Beispielhand in Prof. No-Limit Hold'em

    • betandking
      betandking
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 2.125
      Vielleicht haben ja ein paar von euch das Buch von Matt Flynn, Sunny Metha und Ed Miller schon gelesen/durchgearbeitet.

      Auf Seite 261/262 (Engl. Fassung) Beispielhand 3:

      NL 2/4 ; etwas looser Tisch; Stack Hero 360$; Hand AKs :spade: in MP3, Raise PFR auf 15 $; Button (Voller Stack) loose-agressiv callt ; Flop K83 rainbow...

      Hier wird vorgeschlagen gegen den loose-aggr. BU OOP den Flop zu checken, da man OOP ist, der Pot klein ist und er einige Hände auf eine CB folden wird, mit denen er normalerweise blufft.

      Natürlich ist das ein Spot, an dem man ungern seine CB geraist bekommt, da man überhaupt nicht weißt wo man steht und mit einem Call/RR committed ist. Jedoch kann ich die Hand nicht WA/WB und einfach auf dem ragged board runtercallen.

      Wäre nett, wenn jemand etvl. ein tieferes Verständins dafür aufbringt, sowas bringt mich nämlich nur aus dem Konzept.
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    • kaeptnkuk
      kaeptnkuk
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 993
      bin zwar erst auf seite 180 aber hab mal vorgeblättert :)


      also dein SPR ist ja nur 10. dh. du wolltest das mehr mitgehen um den spr kleiner zu kriegen, hat aber nicht geklappt. das ist jetz ne blöde situation für dich.

      du bist nicht commited.


      dann ist der gegner LA. wie gesagt auf ne bet schmeisst er viele hände weg die er sonst agressiv raised und gegen die du easy vorne bist.

      und was soll er schon haben? KK\AA würde er reraisen preflop. du bist meistens dick vorne



      weil du trotzdem maximieren willst, checkst du um ne bet zu indizieren. wenn keine kommt, auch nicht schlimm, du bist ja nicht commited.

      wenn er am flop nach deinem check ne bet macht, würde man ihn ja reraisen

      hätte man selber CB gemacht und er reraised, hat man ein problem

      so wie ichs verstanden hab will man sich ja nur auf ne bet vom gegner (und damit ner größeren range) commiten. nicht auf ne eigene


      --> naja vlt. bin ich aber auch noch nich soweit in dem buch um das richtig einzuschätzen ;)
    • betandking
      betandking
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 2.125
      Original von kaeptnkuk


      so wie ichs verstanden hab will man sich ja nur auf ne bet vom gegner (und damit ner größeren range) commiten. nicht auf ne eigene

      Das ist sicherlich der Knackpunkt.

      Original von kaeptnkuk

      hätte man selber CB gemacht und er reraised, hat man ein problem
      #2

      Original von kaeptnkuk

      wenn er am flop nach deinem check ne bet macht, würde man ihn ja reraisen
      Das wäre die standard Line. Im Buch steht aber. "If you get all-in, you'd much rather do it by checking and calling than by betting."

      Das gefällt mir gar nicht, da ich überhaupt keine Kontrolle mehr über die Hand habe. Kommt natürlich auf das Betverhalten vom BU an. Falls BU auf allen Streets betten würde, wären das bei 2/3 PS 25-65-140 (FTR), wobei der BU natürlich auch ziemlich Eier haben muss (unimproved bis zum River) ne Hand zu betten die TPTK am Flop nicht schlägt. Mit seinem Gedankengang muss er für mich relativ sicher sein, dass er den River nicht bzw. weniger oft bettet.