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but.. HOW MUCH CASH? | Wie errechnet ihr euren Cash-Anteil am Portfolio bzw. Gesamtvermögen?! und wi

    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.212
      ..eviel haltet ihr??

      Heho, -
      ich wollte hier gerne mal eine Diskussion zum Thema "Cashanteil im Portfolio und/oder Gesamtvermögen" anstoßen!

      Und zwar kam es bei mir dazu, da ich jetzt relativ viel Zeit damit verbracht habe mir 'minutiös' zu überlegen wie genau die %te in meinem Portfolio aussehen sollen... habe darüberhinaus allerdings ein bisschen 'vergessen' für die Zukunft und vor allem auch rebalancing mal 'klar' und sinnvoll für mich zu definieren

      1. wieviel Cash ich zu jeder Zeit ("in meinem Leben") zur Hand haben will
      2. 'Was' genau ich als "Cash" definiere und ob es sinnvoll ist hier einen "emergency fund" von "Cash (im Portfolio)" mental zu trennen
      ..
      3. Spezifisch auf semi-aktives Pokern bezogen: Wieviel der BR sollte als 'Cash' angesehen werden.

      Sprich:... + Fragen an die Community:

      Eine gängige "Strategie" ist ja ~6 Monate an Lebenshaltungskosten zu jedem Zeitpunkt als Rücklage zu haben.
      Zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto...

      Findet ihr, das macht auch Sinn, sollte man regelmäßiges Einkommen haben?
      Online habe ich die Meinung gefunden, dass dieses nur sinnvoll ist, wenn man älter und 'kurz vor der Pensionierung' ist.

      Daraus ergibt sich für mich die Frage:

      Sollte man / macht ihr es so?! - diese z.B. 6 Monate als Rücklagen mental quasi komplett ausblenden oder sollte/darf man den Betrag als "Cashanteil" in einem Portfolio mit einrechnen!?...

      Was zur mehr oder weniger 3. Frage / Überlegung führt:

      Sagen wir euer "Portfolio" ist ein klassisches 60/40 Portfolio, also 60% Aktien 40% Anleihen (oder was auch immer)
      ..seid ihr dann 100% so investiert? Oder habt ihr von eurem 'Gesamtvermögen' einen %-Anteil für Euch abgestellt, den ihr dann, gedanklich deklariert als "Portfolio" für 60/40 investiert? So dass aber die "wahre" Allokation eigentlich 25% Cash, 45% Aktien, 30% Anleihen ist?
      UND
      Seht ihr dann die 25% Cash als unantastbaren "emergency fund" oder als strategische Position im "Portfolio" an um ...was weiß ich
      -market timing bei US-Börsencrash zu betreiben
      -Bitcoin bei 3000$ zu kaufen
      -usw. usf.

      ?!

      Für meinen Geschmack habe ich "alles zusammengerechnet" meiner Meinung nach im Moment zu viel 'Cash' bzw. Cashähnliche Assets (BR, alte Verträge, Bauspar etc.)... Das heißt meine so minutiös überlegte %-Verteilung von z.B. Aktien im "Portfolio" sind eigentlich viel weniger aufs "Gesamtvermögen" bezogen.
      ..was mich GENERELL stört...

      ich aber strategisch in der momentanen Situation mit evtl. bevorstehendem großem downturn wegen overvalued Stockmarket etc. garnicht so schlecht finde.
      Daher bin ich am überlegen ob ich jetzt eine mentale fixe Allokation für mich finde, was genau ich als "Cash" definiere und danach rebalance oder ich alles so belasse wie es momentan ist und auf lukrative Optionen in der Zukunft warte (Bitcoin fällt weiter, weltweiter Aktienmarkt stürzt ab)

      Absolut dagegen spricht der Ansatz, dass ich 'unserem/meinen' Alter - also noch weeit weg von 'Ruhestand' es einfach viel mehr Sinn macht close to ~100% investiert zu sein weil "protection of principle" genaugenommen unwichtig ist (außer man 'managed' jetzt schon als quasi privatier ein "nie wieder Arbeiten müssen"-Portfolio)..

      Freue mich über Meinungen und Beiträge
      Lg
  • 12 Antworten
    • b1gbossbasti
      b1gbossbasti
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2005 Beiträge: 4.283
      nehme mein spielgeld cash als usdt mit ins portfolio
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 16.344
      Hängt natürlich auch immer individuell von der Person ab. Ich bin sehr risikiofreudig und brauche daher eigentlich keine risikofreie Anlage à la Anleihen oder Tagesgeld. ( Notgroschen ausgenommen)
      Trotzdem ist mein Cashanteil ungewollt bei 25%. Warum? Weil überall Geld rumliegt. Pokerstars zun spielen, Skrill zum einkaufen bzw Flüge/Hotels buchen, Bankkonto für Daueraufträge und kurzfristige Dinge, Broker/Exchanges um spontan Aktien/Krypto kaufen zu können, Bargeld für Casinogänge, Geld auf anderen Plattformen wie p2p Kredite usw. Ich finde es sehr schwer auf die Zahl zu kommen die man für optimal hält. Ich würde das einfach Pi mal Daumen machen so wie es sich eben ergibt. Für 100€ mach ich jetzt keine Überweisung von A nach B weil die Gewichtung um 1% off ist oder whatever.
      Also Fazit. Risiko und nicht so kleinlich sein. ;)
    • Sim87
      Sim87
      Black
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 8.788
      Ich verstehe auch nicht warum man unter 40 nicht einen sehr hohen Aktienanteil fahren sollte. 40% Anleihen wtf. Humankapital liegt aber bei mir auch noch viel in der Zukunft.

      Bzgl Frage: Definiere einfach die Anforderungen an deinen Cashanteil. Von Rücklagen für sowas wie Bitcoinrun halte ich nix, das ist indirektes Markettiming, da du auf gegenwärtigen ROI verzichtest zugunsten von Zukunftsspekulationen. Außerdem: Wie willst du denn so eine Möglichkeit erkennen? mMn einfach jetzt anlegen, das sollte langfristig fast immer mehr bringen.

      Notgroschen hab ich auch recht wenig, zur Not habe ich aber hier die Möglichkeit mir zB von Eltern kurzfristig Kredite geben zu lassen. Hab mal rumgerechnet was alles in den Notgroschen mit rein fällt, das war einfach nicht so viel. Ist bei jedem anders.
    • nbchiller
      nbchiller
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2010 Beiträge: 6.019
      Zum Notgroschen

      Generell xfache Monatsgehälter als Geldreserve zu halten halte ich für wenig sinnvoll, da die Lebenssituationen und -anforderungen zu individuell sind.
      Der Notgroschen sollte sich an den Lebensumständen bemessen. "Was kann im schlimmsten Fall gleichzeitig kaputt gehen (Trockner, Waschmaschine, Auto..), das ich dann aus der Tasche ersetzen kann, selbst wenn ich zur gleichen Zeit meinen Job verlieren würde und erst in 6 Monaten einen neuen fände..?" ..
      Das würde ich überschlagen und immer als Notgroschen bereithalten. Unabhängig vom Portfolio.

      Zum Portfolio

      Als Amateur oder Halbamateur am Markt sollte man entweder gar nicht versuchen aktiv zu traden und wenn, dann zwei Portfolios haben.
      Ein großes no-brainer-Portfolio und eins, an dem man sich austoben darf.

      Ein langfristiges Aktienportfolio braucht keine Cashreserven, da wir den Markt nicht timen können.
      Mein Portfolio orientiert sich bspw . an Ray Dalios Vorschlägen - 55% Staatsanleihen, 30% Aktien, 15% Gold & Rohstoffe. Das ist das no-brainer-i-dont-care-Portfolio , in das ich 80% meiner Sparrate einzahle.

      20% investiere ich hingegen in ein gesondertes Portfolio - zumeist nur aus Aktien - , das ich nach Wissen und Laune zusammenstelle. In Zeiten wie jetzt - wo für mein persönliches Empfinden der Aktienmarkt etwas zu hochpreisig wird und der Bär wohlmöglich vor der Tür steht - werden diese 20% weniger in Neukäufe gesteckt, sondern verbleiben vermehrt im Cash.
    • hannes1234
      hannes1234
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 110
      Ich habe gedanklich 3 Konten:

      a) Transaktionskonto: Hierüber laufen alle meine Transaktionen, sprich hierauf kommt das Gehalt, hiervon hebe ich Bargeld ab, Miete, Essen, etc... Das Konto halte ich nach Eingang meines Gehalts immer auf demselben Level. Also wenn z.B. Zielbetrag 5k sind, und ich nach Gehaltseingang (und nach Abgang der Fixkosten wie Miete) 6k drauf habe, dann kommt 1k weg auf Konto b)

      b) Investionen: die gesamte Summe welche nach Logik aus Konto a) nach Gehaltseingang zur Verfügung steht investiere ich jeden Monat (bisher ausschließlich in Einzelaktien).

      c) Sicherheitskonto: hierauf habe ich bevor ich mit den Investitionen angefangen habe solange Cash angespart bis ich einen von mir gesetzten Zielbetrag erreicht hatte. Erst danach habe mit investieren angefangen - Konto b). Der Sicherheitsbetrag entspricht aktuell ca. 1 Jahr an Netto-Lebenshaltungskosten (also Miete + Essen/Trinken/Leben). Diesen Betrag fasse ich nicht an, diesen Betrag zu haben ist mir einfach aus psychologischen Gesichtspunkten wichtig.


      Den Modus mit "gesamten Restbetrag aus Konto a) zu investieren" habe ich vor auf unbegrenzte Zeit so weiterzuführen.

      Wichtig ist auch den Betrag auf Konto a) so zu wählen, dass man möglichst alle mittelgroßen Ausgaben wie z.B. Urlaub daraus bestreiten kann. Wenn der Betrag zu klein ist, dann kommt man sonst dauernd in die Situation das man Konto b) oder c) anfassen müsste... Wenn richtig große Anschaffungen anstehen sollten, z.B. neues Auto oder so, dann würde ich das überweisen auf Konto b) aussetzen bis der Betrag auf Konto a) vorhanden ist.
    • PaRaZzEe
      PaRaZzEe
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2009 Beiträge: 10.863
      1 Jahr Fixkosten als Cashrücklage? Das wird aber ordendlich Rendite liegen gelassen. Bist du auf Weltreise oder planst du ein Sabathjahr oder sowas in der Richtung?

      Dazu noch ein paar k als zusätzliche Cashrücklage auf dem a) Konto womit du dir zur Not auch ein Auto kaufen kannst? :f_eek:

      Das klingt schon sehr sehr konservativ. Magst du ein wenig erörtern?
    • hannes1234
      hannes1234
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 110
      Konkrete Gründe gibt es für die hohen Rücklagen nicht, außer dem psychologischen Effekt. Finde es einfach sehr beruhigend diese Rücklage zu haben und bin dadurch weniger emotionsbelastet was meine Investitionen angeht. Dadurch schaffe ich es dann auch konstant jeden Monat den Überbetrag zu investieren, ohne mir dabei allzuviele Sorgen zu machen.
    • PaRaZzEe
      PaRaZzEe
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2009 Beiträge: 10.863
      Wie lange hast du gebraucht um dein Konto fürs beruhigte Gewissen auf den heutigen Stand zu bringen und mit dem Investieren zu beginnen?
    • hannes1234
      hannes1234
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 110
      ziemlich genau 2 Jahre hab ich gebraucht bis Konto a) und b) mit dem heutigen Betrag gefüllt waren... und seit 1 Jahr bin ich jetzt dabei monatlich in Aktien zu investieren.
    • xn321
      xn321
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 9.621
      Staatsanleihen

      gibts hier viele, die sowas haben?
    • DrStrothmann
      DrStrothmann
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2007 Beiträge: 8.454
      Original von xn321
      Staatsanleihen

      gibts hier viele, die sowas haben?
      ich als defensiven Baustein via ETF JustETF
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.212
      Vielen Dank soweit für die Beiträge, hat mich bereichert und inspiriert!
      lg