Monatsende

    • CitizenJolly
      CitizenJolly
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.793
      Vielleicht kennt ja der ein oder andere dieses Problem, ist auch auf der Suche nach einer Lösung dafür oder hat sogar schon eine gefunden.

      Ich persönlich habe am Ende eines Monats immer das Problem mich zu motivieren. Derzeit ist es wieder genauso, daher der Thread. Ich lebe derzeit vom Pokern (wohne halt bei Muttern, da brauchts net soviel zum Leben davon - halt als Überbrückungsjahr beim Warten auf Studiumsplatz) und setze mir am Monatsanfang Ziele wie z.B. 1500 SNG spielen.

      Nun ist es so, dass ich während des Monats eigentlich immer Buch führe, was ich so an Ausgaben habe, was an Einkommen und eben auch sehe was ich da so an Überschuss habe. Ist das eine angenehme Summe verlässt mich einfach die Motivation am Ende des Monats noch weiterzuspielen. Vlt. auch aus Angst vor einem Down am Monatsende, wo man dann nicht genügend Zeit hat, die Monatsstatistiken wieder auszugleichen. Das ganze eben auch wenn ich mein Ziel mit 1500 SNG noch gar nicht erreicht hab, bzw. vor allem wenn das Ziel aus irgendwelchen Umständen, gar nicht mehr realisierbar ist.

      Bisher läuft das so, das ich mich dann die letzten Tage des Monats einfach mit anderen Sachen beschäftige, z.B. ein paar MTT zocken statt normal die SNG zu grinden.

      Irgendjemand Tips dafür?
      Oder ist das vielleicht sogar eins der Dinge, auf das in der Videoserie eingegangen wird?
  • 4 Antworten
    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      Ich sehe darin überhaupt kein Problem. Pokern soll Spaß machen. Und wenn du mit den Gewinnen für den Monat zufrieden bist, lass es halt gut sein und mach andere Dinge die dir Spaß machen.

      Wenn du anfängst dich zu zwingen wirst du vermutlich sogar schlechter spielen. Sich selber zu zwingen halte ich für eine ganz schlechte Idee!
    • CitizenJolly
      CitizenJolly
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.793
      Ne, unter Zwang spiel ich auch nicht, wenn ich kein Bock auf Pokern hab is die Kiste aus, wenn ich kein Bock auf SNG hab, zock ich mal nen Abend MTT.

      Was ich meine ist halt, am Anfang des Monats setzt man sich ein Ziel (Anzahl SNG oder Gewinn) und am Ende des Monats gibt man sich dann auch mit weniger zufrieden. In dem Moment kann ich auch damit Leben und revidiere quasi mein Ziel auf den letzten Metern. Und das find ich einfach nicht gut, gerade wenn ich das rückblickend betrachte.
    • bibersuperstar
      bibersuperstar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 15.241
      Hmm, du sagst ja selbst schon, dass du deinen gewinn nicht mehr verlieren möchtest und dann nicht mehr an die tische gehst. Mich würd mal interessieren, ob du mal nen monat bzw zum monatsende hin im minus warst und ob du da auch aufgehört hasts zu spielen? Im down spielt man ja bekanntlich mehr, um die verluste wieder reinzuholen. Dann würdest du auf jedenfall schon mal wissen, obs die angst ist das gewonnene wieder zu verlieren :)
    • nietzsche84
      nietzsche84
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2007 Beiträge: 45
      Es ist vielleicht eine Überlegung wert, die Zeitabschnitte nicht nach Monaten, sondern nach Zielen zu setzen.

      Frei nach dem Motto "It's all one big Session" ist es ja egal, wo du den Schnitt machst - hast du ein Ziel erreicht, ist dieser Abschnitt vorbei und du setzt dir ein neues Ziel.

      Das mal soweit als Denkanstoss.


      Gruß,

      Marco