nl10 endlich schlagen

    • rioreiser22
      rioreiser22
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2007 Beiträge: 497
      wie lange habt ihr gebraucht um nl10 zuschlagen und wieviel stunden habt ihr da täglich gespielt!

      ich beweg mich seit wochen in nem 50 $ Rahmen rauf und runter, schaffs aber nicht weiter! dadurch verdien ich im moment nur an den partypoints.

      ich denke am meisten geld geht verloren durch pfr -> contibet -> hand unimproved aufgeben!
      kann das zwar nicht sicher sagen, da kein pokertrackerlizenz, aber es kommt mir so vor!
  • 25 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich würde dir empfehlen, dass du die Bankroll lieber auf 0.10/0.20 Fixed Limit buildest als auf der SSS. Geht bedeutend schneller und man lernt noch was übers Postflopspiel dabei.
    • Bloodhunter
      Bloodhunter
      Bronze
      Dabei seit: 29.11.2006 Beiträge: 309
      Bei mir gehts auch immer rauf runter und nacher immer Breakeven, nahja irgendwann wirds schon werden. Mehr mit Theorie beschäftigen.

      Mach aber auch zu lange sessions , gold @ nl10 :rolleyes:

      Glaub er spielt BSS.
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Tableselection macht auf NL10 sehr viel aus ... es gibt Tische mit 4 (PS.de)-SSS'lern + zwei oder drei TAGs (natürlich in der Regel keine besonders guten auf NL10, aber auch keine Fische) und somit nur wenigen richtig schlechten Spielern ... auf der anderen Seite gibt es Tische mit >5 Vollfischen, die man mit ABC-Poker (keine Moves, dafür große Valuebets mit guten Händen) dermaßen ausnehmen kann dass es die reinste Freude ist.

      I.A. braucht man auf NL10 keine besonderen Postflopskills und preflop reicht es auch aus sich einfach an den SHC zu halten.

      Ansonsten @bloodhunter --> poste viell. etwas öfter auch mal im Handbewertungsforum ;)
    • rioreiser22
      rioreiser22
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2007 Beiträge: 497
      ja, spiele BSS!

      stimmt, die tableselection spielt ne große Rolle, vor allem auch weil auf manchen tischen 9 stacks von 0,48 - 3,25 cents sitzen!

      ich hab noch kein pokertracker, aber mir kommt es so vor, als ob ein nicht unerheblich großer anteil des geldes durch folgendes szenario verlorengeht: pfr -> flop verpasst-> contibet-> wird gecallt-> hand wird unimproved aufgegeben!

      oft gewinnt man ein paar kleine pötte durch die c-bet oder aber value bet, wenn man was trifft, jedoch folgen dann zb 3x AK, wo man nichts trifft und zu Tode gecallt wird!
      manchmal frag ich mich obs nicht schneller ginge nur noch monster zu raisen, und sonsten nur setvalue zu spielen! das ist nämlich sicher meine größte einnahmequelle!
      Natürlich wirds dann potzlangweilig, aber ich kann mir nicht vorstellen mit AQ, AK, KQ etc. bisher +ev gespielt zu haben.

      Vielleicht gibts noch was ausführlicheres zum Thema contibet, als in der BSS strategie sektion??
    • JohnnySpliffm
      JohnnySpliffm
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 230
      was sets an geht man investiert relativ viel preflop und muss die hand dann oft postflop aufgeben. Lustigerweise hab ich bisher noch keinen großen pot mit nem set/ full house gewinnen können. Wenn ich n set treffe dann ist das board extrem drawlastig, so das ich fast overbetten muss. Grob gesagt entweder ich gewinn mit meinem set nen kleinen pot oder verlier n großen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Wieso muss man den Pot overbetten? Das ist meistens ein grober Spielfehler.
    • tadaaaa
      tadaaaa
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2007 Beiträge: 496
      Original von JohnnySpliffm
      was sets an geht man investiert relativ viel preflop und muss die hand dann oft postflop aufgeben. Lustigerweise hab ich bisher noch keinen großen pot mit nem set/ full house gewinnen können. Wenn ich n set treffe dann ist das board extrem drawlastig, so das ich fast overbetten muss. Grob gesagt entweder ich gewinn mit meinem set nen kleinen pot oder verlier n großen.
      daher die regel mit der 15 =)

      musst sehen,
      dass du die gegner allin kriegst, wenn du ein set getroffen hast ;)
    • JohnnySpliffm
      JohnnySpliffm
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 230
      tjo blos blöd das ich die woche dadurch schon 4 stacks verloren habe

      hier mal n paradebeispiel


      Ich hab heute schon wieder ne sehr ähnliche situation gehabt board drawlastig SDs FDs möglich ps bet gecallt am turn hats mir dann einfach gereicht und hab den stack reingeschoben auch wenn ich dadurch sicherlich value verlier es kotzt mich zum teil so an das nl10 alles runtergecallt wird. grad von solchen weak passiv spielern gegen die man ja gerne spielt machen dann nen calldown mit nem monster und machen dann so komische bets am turn river die man dann callen muss :evil:
    • riesling
      riesling
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2007 Beiträge: 1.573
      Mir ist es soweit egal, wie lange es dauert. NL10 spiele ich gleichzeitig bei Pokerstars, Empire und Party. Bei den beiden ersteren bin ich kurz vorm Aufstieg, bei Party wirds noch dauern.

      Tableselection sieht so aus, das ich darauf achte, das möglichst wenig nervige Shortstacks am Tisch sitzen und die meisten einen großen Stack haben.

      Ob ich dann gegen Fisch oder Shark spiele, ist mir meistens gleichgültig.
      Der Fisch zahlt meine guten Hände aus, sofern es keinen Suckout gibt (In letzter Zeit allerdings bei jeder Session), der Shark läßt sich gut bluffen, spielt gute Hände und zahlt deshalb meine Sets aus.
    • feYVGaMbLe
      feYVGaMbLe
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2007 Beiträge: 478
      Das was Riesling da berichtet, kommt mir bekannt vor. Ich nutz das jetzt mal
      um meine Gedanken über Poker und Gewinn/Verlust auch hinsichtlich der
      Schilderungen von Riesling hier darzustellen. Der Post wird sicherlich ein
      wenig länger werden. Wer keinen Bock hat das zu lesen, einfach
      weiterscrollen ;-) - hoffe dennoch, dass da einige was für sich mitnehmen
      können.

      Ich hänge schon seit 2 Monaten auf 250$ fest, hab auch schon Pokertracker
      und PokerAce Hud. Les' mir regelmässig die Strategieartikel durch, auch wenn
      ich sie schon (imho) verstanden hab', nur um beim Lesen nochmal über alles
      nachzudenken und weiter zu internalisieren.

      Ich spiele auch nicht auf mehreren Platformen, wohlweisslich, dass man z.B.
      auf Titan schneller Geld verdient, als auf PartyPoker - einfach weil da ganz
      andere (imho fischigere) Spieler anzutreffen sind. Ich habe erstmal nur das
      Ziel und den Anspruch besser zu werden - der Gewinn kann später kommen -
      und ich denke zum Verbessern des eigenen Spiels ist PartyPoker schon 'ne
      gute Wahl.

      Auch denke ich regelmässig drüber nach, warum ich nun in einer Session z.B.
      2 Stacks up gekommen bin und in ner anderen Dreistündigen einen 1/2 - 3
      Stacks verloren habe. Meiner Erfahrung nach hängt sehr stark von zwei Faktoren ab:

      1. Gelassenheit und/oder Disziplin (worüber man mal nachdenken sollte)
      Gelassenheit ist anstrebenswerter als Disziplin, weil Du Gelassenheit meist
      nur durch übergeordnetes Denken erlangst und Disziplin durch Selbstzwang.
      Wenn Du Dich selbst im Spiel disziplinieren musst, dann steckst Du emotional
      schon zu tief im aktuellen Tischgeschehen. Gelassenheit steht über den 6 - 9
      Tischen, die Du spielst und verfolgt nur das Ziel gut, sicher und richtig zu
      spielen, ohne auf Suckouts, Verlust & Gewinn emotional zu reagieren.

      2. Aufmerksamkeit
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zwar 9 Tische durchweg kontrolliert
      spielen kann, aber in den Fälle, da ich wirklich jeden Spieler aufmerksam
      beobachtet habe (in Handhistory schauen, eben gespielten Hände
      durchdenken - Notes verteilen und überprüfen) meine Spieleffizienz wirklich
      steigern konnte. Das sind dann auch die Session, in denen ich die meisten
      Leute stacken konnte.

      Das ist jetzt vielleicht nichts Neues und mag nach Wortspielerei aussehen
      aber die Feinheiten liegen hier im Detail!

      Disziplin vs. Gelassenheit
      Wenn ich mich disziplinieren muss, um klug und korrekt zu spielen, dann
      werde ich langfristig - meist in einer längeren Session - doch Fehler
      produzieren. Vielleicht verlier ich durch 'nen dummen Preflopcall nur ein paar
      Cents, vielleicht durch 'nen dämlichen Move-Versuch 1- 1,50$, die ich
      nachkaufe aber ich verliere Geld,

      a) das sich läppert,
      b) das ich als theoretischen "Gewinn" behalten hätte können (Fehler sind Verluste, nichts anderes).

      Worst Case: Ich habe zig Runde an mehreren Tischen keine Hände
      bekommen und DANN kommt AA. Ich überspiel die Hand vollkommen und
      werde gestackt.

      Resultat: Die Schwierigkeit sich selbst zu disziplieren steigt und damit auch die Fehlerquote.

      Fazit: Die Wahrscheinlichkeit Fehler zu machen steht in Korrelation zum Disziplinierungsaufwand.

      Wenn ich mit Gelassenheit spiele, dann kümmer ich mich nicht darum, ob ich
      jetzt mal 3 Runden an 6 Tischen keine Hände bekommen habe. Ich beobachte
      derweil die Spieler am Tisch, schaue mir die Handyhistorys an, durchdenke
      ihr Spiel anhand ihrer Showdownhände und verteile Notes. Ich reagiere nicht
      so stark auf Suckouts oder den Ärger, dass ich dann mal AA auf 'nem total
      beschissenen Board folden muss -> ABER ich folde es.
      Ich lass mich seltener oder gar nicht zu schwachsinnigen Moves verleiten, die
      sich dazu noch jeglichem Read entbehren oder fang an gecallte
      Blindsteal-Pötte zu builden, weil ich doch unbedingt die Hand mal gewinnen will.

      Aufmerksamkeitsgrad
      Wenn ich multitable ohne hohen Aufmerksamkeitsgrad, verliere ich Geld durch
      Contis, die gecallt werden und unimproved gefoldet werden müssen. Ich
      verliere Geld durch Setmining: entweder ich treffe mein Set nicht und muss
      folden oder ich treffe mein Set und werde nicht ausbezahlt, weil der Gegner
      beim ersten Reraise aus der Hand aussteigt. Vielleicht habe ich auch Glück
      und die Gegner folden doch auf die Contis oder bezahlen mich mit meinem
      Trips aus aber das ist GLÜCK, weil das eigene Spiel nicht auf
      Grundlage von Informationen (Reads, Image) basiert, sondern auf der
      bloßen Anwendung von Strategiekonzepten, was allein noch keinen guten
      Pokerspieler macht.

      Das sind dann so die Sessions, an die man sich Tage später erinnert und sich
      die Frage stellt: Ich habe da doch gut Gewinn gemacht, folgsam gut
      gespielt (auf meine Contis wurde gefoldet, Trips wurden ausbezahlt,
      Blindsteals haben gefunzt, schöne Hände bekommen)
      UND was war die letzten 3 Tage???
      3 Stacks down !! (Contis wurden gecallt, Trips nicht ausbezahlt, Blindsteals
      gecallt, eventuell sogar ne starke Hand verloren)

      Subjektive Wahrnehmung/Rechtfertigung!: Scheiss Varianz/Downswing.

      Wenn der Aufmerksamkeitsgrad stimmt, weiß ich gegen wen Contis was
      nutzen und gegen wen ich ruhig mal drauf verzichten kann, wenn ich nichts
      getroffen hab', weil derjenige sowieso immer callt und ich den Pot nicht mit
      der Hand builden will (gegen die Gegner sind dann Valuebets angebracht,
      wenn Du triffst). Ich weiß auch, gegen wen sich Setmining lohnt, weil er mich
      mit TPTK oder Overpairs ausbezahlt. Ich sehe auch wer Setmining betreibt
      und erkenne Muster die er spielt, wenn er sein Set getroffen hat. Ich weiß
      auch, wer sich mit TPGK/TK oder Twopair stacken lässt oder wer mit 'nem Trip
      auf nem Flushboard gern AllIn pusht/callt.

      Das ersparrt 'ne Menge Geld und maximiert Deinen Gewinn beträchtlich!

      Zudem bekommst Du auch 'n Gefühl für Dein eigenes Tableimages, sodass Du
      auch mal lukrativ aus Lateposition 'n Steal gegen Blinds + 1 bis max. 2 Gegner
      ziehen kannst. Auch das ist Geld, dass sich läppert.

      --> Allein durch Blindsteals mit dem RICHTIGEN Image und Händen gegen die
      RICHTIGEN Spieler, durch Preflopraises in den RICHTIGEN Situationen und
      gegen die RICHTIGEN Gegner, und durch Contis gegen die RICHTIGEN
      Gegner kannst in einer Stunde an mehreren Tisch schon bald 'n Stack
      rausbekommen bzw. Deinen eigenen halten, ohne allzuviel nachkaufen zu müssen.

      Generell
      Abschließend kommt es doch für einen Aufstieg bzw. Bankrollbuilding nur
      darauf an, so wenig wie möglich an Geld in unprofitablen Situationen zu
      verlieren bzw. sich auf solche Situationen gar nicht erst einzulassen:

      z.B. mit Moves gegen falsche Gegner (Contis), falsches Preflopspiel,
      Potbuilding mit den falschen Händen, Setmining gegen die falschen Gegner,
      standartisiertes Spiel gegen jeden Gegner (nur seine Karten spielen) wie
      sich aus 'ner guten Hand drücken zu lassen, von jemanden der auch gern mal
      Secondpair oder TPBK bis zum River durchbetttet oder unsachgemäße bzw.
      nicht vorhandene Situationseinschätzung á la ich push jetzt mal meinen Trip
      auf 'nem Flushboard All-In gegen einen Gegner, der das sowieso nur mit 'nem
      Flush auf der Hand callen würde.
      (Die Fähigkeit einschätzen zu können, was genau mein Gegner über mich
      denkt und das in solchen Situationen einzuschätzen und zu nutzen, hab' ich
      leider auch (noch) nicht drauf aber das ist auf NL10 (imho) auch nicht nötig)

      Das Geld ist oder muss egal sein. Wenn man Geld verliert und gut gespielt
      hat: SCHEISS drauf. Das Spiel ist wichtig. Wenn man gut spielt wird man das
      Geld schnell wieder raushaben. Wenn man Geld verliert und scheisse gespielt
      hat, DANN ist das Scheisse, weil nur das ECHTER Verlust ist. An's Geld darf
      man beim Spielen nicht denken (reduziert auch die Tilt-Gefahr). Suckout auf 'n
      River? Egal, einzige Überlegung muss sein, ob man die Hand gut oder schlecht
      gespielt hat. Die Frage muss man sich nach jeder Hand stellen - genug Zeit
      beim Rumsitzen und Warten auf passende Karten hat man sowieso.

      Ein hoher Aufmerksamkeitsgrad ist für effizientes Spielen wichtig und die kann
      man halt an einigen Tagen nicht aufbringen, deshalb rate ich nur Poker zu
      spielen, wenn man sich gut fühlt, relaxt ist und weiß, dass man diesen
      Konzentrationsgrad aufbringen kann. Nur zu Spielen, weil man Bock drauf
      hat oder gerade nichts anderes zu tun, reduziert erfahrungsgemäß nur die
      Bankroll.

      Sodala, laaaaaaaanger Post. Ich hoffe, ihr könnt daraus vielleicht ein bisschen
      mitnehmen (@Riesling) und ich erhebe auch nicht Anspruch vollkommener
      Gültigkeit meiner Ausführungen. Das spiegelt halt nur meine Erfahrungen
      wieder, die mir massig geholfen haben mein Spiel und vor Allem auch die
      Anwendung der hier gelehrten Strategiekonzepte zu verbessern.

      my two cents, feY
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.597
      Also Tableselection spielt auf NL10 FR nun wirklich keine große Rolle - das wird auch immer wieder in den Coachings gesagt.

      Einfach möglichst wenig Shorties am Tisch haben und gut is.

      Ansonsten rate ich Dir viele Hände zu bewerten, Coachings zu schauen und Dich generell mit der Theorie auseinanderzusetzen... dann wird das schon.

      Ich dachte anfangs auch, daß NL10 nicht leicht zu beaten ist, aber das stimmt nicht.
    • Freaky45
      Freaky45
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2007 Beiträge: 3.571
      Ich spiele momentan seid zusammengerechnet 2 Monaten NL10. Ich hatte mir die langen hängen und würgen die BR für NL25 erspielt und bin auch gleich hab.. Hab dort dermaßen auf die F*** mit Bad Beats bekommen, dass ich nun wieder runter musste.

      Zusammengefasst:NL10 stinkt gewaltig. Ich finde des gar nicht mehr soo fischig... Von 5 mal AA bekomme ich 4mal nur die Blinds... GEnau das selbe mit KK und ev. noch QQ
      Es wird viel disziplinierter gespielt.

      PS: Würde mich auch schon als guten TAG bezeichnen. Die 585 kommen zu 90% aus den Bewertungsforen ^^
    • JohnnySpliffm
      JohnnySpliffm
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2007 Beiträge: 230
      @fey geiler post.. auch wenns bissl off-topic ist

      also kurz gefasst: Ruhe und Konzentration ist so ne art grundvorraussetzung... leider läst sich das halt auch nicht so gut feststellen ob man sich im richtigem zustand befindet oder nicht. Also ich denk mir oft wenn ich abends nachhause komme.. jetzt bissl pokern bin cool drauf und alles easy ;) ... spiel dann oft zu loose und hab wie fey so schön sagt einen niedrigen Aufmerksamkeitsgrad :D ..ok aber will jetzt nicht noch mehr schreiben daher hauts rein nicht aufgeben am ball bleiben und.. ja nl10 ist ganz sicher zu schlagen, allein das es schon unzählige geschafft haben ist für mich ein Argument.. pz
    • Snapshot
      Snapshot
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2006 Beiträge: 8.240
      würde euch empfehlen euch mal über die Schulter schauen zu lassen...es kann natürlich sein dass ihr einfach "Pech" habt...aber Leaks gibts immer...
    • soneji
      soneji
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 6.928
      Original von tomsnho
      Tableselection macht auf NL10 sehr viel aus ... es gibt Tische mit 4 (PS.de)-SSS'lern + zwei oder drei TAGs (natürlich in der Regel keine besonders guten auf NL10, aber auch keine Fische) und somit nur wenigen richtig schlechten Spielern ... auf der anderen Seite gibt es Tische mit >5 Vollfischen, die man mit ABC-Poker (keine Moves, dafür große Valuebets mit guten Händen) dermaßen ausnehmen kann dass es die reinste Freude ist.

      I.A. braucht man auf NL10 keine besonderen Postflopskills und preflop reicht es auch aus sich einfach an den SHC zu halten.

      Ansonsten @bloodhunter --> poste viell. etwas öfter auch mal im Handbewertungsforum ;)

      ja nl10 ist teilweise echt schlimm mit den tischen
      man findet auf nl25sh 10x schneller gute tische

      hab in den letzten tagen auf nl10 und nl25sh auf party gespielt
      an den nl10 tischen muss man echt pausenlos table selection betreiben selbst nacht
    • tadaaaa
      tadaaaa
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2007 Beiträge: 496
      Original von JohnnySpliffm
      hier mal n paradebeispiel
      Ceck/Fold
      wegen Str8 und flushdraws :)
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.597
      Original von tadaaaa
      Original von JohnnySpliffm
      hier mal n paradebeispiel
      Ceck/Fold
      wegen Str8 und flushdraws :)
      lol?
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.597
      Original von Freaky45
      Ich spiele momentan seid zusammengerechnet 2 Monaten NL10. Ich hatte mir die langen hängen und würgen die BR für NL25 erspielt und bin auch gleich hab.. Hab dort dermaßen auf die F*** mit Bad Beats bekommen, dass ich nun wieder runter musste.

      Zusammengefasst:NL10 stinkt gewaltig. Ich finde des gar nicht mehr soo fischig... Von 5 mal AA bekomme ich 4mal nur die Blinds... GEnau das selbe mit KK und ev. noch QQ
      Es wird viel disziplinierter gespielt.

      PS: Würde mich auch schon als guten TAG bezeichnen. Die 585 kommen zu 90% aus den Bewertungsforen ^^
      Also was ich so an Handbwertungen von Dir gelesen habe, sah das eigentlich soweit ich mich erinnere auch recht gut aus - insofern ich das als relativer Anfänger überhaupt beurteilen kann.

      Evtl. befindest Du Dich tatsächlich in einem DS.

      Hast Du NL 25 FR oder SH gespielt? NL 25 FR habe ich nach 1 k Händen sofort abgebrochen - das war so übelst tight, da hatte ich keinen Bock drauf.

      Ein Kumpel, der NL400 und höher spielt, meinte ich solle einfach mal SH versuchen. Hab dann paar Tage bei Stars NL10 SH gespielt, war allerdings 1 Stack down, mußte anfangs (eigentlich noch immer) aber auch einiges an Lehrgeld zahlen.

      Naja bin jetzt zurück zu PP, weil ich dringend mal wieder Gold werden möchte und hab nen NL25 SH Shot gewagt. Hatte das vorher mit meinem Kumpel besprochen und er meinte, daß ich es versuchen kann - wäre dann auch erst wieder bei 200 $ auf NL 10 SH abgestiegen.

      Naja hab bereits 4 Stacks up und finde SH nur noch geil. Nachts ist es so extrem loose, ist die wahre Pracht.

      Also mein Rat: Halte Dich nicht zu lange an FR auf.

      NL 10 FR habe ich aber bis vor 2 Wochen gespielt, so mit 5 pt/BB auf 20 k Hände. Dieses Limit ist auf jeden Fall zu schlagen und ich habe nie Table Selection betrieben - wollte halt nur nicht zuviele Shorties an den Tischen.

      Ansonsten muss man einfach Geduld haben, aber man wird auf NL10 definitiv gut ausbezahlt - langfristig auf jeden Fall.

      SH ist allerdings sehr swingy, das geht schon gut an die Nerven. Ich kannte das ja schon von FL, aber hatte nicht erwartet, daß es bei NL ähnlich krass sein kann.
    • riesling
      riesling
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2007 Beiträge: 1.573
      Original von feYVGaMbLe
      Das was Riesling da berichtet, kommt mir bekannt vor. Ich nutz das jetzt mal
      um meine Gedanken über Poker und Gewinn/Verlust auch hinsichtlich der
      Schilderungen von Riesling hier darzustellen. Der Post wird sicherlich ein
      wenig länger werden. Wer keinen Bock hat das zu lesen, einfach
      weiterscrollen ;-) - hoffe dennoch, dass da einige was für sich mitnehmen
      können.

      Ich hänge schon seit 2 Monaten auf 250$ fest, hab auch schon Pokertracker
      und PokerAce Hud. Les' mir regelmässig die Strategieartikel durch, auch wenn
      ich sie schon (imho) verstanden hab', nur um beim Lesen nochmal über alles
      nachzudenken und weiter zu internalisieren.

      Ich spiele auch nicht auf mehreren Platformen, wohlweisslich, dass man z.B.
      auf Titan schneller Geld verdient, als auf PartyPoker - einfach weil da ganz
      andere (imho fischigere) Spieler anzutreffen sind. Ich habe erstmal nur das
      Ziel und den Anspruch besser zu werden - der Gewinn kann später kommen -
      und ich denke zum Verbessern des eigenen Spiels ist PartyPoker schon 'ne
      gute Wahl.

      Auch denke ich regelmässig drüber nach, warum ich nun in einer Session z.B.
      2 Stacks up gekommen bin und in ner anderen Dreistündigen einen 1/2 - 3
      Stacks verloren habe. Meiner Erfahrung nach hängt sehr stark von zwei Faktoren ab:

      1. Gelassenheit und/oder Disziplin (worüber man mal nachdenken sollte)
      Gelassenheit ist anstrebenswerter als Disziplin, weil Du Gelassenheit meist
      nur durch übergeordnetes Denken erlangst und Disziplin durch Selbstzwang.
      Wenn Du Dich selbst im Spiel disziplinieren musst, dann steckst Du emotional
      schon zu tief im aktuellen Tischgeschehen. Gelassenheit steht über den 6 - 9
      Tischen, die Du spielst und verfolgt nur das Ziel gut, sicher und richtig zu
      spielen, ohne auf Suckouts, Verlust & Gewinn emotional zu reagieren.

      2. Aufmerksamkeit
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zwar 9 Tische durchweg kontrolliert
      spielen kann, aber in den Fälle, da ich wirklich jeden Spieler aufmerksam
      beobachtet habe (in Handhistory schauen, eben gespielten Hände
      durchdenken - Notes verteilen und überprüfen) meine Spieleffizienz wirklich
      steigern konnte. Das sind dann auch die Session, in denen ich die meisten
      Leute stacken konnte.

      Das ist jetzt vielleicht nichts Neues und mag nach Wortspielerei aussehen
      aber die Feinheiten liegen hier im Detail!

      Disziplin vs. Gelassenheit
      Wenn ich mich disziplinieren muss, um klug und korrekt zu spielen, dann
      werde ich langfristig - meist in einer längeren Session - doch Fehler
      produzieren. Vielleicht verlier ich durch 'nen dummen Preflopcall nur ein paar
      Cents, vielleicht durch 'nen dämlichen Move-Versuch 1- 1,50$, die ich
      nachkaufe aber ich verliere Geld,

      a) das sich läppert,
      b) das ich als theoretischen "Gewinn" behalten hätte können (Fehler sind Verluste, nichts anderes).

      Worst Case: Ich habe zig Runde an mehreren Tischen keine Hände
      bekommen und DANN kommt AA. Ich überspiel die Hand vollkommen und
      werde gestackt.

      Resultat: Die Schwierigkeit sich selbst zu disziplieren steigt und damit auch die Fehlerquote.

      Fazit: Die Wahrscheinlichkeit Fehler zu machen steht in Korrelation zum Disziplinierungsaufwand.

      Wenn ich mit Gelassenheit spiele, dann kümmer ich mich nicht darum, ob ich
      jetzt mal 3 Runden an 6 Tischen keine Hände bekommen habe. Ich beobachte
      derweil die Spieler am Tisch, schaue mir die Handyhistorys an, durchdenke
      ihr Spiel anhand ihrer Showdownhände und verteile Notes. Ich reagiere nicht
      so stark auf Suckouts oder den Ärger, dass ich dann mal AA auf 'nem total
      beschissenen Board folden muss -> ABER ich folde es.
      Ich lass mich seltener oder gar nicht zu schwachsinnigen Moves verleiten, die
      sich dazu noch jeglichem Read entbehren oder fang an gecallte
      Blindsteal-Pötte zu builden, weil ich doch unbedingt die Hand mal gewinnen will.

      Aufmerksamkeitsgrad
      Wenn ich multitable ohne hohen Aufmerksamkeitsgrad, verliere ich Geld durch
      Contis, die gecallt werden und unimproved gefoldet werden müssen. Ich
      verliere Geld durch Setmining: entweder ich treffe mein Set nicht und muss
      folden oder ich treffe mein Set und werde nicht ausbezahlt, weil der Gegner
      beim ersten Reraise aus der Hand aussteigt. Vielleicht habe ich auch Glück
      und die Gegner folden doch auf die Contis oder bezahlen mich mit meinem
      Trips aus aber das ist GLÜCK, weil das eigene Spiel nicht auf
      Grundlage von Informationen (Reads, Image) basiert, sondern auf der
      bloßen Anwendung von Strategiekonzepten, was allein noch keinen guten
      Pokerspieler macht.

      Das sind dann so die Sessions, an die man sich Tage später erinnert und sich
      die Frage stellt: Ich habe da doch gut Gewinn gemacht, folgsam gut
      gespielt (auf meine Contis wurde gefoldet, Trips wurden ausbezahlt,
      Blindsteals haben gefunzt, schöne Hände bekommen)
      UND was war die letzten 3 Tage???
      3 Stacks down !! (Contis wurden gecallt, Trips nicht ausbezahlt, Blindsteals
      gecallt, eventuell sogar ne starke Hand verloren)

      Subjektive Wahrnehmung/Rechtfertigung!: Scheiss Varianz/Downswing.

      Wenn der Aufmerksamkeitsgrad stimmt, weiß ich gegen wen Contis was
      nutzen und gegen wen ich ruhig mal drauf verzichten kann, wenn ich nichts
      getroffen hab', weil derjenige sowieso immer callt und ich den Pot nicht mit
      der Hand builden will (gegen die Gegner sind dann Valuebets angebracht,
      wenn Du triffst). Ich weiß auch, gegen wen sich Setmining lohnt, weil er mich
      mit TPTK oder Overpairs ausbezahlt. Ich sehe auch wer Setmining betreibt
      und erkenne Muster die er spielt, wenn er sein Set getroffen hat. Ich weiß
      auch, wer sich mit TPGK/TK oder Twopair stacken lässt oder wer mit 'nem Trip
      auf nem Flushboard gern AllIn pusht/callt.

      Das ersparrt 'ne Menge Geld und maximiert Deinen Gewinn beträchtlich!

      Zudem bekommst Du auch 'n Gefühl für Dein eigenes Tableimages, sodass Du
      auch mal lukrativ aus Lateposition 'n Steal gegen Blinds + 1 bis max. 2 Gegner
      ziehen kannst. Auch das ist Geld, dass sich läppert.

      --> Allein durch Blindsteals mit dem RICHTIGEN Image und Händen gegen die
      RICHTIGEN Spieler, durch Preflopraises in den RICHTIGEN Situationen und
      gegen die RICHTIGEN Gegner, und durch Contis gegen die RICHTIGEN
      Gegner kannst in einer Stunde an mehreren Tisch schon bald 'n Stack
      rausbekommen bzw. Deinen eigenen halten, ohne allzuviel nachkaufen zu müssen.

      Generell
      Abschließend kommt es doch für einen Aufstieg bzw. Bankrollbuilding nur
      darauf an, so wenig wie möglich an Geld in unprofitablen Situationen zu
      verlieren bzw. sich auf solche Situationen gar nicht erst einzulassen:

      z.B. mit Moves gegen falsche Gegner (Contis), falsches Preflopspiel,
      Potbuilding mit den falschen Händen, Setmining gegen die falschen Gegner,
      standartisiertes Spiel gegen jeden Gegner (nur seine Karten spielen) wie
      sich aus 'ner guten Hand drücken zu lassen, von jemanden der auch gern mal
      Secondpair oder TPBK bis zum River durchbetttet oder unsachgemäße bzw.
      nicht vorhandene Situationseinschätzung á la ich push jetzt mal meinen Trip
      auf 'nem Flushboard All-In gegen einen Gegner, der das sowieso nur mit 'nem
      Flush auf der Hand callen würde.
      (Die Fähigkeit einschätzen zu können, was genau mein Gegner über mich
      denkt und das in solchen Situationen einzuschätzen und zu nutzen, hab' ich
      leider auch (noch) nicht drauf aber das ist auf NL10 (imho) auch nicht nötig)

      Das Geld ist oder muss egal sein. Wenn man Geld verliert und gut gespielt
      hat: SCHEISS drauf. Das Spiel ist wichtig. Wenn man gut spielt wird man das
      Geld schnell wieder raushaben. Wenn man Geld verliert und scheisse gespielt
      hat, DANN ist das Scheisse, weil nur das ECHTER Verlust ist. An's Geld darf
      man beim Spielen nicht denken (reduziert auch die Tilt-Gefahr). Suckout auf 'n
      River? Egal, einzige Überlegung muss sein, ob man die Hand gut oder schlecht
      gespielt hat. Die Frage muss man sich nach jeder Hand stellen - genug Zeit
      beim Rumsitzen und Warten auf passende Karten hat man sowieso.

      Ein hoher Aufmerksamkeitsgrad ist für effizientes Spielen wichtig und die kann
      man halt an einigen Tagen nicht aufbringen, deshalb rate ich nur Poker zu
      spielen, wenn man sich gut fühlt, relaxt ist und weiß, dass man diesen
      Konzentrationsgrad aufbringen kann. Nur zu Spielen, weil man Bock drauf
      hat oder gerade nichts anderes zu tun, reduziert erfahrungsgemäß nur die
      Bankroll.

      Sodala, laaaaaaaanger Post. Ich hoffe, ihr könnt daraus vielleicht ein bisschen
      mitnehmen (@Riesling) und ich erhebe auch nicht Anspruch vollkommener
      Gültigkeit meiner Ausführungen. Das spiegelt halt nur meine Erfahrungen
      wieder, die mir massig geholfen haben mein Spiel und vor Allem auch die
      Anwendung der hier gelehrten Strategiekonzepte zu verbessern.

      my two cents, feY
      Eine so lange Antwort gabs noch auf eine Post von mir.
      Hört sich an, als wenn du mit diversen Strategieartikel unterm Kopfkissen schläfst und hauptberuflich Phil Hellmuths Psychologin schulst (gut geschrieben).

      In meinem Leben gibt es aufregendere Dinge als Freuen oder Ärgern über Pokersessions auf NL10.
      Für mich ist Abwechlung wichtig, deshalb spiel ich auch alles. Zur Zeit am liebsten SNG und PL Omaha.
      Bei Party spiel ich halt der derzeit meine 25Pkt. runter wegen der ständigen Werbeaktionen. Zumindest ein Grund wieder NL10 zu spielen mit dem Ziel der Winratenangleichung ab Pokerstars und Empire (17.78 bzw. 18.8BB/100), pptt : 2. Alles FL, SH bei Ultimate Bet, anderes Spiel wieder.
      Davon bin ich bei Party weit entfernt (2.22BB/100). Kann Varianz sein, hatte viele Bad Beats, würde aber eher für die Fischigkeit sprechen.

      Standartplay ist mir auch zu langweilig, spiele mit 4 Tischen etwas kreativer und gegnerorientiert.
      Obs besser ist, kann ich nicht sagen, macht halt mehr Spaß.

      Hände die ich für nicht gut gespielt halte, poste ich immer wieder mal. Interessant wie andere es spielen würden, obwohl denen natürlich der Read auf den Gegner fehlt.
      Es gibt auch Handbewerter a la Snapshot, die können die Theorie so auswendig, das man meinen könnte, sie haben sie selbst verfasst.

      Das eigene Spiel entwickelt sich also immer weiter und es sollte sich längerfristig auch in den Ergebnissen ausdrücken.

      @feYVGaMbLe: 2 Monate lang Breakeven nach stark verbessertem Spiel dürfte schon noch zu toppen sein.
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