Krankenversicherung für Berufspokerspieler?

  • 17 Antworten
    • timl79111
      timl79111
      Bronze
      Dabei seit: 08.06.2006 Beiträge: 887
      In Deutschland brauchst ne PKV (Private Krankenversicherung) - je nach Einstiegsalter zwischen 200 - 600 EUR/Monat!

      Aber selbst die brauchste nicht dringenderweise, nur solltest dann halt auch NIE krank werden, denn Arztbesuche und Krankheilung kostet - nicht nur in D - richtig Asche!
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Wie ist es denn, wenn man sagt, man will irgendwas mit NC studieren und sitzt die nächsten 4 Jahre daher leider auf der Warteliste?

      Ich bräuchte mal Infos zu dem Thema, wie ich das am günstigsten anstelle...Hat irgendwer von euch tipps?

      Meine Eltern sind privatversichert...
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
    • SiMoNsayZpkR
      SiMoNsayZpkR
      Silber
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 1.108
      Original von Scipio
      Wie ist es denn, wenn man sagt, man will irgendwas mit NC studieren und sitzt die nächsten 4 Jahre daher leider auf der Warteliste?

      Ich bräuchte mal Infos zu dem Thema, wie ich das am günstigsten anstelle...Hat irgendwer von euch tipps?

      Meine Eltern sind privatversichert...
      4 jahre warteliste, LOL
      musst ja nich mit 3,5 medizin studieren ^^
      in österreich (uni wien - top) gibts kein nc
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Bei ner Uni einschreiben wäre für mich keine Option, vielleicht brauche ich die Wartesemester irgendwann nochmal....

      Jo, ich frag mal an, ob man einfach sagen kann, man wartet auf ein studiumsplatz...

      thx...
    • Hanspanzer
      Hanspanzer
      Bronze
      Dabei seit: 06.05.2006 Beiträge: 889
      jow des is halt so ne sache mitm pokern...als mittelmass verdienst de dir ein zugeld als guterspieler reicht es zum leben.
      verdienst du dir ein zugeld is klar dass du noch anderweitig arbeiten musst.
      kannst du davon leben ist nicht gesagt wie du die krankenversicherung zahlst wie du deine rente regelst...es kann ja schliesslich auf einmal mit pokern vorbei sein.
      is schon ein gewaltiges risiko was man da eingeht wenn man sich zu so nem schritt entscheidet...die entsprechenden fähigkeiten vorrausgesetzt.
      man is ja nicht für immer student^^
    • Mirigom
      Mirigom
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 2.021
      Original von Hanspanzerman is ja nicht für immer student^^
      Also bei mir studiert einer den schätzt ich auf min 50+^^
    • timl79111
      timl79111
      Bronze
      Dabei seit: 08.06.2006 Beiträge: 887
      Nunja, man kann ja auch mit 50+ erst anfangen zu studieren!

      Das Risiko gehst du mit einer "normalen" Selbstständigkeit auch ein. Egal in welcher Branche und mit welcher zündenen Idee. Irgendwann kann alles vorbei sein, und du stehst ohne Einkommen da und weisst nicht, wie du deine KV und andere Lebenshaltungskosten (Miete, Auto, Rente, usw.) bezahlen sollst.

      Willst du nur wenig Risiko eingehen, gehe den (fast) sicheren, normalen Weg über eine Ausbildung und/oder Studium. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich auch dort bestehen: Wird in deinem gewünschten Job gerade eine Stelle gesucht/frei, sobald du mit der Ausbildung fertig bist?

      Alles gar nicht so einfach! Sei dir aber gewiss: Cash-Game Poker ist harte und monotone Arbeit! Im Online-Bereich sogar sehr "einsam". All das sind Charaktereigenschaften, die man an seinen Job eigentlich nicht stellen möchte!
    • olli13
      olli13
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 1.012
      Also all zu viele Semester kann man jetzt eh nicht mehr studieren, da ja fast alle Unis auf Bachelor/Master umgestiegen sind. Da ist nichts mit 20 Semester studieren. Von den Studiengebühren jetzt einmal abgesehen...
      Man muss sich halt privat versichern. Dass jemand der heute normal anfängt zu arbeiten noch viel Rente vom Staat bekommt ist eh wunschdenken. Ob man nun als Profi-Pokerspieler oder was auch immer arbeitet, Selbstvorsorge ist angesagt. Das Krankenversicherungssystem wird auch irgendwann zusammen brechen. Wenn man jung und gesund ist ist eine private Krankenversicherung gar nicht mal so viel teurer als eine gesetzliche. Das nötige Einkommen vorrausgesetzt.
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
      Das Problem mit der Krankenversicherung ist aber ein bisserl schwieriger...

      Wenn Du heute in die Private gehst, kommst Du mit 50-60 nicht mehr in die gesetzliche, da die gesetzlliche im Alter um einiges günstiger ist.
      Also entweder hast Du jetzt den Monster verdienst, kannst genug zurücklegen, dann kannste ne private nehmen, wenn aber ( das weiss keiner so genau) das mal nicht mehr der Fall sein sollte, kannst Du nicht mehr in die gesetzliche zurückwechseln...

      Ich habe es so, dass ich freiwillig gesetzlich versichert bin ( als selbständiger ) und zusätzlich private zusatzversicherung habe, wie z.B. Krankenhaustagegeld, Krankheitsgeld usw. Da wenn ich einen Unfall habe o.ä muss ich ja auch von was leben...

      Selbst wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht wird es immer so sein, wie es auch heute schon ist, wer zahlen kann bekommt eine 1a Behandlung und wer nix hat bekommt nix. Ist ja heute schon so z.B. Zahnarzt, entweder MassenKassenabfertigung oder draufzahlen ( entweder bar oder über zusätzliche Verischerung) und da bekommste dann eine bessere Behandlung.
    • modano09
      modano09
      Gold
      Dabei seit: 14.06.2005 Beiträge: 877
      Hallo

      War bis jetzt auch in der gesetzlichen freiwillig versichert. Dort wird der Beitrag nach Einkommen festgelegt und die Pokergewinne(andere Gewinne) könnten als Einkommen mit einbezogen werden, da die Krankenversicherung sich nicht an die Steuergesetze halten muss.

      Jedes Jahr muss man anhand von Einkommensnachweisen, belegen wieviel du verdient hast. Sollte der Einkommensnachweis belegen das du weniger als den veranlagten Beitrag verdient hast bekommst du die Differenz nach einem Jahr zurück.

      Ich finde es besser wenn man sich privat versichert und einen Teil der Ersparniss in einen Fonds oder Sparplan anlegt, damit davon dann möglche Beitragssteigerungen bezahlt werden können.

      Gruß modano
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
      Mhh ??? Beiträge zurück ??? In der gesetzlichen nicht.

      Der Beitrag für das Jahr wird anhand des letzten Steuerbescheids veranschlagt bis zum nächsten Bescheid...

      Sollte da weniger verdient worden sein wie im bescheid davor sinkt der Beitrag ab dem Zeitpunkt des Eintreffens des Bescheids mit dem niedrigeren Einkommen.

      Einzigste Möglichkeit ist, vorher während des laufenden Jahres eine Erklärung vom Steuerberater abzugeben, dass die zu erwartenden Gewinne deutlich geringer ausfallen wie angenommen, dann kann man schon da seinen Beitrag kürzen lassen.
      Im nachhinein Geld zurück wäre mir neu, ausser bei privaten Krankenversicherungen, da kenne ich so Modelle.

      Ja klar Fondssparplan für das Alter, aber dass muss man ja sowieso machen um überhaupt noch ein wenig Geld für später zu haben...

      Wie Pokergewinne mit einbeziehen ? Die Krankenkasse richtet sich nach dem offiziellen Steuerbescheid. Und als was gibts Du da die Gewinne an ?? Spekulative Gewinne aus illegalem Glückspiel ??
      Anlage KST ? Wo trägst Du das ein ??
      Wie ermittelst Du eventuell abzugsfähige Werbekosten für Pokergewinne ? Wo trägst Du Deine eventuellen Verluste ein ?? Wenn der Gewinn versteuert werden muss muss ja auch der Verlust gegengerechnet werden vgl. Aktien.
      Spielgewinne sind meines erachtens nach Steuerfrei ( aus legalem Glücksspiel ) , wobei Du indirekt Steuern bezahlen musst durch den Kapitalertrag... (irgendwas schwirrt mir noch im Kopf rum von 1 Jahr aber da weiss ich net mehr genau was das war)

      Solltest Du die Pokergewinne in großen Beträgen auf Dein Konto eincashen ...lol... Na dann würd es mich nicht wundern wenn da mal ne Kontrolle kommt, da die höheren Umsätze direkt dem Aussenwirtschaft blah blah gemeldet werden, auch schon alleine wegen Geldwäsche.
    • modano09
      modano09
      Gold
      Dabei seit: 14.06.2005 Beiträge: 877
      Hallo

      Normalerweise wird der Beitrag nach dem Steuerbescheid festgelegt. Das ist aber nicht vorgeschrieben, also kann die Krankenkasse auch sagen die Gewinne zählen als Einkommen und sind somit für Beitragsfestlegung mit einzubeziehen. (SGB V)

      Ist wahrscheinlich in Deutschland noch nie vorgekommen, aber bei der Krankenkasse würde ich damit trotzdem nicht damit haussieren gehen.

      Deswegen sollte man zur Sicherheit dem aus Weg gehen und eine private abschliessen, den ist es egal womit du dein Geld verdienst.

      Genauso beim Finanzamt, die Gewinne sind normalerweise steuerfrei, da es sich um ein Glücksspiel handelt.

      Aber es gab oder bzw. gibt ein Urteil da hat ein Finanzamt gegen einen Profi Casinospieler vor dem Bundesfinanzgericht geklagt.

      Begründung: Der Spieler habe "nachhaltig" Gewinne erwirtschaftet und somit ist es im diesem Fall kein Glückspiel mehr, und die Gewinne sind einkommensteuerpflichtig.

      Ist aber Einzelfall gewesen und bis jetzt auch nicht wiederholt worden
      Stand vor einiger Zeit in irgendeinen Rouletteforum.

      Also immer schön den Ball flachhalten und nirgendwo damit rumprallen man ist profipokerspieler

      Gruß modano
    • Chaos-I
      Chaos-I
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 805
      Lol bin ich ja noch WEEEIIIITTTT entfernt von irgendwie mit nachhaltig Gewinne erwirtschaften :)
    • Mave34
      Mave34
      Global
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 5.948
      Original von modano09
      Hallo

      Dort wird der Beitrag nach Einkommen festgelegt und die Pokergewinne(andere Gewinne) könnten als Einkommen mit einbezogen werden, da die Krankenversicherung sich nicht an die Steuergesetze halten muss.

      Gruß modano
      Das ist soweit richtig. Da es aber einen exzellenten Abgleich der verschiedenen Behörden gibt (Datenschutz gleich 0), würde ich bei sowas vorsichtig sein, solange das Pokern in Dt. in einer rechtlichen Grauzone ist.

      Ich persönlich habe ne Mischung aus gesetzlich (Arbeitnehmer) und priv. Zusatzversicherung. Macht sich soweit ganz gut und aus der gesetzlichen können se mich nie rausschmeissen, also Mindestabsicherung ist schon gegeben.

      Finde es sowieso vorteilhafter, einen "normalen" Job (nebenbei) zu haben. Nennt es paranoid, aber ich habe mit den Jahren schon sehr seltsame Erfahrungen mit Behörden etc. gemacht. Wenn die erstmal nachbohren, wovon man seinen Lebensunterhalt bestreitet kann das schnell sehr unangenehm werden.
    • Superwetti
      Superwetti
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2005 Beiträge: 554
      Original von Chaos-I
      Das Problem mit der Krankenversicherung ist aber ein bisserl schwieriger...

      Wenn Du heute in die Private gehst, kommst Du mit 50-60 nicht mehr in die gesetzliche, da die gesetzlliche im Alter um einiges günstiger ist.
      Das Problem haben auch die privaten Krankenkassen erkannt. Deshalb kannst du mit 60 in einen Tarif der genauso ist wie die gesetzliche aber nen deutlichen geringeren Beitrag hat als dein alter Tarif. Somit muss du im alter auch keine Unsummen mehr bezahlen.
    • l8starter
      l8starter
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 123
      Hallo,

      interessanter Thread aber der Originalposter ist offensichtlich vorher nicht gesetzlich versichert gewesen (bei Eltern privat), hat keine Anstellung/Ausbildung und ist auch kein ALG2-Empfänger. Freiwillge gesetzliche Versicherung funtzt nur nach vorheriger gesetzlicher Versicherungspflicht. Er bleibt also privat versichert.

      mfG
      l8starter