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    • TriMMi
      TriMMi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 191
      Fang doch mal an deine Pocketpairs first in zu raisen. Das würde ich auf jeden Fall ab CO machen, aber auch schon eher, kommt drauf an wie du dir das zutraust.

      Wenn du dann triffst, ist deine Hand nur schwer zu erkennen und du wirst bestimmt öfters ausbezahlt.

      Und ich würde auf NL5 kein Pocket weglegen, auch in UTG nicht, du wirst schon noch auf Leute treffen, die dich ausbezahlen und deine Range nicht einschätzen wenn du in UTG limpst.

      AK habe ich nach einem Minraise und weiteren Minraise auf NL5 nur noch gecallt und den Flop dann nur bei einem Hit weitergespielt.
    • toatreffnix
      toatreffnix
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 657
      Moin!

      ad 1.)
      Draws spiele ich passiv auf dem Limit (außer gegen einzelne Gegner ab und an), d.h. nach odds/outs callen.

      ad 2.)
      mit pocket pairs mache ich am meisten Gewinn :/. Gerade in größeren Pötten werde ich schön häufig ausbezahlt, weil es genug Gegner gibt, die ihr toppair etc. nicht weglegen können. [kleiner Tipp: Wenn du so einen siehst setz' ihn direkt auf die Freundesliste ;) ]
      Wenn man sein set trifft nachdem alle nur gelimpt haben ist es klar, dass die Gegner meistens rausgehen - weil sie eben meistens selber nichts getroffen haben.

      Man muss sich da klar machen, dass wenn man (nur als fiktives Beispiel) mehrere 10bb raises callt, dass man diese rein rechnerisch durch einen Treffer nach einem 10bb raise gutmachen muss - nicht nach einem 8bb oder 4bb raise (oder gar limp). Klar kommt unterm Strich was negatives raus, wenn man bei den großen calls nichts trifft, bei den kleinen aber schon - aber das wird sich auf lange Sicht garantiert geben. Hatte selbst zu Anfang eine "erfolgreiche limped-set phase" und nicht ausbezahlte große calls. Inzwischen sind es meine Lieblingskarten, noch vor AA/KK ^^.

      ad 3.) Kurze Story aus dem BSS Anfänger Coaching letztens:
      Ich hatte gefragt, wie man sein Spiel looser gestalten kann, wenn man sich mit dem SHC und den Grundregeln vertraut fühlt.
      Als Empfehlung kam da, dass man erstmal in Situationen mit kleineren Pötten looser werden sollte. Beispiel: Auch mal versuchen die blinds zu stehlen, wenn kurz vor einem ein einzelner limper sitzt.
      In Reraised Pötten AK/QQ zu callen sei eher die Königsdisziplin die man erst angehen sollte, wenn man sich postflop wirklich sicher fühlt.
      Bei mir heißt das: Ich spiele AK/QQ noch streng nach Basisregeln, solange ich keinen read auf den Gegner habe, der mich zum callen bewegt. Dann würde ich so wie TriMMi handeln. [Z.b. bei eindeutigen maniacs, die man bei einem getroffenen TPTK bzw. QQ als Overpair auch mal AI setzen kann. Betonung liegt auf eindeutig.]