[PT3] Pokertracker

    • Alesxy
      Alesxy
      Silber
      Dabei seit: 05.01.2017 Beiträge: 10
      Guten Abend,
      meine Frage ist wie sehr Programme wie z.B. Pokertracker das eigene Spiel beeinflussen.
      Verlässt man sich nur noch auf die Statistiken und spielt gar nicht mehr die Gegner?
      Wird dadurch das eigene Spiel nicht schematisch, bzw. durchschaubar?
      Oder in wie weit unterstützt es jemanden beim handeln?

      LG
  • 1 Antwort
    • dev209
      dev209
      Platin
      Dabei seit: 26.05.2006 Beiträge: 3.091
      Das sind die richtigen Fragen die du dir stellst. Wie du schon richtig gesagt hast, man sollte am Ende immer noch selbst denken und bei der Entscheidungsfindung spielen oft mehr Faktoren eine Rolle als nur dieser oder jene Stat. Das Programm sollte unterstützend wirken und dich nicht davon abhalten bewusst am Tisch die Gegner und auch dich selbst wahrzunehmen. Allerdings kann man mit einem Programm wie Pokertracker die Gegner und sich selbst nochmal besser analysieren als ohne Trackingtool.
      Das eigene Spiel sollte grundsätzlich einer sinnvollen Strategie folgen. Du möchtest dich aber auch andererseits immer dem tisch oder dem spieler anpassen und exploiten (dadurch ist man aber auch immer selbst exploitiv) und gerade beim multitablen ist ein Programm wie pt4 unterstützend und man erkennt eventuell schneller, dass der gegner beispielweise zu viel gegen 3bets foldet oder zu viel im Bb defendet.. etc...
      Ist sehr schwierig das zu verallgemeinern. Ich denke, dass viele Spieler oft gar nicht darüber bewusst sind, ob so ein tool produktiv oder kontrproduktiv wirkt, da wie du gesagt hast, kann man leicht in ein schema verfallen und nur noch die stats und gar nicht mehr den tisch sehen, was sehr schlecht ist.
      Um allerdings an Spiel abseits der Tische zu arbeiten, bspw. Hände reviewen etc.. macht es Sinn ein Trackingtool zu verwenden.
      Im Endeffekt ist es wie überall... man sollte wissen was man tut und nicht nur ein Trackingtool verwenden damit es verwendet wird...