Online-Befragung für Pokerspieler

    • elhasi
      elhasi
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 3.255
      Hallo miteinander!

      Ich führe im Rahmen meiner Masterarbeit an der Universität Wien eine Befragung durch, die sich speziell an Pokerspieler richtet. Die Befragung besteht hauptsächlich aus einer Reihe von Entscheidungsaufgaben. Manche sind allgemeiner Natur, manche haben mit Glücksspiel zu tun und manche haben direkt mit Poker zu tun.

      Die Befragung wird ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen. Dafür gibt es im Anschluss die Möglichkeit einen von 5 Amazon-Gutscheinen im Wert von € 20,- zu gewinnen.

      Link zur Studie:
      https://www.soscisurvey.de/pokerstudie2017/

      Über eine rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen. :)
      Ich glaube die Fragen sind so gestaltet, dass sie Pokerspieler recht interessant finden dürften. Falls irgendwelche Fragen eurerseits auftauchen könnt ihr diese gerne hier stellen oder euch an die angegebene E-Mail Adresse wenden. Ich werde auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen in diesem Thread vorbeischauen. :f_drink:

      Danke & LG

      PS: Da die Studie direkt mit Poker zu tun hat, habe ich den Thread hierher gepackt. Hoffe das geht in Ordnung.
  • 14 Antworten
    • Konkronus
      Konkronus
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2015 Beiträge: 624
      Hab mal teilgenommen^^

      Also die Wiederholung der selben Fragen - naja das war jetzt nicht so spaßig. Der Sinn ist aber klar, soll wohl zeigen, ob Pokerspieler emotionsloser mit positiven/negativen Begriffen umgehen (also die Fragen gleich beantworten)? Die Fragen was 10% von 1000 sind kann man sich auch schenken.
    • Onken
      Onken
      Silber
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.942
      Mehrwert für die Community und so, aber ernsthaft?

      Ich kann gar nicht zählen, wie viele Kommas fehlen und ich glaube, du hast auch noch Nachholbedarf im Stochastik.

      "In der M. MUSTERMANN VERLAG VERLOSUNG beträgt die Chance ein Auto zu gewinnen 1 zu 1.000. Wieviel Prozent der Lose bei der M. MUSTERMANN VERLAG VERLOSUNG gewinnen ein Auto?"

      Woher soll man denn wissen, wie viel Prozent der Lose gewinnen? Können 100% sein, 0% oder was dazwischen. Da muss man schon zwischen einer Zufallsvariable und deren Realisierung unterscheiden. (Außer das ist alles darauf angelegt, denke aber eher nicht) ;)
    • Konkronus
      Konkronus
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2015 Beiträge: 624
      Onken, ich glaube deine Art von Fehlschluss will man hier gerade ins Verhältnis zur Pokererfahrung setzen.

      Edit: Oder meinst du damit, dass der Satz hätte lauten müssen "Wieviel Prozent der KÄUFER der Lose gewinnen ERWARTUNGSGEMÄß ein Auto?
    • elhasi
      elhasi
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 3.255
      Original von Onken
      Mehrwert für die Community und so, aber ernsthaft?

      Ich kann gar nicht zählen, wie viele Kommas fehlen und ich glaube, du hast auch noch Nachholbedarf im Stochastik.

      "In der M. MUSTERMANN VERLAG VERLOSUNG beträgt die Chance ein Auto zu gewinnen 1 zu 1.000. Wieviel Prozent der Lose bei der M. MUSTERMANN VERLAG VERLOSUNG gewinnen ein Auto?"

      Woher soll man denn wissen, wie viel Prozent der Lose gewinnen? Können 100% sein, 0% oder was dazwischen. Da muss man schon zwischen einer Zufallsvariable und deren Realisierung unterscheiden. (Außer das ist alles darauf angelegt, denke aber eher nicht) ;)
      Dass das eine oder andere Komma fehlt kann natürlich sein, sorry!

      Nachholbedarf in Stochastik verspür ich eher nicht, ich kann dich beruhigen. ^^
      Nur so viel zu den Losen: Bei 1000 ausgegebenen Losen ist 1 Gewinner dabei. Die Formulierung der Frage habe ich mir jedoch tatsächlich nicht aus den Fingern gesaugt. ;)

      Danke für dein Interesse!
    • Onken
      Onken
      Silber
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.942
      @konkronus: genau dein edit meinte ich. sind halt zwei ebenen. möchte ich wissen, was passiert oder möchte ich wissen, was im schnitt zu erwarten ist.

      @elhasi: mit deinem nachtrag verstehe ich die frage immer weniger. es sind zwei verschiedene aussagen (unabhängig jetzt davon, wie man dieses eins zu ... interpretiert) . wenn es nur 1000 lose gibt mit einem gewinnerlos und alle lose verkauft werden, gewinnen natürlich nur 0,1% der lose. wenn aber die chance 1 zu 1000 ist und z.b. 2000 lose verkauft werden, bedeutet das nicht, dass 0,2% gewinnen.

      ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

      ps: kam vielleicht etwas hart, bzw angepisst rüber, hat aber nichts mit dir zu tun :f_drink:
    • madein1984
      madein1984
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 4.224
      Ich bin gespannt, wie bewertet wird, ob sich die Wahrscheinlichkeit im Lotto erhöht, wenn man die Zahlen selbst wählen kann. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob nach der Gewinnwahrscheinlichkeit gefragt wurde oder dem "$-EV". Der "-EV" steigt nämlich minimal, wenn man bewusst keine Kombination a la 1,2,3,4,5,6 wählt, weil diese Kombos deutlich häufiger gespielt werden als Kombos ohne irgendein Muster.
    • Konkronus
      Konkronus
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2015 Beiträge: 624
      Original von madein1984
      Ich bin gespannt, wie bewertet wird, ob sich die Wahrscheinlichkeit im Lotto erhöht, wenn man die Zahlen selbst wählen kann. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob nach der Gewinnwahrscheinlichkeit gefragt wurde oder dem "$-EV". Der "-EV" steigt nämlich minimal, wenn man bewusst keine Kombination a la 1,2,3,4,5,6 wählt, weil diese Kombos deutlich häufiger gespielt werden als Kombos ohne irgendein Muster.
      Menschen haben unterbewusste Muster im Kopf (-> siehe z.B. den "Psychotrick" mit dem Roten Hammer ). Der Mensch ist nicht in der Lage bewusst eine zufällige Zahlenkombination zu wählen (und schon gar nicht, dabei einige Kombinationen auszulassen).

      Eine komplette Random Zahl hat auf jeden Fall einen höheren EV als eine die "bewusst keinem Muster entspricht".
    • Onken
      Onken
      Silber
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.942
      .
    • DerIkeaElch
      DerIkeaElch
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.05.2010 Beiträge: 6.002
      Original von madein1984
      Ich bin gespannt, wie bewertet wird, ob sich die Wahrscheinlichkeit im Lotto erhöht, wenn man die Zahlen selbst wählen kann. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob nach der Gewinnwahrscheinlichkeit gefragt wurde oder dem "$-EV". Der "-EV" steigt nämlich minimal, wenn man bewusst keine Kombination a la 1,2,3,4,5,6 wählt, weil diese Kombos deutlich häufiger gespielt werden als Kombos ohne irgendein Muster.
      Laut Auskunft der Lotterien werden niedrige Zahlen häufiger gespielt als höhere. Weil viele Leite Geburtstage nehmen und da 31 und 12 ja die Höchstzahlen sind. 40-45 sollte also weitaus besser sein als 1-6. Außerdem spielen auch immer mehr Leute die letzten Zahlen noch einmal. In Bulgarien (und noch irgendwo, habs vergessen wo genau) kamen zweimal hintereinander die gleichen Zahlen und beim zweiten Mal gab es dann enorm viele Treffer. Es steigt aber nicht die Gewinnwahrscheinlicheit, sondern nur die Chance auf einen Solosechser...
    • Konkronus
      Konkronus
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2015 Beiträge: 624
      Original von DerIkeaElch
      Original von madein1984
      Ich bin gespannt, wie bewertet wird, ob sich die Wahrscheinlichkeit im Lotto erhöht, wenn man die Zahlen selbst wählen kann. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob nach der Gewinnwahrscheinlichkeit gefragt wurde oder dem "$-EV". Der "-EV" steigt nämlich minimal, wenn man bewusst keine Kombination a la 1,2,3,4,5,6 wählt, weil diese Kombos deutlich häufiger gespielt werden als Kombos ohne irgendein Muster.
      Laut Auskunft der Lotterien werden niedrige Zahlen häufiger gespielt als höhere. Weil viele Leite Geburtstage nehmen und da 31 und 12 ja die Höchstzahlen sind. 40-45 sollte also weitaus besser sein als 1-6. Außerdem spielen auch immer mehr Leute die letzten Zahlen noch einmal. In Bulgarien (und noch irgendwo, habs vergessen wo genau) kamen zweimal hintereinander die gleichen Zahlen und beim zweiten Mal gab es dann enorm viele Treffer. Es steigt aber nicht die Gewinnwahrscheinlicheit, sondern nur die Chance auf einen Solosechser...
      Man könnte jetzt ganz pingelig sein und sagen, dass je nach Lotterie auch die Gewinnwahrscheinlichkeit sinkt, weil bei zu vielen Gewinnern auf einer Gewinnstufe der Gewinn dann kleiner ist, als der Einsatz.
    • shugana
      shugana
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2007 Beiträge: 1.599
      Einfach mal mitgemacht. Dass da auf einmal die gleichen Fragen nochmal kamen, nur eben mit negativem Wortlaut statt positivem ist etwas eigenartig und springt auch völlig ins Gesicht. Es sollte aber wohl jedem klar sein, dass damit darauf abgezielt wird, ob der Wortlaut die Entscheidungen beeinflusst.

      Auch Rundungsfehler sind sehr tricky, 33% sind nicht ganz 1/3, dadurch gabs natürlich bei all diesen Fragen einen Bias.

      Die eine Frage zu einer Krebsbehandlung mit 50% Erfolg/Misserfolg definiert nicht, was ein Misserfolg ist. Wenn der Misserfolg einfach nur keine Wirkung hat, dann sollte man dazu raten, wenn der Misserfolg der unmittelbare Tod ist, dann nicht. 50% auf krebsfreies Leben + 50% auf krebs weiterhin VS 50% auf krebsfreies Leben + 50% instant tot.

      Auch bei den Pokerfragen waren einige relativ schwammig. Die Höhe des Rake wird sich auf einige Entscheidungen auswirken. Habe mal bei meiner Auswahl ein Homegame ohne Rake als Grundlage genommen.

      Die Automatenfrage war auch irreführend. Es wird nicht spezifiziert was für eine Art Spielautomat das ist. Einer der eine BadLuck Protection hat, sprich die Gewinnchance anpasst, je nachdem was in der (unmittelbaren) Vergangenheit passiert ist oder einer der immer gleich funktioniert. Ich ging in der Frage dann von einem mit BadLuckProtection aus, folglich erhöht sich die Chance marginal je länger kein Jackpot geknackt wurde. Allerdings nicht mit Bezug auf Zeit, sondern mit Bezug auf die Anzahl der getätigten Einsätze.

      Alles in allem fühlte sich das zum Teil wie nen Multiple Choice Test aus nem Stochastik I Kurs an. Fehlte lediglich dann der Hinweis auf die korrekten Lösungen.
    • SanchoHH
      SanchoHH
      Bronze
      Dabei seit: 14.06.2006 Beiträge: 62
      Mir ist nicht klar, was die 6-Stufen-Skala bei den "Wuerde ich A oder B machen?"-Fragen repraesentiert.

      Was bedeutet es, wenn ich eine 2-5 waehle? Dass die Entscheidung von unbekannten, anderen Faktoren abhaengt? Oder dass ich zwar eigentlich eine der Optionen besser finde, aber bei der Entscheidung einen Zufallsfaktor einbaue?
    • elhasi
      elhasi
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 3.255
      1: Würde definitiv A machen
      2: Würde A machen
      3: Würde eher A machen
      4: Würde eher B machen
      5: Würde B machen
      6: Würde definitiv B machen

      So auf die Art ist das gemeint.
    • elhasi
      elhasi
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 3.255
      Bump :)