Schlafrhythmus umstellen!?

    • LittleBube
      LittleBube
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2006 Beiträge: 636
      Kann man sein Schlafrhythmus eigentlich ohne (gesundheitliche) Probleme umstellen?

      Also zum Beispiel um 3Uhr morgens aufstehen aber dafür dann schon um 20 uhr ins Bett? Ist das rein theoretisch ohne Probleme möglich? Was können die Folgen sein (Schlafsörung, Müfigkeit über den Tag hinweh)? Müsst man dann auch seine Essgewohnheiten umstellen?

      Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?

      Wie sollte man vorgehen wenn man diesen Zustand erreichen will. So langsam an die Zeit rantasten oder das einfach mal durchziehen?
  • 55 Antworten
    • Bigne0
      Bigne0
      Bronze
      Dabei seit: 11.10.2006 Beiträge: 1.040
      Knallhart durchziehen, immer nach dem Motto "Man gewöhnt sich an alles"

      Gesund isses natürlich nicht, der Stressfaktor is extrem hoch (höherer Blutdruck und psychische Probleme können auftreten oder sich verstärken)

      Nach 1-2 Tagen fühlst Du von der umstellung eigentlich nichts mehr, Dein Metabolismus stellt sich jedoch nur seehr langsam um (+2 wochen), du solltest also versuchen wenigstens deine essgewohnheiten beizubehalten, das macht das macht das ganze einfacher.
    • Woidmoaster
      Woidmoaster
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2007 Beiträge: 50
      Es gab mal in der Fit For Fun Zeitung einen Artikel zu dem Thema, da hat einer nen Selbstversuch gemacht, ob man den Tag auch schafft wenn man nur alle 2 oder 3 Stunden mal für 20 Minuten schläft. Irgendwann hat er sich dann an den Rhytmus gewöhnt und von da an solls dann ganz einfach gewesen sein. Nur in der Anfangszeit wird es eine große Umstellung sein.
    • Roque1985
      Roque1985
      Black
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 3.423
      Absolut kein Ding das ganze, was machen wohl Leute, die im wechselnden Schichtdienst arbeiten? Gut, die sterben auch alle vor 60 aber das ist ja erst später von Bedeutung.
      Ich wechsel alle paar Wochen meinen Rhythmus und komm ganz gut klar.
      Zum Thema splitten: Nen Kumpel hat das mal 6 Wochen während eines Praktikums gemacht, wo er immer um 5 oder so los musste. Nach der Arbeit Mittagsschlaf und dann halt nachts noch 4-5 Std oder so. Bei ihm gings gut.
    • WorldChampion2007
      WorldChampion2007
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2007 Beiträge: 350
      Hab mal gehört das Nachtschichtarbeiter (22-6 Uhr) nach 10 Arbeitsjahren eine 12-15 Jahre niedrigere Lebenserwartung haben! Zumindest hat man das in meinem alten Betrieb (Bosch) gesagt. Gründe sind wohl der angesprochene höhere Blutdruck, etc. Der Mensch kann sich anpassen aber trotz aller Gewöhnung daran ist es gegen die Natur und deshalb schädlich.
    • SpeckBasu
      SpeckBasu
      Black
      Dabei seit: 03.02.2007 Beiträge: 2.078
      Hab meinen Schlafrhytmus letztens auch umgestellt weil ich nen wichtiges Turnier nachts hatte und nebenbei noch nen Final Table gemacht hab.

      Atm kann ich erst um 6/7 Uhr einschlafen und schlafe dann meist bis 19 Uhr , is schon irgendwie merkwürdig wenn man garkein Tageslicht mehr sieht xD

      Aber ansonsten hab ich keine gesundheitlichen Probleme, Essen ist halt auch bisschen verschoben, aber nix so besonderes.

      Werd in den nächsten Tagen auch mal versuchen wieder in meinen normalen Rhytmus zu kommen
    • BoneCS
      BoneCS
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 5.454
      Original von LittleBube
      Kann man sein Schlafrhythmus eigentlich ohne (gesundheitliche) Probleme umstellen?

      Also zum Beispiel um 3Uhr morgens aufstehen aber dafür dann schon um 20 uhr ins Bett? Ist das rein theoretisch ohne Probleme möglich? Was können die Folgen sein (Schlafsörung, Müfigkeit über den Tag hinweh)? Müsst man dann auch seine Essgewohnheiten umstellen?

      Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?

      Wie sollte man vorgehen wenn man diesen Zustand erreichen will. So langsam an die Zeit rantasten oder das einfach mal durchziehen?
      bin ca ein jahr lang für die arbeit jeden tag um 4.50 aufgestanden (damit ich dementsprechend früh in der arbeit bin und dementsprechend früh gehen kann) und dafür halt abends schon um 21-22h ins bett gegangen.
      ich hab mich überhaupt nicht dran gewöhnen können. irgendwann stehst du halt als leblose hülle einfach nur noch auf und schleppst dich in die arbeit aber wirklich "gut" hab ich mich dabei nicht mehr gefühlt. war eigentlich immer fertig...
    • cryx
      cryx
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2005 Beiträge: 1.574
      hzat hier auch mal jemand aus dem forum probiert - polyphasisches schlafen nennt sich das glaub ich.
      der mensch ist halt ein gewohnheitstier. das klappt ganz einfach, sonst könnte man sich ja auch nicht nach einem jet lag umstellen.
    • The4thPhase
      The4thPhase
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 1.732
      Zur Zeit habe ich meine Schlafzeit gesplittet aber es gab auch schon Zeiten wo ich einfach von 8 bis 16h geschlafen habe (ca. ein halbes Jahr lang).
      Ernsthafte Frage: Ich habe normalerweise Probleme mit Bluttiefdruck. Cancelt sich das mit dem "höherer Blutdruck"-Problem aus?
    • WorldChampion2007
      WorldChampion2007
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2007 Beiträge: 350
      Original von BoneCS
      Original von LittleBube
      Kann man sein Schlafrhythmus eigentlich ohne (gesundheitliche) Probleme umstellen?

      Also zum Beispiel um 3Uhr morgens aufstehen aber dafür dann schon um 20 uhr ins Bett? Ist das rein theoretisch ohne Probleme möglich? Was können die Folgen sein (Schlafsörung, Müfigkeit über den Tag hinweh)? Müsst man dann auch seine Essgewohnheiten umstellen?

      Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?

      Wie sollte man vorgehen wenn man diesen Zustand erreichen will. So langsam an die Zeit rantasten oder das einfach mal durchziehen?
      bin ca ein jahr lang für die arbeit jeden tag um 4.50 aufgestanden (damit ich dementsprechend früh in der arbeit bin und dementsprechend früh gehen kann) und dafür halt abends schon um 21-22h ins bett gegangen.
      ich hab mich überhaupt nicht dran gewöhnen können. irgendwann stehst du halt als leblose hülle einfach nur noch auf und schleppst dich in die arbeit aber wirklich "gut" hab ich mich dabei nicht mehr gefühlt. war eigentlich immer fertig...
      Das ist mir damals auch immer aufgefallen als die Nachtschichtler uns abgelöst haben. Blasse Gesichter, wenig Haare und einfach nur neben sich. Der eine hat auch immer rumgeheult das er wieder nicht Nachmittags schlafen konnte und nicht weiß wie er die Schicht durchstehen soll.
    • fu4711
      fu4711
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2007 Beiträge: 10.216
      Ich habe derzeit meinen Rhythmus auf etwa 21h-5h schlafe umgestellt, denn wenn ich abends pokere wie früher, dann kann ich oft nicht aufhören und sitze um 5h noch da, was ich nicht jede Nacht verkrafte, wenn ich um 8h weg muß.
      Um die Uhrzeiten ist es auch echt fischig, warum auch immer, meine Winrate ist viel besser seit dem - klar, noch ist die Samplesize nicht übermäßig, ~40k Hände.
      Vielleicht ist man morgens ausgeschlafen auch wirklich konzentrierter. Außerdem verlier ich keine wertvolle Zeit beim Frühstück wie sonst.

      Man kann sich auch trainieren, in "Portionen" zu schlafen. Ellen MacArthur, die Rekordsoloweltumseglerin hat sich so trainiert, daß sie etwa jede Stunde 20 min schläft, hab ich mal gelesen. Das wäre mir zu krass, geht aber wohl...ob es auf lange Sicht gesund ist, vermag ich nicht zu sagen.

      Wo anders hab ich aber mal gelesen, man braucht ca. 1,5h um die Tiefschlafphase zu erreichen, die gerade psychiologisch extrem wichtig ist. Weiß nicht, wie man damit klar kommt, wenn die wochenlang fehlt.
    • Bliss86
      Bliss86
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 5.562
      Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?
      So hab ich das die letzten Jahre während meiner Schulzeit und nu im Zivildienst gemacht und werds hoffentlich auch im Studium machen können. Dabei variiere ich zwischen 1 und 5 mi dem zu Bett gehen und schlafe nachmittags/abends einfach bissel länger oder kürzer..

      Und soweit ich es beurteilen kann, gehts mir immer noch gut :D
    • chefko
      chefko
      Global
      Dabei seit: 08.02.2007 Beiträge: 7.985
      also ich habe zwei monate lang in der nachschicht ( also um 3h aufstehen und bis 12 arbeiten) gearbeitet, und bin total fertig gewesen.
      habe abgenommen, konnte mich nicht mehr konzentrieren, außerdem kannst du soziale kontakte gleich mal abhaken, weil du ja schon um 21h spätestens einpennst...und wenn du dich vorher triffst bist du auch wie ein wandelndes wrack....

      würde das echt keinem empfehlen...
      bei mir hats sogar zu gesundheitlichen störungen geführt, habe allergie anfälle bekommen (nachweislich von dem) und sonstige starke immunschwäche...

      lg :)
    • tmy
      tmy
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 6.309
      ich will übermorgen um 6uhr aufstehen dann steh ich morgen egal wann ich heute schlafen gehe um 6 auf und halt mich den ganzen tag wach, works for me
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      ich arbeite auch im wechselnden schichtdienst und schlafe normalerweise von 6 bis 14 uhr. nachtdienste (23.30-6 uhr) sind da gar kein problem und spätdienste auch nicht.

      habe meist 2 frühdienste pro woche, wo ich dann um 6 oder 7 anfangen muß. vor dem ersten frühdienst schlafe ich dann nur 4-5 stunden und bin den tag recht müde, aber die anderen 6 wochentage ist das gar kein problem.

      ungesund ist nur der ständige wechsel des schlafrhythmus, aber ob man nachts oder tagsüber schläft ist völlig egal und auch nicht ungesund
    • ThommyRoyal
      ThommyRoyal
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 993
      Original von LittleBube
      Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?
      Das wäre dann der Biphasische Schlaf, sollte mit einige Gewöhnugszeit leicht möglich sein sich darauf umzustellen.

      Die härtere Variante wäre der Polyphasische Schlaf, wo du ca. mit 4h Schlaf am Tag auskommst.

      Wie's gesundheitlich aussieht kann ich dir nicht genau sagen, aber ich hier hast du ein paar Links, da findest sicher was:

      Steve Pavlinas Blog
      [URL=http://www.lrz-muenchen.de/~schlafzentrum/normschl.htm]Schlafmedizinisches Zentrum München[/URL]
      polyphasicsleep.de - hier findest du fast alle nötigen Infos und Links
    • Rinerd2
      Rinerd2
      Bronze
      Dabei seit: 18.03.2007 Beiträge: 968
      Polyphasic Sleep

      In Japan z.B. ist es nicht unüblich in kurzen Pausen am Tag ein Nickerchen zu machen (Mittagspause, U-Bahn usw).

      Alleine solltest du das allerdings nicht versuchen und auch nicht wenn du feste Arbeitszeiten hast und nicht alle 4h mal kurz pennen kannst.

      Wie bei jeder Umstellung sind die ersten Wochen ziemlich krass, aber danach dürfte es keine weiteren Probleme mehr geben.

      edit: owned :rolleyes:
    • rufus34
      rufus34
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2006 Beiträge: 502
      ich hab das mal zwei monate gemacht, als ich bei nem bäcker gearbeitet hab. Da bin ich jeden morgen um 3.30 aufgestanden und abends gegen 22 uhr schlafen gegangen. hat wunderbar geklappt, nach einer woche war es das normalste überhaupt, nur die ersten tage waren wg. der umstellung hart, dann gings gut.

      ganz ganz selten hab ich da mittags ne stunde geschlafen, aber nur wenn ich vorher viel zu tun hatte oder so, denn wenn ich meinen mittagsschlaf zu lange gehalten habe, kam ich abends gar nimmer ins bett.
    • Skydive
      Skydive
      Bronze
      Dabei seit: 02.05.2006 Beiträge: 2.929
      ich habe auf grund von arbeit etc mein tagesrhytmus umgestellt ich geh zwischen 7 und 10 uhr morgens ins bett und steh dann zwischen 3 und 6 auf

      das mach ich seid 4 monaten nun jeden tag und man kommt gut damit klar
    • PokiPokemon
      PokiPokemon
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2007 Beiträge: 122
      Kann man aber so machen:
      32 Stunden wach sein, dann 16 Stunden schlafen... ?