NL25 break even, Problem bei großen Turn/ River Bets

    • rosmarin
      rosmarin
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2007 Beiträge: 2.451
      Hi,

      spiele schon seit Ewigkeiten (ca. 15k Hände - ok, ist noch nicht soo ewig, aber egal) NL25 SH auf PP break even.

      Viele Pots sind ja immer so im Contibet Bereich und da mache ich mal etwas plus, mal etwas minus. Also sind es meistens die großen Pots, die letztendlich für die Winrate entscheidend sind. Und genau da habe ich oft ein Problem.
      Also mit Sets am Flop ist es eher easy, aber wenn ich z.B. eine Premium Hand habe und der Pot dann am Turn oder River so mittelgroß ist, werde ich total oft mit TPTK, Overpair oder ähnlichem mit riesen Riverbets konfrontiert (typische Situation: Flush Draw kommt auf dem River an - Villain All-In).

      Oft folde ich dort, da ich stundenlang auf eine Hand warte und dann, wenn ich sie bekomme, denke: "ok, jetzt auf keinen Fall overplayen und tight bleiben". Und dann zeigt mir Villain seinen Bluff. Oder ich calle, da ich mir sage: "ok, jeztt bloß nicht ängstlich werden und weak-tight spielen.", und laufe in ein Monster.

      Ok, manchmal treffe ich wohl sicher auch die richtige Entscheidung, aber ich möchte gerne ÖFTER die richtige Entscheidung treffen als die falsche.

      Wie kann ich jetzt diesbezüglich mein Spiel verbessern?

      Wenig Tische spielen? Ok, tue ich. Spiele meistens erst 1-2 Tische. Manchmal erhöhe ich gegen Ende meiner Session auf 3-4.

      Noch genauer auf Reads und Stats achten? Versuche ich, aber vielleicht könnte ich das noch verbessern.

      Vielleicht sollte ich auch mein Spiel auf den anderen Streets genauer analysieren, ob ich vielleicht irgendwie die schwierige River oder Turn Situation im Vorfeld hätte entschärfen können?

      Habt ihr noch andere Tips?

      Danke ros =)
  • 3 Antworten
    • Schelkx
      Schelkx
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2005 Beiträge: 547
      also mir hilft es wenn ich nach der Maxime spiele, Big hands for big pots and small pots with marginal hands; d.h. ich versuche immer nur in Position zu spielen und gebe auch OOP mal ein Overpair auf am Flop, da ich in so einer Situation nicht unbedingt um den ganzen Stack spielen möchte. CB turn hält den Pot oft auch klein und ist ein gutes Mittel um mit seinen TPTK Händen einen guten Pot zu gewinnen ohne zuviel riskieren zu müssen. Aber das Wichtigste ist wohl in Position zu spielen.
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.213
      Checkbehind am Turn for Pot Control wäre eine Möglichkeit. Oft bekommt man dann aber ne satte PS-Bet am River präsentiert - steht man auch wieder vor einer schwierigen Entscheidung.

      Spiel mit Overpair bzw. TP TK bereitet mir auch noch einige Probleme - overplaye ich glaube ich zu oft.
    • Schelkx
      Schelkx
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2005 Beiträge: 547
      musst du dann in der Regel callen, da du Schwäche gezeigt hast, wird doch mit so einigem in dich rein geblufft. Mit TPTk calle ich am River meistens wenn die Hand von mir durch cb turn ein wenig unter repräsentiert ist.