Umfrage

  • Umfrage
    • Ich sitze an einem Tisch mit 2 LAGs und einem LP Fisch. Der Avg VPIP ist 40, der avg WTS ist 42++.

      • 27
        Ich spiele noch tighter um mich nicht in knappe situationen zu bringen und in caps mit marginalen hä
        40%
      • 25
        ich spiele looser, weil ich doch so ne geile postflop edge habe und deshalb die gegner outplayen kan
        37%
      • 15
        ich spiele so wie immer, denn das ist optimal
        22%
      Insgesamt: 67 Stimmen
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
      Ich sitze an einem Tisch mit 2 LAGs und einem LP Fisch. Der Avg VPIP ist 40, der avg WTS ist 42++. Ich spiele normalerweise 26/20 stats in einem 6handed game.

      Ankreuzen:

      [ ] Ich spiele noch tighter um mich nicht in knappe situationen zu bringen und in caps mit marginalen händen. Dafür ziehe ich die hände dann die ich spiele überdurschnittlich oft zum sd.

      [ ] ich spiele so wie immer, denn das ist optimal

      [ ] ich spiele looser, weil ich doch so ne geile postflop edge habe und deshalb die gegner outplayen kann und meine "fehler" preflop mehr als nur kompensiere

      mir ist die antwort relativ klar, aber ich will sehen ob ihr genauso denkt.
  • 27 Antworten
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.111
      Ich spiele Heads Up gegen einen absoluten Maniac. Wie adapte ich?


      ( ) Ich spiele jede Hand, weil ich, wenn ich den Flop treffe, jede Menge Value raushole. Fit or Fold am Flop.

      ( ) Ich spiele nur 70/60/50 Prozent der Hände, dafür haue ich mit guten Hände Preflop so viel wie möglich in den Pot, um seine Bluffs unprofitabler zu machen. (großer pot, showdown committment)


      Mir ist die Antwort leider nicht klar. :(
    • Ulek
      Ulek
      Black
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 3.682
      ich hab jetzt edding auffem bildschirm
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
    • Tigga
      Tigga
      Bronze
      Dabei seit: 16.03.2005 Beiträge: 7.541
      hab mal umfrage geadded dass ulek seinen bildschirm wieder sauber machen kann
    • steven-dev
      steven-dev
      Black
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 1.408
      kannst du ein bild malen, wo wir sitzen und wo die LAGs und der LP?
    • ciRith
      ciRith
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2005 Beiträge: 18.556
      Deine Antworten sind aber schon irreleitend formuliert. ;)

      Ich spiel mehr... oder spielt ihr gegen 30/20 bei nem limp genau wie gegen 60/30? Oder Gegen nen raise vor euch gegen 20/10 genau wie gengen 60/40?
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Eigentlich keins davon.

      Am besten ist es natürlich weiterhin "optimal" zu spielen.
      Aber 'optimal' spielt man natürlich in jeder Situation nur wenn man korrekt adapted. Man macht also Anpassungen á la
      -small offsuited aces verlieren an value
      -suited connectors gewinnen an value
      -wenn wir stealen werden wir oft 3betted 3way action bekommen
      usw.usf.

      Zu was für stats das dann führt ist ja letztlich egal.

      Oder nicht?!
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.111
      ist ja ziemlich ausgeglichen bisher. also schreib ich ma die gründe zu meiner wahl:

      hab das dritte genommen, weil
      man versucht hände zu spielen, die einen positiven erwartungswert gegen die handrange der gegner hat. das heisst wenn der laggy co vor mir mit ner weiten range stealt, brauch ich keine premium hand um ihn zu dreibetten, sondern es langt auch mal n schwächeres ass oder ein KT.
      würden wir jedes mal unsere steal position am bu aufgeben, nur weil der co alles raist, würden wir ohne ende value verlieren.

      imo kann man sich nicht einschüchtern lassen, nur weil isolation nicht gut klappt oder jeder pot 3bettet oder capped ist. folden wir ständig werden die blinds viel zu teuer.


      das dritte klingt zwar son bisschen ironisch von wegen edge und preflop fehler, aber ich finde es ist kein fehler, sein preflop play auf die anderen anzupassen. macht man doch immer ^^


      und xerox: würd mich freuen wenn du mir auf meine frage antworten könntest. wurd von maniacs in letzter zeit echt überfahren im heads up =/
    • phizza
      phizza
      Black
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 3.015
      kann es sein, dass sich eigentlich nicht viel ändert und wir genauso tight spielen wie sonst auch??
      -> wir isolieren zwar looser aber das wird doch dadurch ausgeglichen, dass man tighter stealt.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      welche range ist looser: eiine iso3bet oder ein openraise?
    • phizza
      phizza
      Black
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 3.015
      jo loosere iso3bets und isoraises dafür tightere openraises vom CO und BU.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      ich glaub du hast mich misverstanden :)
    • phizza
      phizza
      Black
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 3.015
      ja sry, restalkohol und so ;)
      natürlich is die range vom openraise looser, ich versteh aber nich was du damit sagen willst.
    • shotpepper
      shotpepper
      Black
      Dabei seit: 02.09.2006 Beiträge: 162
      dass man insgesamt weniger hände spielt, wenn man weniger openraist, und im selben relativen maß mehr iso3bettet
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
      also hier mal meine meinung. Wir spielen insgesamt looser, also spekulative hände mit guter playability werden looser openraised und auch loose ge3bettet. J9s und so sind gute hände gegen diese gegner weil du payout kriegst und easy folds bei miss machen kannst. Diese kann man auch loose im BB gegen 3bets callen, genauso wie pocketpairs. Hier überall trifft meiner meinung die aussage, dass wir postflop alles wieder reinholen doch zu. Aber mit dem Rest, also z.b. offsuited aces oder KTo und so spielt man wie immer, rein nach equity, bei 3bet sagen wir so 46-47%. Hier stehen wir gegen diese lags zu oft vor dummen entscheidung und müssen ekelhafte calldowns machen.
    • shotpepper
      shotpepper
      Black
      Dabei seit: 02.09.2006 Beiträge: 162
      du würdest J9s im BB gegen ne 3bet callen? glaubst du, das das +EV ist? Das Grundprinzip ist sicher richtig, mehr so karten wie suited connectors usw zu spielen, aber das kommt mir dann doch n bissl gar extrem vor, wenn der PFR nicht grad in den hohen 30ern ist
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.111
      Original von shotpepper
      du würdest J9s im BB gegen ne 3bet callen?
      halte das gegen die meisten gegner eigentlich für recht normal.
    • Endos
      Endos
      Black
      Dabei seit: 07.02.2006 Beiträge: 1.272
      Original von XeroX
      also hier mal meine meinung. Wir spielen insgesamt looser, also spekulative hände mit guter playability werden looser openraised und auch loose ge3bettet. J9s und so sind gute hände gegen diese gegner weil du payout kriegst und easy folds bei miss machen kannst. Diese kann man auch loose im BB gegen 3bets callen, genauso wie pocketpairs. Hier überall trifft meiner meinung die aussage, dass wir postflop alles wieder reinholen doch zu. Aber mit dem Rest, also z.b. offsuited aces oder KTo und so spielt man wie immer, rein nach equity, bei 3bet sagen wir so 46-47%. Hier stehen wir gegen diese lags zu oft vor dummen entscheidung und müssen ekelhafte calldowns machen.

      Deinen Ausführungen an sich stimme ich soweit zu. Allerdings hört sich das halt sehr schätzend und auf Erfahrungswerten beruhend an. Also versuche ich mal zu beleuchten, wie sich das ganze auch Poker-Theoretisch begründen lässt:



      Nehmen wir mal SB vs BB mit folgenden zwei Extremen:

      1. Hero ist SB. BB foldet preflop jede Hand gegen nen Stealraise. D. h. wir können JEDE Hand +EV raisen.

      2. Hero ist SB. BB callt preflop jede Hand gegen nen Stealraise. D. h. wir können jede Hand +EV raisen, die gegen ne Random Range ~ 50%+ Equity hat.


      Für alle Fälle dazwischen bedeutet dies, dass wir je tighter der Gegner ist, umso mehr Hände raisen können.

      Weitestgehend müsste man dieses Schema auch auf deine Situation übertragen können.

      Somit müsste unsere Range eigentlich deutlich kleiner werden, als die im ORC angegebene Range.



      Dennoch stimme ich dir zu, dass wir in dieser Situation looser werden können. Dies kommt meiner Ansicht nach daher, dass man die Playability und ihren Einfluss auf die Equity nicht in starren festen Werten sehen darf.

      Auch die Playability ist vom Stil des gegnerischen Spiels abhängig.

      Gegen eine absolut passive Callingstation existiert Playability quasi nicht bzw. ist für alle Hände gleich 0.

      Je aggresiver der Gegner, desto stärker macht sich die Playability bemerkbar.

      Gegen sehr aggressive Gegner könnte die Playability wohl noch deutlich über die +/- 3.5%-Grenzen hinausgehen, was dann auch Iso-3bets mit suited Connectors legitimieren dürfte.



      Nun alles in allem nicht viel neues. Was ich damit aber ausdrücken möchte ist, dass wir folgende Verläufe:

      tighter Gegner = große Range ------------> looser Gegner = kleine Range

      und

      passiver Gegener = wenig Playabilitymodifikation ------------> aggressiver Gegner = viel Playabilitymodifikation

      berücksichtigen müssen.


      Und da wir oft Gegner haben, die loose UND aggressiv sind, muss man die kleinere Range mit der starken Playability eben passend miteinander verrechnen.




      Wenn wir exakte Werte für die gegnerische Range und die Playability-Modifikationen hätten, könnte man theoretisch für jeden Gegner passende Charts erstellen, mit denen wir optimal gegen den jeweiligen Gegner spielen könnten.

      Dass dies natürlich nicht umsetzbar ist, ist natürlich klar, da wir weder exakt die Playability bestimmen können, noch dazu in der Lage sind. Dies in wenigen Sekunden am Pokertisch auch umzusetzen und zu verrechnen. Aber darum ging es mir in meiner obigen Ausführung ja auch nicht, sondern nur darum, dass die Theorie hinter deiner These auch stimmt.




      Original von XeroX
      also hier mal meine meinung. Wir spielen insgesamt looser, [...]
      Wenn ich jetzt meine Überlegung von oben berücksichtige, dann bin ich mir nicht so ganz sicher, dass dies wirklich zutrifft.

      Wir können zwar viele Hände aufgrund erhöhter Playability zusätzlich spielen, allerdings dürfen wir auch die negative Playability nicht vernachlässigen, so dass Hände wie offsuited Aces etc. imho deutlich mehr Equity als 46-47% benötigen, um damit zu 3-betten. (in anderen Situationen, wie Openraises, Defends usw. dürfte unsere Rangeberechnung dabei von fast ähnlichen Faktoren abhängig sein)

      Ich denke, dass sich das, was du mit "wir spielen insgesamt looser" meinst, in Wirklichkeit eher als Range-Verschiebung entpuppen könnte. Ob unsere Range dabei größer oder kleiner wird vermag ich allerdings aufgrund der aktuellen Uhrzeit nicht mehr so ganz zu beurteilen.


      Müsste man halt mal durchrechnen, was wir mit Playability-Werten im Bereich von +/- 6% (und mehr) plötzlich alles raisen können und welche vermeintlich starken Hände alle wegfallen und wie sich unsere Prozentuale Range dadurch verändert.
    • shotpepper
      shotpepper
      Black
      Dabei seit: 02.09.2006 Beiträge: 162
      Original von skedar
      Original von shotpepper
      du würdest J9s im BB gegen ne 3bet callen?
      halte das gegen die meisten gegner eigentlich für recht normal.
      ok, hier habe ich offensichtlich noch ein leak (eins von vielen ;( )

      andere frage: wie modifiziert ihr euer spiel im SB auf so einem tisch. wleche hände mit guter playability spielt ihr (coldcall oder raise?) gegen raise (bzw. Raise + coldcall)


      Original von Endos


      Ich denke, dass sich das, was du mit "wir spielen insgesamt looser" meinst, in Wirklichkeit eher als Range-Verschiebung entpuppen könnte. Ob unsere Range dabei größer oder kleiner wird vermag ich allerdings aufgrund der aktuellen Uhrzeit nicht mehr so ganz zu beurteilen.


      Müsste man halt mal durchrechnen, was wir mit Playability-Werten im Bereich von +/- 6% (und mehr) plötzlich alles raisen können und welche vermeintlich starken Hände alle wegfallen und wie sich unsere Prozentuale Range dadurch verändert.
      ich denke wir werden beides sehen, sowohl eine verschiebung, als auch eine erweiterung der range... einige wenige hände müssen wir auf so nem table wohl tighter spielen als sonst üblich (hauptsächlich Axo und Kxo), aber, wie schon oben beschrieben, werden wir sehr viele hände looser spielen können (suited connectors, suited one-gappers, hände wie KTs, K9s,Q9s), sodass sich unser vpip doch erhöhen sollte
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