sans souci (Downswing-Prävention)

    • kermit83
      kermit83
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.048
      Eigentlich hab ich noch keine Sorgen... aber ich weiß, dass sie kommen werden :(
      Ich spiel jetzt seit neuestem NL50, und da gehen jetzt schon Beträge über die Tischmitte, die mir, wenn ich sie verlieren würde, empfindlich weh tun würden. Momentan läuft's ganz gut und ich bin ijn wenige tausend Händen mehrere stacks up. Aber ich weiß, dass auch mich der downswing irgendwann holt, und dann kann ich mit Verlusten von 300$ und mehr rechnen. Für mich ist das schon ein hoher Betrag. Wie stelle ich mich auf diese wohl unvermeidliche Situation ein? Wie habt ihr das gemacht?
  • 5 Antworten
    • rosmarin
      rosmarin
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2007 Beiträge: 2.451
      learning by doing ;)
    • FalstaFF
      FalstaFF
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2007 Beiträge: 850
      Ich hab Möbelstücke und andere Dinge die krachend kaput gehen durch's Zimmer geschmissen. Das kann ich nich empfehlen.

      Entweder ein größeres Polster weiter unten (NL25) machen, oder Boxsack neben Computer hängen.
    • DanHero
      DanHero
      Bronze
      Dabei seit: 09.04.2007 Beiträge: 960
      Zunächst einmal solltest du aufhören, andauernd an die möglichen Verluste zu denken. Das macht 1. dein momentanes A-Game kaputt und wird dir 2. die Sicht auf klare + und - EV-Situationen vernebeln.
      Wenn dir die Beträge zu hoch sind, dann geh ein Limit runter/spiel wenig Tische, bis du dich wohl fühlst und dir das Geld "egal" ist.
      Sehr schlecht ist es beispielsweise, wenn du jeden Monat einen festen Betrag auscashen möchtest, den du für den Studium etc. benötigst.
      Sieh das Ganze als Hobby/Zeitvertreib an und halte dich, im Falle eines Downswings, an das BRM, poste Hände und hole dir auf jede erdenkliche Weise die Bestätigung, dass du richtig gespielt und einfach nur Pech hast!
      So beschämend das auch sein mag, poste im äußersten Fall auch in die Sorgenhotline und lies dir die Downs anderer Mitglieder durch und denke immer daran: Auch der härteste Down geht irgendwann vorbei!
      Das hat mir bis jetzt immer sehr geholfen und sollte jeden davor bewahren, broke zu gehen!
    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      Dir bleibt echt nichts anderes übrig als dich dran zu gewöhnen. Denk immer in Stacks, nicht in $. Als ich damals auf NL100/200 gespielt habe, schaute ich mir meine Graphen immer in Dollar an. Das ist aber selten gut – weder im up, noch im down. Entweder hat man nur noch $-Zeichen in den Augen wenn es gut läuft, oder könnte heulen wenn man sieht was für Beträge da den Bach runter gehen.

      Seit meinem Neustart hab ich mir angewöhnt meine Longterm-Graphen nur noch in BB ernst zu nehmen. Denn das setzt die verschiedenen Limits in Relation und man kann da viel mehr dran ablesen. Vor einem Jahr wäre ich wahnsinnig geworden, wenn ich nach 100K Händen im Minus gewesen wäre. Heute schaue ich mir meinen BB Graphen an und sehe, dass es trotz monetärem Verlust eigentlich nach oben geht und letztlich doch immerhin noch fast 2 PTBB/100 zu Buche stehen, trotz zweier ~30Stacks downs. Der letzte Down kam halt ungünstig beim Limitaufstieg...

      Nochmal kurz gesagt: Die Beträge ändern sich zwar, aber die Relationen bleiben immer gleich. 100BB sind 100BB. Das musst du dir immer vor Augen führen!
    • DanHero
      DanHero
      Bronze
      Dabei seit: 09.04.2007 Beiträge: 960
      Mir ist grad aufgefallen, dass der Thread schon über ein Jahr alt ist... ;)