ein Plagiat begehen; (umgangssprachlich) faken, nachmachen; (abwertend) nachäffen; (Rechtssprache) geistigen Diebstahl begehen
      Kann mich nur wiederholen - dass einfach kopiert und übernommen wurde, ärgert mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass mein direkter Büronachbar mich nicht einmal gefragt hat. Dass er das nie im Leben selbst so hätte beantworten können und jetzt mit meiner Arbeit ohne jegliches Zutun als direkter Konkurrent Pluspunkte sammelt, ist ein anderes Thema.
    • p00s88
      p00s88
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2007 Beiträge: 9.531
      Paar Vollpigmentierte mit Lötwerkzeug vorbeischicken
    • Zander99
      Zander99
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 27.11.2008 Beiträge: 35.648
      Ich kann deine Aufregung ein Stück verstehen, aber der Text in Eigentum der Firma und es ist durchaus üblich das Rad nicht jedes mal neu zu erfinden.
      Geh doch einfach zu deiner Chefin und frag, ob Du nicht ein paar Textvorlagen schreiben darfst, da die Kollegen eh schon deine Bausteine verwenden.
    • PaxiFixi
      PaxiFixi
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2007 Beiträge: 21.432
      Warum ihn nicht einfach selbst ansprechen und fragen warum/wieso/weshalb er das gemacht hat ohne dich zu fragen. Vielleicht löst ihr so das Problem am einfachsten und schnellsten.

      Womöglich war es nichtmal seine Absicht dir etwas zu klauen. Sollte sich in dem Gespräch etwas anderes herausstellen kannst ihm immernoch sagen dass das für dich scheisse ist und du da viel Arbeit reingesteckt hast und du auch dafür Anerkennung haben willst.
    • SanchoHH
      SanchoHH
      Bronze
      Dabei seit: 14.06.2006 Beiträge: 62
      Es ist prinzipiell kein grosses Drama (letztendlich sollte doch jeder wollen, dass Kundenanfragen korrekt beantwortet werden, egal von wem). Und schon gar keine Copyright-Frage.

      Wie Zander schon sagte: Geh' zu deiner Chefin und sag ihr, dass dir aufgefalllen ist, dass das, was du urspruenglich geschrieben hast, wohl auch fuer andere nuetzlich ist, und ob es in den Vorlagen-Katalog uebernommen werden kann. Dann weiss sie, dass es von dir ist, und dass du dich konstruktiv einbringst.
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Original von Zander99
      Ich kann deine Aufregung ein Stück verstehen, aber der Text in Eigentum der Firma und es ist durchaus üblich das Rad nicht jedes mal neu zu erfinden.
      Geh doch einfach zu deiner Chefin und frag, ob Du nicht ein paar Textvorlagen schreiben darfst, da die Kollegen eh schon deine Bausteine verwenden.
      Das ist nicht meine Aufgabe. Die Vorlagen werden von Mitarbeitern mit Studienabschluss bearbeitet. Ich habe selbst nur einen Berufsabschluss, bin dafür also nicht zuständig. Dass der Text Eigentum der Firma ist, ist mir schon klar. Die saubere Lösung wäre natürlich, eine Vorlage daraus zu machen, die dann offiziell jeder nutzen kann, aber auch da habe ich zu anderen Themen schon Vorschläge mit konkreten Formulierungen gemacht, die von den Bearbeitern dann praktisch unverändert als ihre Arbeit verkauft wurden. Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht ein, wieso ich Vorlagen für Kollegen schreiben soll, wenn das nicht zu meiner Tätigkeitsbeschreibung gehört, die Kollegen selbst das auch nie tun und ich davon keinerlei Vorteile habe (im Grunde habe ich nur den Nachteil, dass ich dadurch weniger Zeit für Standardsachen habe, die die lieben Kollegen ohnehin machen, den Rest kann man dann ja einfach aus dem Postausgang klauen ...).

      Auch wenn ich mich wiederhole, was mich wirklich aufregt, ist das Verhalten meines Büronachbarn. Von daher tendiere ich dazu, das gegenüber meinen Vorgesetzten überhaupt nicht zu thematisieren und lieber unter uns zu klären. Ich habe mir überlegt, dass ich ihm einfach seine E-Mail und meine E-Mail ausdrucke und ihn frage, ob er dazu etwas sagen möchte. Wenn er sich nicht entschuldigt, werde ich ihn ab sofort nicht mehr unterstützen. Aktuell fragt er immer noch wegen jedem kleinen Mist, obwohl er auch nur 4 Wochen nach mir angefangen hat und wir beide schon >12 Monate in der gleichen Firma sind. Wenn er mit mir derart respektlos umgeht, kann er das halt zukünftig selbst klären.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 14.484
      Zander spricht einen wichtigen Punkt an. Es ist nicht dein Eigentum, sondern Eigentum der Firma! Wenn ein ähnliches Anliegen schon da war und man vieles übernehmen kann, dann ist das doch perfekt. Das Rad jedes mal neu erfinden ist schwachsinnig und nicht gut für die Firma. Ich als Chef würde es sogar positiv sehen, wenn er durch die kurze Recherche (gab es schon) Zeit spart und eine gute Antwort dabei herauskommt. Wenn er so 50 Antworten geben kann und der andere alles selbst schreibt und nur auf 10 Antworten kommt und die Antworten alle gleichgut sind, dann würde ich mich für Nr.1 entscheiden.

      Die Frage ist vielmehr wie du auf deine Leistung aufmerksam machen kannst, ohne gegen andere Kollegen auszuteilen. Ich würde also bei dem Chef nachfragen, ob es gewünscht ist erst bei anderen Kollegen nach ähnlichen Anliegen zu suchen und die dann zu übernehmen oder ob die Antworten "neu" sein sollen. Vielleicht auch taktisch klug dein Beispiel einbauen. Ist insgesamt eine Gradwanderung und kommt auch stark auf die Persönlichkeit des Chefs an, wie man es am besten verpackt und anspricht.

      Ich bin mir auch nicht sicher, ob man sich für jede Antwort super viel Mühe geben sollte. Am Ende kommt es häufig darauf an möglichst vielen Leuten ordentlich zu helfen und nicht ein paar Wenigen perfekt. Hängt aber auch wieder vom Job und den Anfragen ab.
    • knorki
      knorki
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2008 Beiträge: 7.241
      Plagiat schreien für nen Scheiss Email einzeiler ausm callcenter.

      Junge beruhig dich lol
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 14.484
      Original von dingdongdonk
      Auch wenn ich mich wiederhole, was mich wirklich aufregt, ist das Verhalten meines Büronachbarn. Von daher tendiere ich dazu, das gegenüber meinen Vorgesetzten überhaupt nicht zu thematisieren und lieber unter uns zu klären. Ich habe mir überlegt, dass ich ihm einfach seine E-Mail und meine E-Mail ausdrucke und ihn frage, ob er dazu etwas sagen möchte. Wenn er sich nicht entschuldigt, werde ich ihn ab sofort nicht mehr unterstützen. Aktuell fragt er immer noch wegen jedem kleinen Mist, obwohl er auch nur 4 Wochen nach mir angefangen hat und wir beide schon >12 Monate in der gleichen Firma sind. Wenn er mit mir derart respektlos umgeht, kann er das halt zukünftig selbst klären.

      Ist das denn verboten aus anderen Emails Antworten zu benutzen? Wenn ja, warum? Was ist daran wirklich schlimm? Ich finde das grundsätzlich gut und das sollte eigentlich jeder machen, wenn dadurch Zeit gespart wird und die Antworten besser werden.
    • dingdongdonk
      dingdongdonk
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2014 Beiträge: 1.538
      Original von AyCaramba44
      Original von dingdongdonk
      Auch wenn ich mich wiederhole, was mich wirklich aufregt, ist das Verhalten meines Büronachbarn. Von daher tendiere ich dazu, das gegenüber meinen Vorgesetzten überhaupt nicht zu thematisieren und lieber unter uns zu klären. Ich habe mir überlegt, dass ich ihm einfach seine E-Mail und meine E-Mail ausdrucke und ihn frage, ob er dazu etwas sagen möchte. Wenn er sich nicht entschuldigt, werde ich ihn ab sofort nicht mehr unterstützen. Aktuell fragt er immer noch wegen jedem kleinen Mist, obwohl er auch nur 4 Wochen nach mir angefangen hat und wir beide schon >12 Monate in der gleichen Firma sind. Wenn er mit mir derart respektlos umgeht, kann er das halt zukünftig selbst klären.

      Ist das denn verboten aus anderen Emails Antworten zu benutzen? Wenn ja, warum? Was ist daran wirklich schlimm? Ich finde das grundsätzlich gut und das sollte eigentlich jeder machen, wenn dadurch Zeit gespart wird und die Antworten besser werden.
      Ich habe doch schon mehrfach geschrieben, dass es nicht (vor allem) um das copy + paste geht, sondern darum, dass mein direkter Büronachbar das getan hat, ohne mich auch nur zu fragen.

      @Knorki: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ... Über einen Einzeiler würde ich mich keine Sekunde aufregen.
    • omgfeymo
      omgfeymo
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2016 Beiträge: 303
      Der Herr nimmt sich ja besonders wichtig.
      Würde auch eher deinen Kollegen bevorzugen für den unbefristeten Vertrag.
      Immerhin beantwortet er die Fragen in einer viel kürzeren Zeit als du.
      Echt schade für dich.