Equilator, wie benutzt ihr ihn ?

    • Trippler
      Trippler
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2007 Beiträge: 138
      Ne dumme frage, aber hab mir das tool jetzt gezogen und weiß nicht wirklich was ich mit dem anstellen soll. Er dient zur Berechnung der Gewinnwahrscheinlichkeit, soviel weiß ich. Aber rechnet ihr dann unter dem SPiel das damit aus oder eher um Hände mal zur probe durchrechnen zu lassen ?
  • 6 Antworten
    • Eurocop
      Eurocop
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2007 Beiträge: 144
      Ich benutze es, um mich zum Tilten zu bringen, wenn der gegner mir wieder einen 5% Suckout verteilt hat. ;)
    • Killer07
      Killer07
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2007 Beiträge: 603
      Du kannst dir zB eine Calling Range aus dem BB anzeigen lassen mit der du einen Raise aus SB oder CU noch callen kannst. Ich war da doch sehr erstaunt das AT sich nicht wirklich lohnt.

      Oder du kannst dir anzeigen lassen wie AK gegen QQ oder KK gegen AQ vorne oder hinten liegt. Nachdem du das weißt spielst du vielleicht etwas tighter. Zumindest war das bei mir so.
    • Colossus
      Colossus
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 1.287
      Der Equilator dient in erster Linie dazu, gegen konkrete Handranges der Gegner und deren Aktionen die passende Gegenaktion zu finden. Logischerweise macht dies erst Sinn, wenn man Tools wie Pockertracker und PokerAceHUD benutzt, da diese Programme die Daten der Gegner über PreFlop-Spielweise (Anzahl der Folds, Limps, Raises, Stealraises usw.) aufzeichnen und dann auf den Bildschirm an den jeweiligen Tischen projizieren. Bisher hast du dich sicher immer ans SHC gehalten, was auch richtig ist. Will man sein Spiel aber verfeinern, helfen einem diese Informationen. Kleines Beispiel: Du sitzt an einem FR-Tisch, alle folden, der CO limpt mit einer Range von 60%, dass heisst mit 60% seiner Hände bezahlt er nur den BB um den Flop zu sehen, du sitzt am Button mit QJs. Nach SHC würdest du hier nur callen. Lässt du diese Konstellation aber vom Equilator nachrechnen, wirst du feststellen, dass du gegenüber dem Limper einen Equityvorteil hast, hier wär jetzt ein Isolationraise die bessere Wahl. Das klingt sehr kompliziert, ist aber fürs perfekte Spiel, wenn du denn mal soweit bist ( ;) ), unerlässlich.

      Man kann sich seine Equity auch im Vergleich mit Randomhands ausrechnen lassen, ergibt aber natürlich nicht so genaue Werte, wie die mit vorhandenen Stats der Gegner.

      Weitere Einsatzmöglichkeiten des Equilators sind zum Beispiel das sich Anzeigenlassen bestimmter Handranges mit den du einen Equityvorteil gegenüber deinen Gegenspielern hast oder die Equityberechnung, wenn schon Karten auf dem Board liegen.

      Wie du diese Programme konkret einsetzt, erfährst du im Silber- oder Goldstrategieteil.
    • andi3112
      andi3112
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2007 Beiträge: 43
      ich benutze den icm trainer - option "icm berechnung" um meine push and fold entscheidungen zu prüfen, der zeigt ja auch die pushing-range an.
      aber mir ist aufgefallen wenn ich z.B. eine Range von ca. 25% in den equlator eingebe, zeigt der mir andere Karten als ca. 25% im icm trainer???? warum das?

      Beispiel

      Range con 24,4 % mit ICM trainer:

      22+ A2s+ A8o+ K7s+ KJo+ Q8s+ QTo+ J8s+ JTo+ T8s+ 98s

      Range von 24,74 mit Equilator

      55+ A2s+ A5o+ K7s+ K9o+ Q9s+ QTo+ JTs
    • Trippler
      Trippler
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2007 Beiträge: 138
      Original von Colossus
      Der Equilator dient in erster Linie dazu, gegen konkrete Handranges der Gegner und deren Aktionen die passende Gegenaktion zu finden. Logischerweise macht dies erst Sinn, wenn man Tools wie Pockertracker und PokerAceHUD benutzt, da diese Programme die Daten der Gegner über PreFlop-Spielweise (Anzahl der Folds, Limps, Raises, Stealraises usw.) aufzeichnen und dann auf den Bildschirm an den jeweiligen Tischen projizieren. Bisher hast du dich sicher immer ans SHC gehalten, was auch richtig ist. Will man sein Spiel aber verfeinern, helfen einem diese Informationen. Kleines Beispiel: Du sitzt an einem FR-Tisch, alle folden, der CO limpt mit einer Range von 60%, dass heisst mit 60% seiner Hände bezahlt er nur den BB um den Flop zu sehen, du sitzt am Button mit QJs. Nach SHC würdest du hier nur callen. Lässt du diese Konstellation aber vom Equilator nachrechnen, wirst du feststellen, dass du gegenüber dem Limper einen Equityvorteil hast, hier wär jetzt ein Isolationraise die bessere Wahl. Das klingt sehr kompliziert, ist aber fürs perfekte Spiel, wenn du denn mal soweit bist ( ;) ), unerlässlich.

      Man kann sich seine Equity auch im Vergleich mit Randomhands ausrechnen lassen, ergibt aber natürlich nicht so genaue Werte, wie die mit vorhandenen Stats der Gegner.

      Weitere Einsatzmöglichkeiten des Equilators sind zum Beispiel das sich Anzeigenlassen bestimmter Handranges mit den du einen Equityvorteil gegenüber deinen Gegenspielern hast oder die Equityberechnung, wenn schon Karten auf dem Board liegen.

      Wie du diese Programme konkret einsetzt, erfährst du im Silber- oder Goldstrategieteil.
      das alles machst du aber während des spiels ? sind da die zeit limits pro Zug höher xD ?
    • Colossus
      Colossus
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 1.287
      Nein, natürlich nicht !!

      Wenn du denn irgendwann mal mit PT und PA arbeitest, nimmst du ein paar Hände aus deinen aktuellen Spielen und speicherst sie mit TexasGrab'em einschliesslich der Stats. Anschliessend lässt du den Equilator bisschen für dich arbeiten. Wie du die Equitywerte dann für dein Spiel umsetzt, erfährst du in den jeweiligen Strategieartikeln. Das ist fürs Forum etwas zu umfangreich und ausserdem ja auch nicht Sinn der Sache ! ;) Dann bekommst du mit der Zeit auch ein Gefühl dafür, wann du vom SHC abweichen kannst.