Der Bezug zum Geld

    • Maidstraight
      Maidstraight
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2006 Beiträge: 1.705
      Hallo,

      wollt mich mal erkundigen wie des bei euch so ist, seit dem ihr (viel) mehr Geld durch Pokern zur Verfügung habt.

      Kauft ihr euch öfter mal "überflüssige" Produkte, die ihr euch einfach so nicht kaufen würdet, weil ihr nur "normal" viel verdient z.B. als Aushilfe im Supermarkt, Azubi ohne Poker oder jeder andere 400€ Job? Wie zb. ständig Essen & Trinken (jeden Tag Snacks, Trinken etc. für Schule), oder elektronische Geräte (mal einfach so ne Digicam, PC-Games etc.) ?

      Ich sollte wohl mal mehr achten, wofür ich mein Geld ausgeb.
  • 76 Antworten
    • xlrte
      xlrte
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.415
      Man braucht doch keinen Bezug zum Geld, wenn man genug davon hat!
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      naja, sagen wir mal so, bei den meisten geht das verdiente Pokergeld als bankrollbuilding, sprich die meisten werden wenig auszahlen, um höhere limits spielen zu können. Also ich selbst hab bis jetzt ganz wenig ausgecasht.
    • donklimp
      donklimp
      Gold
      Dabei seit: 14.12.2005 Beiträge: 352
      Original von xlrte
      Man braucht doch keinen Bezug zum Geld, wenn man genug davon hat!
      *würg* gescheiterter versuch ne charakterschwäche durch protzertum auszugleichen *würg*

      danke für eure aufmerksamkeit...
    • dwade1984
      dwade1984
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2007 Beiträge: 8.292
      Original von Kavalor
      naja, sagen wir mal so, bei den meisten geht das verdiente Pokergeld als bankrollbuilding, sprich die meisten werden wenig auszahlen, um höhere limits spielen zu können. Also ich selbst hab bis jetzt ganz wenig ausgecasht.
      #2
    • keeL
      keeL
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 1.536
      Da ich als Student vor meiner "Pokerkarriere" vom Bafög und ein paar durch einen Werkstudentenjob dazuverdienten Euros auskommen musste und quasi jeden Euro zweimal umdrehen musste, ist es jetzt auf alle Fälle ganz angenehm, mit einem gewissen finanziellen Polster ausgestattet zu sein und sich hin und wieder auch etwas Luxus gönnen zu können.

      Trotzdem habe ich bisher noch nicht so viel von meinem verdienten Geld ausgegeben - das meiste spare ich als "Bankroll" auf meinem Konto.

      Was ich mir bisher geleistet hab war ein Urlaub mit meiner Freundin in Barcelona, ne etwas teurere Sonnenbrille und Kleidung, und halt im Alltag auch etwas mehr als früher...
    • Vinyladdict
      Vinyladdict
      Bronze
      Dabei seit: 28.09.2006 Beiträge: 4.865
      ich muss gestehen...ich hab bisher 1/2 meiner winnings auscashen müssen....bin nicht gewillt neben dem studium arbeiten zu gehen und cach daher monatlich aus bzw bei bedarf aus

      ich denke seitdem ich poker ernsthaft spiele...ca....7-8 monate hat sich schon einiges geändert....komplett neu eingekleidet...schicke uhr...schicke bildschirme ;) ;) neuer com - alles mögliche

      öfter mal ins kino oder essen gehen mit der freundin ohne darüber nachzudenken was das eigentlich kostet


      ich denke nicht mehr ans geld...ich denke in stacks und BBs :) :) leider daher ist mir nämlich der begriff des sparens fremd geworden

      aber man lebt nur einmal und man sollte sich einen gewisssen luxus einfach leisten
    • BigStack83
      BigStack83
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 6.715
      Ich merk schon, dass ich vor einem Kauf weniger drüber nachdenke und mir Preise, die mir früher sehr hoch vorkamen jetzt schon fast günstig erscheinen.
      Dabei hab ich nicht einmal mehr Geld zur Verfügung, weil 90% des Geldes in der Bankroll steckt, aber das beruhigende Gefühl jederzeit was davon nehmen zu können, wenn man es braucht macht einen schon leichtsinniger ;)
    • Fenrir88
      Fenrir88
      Global
      Dabei seit: 13.02.2007 Beiträge: 606
      Auch wenn ich noch nicht so lange "profitabel" pokere, merkt man den Unterschied unweigerlich...
      Liegt aber auch daran, dass ich erst Schüler war, lediglich mein Taschengeld hatte, und jetzt Zivi, bekomme da mein festes Gehalt und dann noch en ganzen Batzen durchs Pokern...habe zwar bisher erst 2k ausgecasht, aber man weiß ja, dass man noch genug in Reserve hat...man geht automatisch anders mit Geld um.
      Letztendlich sollte man das Geld net zum Fenster rausschmeißen, aber es ist schon ganz angenehm, wenn man nicht jeden Euro nochmal umdrehen muss... :)
    • Roque1985
      Roque1985
      Black
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 3.423
      Also da ich wie keeL vor meiner Karriere echt super sparsam leben musste, hat sich an dieser Grundeinstellung noch nicht viel geändert.
      Also für mich selber hau ich die Kohle nicht auf den Kopf, 1€ ist noch genauso viel wert wie vorher auch und wenn mir eine Sache überteuert vorkommt, dann kauf ich sie auch nicht.
      Was dagegen viel lockerer geht, ist halt essen gehn mit Freundin oder so Dinge.
    • eddiigel
      eddiigel
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2006 Beiträge: 1.227
      Find ich ne gesunde Einstellung Roque.

      Meiner Meinung nach ergibt sich bei vielen, und wohl auch bei vielen unserer "Highrollern" folgendes Problem:

      Ab bestimmten Limiten ist es wohl sinnvoll und notwendig, beim Pokern vom Geld abstrahieren zu können. Das zeigt sich z.B. im Denken in BBs statt in USD, unabhängig vom Limit. Nicht darüber nachzudenken, wieviel man gerade in einer konkreten Situation an Geld riskiert, gewinnt oder verliert und so zu vermeiden, dass man nur wegen der Beträge von der optimalen Spielweise abweicht, ist wohl durchaus sinnvoll, wenn man sowohl ein gesundes BRM hat als auch langfristig profitabel spielt und z.B. regelmäßig am Ende des Monats unter dem Strich ein dicke Plus findet.

      Aber: Man sollte sich bewusst sein, wann diese Form der Abstraktion sinnvoll ist und wann nicht. Wenn ich die Abstraktion ins Reallife übertrage und nur deshalb, weil ich gelernt habe so toll zu abstrahieren, aufhöre, bewusst mit Geld umzugehen, finde ich persönlich das sehr schwach.

      Ich möchte niemandem zu nahe treten und auch nicht persönlich werden - mir ist auch bewusst, dass jeder selber das Recht hat, zu entscheiden, wie er sich diesbezgl. verhält - aber wenn ich mir diverse Blogs, zum Beispiel über die WSOP-Villa, durchlese, dann kann ich nur sagen:

      Hier demonstrieren Leute bewusst, dass sie jeden Bezug zum Geld verloren haben. Und ich glaube, dass dies einen signifikanten Zusammenhang damit hat, dass man am Pokertisch wegen des positiven Erwartungswertes bereit ist zu abstrahieren. Viele schaffen es aber offensichtilich nicht, diese Abstraktion wieder auszuschalten, wenn kein positiver Erwartungswert mehr da ist. Wie sonst lässt es sich erklären, dass Leute um Zigtausende Dollar Chinese Poker spielen, obwohl sie genau wissen, dass es nicht +EV ist, sondern nur Varianz bringt. Wieso sonst spiele ich um 10.000 EUR ein Playstationspiel?

      Ich glaube, erfolgreich Pokern und dafür am Tisch auf BB-Ebene abstahieren zu können, ist durchaus wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, dass man sich außerhalb des Pokertisches genauso verhält, als hätte man es sich das gewonnene Geld durch harte Arbeit verdient und entsprechend damit umgeht. So ist zumindest meine persönliche Wertung.
    • -=Diablo666=-
      -=Diablo666=-
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 3.290
      ich sauf palettenweise red bull, 2-4 am tag ;) could not afford it in the past
    • toepfer
      toepfer
      Bronze
      Dabei seit: 05.05.2006 Beiträge: 703
      ich spare! meine altersvorsorge ;)
    • aporiano
      aporiano
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2006 Beiträge: 14.175
      Original von eddiigel
      Find ich ne gesunde Einstellung Roque.

      Meiner Meinung nach ergibt sich bei vielen, und wohl auch bei vielen unserer "Highrollern" folgendes Problem:

      Ab bestimmten Limiten ist es wohl sinnvoll und notwendig, beim Pokern vom Geld abstrahieren zu können. Das zeigt sich z.B. im Denken in BBs statt in USD, unabhängig vom Limit. Nicht darüber nachzudenken, wieviel man gerade in einer konkreten Situation an Geld riskiert, gewinnt oder verliert und so zu vermeiden, dass man nur wegen der Beträge von der optimalen Spielweise abweicht, ist wohl durchaus sinnvoll, wenn man sowohl ein gesundes BRM hat als auch langfristig profitabel spielt und z.B. regelmäßig am Ende des Monats unter dem Strich ein dicke Plus findet.

      Aber: Man sollte sich bewusst sein, wann diese Form der Abstraktion sinnvoll ist und wann nicht. Wenn ich die Abstraktion ins Reallife übertrage und nur deshalb, weil ich gelernt habe so toll zu abstrahieren, aufhöre, bewusst mit Geld umzugehen, finde ich persönlich das sehr schwach.

      Ich möchte niemandem zu nahe treten und auch nicht persönlich werden - mir ist auch bewusst, dass jeder selber das Recht hat, zu entscheiden, wie er sich diesbezgl. verhält - aber wenn ich mir diverse Blogs, zum Beispiel über die WSOP-Villa, durchlese, dann kann ich nur sagen:

      Hier demonstrieren Leute bewusst, dass sie jeden Bezug zum Geld verloren haben. Und ich glaube, dass dies einen signifikanten Zusammenhang damit hat, dass man am Pokertisch wegen des positiven Erwartungswertes bereit ist zu abstrahieren. Viele schaffen es aber offensichtilich nicht, diese Abstraktion wieder auszuschalten, wenn kein positiver Erwartungswert mehr da ist. Wie sonst lässt es sich erklären, dass Leute um Zigtausende Dollar Chinese Poker spielen, obwohl sie genau wissen, dass es nicht +EV ist, sondern nur Varianz bringt. Wieso sonst spiele ich um 10.000 EUR ein Playstationspiel?

      Ich glaube, erfolgreich Pokern und dafür am Tisch auf BB-Ebene abstahieren zu können, ist durchaus wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, dass man sich außerhalb des Pokertisches genauso verhält, als hätte man es sich das gewonnene Geld durch harte Arbeit verdient und entsprechend damit umgeht. So ist zumindest meine persönliche Wertung.
      Da kann man Dir wohl nur zustimmen. Allerdings kann ich schon verstehen, warum Esfandiari und Laak z.B. statt um 5€ um 5.000$ Playstationspiele etc. spielen. Die haben halt einfach so viel Kohle, da bringen 5k oder 10k den gleichen Reiz, wie wenn ich mit nem Kumpel 5€ auf den Sieg Italiens gegen Schottland oder ein +5 Torverhältnis Deutschland vs Zypern wette.
      Denke ich.. :)
    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Ich wüsste nicht wieso man Playstationspiele überhaupt um Geld spielen sollte.. weder um 5€ noch um 5 Millionen.. ?
    • badplayer
      badplayer
      Global
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 52
      Ich hab den Bezug zum Geld total verloren. Meine monatlichen Ausgaben liegen zurzeit bei knapp 10k euro. Geld ist sowas von scheiss egal geworden ich achte überhaupt nichtmehr drauf.

      Naja kann also froh sein das es noch NUR 10k sind ^^
    • Kilania
      Kilania
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 7.880
      Naja, bei gewissen Dingen denkt man sich dann halt schon: Ach, sind doch nur 2 Buyins :D
      Genauso wie dann ein Gehalt direkt wertlos erscheint

      Bin aber trotzdem sparsam, habe mir mit meiner Bankroll halt eben nen Auto gegönnt, aber ansonsten ist die zum Vermehren da
    • suru
      suru
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2005 Beiträge: 3.735
      Original von Kaos
      Ich wüsste nicht wieso man Playstationspiele überhaupt um Geld spielen sollte.. weder um 5€ noch um 5 Millionen.. ?
      nie tekken gespielt?
    • Wustenfuchs
      Wustenfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 1.860
      Ich habe vorletzte Woche freiwillig meine EC- und Kreditkarte und ein paar hundert Euro zu meinen Eltern gebracht und komme jetzt wie ein kleiner Junge jeden Sonntag zum Taschengeldabholen vorbei! Habe auch erkannt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann und ich langsam völlig durchdrehe. Das geht beim unnötigen Klamottenkaufen los und hört beim noch unnötigeren Saufen für ein paar hundert Euro am Wochenende auf. Dieses Wochenende war dann Premiere mit meinem Vorhaben (Ziel: nicht mehr als 50€ auszugeben). Na ja. Bin kläglich gescheitert. Musste mir Geld vom Kumpel leihen und dann waren es mal wieder fast 300€.
      Es ist jetzt nicht so, dass mich die 300€ stören würden, aber ich fürchte einfach den Tag, an dem das vielleicht alles nicht mehr möglich sein wird und ich dann gar nicht mehr klarkomme.
    • -=Diablo666=-
      -=Diablo666=-
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 3.290
      naja, ich kauf mir auch nur sachen die ich als sinnvoll erachte und die meines erachtens nen langfristigen wert haben. ich würd mir nie beim weggehn irgendwo ne flasche fuselwodka um 40€ kaufen. vorsaufen mit dem 12€ vodka ausm billa genügt voll und ganz. bei klamotten ists anders. da geht man durch die mariahilferstraße, sieht im dieselstore ne geile jacke, sieht schockiert dass sie 380€ kostet, kauft sie aber dann doch weil sie einem so gut gefällt. im anschluss noch eine 160€ hose und balla ist vollbracht. obwohl das für mich kein balla ist, ich hab das geld schliesslich selbst verdient :/