Bet/Raise/Call Flop/Turn/River (Frage zu Artikel: "Pokertracker Stats und deren Anwendung")

    • ChrisTheFish
      ChrisTheFish
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2006 Beiträge: 450
      In dem Artikel "Pokertracker Stats und deren Anwendung" steht bei den Werten, dass wenn jemand sehr oft bettet, macht er das auch mit marginaleren Händen

      Genauso steht es bei Raise Flop/Turn/River.

      Nur um zu wissen was oft ist und was nicht so oft ist müsste ich wissen was da so normale Werte sind.

      Was hat jemand "normales" bei
      Bet Flop/Turn/River
      Raise Flop/Turn/River
      Call Flop/Turn/River
      Fold Flop/Turn/River

      und wie ändern sich diese Werte bei einem Fisch, einer Calling-Station, bei einem Maniac, einem Tag, Lag oder anderen?

      Eine Callingstation wird wohl höhere Werte bei Call haben, ein Maniac bei Raise und Bet. Aber wie hoch? Was ist normal?
  • 3 Antworten
    • Sh1LLa
      Sh1LLa
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 7.591
      ich kann dir zwar keine antwort auf deine spezielle frage geben, aber kann dir sagen, dass es noch nicht relevant für dich ist. ich spiele mittlerweile schon einige zeit NL auf den mid stakes und benutze die stats nicht wirklich. hab sie zwar in meinem pokerace layout drinne, aber ich guck da vielleicht in 2% der fälle mal drauf, in der regel dann, wenn ich ne sehr knappe entscheidung habe, dann hilft einem ein raise turn-wert vielleicht, quasi als zünglein an der waage. ich würde mich an deiner stelle auf jeden fall erstmal auf vpip, pfr, taf und wtsd konzentrieren.

      soweit ich weiß werden die fold/bet/raise-werte sowieso erst bei einer sehr hohen samplesize aussagekräftig.
    • ChrisTheFish
      ChrisTheFish
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2006 Beiträge: 450
      Naja, ich dachte mir halt, da der AF so ungenau ist und man am WTS auch nie so richtig was ableiten kann weil der ja auch mit dem VPIP/PFR in Zusammenhang steht, dass ich einfach gleich die "richtigen" Aussagekräftigen werte nehme.

      Dann kann ich gleich mit den genauen Werten arbeiten.

      Bzgl. der Genauigkeit ist es mir auch schon aufgefallen. Die schwankt bei sehr wenigen Händen schon recht stark. Ich komme irgendwie mit den VPIP/WTS Werten nicht zurecht um die gegnerische Hand einschätzen zu können. Teilweise spiele ich besser ohne die gegnerischen Stats zu kennen.

      Ich sehe dann z.B. einen VPIP 35 WTS 30 Spieler der einen AF von 1 hat und frage mich am Turn IP bei TPTK soll ich nun check behind for pot control oder doch lieber betten for value.

      Das war auch der Grund für diesen Post:
      http://www.pokerstrategy.com/wbb_de/thread.php?threadid=187055

      Mit einer Formel könnte ich mir dann mathematisch herleiten ab wann ein check behind und ab wann eine Bet besser wäre. So wie man das halt auch bei den 3-4Bets oder P(Fold) machen kann.

      Leider scheint es das nicht zu geben.

      Zurück zum Topic. Angenommen ich bin in der besagten Beispiels TPTK Situation und mein Gegner hat bei Call 60% und bei raise nur 5% oder so, dann könnte man sicherlich eher über eine Valuebet nachdenken.
    • RogerMore
      RogerMore
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2007 Beiträge: 179
      Original von ChrisTheFish
      Zurück zum Topic. Angenommen ich bin in der besagten Beispiels TPTK Situation und mein Gegner hat bei Call 60% und bei raise nur 5% oder so, dann könnte man sicherlich eher über eine Valuebet nachdenken.
      Hm. Da bin ich mir nicht so richtig sicher. Denn das heißt ja auch, dass er relative starke Hände nur callt, statt zu raisen, oder?