ORC: highcard strength vs connectedness

    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967
      Warum wird im ORC im SB eigentlich highcard strength gegenüber connectedness so stark bevorzugt? Wäre es nicht sinnvoller, mehr suited connecter zu raisen und dafür ggf suited trash wie T3s/94s raus zu nehmen?
      SC haben eine bessere Equity und, Endos Chart zugrunde gelegt, die bessere Headsup Playability...

      Spricht irgendetwas dagegen, die Raising Range im SB entsprechend anzupassen?
  • 5 Antworten
    • LordesQ
      LordesQ
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.107
      Hm? Die SC raist du ja auch ;) Das ganze is halt streng nach Equity...
    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967
      Streng nach Equity? Nicht wirklich...
      Denke mal das orientiert sich an empirischen Daten. Ich kann mir aber dennoch schwerlich vorstellen, dass T3s HU besser als 65s sein soll. Gegen random hat T3s zwar aufgrund highcard strength die bessere Equity, davon profitiert man postflop aber weniger, da man doch eher selten mit T high zum SD kommt...
    • JollyRoger183
      JollyRoger183
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2007 Beiträge: 8.874
      Original von schnizm
      Streng nach Equity? Nicht wirklich...
      Denke mal das orientiert sich an empirischen Daten. Ich kann mir aber dennoch schwerlich vorstellen, dass T3s HU besser als 65s sein soll. Gegen random hat T3s zwar aufgrund highcard strength die bessere Equity, davon profitiert man postflop aber weniger, da man doch eher selten mit T high zum SD kommt...
      Mit highcards machst du halt häufiger TopPair. Nix anderes zählt doch HU. TP und druchbetten, warum willst du HU ne straight oder nen flush basteln?

      Vom SD mit T-high hat ja keiner was gesagt. Je nach Gegner und board gibst du dann ja am Turn auch auf.

      Aber T3o ist auf nem T62 board halt viel besser als 65s.
    • LordesQ
      LordesQ
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.107
      Original von schnizm
      Streng nach Equity? Nicht wirklich...
      Denke mal das orientiert sich an empirischen Daten. Ich kann mir aber dennoch schwerlich vorstellen, dass T3s HU besser als 65s sein soll. Gegen random hat T3s zwar aufgrund highcard strength die bessere Equity, davon profitiert man postflop aber weniger, da man doch eher selten mit T high zum SD kommt...
      Du beantwortest deine Frage ja selber :)
      Ansonsten siehe Jolly
    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967
      Hast du dir mal überlegt, warum die Equity gegen Random bei T4s größer ist? Weil T4s gegen Trash Hände so oft ui den SD gewinnt. Das wird in der Realität aber nicht passieren. Je kleiner die gegnerische Range, desto stärker gewichten sich die multiplen Gewinnmöglichkeiten von 65s. Gegen real vorkommende (kleinere) Ranges zwischen 40% und 60% hat 65s schon einen Equity Vorsprung gegenüber T4s.

      A2o gewinnt auch zu 54% gegen KQs, trotzdem ist KQs aus verschiedenen Gründen die bessere Hand.

      In WTHG wird Stealing aus SB zB auch erst ab J4s, T5s, 96s empfohlen, dafür aber auch mit 65s.

      Original von JollyRoger183
      Mit highcards machst du halt häufiger TopPair. Nix anderes zählt doch HU. TP und druchbetten, warum willst du HU ne straight oder nen flush basteln?
      Was machst du dann in den 83% der Fälle, in denen du kein TP am Flop triffst?