Frage an die Klimaaktivisten

    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Also, ich hab gestern mit ein paar Freunden über das Thema Klimaschutz - CO2 und so - gesprochen. Ich weiß, dass die ganze CO2 Sache durchaus zweifelhaft ist etc., aber darum geht es jetzt nicht. Also, mal angenommen, CO2 wäre wirklich schädlich, dann würde mich an einer Stelle die genaue Argumentation der Umweltschützer interessieren.

      Und zwar gibts immer wieder Klimagipfel etc., wo dann monatelang ein riesen Radau veranstaltet wird, um am Ende zu beschließen, dass die Emissionen um ein paar Prozent gesenkt werden. Hauptsächlich geht es ja um fossile Brennstoffe, zumeist Öl. Bekanntlich sind die fossilen Brennstoffe aber nicht unendlich vorhanden. Die Prognose, wie lange sie noch halten, wird zwar alle paar Jahre ein wenig nach oben korrigiert, aber letzten Endes ist das nicht ewig. Eigentlich müssen wir davon ausgehen, dass das ganze CO2 doch in den nächsten 80-150 Jahren sowieso in die Luft gepumpt wird. Durch gesetzliche Verpflichtungen, wird der Prozess aber doch nur um ein paar Jahre verlangsamt, aber nicht ansatzweise aufgehalten.

      Also, jetzt meine Fragen: Gehen die Umweltschützer davon aus, dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir das CO2 erst ein paar Jahre später in die Luft pumpen? Und zweitens, kann man nicht, wenn man sich z.B. die aktuelle Entwicklung des Ölpreises ansieht, fest damit rechnen, dass der Markt durch rapide Preisanstiege die ganze Sache ohnehin schon selbst in die Hand genommen hat und mehr ausrichtet, als es die Politik tun könnte, selbst wenn die Grünen jedes Land dieser Welt regieren würden?

      Das soll jetzt von meiner Seite völlig wertungsfrei sein. Mich würde nur interessieren, wie die einzelnen Standpunkte genau aussehen. Und wie gesagt, ich weiß, dass es auch den Standpunkt gibt, dass CO2 keinen Einfluss auf die Erderwärmung hat, aber das soll hier einmal außen vor bleiben.
  • 22 Antworten
    • Knudsen
      Knudsen
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 4.314
      womöglich kann das globale ökosystem es verkraften, wenn die fossilen brennstoffe über einen längeren zeitraum verbrannt werden. das wäre für mich zumindest die einzige sinnvolle erklärung. aber ich weiß es leider auch nicht; habe mir selbst auch schon diese gedanken gemacht...
    • brotsalat1234
      brotsalat1234
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2007 Beiträge: 5.359
      Meiner Ansicht nach geht es hier weniger um den Klimaschutz sondern um den Selbstschutz des Menschen. Der Zusammenhang zwischen Treibhausgasen (CO², Methan...) und Erderwärmung wird inzwischen von nicht mehr sehr vielen bestritten. Die Ererwärmung wird nun aber in Zusammenhang mit einer erhöhten Anzahl von Naturkatastrophen gebracht, die durchaus schwere Folgen, sowohl wirtschaftlich wie humanitär, haben. In wieweit dieser Zusammenhang besteht kann ich als Laie nicht beurteile nehme ihn aber im weiteren Text als gegeben an. Relativ unbestritten nach meinem Kenntnisstand ist der Zusammenhang zwischen Erderwärmung und steigendem Meeresspiegel, dieser verursacht in tiefer gelegenen Gegenden inzwischen einige Probleme z.B. in den Niederlanden oder in Bangladesch.

      Zu deiner eigentlichen Frage nach dem Sinn der Reduduktion des CO² Ausstoßes zurückkommend möchte ich anführen dass dein Gedankengang durchaus richtig ist soweit ich es beurteilen kann, obwohl man natürlich die Konzentration nicht außer acht lassen darf. Aber einen Unterschied macht unbestritten die Art des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen aus. Es gibt riesige Kohlekraftwerke die sehr "umweltfreundlich" eine Menge Stromproduzieren können und demgegenüber gibt es leider auch eine Menge die zuviel unnötigen Ausstoß produzieren. Insofern geht es im Kern darum sparender mit fossilen Brennstoffen umzugehen und gleichzeitig einen deutlich effektiveren Verbrauch zu gewährleisten.
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      Hm, du hast ja ideen ^^


      Gegenfrage

      Du ahst nen Wald aus 100 Bäumen

      Meinst du es macht nen Unterschied ob du 1 Jahr 100 Bäume fällst oder ob du in 100 Jahren je 1 Baum fällst ?

      andere frage

      Meinst du es tu mehr weh, wenn ich dir jetzt 100 Mal aufen Arm hau oder ob ich dir innerhalb der nächsten 10 Jahre (konstantes invervall) auf den arm haue ?


      zur 2. Frage

      willst hier behaupten der Ölpreis steigt zur Zeit weil die Umweltverschmutzung zu hoch ist ?
      Also steigt er jetzt immer weiter, bis wir den breakeven Punkt der zuverkraftenden Verschmutzung haben und danach wird er wieder fallen ?



      Zum Thema CO2
      es gibt für alles toleranzbereiche. Die Natur verdrägt CO2 bis zu einem gewissengrad udnw enn zuviel wird, entstehen schäden.
      Die Natur würde auch verrückt spielen, wenn ab morgen alle Bäume doppelt soviel Sauerstoff produzieren, auch wenn es nur Luft is ^^. Oder alle Quellen doppelt soviel Wasser.
      Es geht darum das die Natur ein System ist. Und ein System kippt sehr schell, wenn seine Toleranzwerte überschritten werden.


      PS
      ich bin kein Umweltaktivist ^^
    • Quantenphysik
      Quantenphysik
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 443
      Das ganze mit dem Klimaschutz ist sowieso nur Reiberei... Ich werde auch in Zukunft jeden morgen die 1.5 km mit dem Auto zur Schule fahren.
      Und zum Ölpreis - der wird sicherlich wieder etwas weiter sinken. Im Moment hat der Anstieg mit der bohmenden Wirtschaft in Indien und China was zu tun. Die beiden Länder kaufen auf dem Weltmarkt das meiste Öl ein.

      Ich bin trotzdem immer noch der Ansicht, dass sich die Verhältnisse in den kommenden Wochen und Monaten wieder verändern werden. Schon allein auf Grund der Tatsache, dass ein zu hoher Ölpreis die Wirtschaft eines Landes maßiv lähmen würde.
    • Osterfuchs
      Osterfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2006 Beiträge: 278
      Soweit ich informiert bin, verschlimmert weiterer CO² ausstoß die Erwärmung der Erde nicht sonderlich stark. durch CO² wird nur ein bestimmtes" Fenster" der Sonnenstrahlung in Wärme umgewandelt und innerhalb dieses Fensters sind wir schon fast am Maximum. Gefährlicher sind andere Treibhausgase wie z.B Methan. Methan entsteht soweit ich weiß vor allem durch den starken Reisanbau in China und die vielen Kühe. Während ein Stoppen der CO² Emission sich direkt auswirkt, da CO² ca. 20 Jahre in der Luft bleibt und bis dahin abgebaut ist, bleibt Methan soweit ich das noch im Kopf habe etwas über 100 Jahre in der Luft und ermögliocht weitere Umwandlung von Sonnenstrahlung in Wärme.
      Was ich damit sagen möchte, ist, dass weiterer CO² Ausstoß die Situation nicht sonderlich verschlimmert, eine starke Reduzierung der CO² Gase aber sofort helfen würde. Im Gegensatz dazu sollten wir schnellstens andere Treibhausgase wie eben Methan stark reduzieren, da diese stärkere und auch langfristigere Wirkung haben.

      Wenn in meinem Text Fehler sind, bitte melden.
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Der Mensch wird sowieso aussterben. Und die Natur findet einen Weg. Egal wie.
      Spätestens wenn die Ölvorräte endgültig zu Ende gehen wird ein Cowboy als Präsident die Bombe zünden. Und dann wars das. Egal ob wir jetzt mit dem Klima haushalten oder nicht. Die Pole werden schmelzen, die Wüsten breiten sich aus. So ist das.
      Wir werden das hoffentlich nicht mehr erleben. Obwohls ziemlich knapp werden könnte.
      Aber unsere Kinder und Enkel, die haben die A-Karte gezogen, egal wie wir uns entscheiden.
      Alles andere ist meiner Meinung nach blauäugig.

      Das was jetzt in die Luft geblasen wird, kommt nach Expertenmeinung erst in 10-20 Jahren zum tragen.

      Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Der Mensch stribt aus. Was für die Erde wohl das Beste ist.

      Also macht das beste aus eurem erbärmlichen Leben.
    • dhw86
      dhw86
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2006 Beiträge: 12.263
      Original von Quantenphysik
      Das ganze mit dem Klimaschutz ist sowieso nur Reiberei... Ich werde auch in Zukunft jeden morgen die 1.5 km mit dem Auto zur Schule fahren.

      ich würd im frühling, sommer und erbst das fahrrad nehmen, wenns nicht regnet. das weckt so richtig auf und die strecke ist ideal dafür solange es nicht extrem steil/abfallend ist.
    • Osterfuchs
      Osterfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2006 Beiträge: 278
      Original von wonm123
      Der Mensch wird sowieso aussterben. Und die Natur findet einen Weg. Egal wie.
      Spätestens wenn die Ölvorräte endgültig zu Ende gehen wird ein Cowboy als Präsident die Bombe zünden. Und dann wars das. Egal ob wir jetzt mit dem Klima haushalten oder nicht. Die Pole werden schmelzen, die Wüsten breiten sich aus. So ist das.
      Wir werden das hoffentlich nicht mehr erleben. Obwohls ziemlich knapp werden könnte.
      Aber unsere Kinder und Enkel, die haben die A-Karte gezogen, egal wie wir uns entscheiden.
      Alles andere ist meiner Meinung nach blauäugig.

      Das was jetzt in die Luft geblasen wird, kommt nach Expertenmeinung erst in 10-20 Jahren zum tragen.

      Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Der Mensch stribt aus. Was für die Erde wohl das Beste ist.

      Also macht das beste aus eurem erbärmlichen Leben.

      Der cowboy als Präsident hat aber nur dann Grund dazu ein Land anzugreifen , solange er vom Öl abhängig ist. Unsere Erde hält doch einiges aus, ich denke nicht, dass es keinen Unterschied macht, ob wir den Kopf in den Sand stecken oder versuchen unsere Verhaltensweisen zu ändern und von der Abhängigkeit vom Öl wegzukommen. Wenn wir uns aber nicht drum können geht das Ganze mit Sicherheit den Bach runter. Man kann nicht einfach aus der derzeitigen Situation endgültige Schlüsse auf die Zukunft ziehen sondern nur Vermutungen.
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Klar sind das nur Vermutungen.
      Fakt ist jedoch, das kaum Geld in erneuerbare Energie gesteckt wird und wenn doch, machen sich die Manager zuerst die Taschen voll.
      Niemand möchte ein Windrad vor der Haustür haben. AKW ebenso. Was bleibt? Kohle oder Öl. Und das geht nun mal zuende. Da wirst du mir doch zustimmen.
      Und da alles noch in soooo weiter ferne liegt, kümmern sich wenigsten darum und wenn doch, wird gesagt, "Warum ich? Soll der doch erst" oder "Die machen doch mehr Dreck als ich"

      Also gehts den Bach runter. Ob heute oder morgen ist egal.

      Die Dinos haben über 200mil Jahre gelebt. Wir werden 100K nicht schaffen.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Original von larseda
      Hm, du hast ja ideen ^^


      Gegenfrage

      Du ahst nen Wald aus 100 Bäumen

      Meinst du es macht nen Unterschied ob du 1 Jahr 100 Bäume fällst oder ob du in 100 Jahren je 1 Baum fällst ?

      andere frage

      Meinst du es tu mehr weh, wenn ich dir jetzt 100 Mal aufen Arm hau oder ob ich dir innerhalb der nächsten 10 Jahre (konstantes invervall) auf den arm haue ?
      Wenn Du Dir ein Pflaster von einer Wunde abziehst, machst Du es dann lieber ganz schnell oder schön langsam? Ich hoffe, Dir ist selbst bewusst, dass Deine Vergleiche nichts mit dem Thema zu tun haben.

      zur 2. Frage

      willst hier behaupten der Ölpreis steigt zur Zeit weil die Umweltverschmutzung zu hoch ist ?
      Also steigt er jetzt immer weiter, bis wir den breakeven Punkt der zuverkraftenden Verschmutzung haben und danach wird er wieder fallen ?
      Zeig mir bitte die Stelle, wo ich das geschrieben habe. Ich dachte eigentlich, ich hätte meinen Text recht unmissverständlich formuliert. Ich glaube, die anderen haben ihn auch richtig verstanden. Und "behauptet" habe ich schonmal gar nichts, deshalb ja die Fragezeichen am Ende des Satzes. Also, bitte sachlich bleiben.

      Aber nochmal anders formuliert: wird sich das "CO2 Problem" nicht spätestens an dem Tag gelöst haben, an dem wir morgens die Zeitung aufschlagen und feststellen, dass die Kurse für fossile Brennstoffe soweit gestiegen sind, dass alternative Energien günstiger sind? Wenn die Entwicklung auf dem Weltmarkt so weitergeht wie momentan, sollten wir ja eigentlich nicht mehr allzu lange auf diesen Tag warten müssen. Und darauf bezieht sich dann auch wiederum die andere Frage/Hypothese: macht es aus wissenschaftlicher Sicht einen großen Unterschied, ob wir diesen Tag durch politische Maßnahmen ein paar Jahre nach hinten schieben?
    • Licious
      Licious
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2007 Beiträge: 2.055
      Das Problem mit dem Öl ist, dass man es heutzutage für alles mögliche braucht. Als Schmierstoff, Rohstoff, usw., aber man benutzt es vor allem als Brennstoff. Das ist nicht gerade die cleverste Nutzung. Deshalb muss man den Lebenszyklus des Öls in Zukunft arg strecken. Als kleines Beispiel zur Verdeutlichung nehme ich die Müllverbrennung:
      Öl wird gefördert und zu Kunststoff verarbeitet. Dieser wird als Verpackung genutzt, möglicherweise sogar mehrfach und dann wird dieser per "Gelber Tonne" gesammelt und verbrannt. Er hat, verglichen mit dem Öl, immer noch einen sehr hohen Energiegehalt.
      Das ist immer noch eine Durchlaufwirtschaft, aber mit dem Öl ist auch keine Kreislaufwirtschaft möglich. Anders sieht es da mit Rohstoffen wie Metall oder auch Holz aus.
      Holz entsteht durch CO2-Assimilation aus der Atmosphäre und durch Verbrennung entsteht wieder CO2. Die Verbrennung von Holz und Pflanzen bzw. deren Produkte wird daher als CO2-neutral eingordnet. Nebenbei: CO2 wird nicht "abgebaut". In was sollte es auch abgebaut werden? CO2 wird entweder durch Assimilation von Pflanzen (bedebke: es gibt weiterhin großflächige Rodungen des Regenwaldes und anderweitiger Nutzung dieser Flächen) aus der Atmosphäre "entfernt" oder löst sich in Ozeanen, also Wasser.

      Das Problem liegt auch nicht darin, dass CO2 in der Atmosphäre ist, sondern dass die Konzentration in den letzten Jahrzenten stark angestiegen ist und somit das Klima sich anpasst. Dabei steigt die Konzentration wahrscheinlich nicht nur durch den Einfluss des Menschen, doch beschleunigt dieser diesen Effekt noch. Das Weltklima ist ein dynamisches System, dass sich ändert seitdem es existiert. Die Erwärmung an sich ist nun also nicht das was aufgehalten werden muss. (es wäre ja auch unmöglich)
      Nur die Geschwindigkeit dieser Änderung, also der Erderwärmung, kann beeinflusst werden, wenn man in Zukunft weniger CO2 und Methan in die Atmosphäre bläst. Somit hat die Menschheit dann etwas mehr Zeit sich mit der Erwärmung zu entwickeln und sich daran anzupassen.

      Meiner Meinung nach wird die Menschheit nicht am Klimawandel zugrunde gehen. Wenn, dann eher an Wassermangel, Umweltverschmutzungen usw.. Das "Klimaproblem" ist wohl eines der meist überbewerteten "Probleme der Menschheit" überhaupt. Gravierender sind mMn die Verschmutzung von Böden und Wasser (siehe wirtschaftliche Wandel in Asien, Südamerika, Süd-, Osteuropa). Irgendwann wird es mal keine Kriege um Öl, sondern um sauberes Wasser und sauberen Boden geben. Aber wir werden das vermutlich nicht mehr erleben. Wir können uns in Ruhe vor dem großen KlimaBAAANG fürchten.

      Viel Spaß dabei...
    • garak2406
      garak2406
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2005 Beiträge: 1.283
      @Quantenphysik: Warum kann deine Einstellung nicht als vorsätzlicher Mord vor Gericht verhandelt werden? Eigentlich schade.

      @Osterfuchs: Ach, mal wieder der Müll mit der Sättigung der CO2-Linien. Es gibt dermaßen viele Nebenlinien, dass Sättigung noch lange nicht erreicht ist. Lediglich das Tempo des Ansteigens ist nicht mehr ganz so schnell.

      Zur Ausgangsfrage: Es macht einen Unterschied, ob sie schnell oder langsam verbrannt werden. Das Maximum wird bei schneller Verbrennung höher ausfallen. Das Meer und andere Senken können jeses Jahr eine bestimmte Menge CO2 verarbeiten. Bei schnellem CO2-Ausstoss wird zunächst ein Maximum erreichen und dann irgendwann wieder fallen. Bei langsamen Anstieg wird der CO2-Level langsamer auf dieses Endlevel von vorher ansteigen. Der Unterschied ist also ein früheres eintreten (=weniger Zeit um was gegen die Katastrophen zu unternehmen) und das Maximum wird etwas geglättet.

      Wirklich helfen würde nur eine Reduktion auf quasi null, was auch kein allzugrosses Problem darstellen dürfte, würde sich die Politik mal dahinterklemmen.
    • JERK
      JERK
      Global
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 998
      Das einzige gute an der derzeitigen Klimadebate ist. das man mehr resourcen schont beziehung weise diese besser einsetzt.

      Und das der CO2 gehalt direkt mit der Temperatur zusammen hängt ist auch ziehmlich an den Haaren herbeigezogen. Die Leute die jetzt panik wegen der Klima erwärmung machen haben in den 70er Jahren noch vor einer neuen Eiszeit gewarnt.

      Nochmal zum Thema gelbe Tonne eigentlich halte ich es für sinnvoll den Müll zu trennen aber es ist total sinnlos. So wird z.B. in Dresden Hausmüll und gelbe Tonne nach Schwarze Pumpe geliefert um dort Methanol daraus herzustellen. Warum soll ich also meinen Müll trennen wenn im Endeffekt alles wieder zusammen kommt. Auserdem sind die automatisierten Trennungs systeme seit der einführung der gelben Tonne viel besser geworden so das man eigentlich alles in eine Tonne schmeißen könnte. Aber hier haben zu viele Lobbyisten das sagen als das sich da je was dran ändern wird.

      Zumindest hab ich dank der Klimadebatte nen Job Also danke liebe Klima aktivisten und tankt schön Bioethanol :D
    • Licious
      Licious
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2007 Beiträge: 2.055
      Original von JERK
      ... Auserdem sind die automatisierten Trennungs systeme seit der einführung der gelben Tonne viel besser geworden so das man eigentlich alles in eine Tonne schmeißen könnte...
      :D
      Schau dir mal die Ergebnisse von SORTEC an oder informier dich über neue MBAs, die versuchen vollautomatisch zu sortieren. :P

      Klar gibt es tolle Maschinen, aber Müll ist einfach ungeeignet für diese.
      Alle langfristigen Versuche Hausmüll komplett automatisch zu trennen sind fehlgeschlagen, weil viele Probleme aufgetreten sind. Es gibt noch keine Anlage, die normalen Hausmüll in ordentliche Fraktionen effizient und effektiv sortieren kann. Das wird es auch nie geben können. Wer sich mal mit der Zusammensetzung von Hausmüll auseinandersetzt und selbst versucht den per hand zu trennen, stößt schon schnell auf erhebliche Probleme.

      Es ist somit weiterhin sinnvoll Müll im Haushalt zu trennen. Allerdings würden zwei Tonnen reichen: Eine "Trockentonne" und eine "Feuchttonne". In die Feuchttonne kommt nur Biozeugs rein, denn das ist das einzige "feuchte" ud in die andere der Rest. das kann man dann auch gut maschinell sortieren und kann Fraktionen bekommen, die auch gut einsetzbar sind in den weiteren Behandlungs- und /oder Aufbereitungsschritten.

      Zum Thema Schwarze Pumpe: Der wievielte Investor in wenigen Jahren ist das? der dritte oder schon vierte? naja, mal schauen wie lange es noch dauert, bis sie es einsehen und es sein lassen.

      Aber das ist jetzt doch etwas sehr OT...
    • Coldplay01
      Coldplay01
      Black
      Dabei seit: 08.02.2006 Beiträge: 4.965
      Original von Quantenphysik
      Das ganze mit dem Klimaschutz ist sowieso nur Reiberei... Ich werde auch in Zukunft jeden morgen die 1.5 km mit dem Auto zur Schule fahren.
      Und zum Ölpreis - der wird sicherlich wieder etwas weiter sinken. Im Moment hat der Anstieg mit der bohmenden Wirtschaft in Indien und China was zu tun. Die beiden Länder kaufen auf dem Weltmarkt das meiste Öl ein.

      Ich bin trotzdem immer noch der Ansicht, dass sich die Verhältnisse in den kommenden Wochen und Monaten wieder verändern werden. Schon allein auf Grund der Tatsache, dass ein zu hoher Ölpreis die Wirtschaft eines Landes maßiv lähmen würde.
      Hm, kannst mir das erklären???

      Wieso sollte sich der Ölpreis langfristig entspannen wenn China jährliche Zuwachsraten von 15% bei Autos zu verzeichnen hat???

      Und die Länder haben nahezu kaum Einfluß auf den Ölpreis da der zu nem großen Teil von den Förderquoten der OPEC Länder abhängt (40% der weltweiten Ölproduktion) und in der OPEC sind keine westlichen Staaten. (siehe hier)

      Dazu kommt noch das die Förderung immer kostspieliger wird. Die leicht zugänglichen Förderstätten gehen langsam den Ende zu und die Gewinnung aus Ölsand usw ist erheblich teurer.

      Der Ölpreis wird sich erst wieder spührbar senken wenn es genug alternative Energien gibt, solange das net der Fall ist wird sich da net viel nach unten tun.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Ich würde vorschlagen, dass die gelbe Tonne-Fraktion nen eigenen Thread aufmacht ;)

      Aber danke schonmal für Eure Antworten. Sind wirklich interessante Aspekte dabei.

      Zum Thema Ölpreis: Wenn man dem glaubt, was die FTD letzten Montag geschrieben hat, sollte sich der Ölpreis nicht mehr wesentlich entspannen, höchstens kurzzeitig, aber keinesfalls mehr auf ein Niveau wie vor ein paar Jahren. Grund dafür sind vor allem starke Anstiege in den Förderkosten. Auch das kürzlich entdeckte brasilianische Ölfeld liegt wohl sehr ungünstig. Davon abgesehen, wenn ich OPEC Mitglied wär, würd ich mein Öl auch nicht billiger verkaufen, so wertvoll wie der Rohstoff in absehbarer Zeit werden wird.
    • FatBastard
      FatBastard
      Einsteiger
      Dabei seit: 01.12.2007 Beiträge: 11
      Original von JERK
      Und das der CO2 gehalt direkt mit der Temperatur zusammen hängt ist auch ziehmlich an den Haaren herbeigezogen. Die Leute die jetzt panik wegen der Klima erwärmung machen haben in den 70er Jahren noch vor einer neuen Eiszeit gewarnt.
      Direkt nicht, nein. Aber es besteht eine starke Korrelation zwischen der Erdtemperatur und dem CO2 Gehalt in der Atmosphäre. Diesen Zusammenhang kann man über viele 100 000 Jahre nachverfolgen.

      Immer gab es eine Erderwärmung, die im Zeitraum von 50-100 Jahren nach einem Anstieg des CO2 Gehalts stattfand.

      Deshalb wollen die Klimaforscher usw eine möglichst schnelle Drosselung der CO2 Emissionen. Selbst wenn man jetzt sofort aufhört steigt die Temperatur noch um 1-2° in den nächstne Jahren.

      Man kann also bestenfalls SChaden begrenzen, vermeiden nichtmehr.

      Ich finde jede Meinung die an aktuellen Ergebnissen zweifelt oder nach dem Motto "nach mir die Sintflut" handelt idiotisch.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.495
      Wissenschaftlich gibt es kaum Zweifel daran, dass ein weltweiter Temperaturanstieg stattfindet und dass er zum grössten Teil vom Menschen versursacht wird.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung

      Wenn man mal annimmt, dass mehr CO2 in der Atmosphäre die Temperatur steigen lässt, dann geht es um zwei Prozesse: den Eintrag neuen CO2s in die Atmosphäre und das Entfernen alten CO2s aus der Atmosphäre. Den Eintrag in die Atmosphäre kann der Mensch besser und billiger beeinflussen als die Entfernung von CO2. Deshalb ist das der Hebel, an dem angesetzt wird, wenn man den Temperaturanstieg verringern will.
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      Original von Merlinius

      Gehen die Umweltschützer davon aus, dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir das CO2 erst ein paar Jahre später in die Luft pumpen?

      Original von larseda
      Hm, du hast ja ideen ^^


      Gegenfrage

      Du ahst nen Wald aus 100 Bäumen

      Meinst du es macht nen Unterschied ob du 1 Jahr 100 Bäume fällst oder ob du in 100 Jahren je 1 Baum fällst ?

      andere frage

      Meinst du es tu mehr weh, wenn ich dir jetzt 100 Mal aufen Arm hau oder ob ich dir innerhalb der nächsten 10 Jahre (konstantes invervall) auf den arm haue ?
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