Fundamentales

  • 10 Antworten
    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      Ich bringe kurz aktuelle Gedanken zu Papier.
      Ich stehe auch aktuell etwas auf dem Schlauch, 7.5 zu 1, schön und gut aber wie wirkt das jetzt konkret auf meine Winrate aus und mit welchen Werten arbeite ich.. Also mit dem LAG spiele ich 7,5 zu 1 profitabel und gegen NIT hole ich mir eine "7.5er" (symbolisch) Fold Equity ? Gibt es soviele "favorable" Flops, die Bet oder c/r foldtechnisch profitabel aussehen lassen? Also das sind schon eine Menge, aber reicht das auf lange Sicht aus?

      Edit: Ah. ich hab 2 Schauplätze. Ich hab eine 75er Profitabilität und eine FoldProfitabilität, die sich abwechseln. Ich muss nur aufpassen, dass meine FoldP. nicht mit der 75er konkurriert, denn das senkt meine allgemeine P. (Tut es das tatsächlich?) Das löst schon mal etwas. Die optimale PostflopLinie fehlt mir noch.
    • Chris~
      Chris~
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 935
      wenn ich weitere posts von dir lese werde ich schizo -.-
    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      Original von Chris~
      wenn ich weitere posts von dir lese werde ich schizo -.-
      Thanks.

      Ich krieg da echt noch mehr Probleme. Angenommen ich hab einen FlushDraw am Turn IP er bettet Uninteressantes, ich calle in der Annahme, ich krieg das, was den Move profitabel macht, am River. Flush kommt. Er checkt am River. Nehmen wir an ich müsste aus ihm noch 10 Dollar herausziehen, um das Ganze profitabel zu machen, der Check signalisiert mir, dass er nicht geneigt ist die kompletten 10 Dollar zu bezahlen. Bette ich die 10 Dollar um es profitabel abzuschließen, oder bette ich weniger, damit er 100%ig callt. Was ist mir lieber? Ich muss also eine Einschätzung machen, wieviel er gewillt ist am River noch zum Showdown zu zahlen.
    • Ragen
      Ragen
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2005 Beiträge: 1.489
      klar du versuchst natuerlich auch da deinen ev zu maximieren
      [ also max{bet a * p(call a)} ]
      zu der ueberlegung mit dem pp
      ich mach mir auch zu aehnlichen situationen gedanken und bin zu der ansicht gekommen das pps halt oft ueberspielt werden, daher halte ich deinen fold hier oft fuer richtig
      in so einer situation gibt es einige komponenten zu betrachten, die dann waeren:
      position, betsize, das pp selber, wer raised?, wer called?, wer hinter mir?, wie wahrscheinlich raise hinter mir?, wie groß mein stack, wie groß die andern stacks, wie dein tableimage, wie groß raisers pfr (wie wahrscheinlich haelt er monster), wie tight die caller, spieltempi am table postflop, kann er AA KK folden? dieser krams halt...
      dagg spielen viele ihre pairs positionbezogen recht automatisch und etwas zu lose
      limpen mit 22 utg mit nem stack von <15bb und aggro table it zu lose!

      und ich denke dein call hier ist es auch wenn dein ggner recht viele haende eroeffnet und ein gutes postflopspiel hat
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Es kommt auf die Art des PP an: 22-66 würde ich gegen einen spieler folden 77-99 callen, TT meistens callen, JJ meistens raisen und AA-QQ immer raisen.

      Zum flush draw beispiel: Warum sollte dir am River ein Betrag fehlen um es profitabel zu machen? Am flop bekommst du wahrscheinlich mindestens 1:2 wenn er potsize wettet, am turn bräuchtest du mindestens 1:3 um keinen Fehler zu begehen wenn du nur den flush als outs hast.

      Hast du bis dahin richtig gehandelt so sollten am river keine 10$ fehlen um die line bis dahin profitabel zu machen!

      Ein Tipp: handele immer so, wie es in der konkreten Situation richtig wäre! D.h. bette am river wenn nötig weniger und geb ihm gute odds für einen call damit er auf jeden Fall called (1/3-1/2) Pot.
    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      Ist die Differenz zwischen 22 und 77 so groß?
      Welche Flops spielst mit 77, die du nicht mit 22 spielen könntest?
    • Sleyde
      Sleyde
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 17.714
      bsp: 456, 34T, 36K etc ... 22 hat doch IMMER Overcards, 77 manchmal keine und auch manchmal nur eine ... also wer da den Unterschied nicht bemerkt, gn8888 ^^
    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      In den meisten Fällen würde ich hier bei jedem Gegner( bis vielleicht 15% PFR ) zwischen 22 und 77 nicht unterscheiden. Frei nach dem Motto, ich hab ein Paar, du nur Broadway. Leak?
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      Die playability von nem Lowpair ist nunmal grausig, da du mit 3 overcards nie weisst ob du vorne liegst oder nicht.
      Ausserdem kann er ein höheres PP haben.

      ich spiele 22-66 meist nur im BB gegen nen raise, wenn man sicher ist, dass nicht mehr hinter einem geraised werden kann.
      ich erhoffe dann ca das 10 fache, des gecallten betrags postflop rauszuholen. (nicht immer wenn man sein set macht gewinnt man, manchmal kriegt man gar keine action)
      es müssen also gegneranzahl, gegenstacks stimmen.

      77-99 call ich in late pos normal nicht gegen nen 4BB Raise wenn keine vorher gecallt hat.
      Das ist mir zu teuer.
      Da müssen wir beide schon bigstacked sein und er aggressiv. (das 1. trifft im cashgame aber meist zu ;) )
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Also 77-99 können in einem cash game schon sehr profitabel sein gerade gegen LAGs die ihr top pair treffen von dem sie nicht wegkommen.

      In einem Tourney kann das natürlich abhängig vom eigenen Stack und den Blinds etwas anderes sein.

      @Macout: der Unterschied von mid zu lowpairs ist vorallem das Overcard Potential aber auch zu einem gewissen Maße das (high) Straight Potential.

      Wie bereits gesagt bei low pairs weiss man fast nie wo man steht...