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Ingenieur - Werkstofftechniker gesucht.

    • Freaky45
      Freaky45
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2007 Beiträge: 3.579
      Hallo zusammen,

      ich versuche mich kurz zu fassen. Folgende Situation. Wir führen einen Zugversuch durch. Einmal besteht das Gefüge aus Martensit. im zweiten Versuch besteht die Zugprobe aus Ferrit/Perlit.

      Wieso versagt bei Martensit die Probe in einem Winkel von 45, währen bei Ferrit und Perlit eine starke Einschnürrung an beiden Seiten zu verzeichnen ist?

      Mir ist klar, dass die Schubspannung unter einem Winkel von 45° am größten ist. Auch, dass Martensit wesentlich härter ist. Aber irgendwo fehlt mir der Zusammenhang. Wieso wird bei Martensit die Wirkung der Schubspannung unter 45 ° deutlich sichtbar und bei weichem Gefüge nicht?
  • 5 Antworten
    • flowIIpoker
      flowIIpoker
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2007 Beiträge: 5.969
      ich bin jetzt weder das eine noch das andere aber aus dem studium ist haengen geblieben, das ja auch holz quer bzw. laengs zur faserrichtung unterschiedliche festigkeiten hat

      keine ahnung ob das hilft
    • airmaxxx86
      airmaxxx86
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2009 Beiträge: 105
      Sollte an der kristallinen Struktur / Gittertypen metallischer Elementarzellen liegen. Gamma Eisen (Austenit) und Alpha Eisen (Ferrit) haben unterschiedliche Gleitebenen und Gleitrichtungen. Einmal Kubisch Raumzentriert, einmal kubisch Flächenzentriert.
    • Eem01ofEEnGe
      Eem01ofEEnGe
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 02.05.2011 Beiträge: 6.245
      #
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      edit: @ op
      klick dich mal durch die seite
    • airmaxxx86
      airmaxxx86
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2009 Beiträge: 105
      Original von Eem01ofEEnGe
      #
      klick
      edit: @ op
      klick dich mal durch die seite
      Da kannste dich ruhig mal einlesen falls du nicht vom Fach bist.
      Im Grunde steht dort das selbe was ich eben geschrieben hab.
    • rikmo
      rikmo
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2006 Beiträge: 34
      Durch die verzehrte alpha-Kristallstruktur des Martensit ist ein Gleiten der Kristallebenen nicht möglich. Die Bewegung von Versetzungen wird verhindert und somit findet keine platische Verformung statt. Wie du richtig schreibst, ist die Schubspannung unter 45° am größten. Wenn diese erreicht wird, kommt es zum Bruch.
      Bei einem "weichen" Werkstoff können die Kristallebenen gleiten und so über die Wanderung von Versetzungen Spannungen in Form von plastischer Verformung abbauen. Zunächst findet die plastische Verformung gleichmäßig über die Lange der Zugprobe statt (Gleichmaßdehnung) und erst zum Ende hin schnürrt der Werkstoff ein.
      Ein Bruch unter 45° kann aber auch in Ferrit beobachtet werden. Wenn dieser vor dem Zugversuch stark verformt wird z.B. stark kaltgewalzt, ist eine plastische Verformung ebenfalls nicht möglich.