minraise preflop

    • Goedistar
      Goedistar
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2007 Beiträge: 616
      Mir ist eben spontan en einfall gekommen und wollte mal fragen, was ihr davon haltet.
      Also die situation ist folgende:
      Man sitzt mit einem kleinen pp sagen wir mal 22-55 im bb, der gesamte tisch ist wie mans von party gewohnt ist, voller fische, die allesamt limpen. Ist natürlich irgendwie ne scheiß idee zu raisen weil man eh von 1-2 volldonks gecallt wird man oop spielt und das kleine pp dann meistens nicht mehr viel wert ist.
      Aber wenn man nur checkt hat man nicht so gute implides, weil der pot so klein ist.
      Wie findet ihr es in so einer situation zu minraisen um die implides zu erhöhen, man verdoppelt damit ja immerhin die größe des pots.
      Man investiert jedes mal 1bb, muss also im schnitt 7bb mehr gewinnen wenn man sein set trifft.

      Ich denke das müsste profitabel sein, oder was meint ihr?
  • 7 Antworten
    • Sh1LLa
      Sh1LLa
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 7.591
      mach halt. seh da nicht wirklich sinn drin. im übrigen beschneidet man seine implied odds, sie werden auf keinen fall größer. außerdem besteht immer die gefahr eines reraises.
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 15.791
      ich finde die Frage aber gar nicht so doof.
      Hab mich das auch schon ein paar mal gefragt. Jetzt nicht gerade mit den pockets, aber mit Händen, die zwar keine so gute playability haben, aber mit denen man sich nen klaren Equityvorteil gegenüber der limprange von fischen gibt.
      Ich will einerseits keinen großen Pot oop spielen, aber andererseits liege ich preflop gegen ihre range weit vorne. zumindest denke ich das oft, raise dann aber nicht immer.
      nach diesem Prinzip sind ja die FL-preflopcharts aufgebaut, aber auch bei NL kann es doch kein Fehler sein, seinen equityvorteil preflop immer auszuspielen ?(

      kA ob jemand meine wirren gedanken um diese uhrzeit einigermaßen versteht, ich sollte jetzt ins Bett :D
    • Sh1LLa
      Sh1LLa
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 7.591
      naja, ich find da playability schon ziemlich wichtig, vor allem gegen fischis check ich da einfach lieber und guck erstma n flop an. gibt ja auch immer so spaßvögel die dann zurückminraisen und so, muss ich jetz nicht unbedingt haben. wenn das play +EV ist dann wirklich nur sehr minimal...

      da würd ich sowas auch echt lieber in position machen.. also sagen wir du sitzt am button mit T9s und 3 loose-passives mit halbwegs großen stacks limpen vor dir.. go raise 2,5 BB oder so.
    • Lance
      Lance
      Black
      Dabei seit: 24.09.2005 Beiträge: 3.268
      Original von wusah
      ... aber auch bei NL kann es doch kein Fehler sein, seinen equityvorteil preflop immer auszuspielen ?(
      ist es aber
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      ich würde solche potbuilding raises auch nur IP machen. normalerweise erhöhst du damit nur die blinds, was in +EV situationen deine $edge erhöht. SC und small pairs sind dafür gut geeignet, vor allem gegen schlechte spieler.

      allerdings bekommst du damit die initiative, was ebenfalls deine implied odds beschneiden kann, falls du triffst.

      normalerweise halte ich einen großen raise für besser, da man manchmal preflop gewinnt und ansonsten mit einer contibet den pot mitnimmt, auch ohne zu treffen.
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 15.791
      Original von Lance
      ist es aber
      mir ist ja klar dass du mehr Ahnung hast als ich, aber ich fänds nett, wenn du dein wissen auch etwas mitteilen könntest ;)
      Warum ist es ein Fehler?
      Liegt es daran, dass Faktoren wie playability, position, unberechenbare Gegner... quasi den equityvorteil der karten wieder aufheben?
      So denk ich's mir zumindest mal.
    • Acidbrain
      Acidbrain
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 5.956
      NL: playability (POSITION) > Equity