Online-Pokerveranstalter darf keine Daten sammeln

    • Christo66
      Christo66
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2005 Beiträge: 129
      Gerade bei gmx gesehen:

      Das Einfordern von Daten wie Name, Anschrift und E-Mail- Adresse sei als Werbung für unerlaubtes Glücksspiel anzusehen und daher strafbar. So urteilte das Verwaltungsgericht Frankfurt. Die Registrierung diene vorrangig der Sammlung der Daten Interessierter und potenzieller Teilnehmer.

      Mit seinem Urteil lehnte das Gericht den Eilantrag eines Veranstalters aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart gegen die Stadt Frankfurt ab. Der Mann wollte in einem Frankfurter Hotel ein Pokerturnier veranstalten.

      Als unerlaubt gelten nach Angaben eines Gerichtssprechers Glücksspiele, wenn die Teilnehmer zum Erwerb der Gewinnchance ein Entgelt zahlen müssen. Außerdem ist das Werben für unerlaubtes Glücksspiel strafbar. Nach dem Frankfurter Urteil ist das Einfordern von Personalien bei einer Online-Anmeldung zu einem Pokerturnier eine solche Werbung, selbst wenn die Teilnahme am Turnier nichts kostet. (AZ: 7 G 3111/07(1))

      http://portal.gmx.net/de/themen/digitale-welt/internet/aktuell/4802910-Online-Pokerveranstalter-darf-keine-Daten-sammeln,articleset=4274924,cc=000007148100048029101vIISN.html
  • 1 Antwort
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      Hm....

      Natürlich dürfen Veranstalter die Daten per Anmeldung ermitteln.

      Hier im konkreten Fall geht es um ein geplantes Turnier, das wohl offensichtlich nicht veranstaltet werden darf. Erst durch diese Ablehung gilt es als illegal und damit wohl auch das Werben dafür.



      Es ist bei nahezu allen Veranstaltung so, dass man sich mit seinen persönlichen Daten registrieren muss. Der Veranstalter muss schließlich für Unterbringung, Verpflegung, genügend Spielmaterial usw. entsprechend planen können.