Table Selection - Pot size

    • NuGaTorY
      NuGaTorY
      Bronze
      Dabei seit: 16.05.2006 Beiträge: 199
      Ich spiele jetzt seit einigen Tagen SH 0.5/1 mit recht großem Erfolg.
      Da ich noch kein Pokertracker habe, oder sontige tools zum scannen der tables habe ich ja nur 3~ Anhaltspunkte, einmal Seated Players X/Y, die avg. Potsize und die H/Hr.

      Bei meiner Vorgehensweise suche ich mir immer Tische die sehr hohe H/Hr Werte haben (130+), und dazu die Tische mit der niedrigsten Potsize ... i.d.R.
      3$ oder 4$.

      Ich denke das das zusammenspielen dieser beiden Werte (VIELE Hände, und WENIG potsize) auf sehr schwache Spieler schließen lässt.
      Vorallem die Standart Bet am Flop wird fast in jedemfall gefoldet.

      Was ich mich nun frage, sollte ich mich an die Tische mit einem höheren Potsize setzen ?

      Im Artikel von Matthias steht :
      "c) Pot Size

      Angenommen, man möchte sofort spielen, hat aber keine besonderen Anhaltspunkte für die Auswahl des Tisches. In diesem Fall ist die Pot Size möglicherweise das beste Kriterium. Große Pötte lassen darauf schließen, dass zu viele Spieler den Flop sehen und/oder zu weit in Hand hinein gehen. Da Looseness ein Indiz für schlechte Spieler ist, sind an solchen Tischen potentiell die meisten Fische zu finden. Die Vorgehensweise hat aber auch Nachteile."

      Natürlich sehe ich die Logik in dieser Aussage ... aber habe trozdem bedenken mich an die Tische mit der höheren Potsize zu setzen, weil mir die passivität der an den "3$ Tischen" sehr gut gefällt ... aus dem BB kann man sehr oft den Flop sehen, und hat man nur noch einen gegner oft sogar mit einer Flopbet den pot an sich nehmen (auch wenn dieser vll klein sein mag)


      Was meint ihr dazu ?
      Sollte ich es mal an den "größeren" Tischen wagen ?
  • 5 Antworten
    • virgo
      virgo
      Einsteiger
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 8
      Ich mache es genauso. Ich setze mich lieber an Tische mit kleinen Pötten, an denen ich aber oft neue Hände spielen darf.

      Erstens wirds mir da nicht so schnell langweilig, wenn ich mal nur Schei...benkleister krieg und immer folde.

      Zweitens hebt das ungemein mein Ego wenn ich oft Pötte gewinne. (Auch wenns nur kleine sind.)

      Drittens (kann aber auch ein Nachteil sein), schlagen dann Fehler nicht so schnell ins Gewicht, wenn man mal mit einem Blatt callt, welches nicht im SHC oder ORC aufgeführt ist (aber mir ganz gut erscheint), aber alle anderen nach einer Bet am Flop folden (obwohl die Bet dann auch gar nicht das Top-Blatt repräsentiert, sondern nur mal so zum Vorfühlen gedacht ist - mit second oder bottom pair).



      Allerdings steht dagegen, das ja das Ziel von Pokerstrategy.de ist: Möglichst mit viel Profit vom Tisch aufzustehen. Aus dieser Sichtweise gesehen, sollte man sich eigentlich an Tische mit größeren Durchschnittspötten setzen, aus Gründen, wie du bzw. die Quelle schon geschrieben hast.
    • FrenzyPanda
      FrenzyPanda
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 655
      Also ich suche meistens immer die Tische mit möglichst hohem Flop Seen Wert (geht ohne PT auf PP ja leider nicht - spiele bei PS) und möglichst hohem Avg. Pot. Dann kann es nämich gut passieren, dass du dich an nen Tisch mit nem Maniac setzt und der bezahlt dich besser aus, als ne passiver Spieler - würde ich sagen.

      Also ich bin bis jetzt immer gut damit gefahren, mir Tische mit möglichst hohem Avg. Pot zu setzten, da hier ja auch viele Spieler MidPair oder Top Pair weak Kicker sehr aggressiv spielen und dich damit sehr gut ausbezahlen...
    • NuGaTorY
      NuGaTorY
      Bronze
      Dabei seit: 16.05.2006 Beiträge: 199
      Ja, aber da ich SH spiele, ist es nicht unbeding schlecht wenn man MID oder sogar TPMK aggresiv vertritt.

      In den kleinen Pötten, und den vielen H/HR hab ich die erfahrung gemacht, das ich 1) Oft die blinds stehlen kann
      2) die std. bet am flop nahezu immer erfolgreich ist (oder es folgt ein raise, easy fold for me)
      3) fällt eine scary card am board ist es das selbe.

      Bei den Großen pötten habe ich spieler, die länger in der hand bleiben, was ja nicht schlecht ist, FALLS ich mal eine gute hand habe ..., aber selbst dann bin ich mir bei zwei callern und Midpaid, oder Toppair ten nicht mehr so siche, ob das so bleiben wird.
    • Moneypenny76
      Moneypenny76
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 838
      Also ich finde deine Vorgehensweise nicht mal so abwegig... wie Matthias übrigens auch schreibt ziehen grosse Pot-Sizes eben auch Sharks an wie Scheisse die Fliegen ;) Dadurch musst du bei grossen Pot-Sizes öfter mal den Tisch wechseln, weil sich die Umstände negativ ändern. Ist ja auch nicht gerade fördernd, wenn man versucht die Gegner zu lesen...
    • Kugelfang
      Kugelfang
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2005 Beiträge: 5.942
      würde weder die höchsten noch die kleinsten pötte nehmen.
      An den niedrigen sind die gegner preflop sehr tight, an den größten hängen schon zig sharks in der wtng list

      also oberes drittel irgendwo

      Einziges prob an denen mit mehr fischen: es wird swingiger und man gewinnt weniger pötte, dafür sind diese größe
      insgesamt ist es immer dort profitabler, wo die gegner fehler machen, und zu viele hände bis zum sd zu spielen ist klar ein fehler