nachhaltig geschlagen...

    • wassers
      wassers
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 858
      Ich komme immer wieder bei Downswings bzw. bei länger andauernden Verlusten auf den Gedanken, ab wann man eigentlich ein Limit nachhaltig geschlagen hat bzw. besser als seine Gegner zu sein (Battle of mistakes ect)

      Mein Problem ist eigentlich darin begründet, dass ich immer wieder wechsel, zuerst NL cashgame gespielt, dann SNGs, wieder Cashgame, dann SH, Seitenwechsel ect. Dadurch hatte ich eigentlich nie eine wirklich große Samplesize auf einem Limit, bin allerdings overall eindeutig im Plus (Cashouts gab es auch, deswegen weiß ich nicht genau wie viel ca 500€).

      Prinzipiell geht man ja davon aus, dass es SH mehr Fische gibt als auf FR, weswegen ich das zur Zeit auf Titan spiele. Eigentlich relativ erfolgreich angefangen auf NL5 (1c/2c) hab ich jetzt 12k Hands auf NL10 SH. Diese Anzahl von Händen ist für mich eigentlich schon relativ groß und ich habe auch eine relativ gute winrate von knapp 5 PTBB, aber hier mal der Graph:



      Wie man eindeutig sieht sind das eigentlich nur 2 Ups und ein Down (mit ca 2 bis 3 Stacks Tilt, ich gebs zu) - aber ab welcher Samplesize kann man denn SH wirklich behaupten, dass man longterm jenen PTBB Wert +-2 (sag ich mal so) erzielt.



      Was mich persönlich noch stark beschäftigt ist, dass ich mich zur Zeit immer erst überwinden muss zu spielen, rein aus der Angst in einen Downswing geraten zu können, da dieser sich durch den fetten Up jetzt ja eigentlich "angekündigt" hat. Daraus resultiert natürlich einerseits ein Motivationsproblem und andererseits denke ich, dass so eine negative Einstellung durchaus das Spiel indirekt beeinflussen kann.

      Allerdings finde ich es auch relativ interessant, dass der Swing mit mir machen kann was er will - verunsichern kann er mich allemal. Jeder Upswing ist schön, aber er erinnert immer mahnend an einen Downswing...
  • 2 Antworten
    • marco321
      marco321
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2007 Beiträge: 663
      12k is jetzt nicht soo viel ne ;)

      aber wenn du dich ans BRM haelst, dann wird schon alles gut gehen und der naechste downswing kann ruhig kommen!!

      gruß
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von wassers
      aber ab welcher Samplesize kann man denn SH wirklich behaupten, dass man longterm jenen PTBB Wert +-2 (sag ich mal so) erzielt?
      Würd mal sagen - ungefähr bei 100 - 200k Händen, je nach Spielweise. Und selbst dann hast nicht 100%ige sondern viell. 95%ige Sicherheit.

      Allerdings wär's vollkommen unnötig auf jedem Limit 100k Hände zu spielen nur um zu sehen ob man tatsächlich Winningplayer ist :D

      Wenn du NL10SH sagen wir mal auf 30k Hands mit 5 ptBB schlägst und genug BR hast um auf NL25SH raufzugehen - dann immer rauf damit.

      Denk mal nicht dass sich die beiden Limits viel nehmen, und du hast während der 30k Hände einiges an Lernfortschritt gemacht.

      Ich behaupte mal auf den Smallstakes ist die Samplesize über die man ein Limit geschlagen hat ziemlich egal, hauptsache man hat die nötige BR und ist bereit rechtzeitig abzusteigen.