Wieviele scheitern?

    • AllinTime
      AllinTime
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2005 Beiträge: 883
      Ich glaube die meisten scheitern WEGEN des Low-Limits!
      Nachdem ich auf den Micro-FL einfach nichts gewinnen konnte bin ich zu NL gewechselt, mein Startkapital vervielfacht, nebenbei viele Bücher gelesen, wenn es einmal nicht so lief und den Bankroll weiter aufgebaut. Auf FL bin ich im Minus, obwohl ich mich zu Beginn nur mit FL beschäftigt habe und es eigentlich kann, aber NL und SnG klar im Plus und das langfristig.
      Ich bin sicherlich nicht der einzige, der auf Micro-FL die Geduld verloren hat, weil das nicht viel mit Pokern zu tun hat. Ich weiß, dass es langfristig anders ist, aber NL ist für viel profitabler.
      Diejenigen, die dieselben Probleme bei FL hatten haben sich vielleicht auch auf den NL-Tischen versucht und sind gescheitert.
      "It's a hard way to make an easy living..." Schon die Micro-FL sind hierbei der Filter.
    • fl0ppy
      fl0ppy
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2005 Beiträge: 1.117
      Der ein oder andere Anfänger wird auch Probleme haben um 2/4 Cent zu spielen, weil das einfach kein Geld ist. Ich weiss, man soll in BigBets denken, trotzdem wird der Anfänger erstmal zu loose spielen, da es nur Centbeträge sind.
    • Laphroaig27
      Laphroaig27
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 1.075
      Original von Deepblue
      Ich denke ein Problem beim Poker ist der groteske Zeitaufwand, den man treiben muß, um dahin zu kommen, daß man einen Betrag in der Stunde einnimmt, den man überhaupt bemerkt (also sagen wir mal 5-10$). Ich habe in meinen besten Schachtagen (einige respektable Turnierplazierungen, auch mal IM oder FM geschlagen) nie mehr als 3-4mal die Woche 2 Stunden Theorie gebüffelt + 1x die Woche Vereinsabend (mehr der gesellige Aspekt :-) ), einmal im Monat Mannschaftsspiel (ca. 8 Stunden) und 2-3mal im Jahr ein größeres Turnier gespielt. Mit diesem Zeitaufwand kommst du bei Poker zu gar nix, außer man hat einen fetten Upswing. Es gibt hier natürlich einige jugendliche Multitasker (teilweise noch geschult durch irgendwelche mir im Detail unbekannte Computerspiele), die sehr schnell eine große Anzahl von Tischen gleichzeitig spielen können. Für die meisten der hier Angemeldeten kommt das kaum in Frage. Ich spiele auf Stars auf 10c/20c 1-2 Stunden am Tag an drei Tischen - das macht ziemlich genau 100 bis 200 Hände am Tag und das ca. 4-5x die Woche. Da kommste einfach nicht weit. Ich trete momentan auf der Stelle, geht mal ein paar Dollar hoch, dann wieder ein paar runter. Tja weiß jetzt net, ob ich mich als gescheitert betrachten muß :-).
      hallo partner :)

      den text könnte fast ich verfasst haben, geht mir exakt genauso, sowohl zeitaufwand und limit, als auch die anzahl der tische und tatsache der derzeitigen stagnation auf .10/.20 bei stars passen genau auf mich. ich würd mal sagen, wir sind nicht gescheitert, haben wohl nur ein paar leaks, die wir finden müssen. man sieht sich ;)
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.492
      wenn man 4 tische spielt, was nach einiger übung nicht sehr schwierig ist, dann spielt man etwa 250 Hände pro Stunde. Wenn man ein Limit nachhaltig schlagen will, dann dauert das etwa 15000 Hände, wenn man ein winning player ist. mit einem upswing kürzer, mit einem downswing länger.

      Macht also 60 Stunden für ein Limit, vorrausgesetzt man setzt sich genug mit der Materie auseinander. Das ist wirklich nicht extrem viel und bis 2/4 kann man mit etwas fleiß immer kommen. Und da lohnt es sich auf jeden Fall, 20$ pro Stunde sind schon ganz ordentlich für ein hobby.
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