Diese Seite verwendet Cookies, um die Navigation auf unserer Website zu verbessern. Durch Weiternutzung unserer Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Details dazu und Einstellungsmöglichkeiten findest du in unseren Cookie-Richtlinien und unserer Datenschutzerklärung.Schließen

Bad Beats oder bin ich einfach schlecht?

    • TommyC13
      TommyC13
      Einsteiger
      Dabei seit: 15.06.2018 Beiträge: 2
      Hallo Leute,

      ich bin am Verzweifeln. Zuerst kurz zu mir: ich habe bisher nur um Spielgeld gespielt, nun auch um Echtgeld. Mir ist klar, dass das eine andere Nummer ist. Ich habe bisher auch nur S'n'Gs gespielt und taste mich langsam an Cash-Games ran.
      Meine Cash-Games enden nun leider jeden Tag so, dass ich ganz gut mitspiele, bis ein fürchertlicher Bad Beat kommt und der Buy-in weg ist.

      Zwei Situationen. Heute:
      QQ - darunter Karo im SB. Viele loose Caller vor mir, es gab schon einen raise, ich calle erstmal mit. Im Flop kommt das Karo-Ass, es gibt kleine Bets an Flop und Turn, ich gehe mit. Am River hab ich einen Karo-Flush, die Q auf der Hand, das Ass auf dem Board. Jemand raist, ich gehe all-in. Mein Gegner hat den Karo-K => pleite.

      Gestern:
      KK auf der Hand, Pre-Flop wird vor mir geraist, ich mache 3-bet, Gegner geht all-in, ich calle. Gegner hat AA und gewinnt. => pleite.

      So endet im Prinzip jede Cash-Session, die ich spiele.
      Ist das normal? Ich traue mich kaum noch, überhaupt zu betten, weil egal, was ich hab, irgendjemand ist besser. Sind die all-ins falsch?
  • 5 Antworten
    • Paxis
      Paxis
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 01.11.2006 Beiträge: 43.643
      Als erstes solltest du anfangen eine Strategie zu lernen bevor du dich an die Cash Game Tische setzt ;)
      [SH] No-Limit BSS Anfängerkurs Version (4.1) [was uns der englische Kurs lehrt]

      Dann Call mit QQ im ersten Beispiel vor dem Flop, war zum Beispiel falsch.
    • TommyC13
      TommyC13
      Einsteiger
      Dabei seit: 15.06.2018 Beiträge: 2
      Hallo Paxis,
      vielen Dank für die Antwort. Der Kurs ist auf jeden Fall hilfreich und ich werde ihn durcharbeiten.
      Ich habe aber erstmal noch ein Logikproblem. Wie gesagt, hab ich bisher SnGs gespielt und jedes SnG hat ein natürliches Ende. Man wird gebustet oder gewinnt das Heads Up.
      Ein Cashgame hat erstmal kein natürliches Ende. Wenn man während einer Session viele Hände spielt, geht man auch in einige all-ins. Selbst wenn die alle profitabel sind, kommt irgendwann ein Bad Beat, der das Buy In und alle bis dahin aufgelaufenen Gewinne kostet. Somit ist, rein logisch betrachtet, die Pleite das "natürliche Ende" jeder Cashgame-Session.
      Das sollte natürlich nicht so sein, aber wie kann ich das denn verhindern? Sollte man seine Gewinne rechtzeitig beiseite schaffen und neu einsteigen? Vorher ein Zeitlimit setzen und bis zu diesem Zeitpunkt durchspielen? Gibt es da eine Art Management?

      (Ich spiele Zoom, weil ich tendenziell stärker bin, wenn ich die Karten spiele und schwächer wenn es darum geht, den Gegner einzubeziehen. Zoom scheint mir mehr Mathematik und weniger Psychologie zu sein als an einem CG-Tisch. Aber bei den vielen Händen beim Zoom kriegt man innerhalb einer Stunde mit ziemlicher Sicherheit seinen Bad Beat.)
    • DrObst
      DrObst
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2007 Beiträge: 865
      Hallo Tommy,

      beim Cashgame läuft es normalerweise so ab: du spielst eine gewisse Anzahl von Tischen an denen du dich im Idealfall jeweils mit dem Maximalbetrag einkaufst. Sobald du an einem der Tische Geld verlierst oder gestackt wirst, kaufst du dich wieder voll ein, auf fast allen Pokerseiten gibt es aber eine Autorebuy-Funktion, so dass du dich darum manuell nicht kümmern musst während der Session. Wenn du auf einem Tisch viel gewinnst, kann es sein, dass dein Stack dann sehr groß ist, du also "deep" bist. Wenn du dich in solchen Situationen unsicher fühlst (was als Anfänger nicht ungewöhnlich wäre), dann hast du bei Zoom die Möglichkeit, das Spiel zu verlassen und dann gleich wieder mit 100BB einzusteigen.

      Du kannst dir entweder eine Zeit vornehmen, die du spielen möchtest, oder du spielst so lange, bis du merkst, dass deine Konzentration nachlässt. Dann machst du Pause oder hörst für den Tag ganz auf. Die zeitliche Komponente ist für mich einer der größten Vorteile beim Cashgame gegenüber anderen Varianten, weil du in dieser Hinsicht wirklich 100% selbstbestimmt bist.
    • Hesk
      Hesk
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2008 Beiträge: 506
      Original von TommyC13

      Zwei Situationen. Heute:
      QQ - darunter Karo im SB. Viele loose Caller vor mir, es gab schon einen raise, ich calle erstmal mit. Im Flop kommt das Karo-Ass, es gibt kleine Bets an Flop und Turn, ich gehe mit. Am River hab ich einen Karo-Flush, die Q auf der Hand, das Ass auf dem Board. Jemand raist, ich gehe all-in. Mein Gegner hat den Karo-K => pleite.
      Was hatte der Spieler mit Karo König genau. Hätte dieser Spieler preflop gefoldet wenn du eine 3bet gemacht hättest?

      Ein großer Fehler am Anfang ist mit starken Karten einen raise nur zu callen. Oder gar nur zu limpen.
      Dadurch gibst du dem Gegner die Chance mit einer schlechtern Hand etwas gutes zu treffen.

      Am Anfang denk man oft man hat viel Pech und verliert deswegen. Meistens liegt es aber daran dass man falsch gespielt hat wie man in deinem Beispiel gut sieht.
    • zn1pes
      zn1pes
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2016 Beiträge: 68
      Keines der beschriebenen Szenarien war eine Bad Beat.