Odds und Outs----> Berechnung?

    • Alexandra99
      Alexandra99
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2007 Beiträge: 267
      Wie zählt/berechnet ihr während des Spiels möglichst schnell eure Outs und Odds? Bzw dann die discounted outs, Implied odds? Ich hab hier ne Liste der Outs mit zugehörigen Wahrscheinlichkeiten liegen. Also etwa so
      6 Outs entspricht 7:1.
      Ich schätze halt dann etwas herum, OESD sind 8 Outs plus 2 Outs für TPTK macht 10 entspricht 3,5:1 usw.


      Wie geht ihr vor?
  • 13 Antworten
    • fraupenz
      fraupenz
      Bronze
      Dabei seit: 30.10.2006 Beiträge: 106
      steht alles in den verschiedenen Artikeln? Einfach mal durchlesen. :D
    • sumoGermany
      sumoGermany
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2007 Beiträge: 711
      Bsp.) 12 discountete outs stelle ich den karten gegenüber die ich nicht kenne. am flop 47- 12=35 also 35:12 bzw 2,9:1 also ca. 3:1(odds).

      das setze ich dann ins verlältniss zum pot und der bet die ich callen muß. wenn der pot z.B. 9$ groß ist und die bet die ich callen muß ist 4$ groß ergibt das 9:4 bzw 2,25:1(pot odds).

      auf deutsch heißt das dann das die pot odds schlechter sind als meine odds und ich das langfristig nicht profitabel callen kann


      geht schneller als es aussieht ;)
    • Alexandra99
      Alexandra99
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2007 Beiträge: 267
      Die Berechnung an sich ist mir schon klar..... ich schaffe es nur nicht, während des Spiels alle outs zu zählen, die Outs zu discounten und evtl die implied odds zu schätzen....
    • Bombenalarm
      Bombenalarm
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 473
      ich finds einfacher erst nach den Pot Odds zu gucken, und dann in die Tabelle zu schauen (bzw ausm Kopf, ich benutz aber lieber erstmal die Tabelle) ob ich überhaupt auf soviele Outs komme.

      wenn ich 8:1 PotOdds habe, un dich komme nur mit würgen und erbrechen auf 5 Outs (zB ohne zu Discounten) dann folde ich. Ich find die Variante eigentlich ganz gut, geht auch recht fix... =)

      Edit: Wenn jemand meint, dass das total in die Hose geht auf lange Sicht, dann soll ers sagen :D
    • sumoGermany
      sumoGermany
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2007 Beiträge: 711
      wenn ich 6 oder mehr tische spiele habe ich auch keine zeit dafür und peile nur so über den daumen.
      aber wenn ich bis 4 tische spiele reicht die zeit eigentlich immer und OESD oder flushdraw sollte man eigentlich erkennen. die overcardouts ignoriere ich meistens, es sei denn das board ist uncoordiniert so das two pair oder str8 ausgeschlossen werden kann(set ist halt dann pech).

      also z.B. ich halte A :diamond: K :diamond: , das board ist J :heart: 7 :diamond: 2 :diamond:
      aber wenn das board 9 :diamond: 8 :spade: 7 :diamond: ist lasse ich nie overcardouts weg

      ich gebe mir lieber mal zu wenig als zu viel. nicht zu pingelig sein
      im psychologie-video heißt es: lieber gut und schnell als perfekt und langsam ;)
    • Hirsl86
      Hirsl86
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 16
      Hatte ich am Anfang auch Probleme mit, aber irgendwann musst du nicht mehr lang rumrechnen und weißt ca. von vornherein ob eine Wette langfristig profitabel ist und wann nicht. Kann schon sein, dass man sich mal kurzfristig vertut und eventuell mal eine eigentlich unprofitable Wette mitgeht, aber langfristig geht das denk ich von automatisch.

      Einfach viel spielen*g*

      Gruß
    • Rubenbauar
      Rubenbauar
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.280
      Original von Hirsl86
      Hatte ich am Anfang auch Probleme mit, aber irgendwann musst du nicht mehr lang rumrechnen und weißt ca. von vornherein ob eine Wette langfristig profitabel ist und wann nicht. Kann schon sein, dass man sich mal kurzfristig vertut und eventuell mal eine eigentlich unprofitable Wette mitgeht, aber langfristig geht das denk ich von automatisch.

      Einfach viel spielen*g*

      Gruß
      Mach ich auch so. Bei 8-9 Tischen hat man auch nicht die Zeit alles haargenau durchzurechnen, braucht man auch nicht, da man ja sowieso immer unvollständige Informationen hat. Aus diesem Grund kennt man eh nie den genau Zustand am Tisch.
    • DanS
      DanS
      Bronze
      Dabei seit: 23.11.2007 Beiträge: 762
      Schau mal in den Artikel: http://www.pokerstrategy.com/de/strategy/weekly-no-limit/463/

      damit gehts zackzack, auch die Implieds. :)
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Original von Alexandra99
      Die Berechnung an sich ist mir schon klar..... ich schaffe es nur nicht, während des Spiels alle outs zu zählen, die Outs zu discounten und evtl die implied odds zu schätzen....
      Das Zählen und Discounten von Outs ist reine Übungssache. Am Anfang muss man noch überlegen, später passiert das quasi automatisiert. Anfängern empfehle ich immer, wenn sie am Tisch sind und gefoldet haben sich bei jedem Board zu überlegen: "Was sind die Nuts?", "Welche Draws sind möglich?", "Wieviel Outs hätte ich mit Hand xyz?". Das schult das Mustererkennen.

      Zur weiteren Berechnung hatte ich ein alternatives Verfahren beschrieben (siehe im von DanS verlinkten Artikel).
    • Alexandra99
      Alexandra99
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2007 Beiträge: 267
      Original von DanS
      Schau mal in den Artikel: http://www.pokerstrategy.com/de/strategy/weekly-no-limit/463/

      damit gehts zackzack, auch die Implieds. :)
      Diesen Artikel hab ich vor kurzem auch jemanden empfohlen ;) )


      Mir fehlt einfach etwas die Übung, um die genaue Anzahl der Outs zu "schätzen". Aber so wie ich das jetzt mitbekommen habe, ist es auch ziemlich egal, ob das nun 8 oder 9 Outs sind.... oder ob ich eins zu wenig oder zuviel discouted habe... Hauptsache die grobe Richtung stimmt.

      Ich hab jetzt mal einige Stunden damit verbracht, auf nur 2 Tischen immer die outs zu zählen, mit ein bisschen Übung hat man die grundlegenden Zahlen schon im Kopf :) )
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.228
      Oh sehr cool, daß der Artikel in die Strategiesektion gewandert ist - absolut empfehlenswert. Also ich würde Dir raten, die Sache locker anzugehen.

      Beschränke Dich evtl. anfangs auf die Draws mit denen Du häufig konfrontierst wirst, also Gutshot mit 4 Outs, OESD mit 8 Outs und der Flushdraw mit 9 Outs.

      Ist das Board paired oder bei einem Straightdraw 2-suited und Du hast mehrere Gegner in der Hand, discountest Du halt etwas.

      Dann wie im Artikel beschrieben die Gewinn-Odds mit dem zu callenden Betrag multiplizieren und schauen, welche Differenz zwischen dem errechneten Betrag und dem Pot liegt. Sagen wir Du errechnest einen Betrag von 1,40 $ und der Pot umfasst 2 $, dann musst Du in den späteren Setzrunden noch mind. 0,60 $ von Deinen Gegnern bekommen, um profitabel callen zu können.

      Die 0,60 $ stellen also die implied Odds dar.

      Und wie gesagt eine grobe Schätzung reicht vollkommen, die Abweichungen durch unkorrektes Discounten sind wesentlich größer.

      Ansonsten locker bleiben - ist alles eine Frage der Übung. Vollkommen normal, daß Du anfangs etwas mit der Materie überfordert bist.
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Ich denke für den Anfang sollte man schon wissen, wieviele Outs man hat und wieviel man discounten muss - das ist letztlich die Basis für optimales Spiel und muss daher einfach sitzen.

      Auch wenn das jetzt desillusionierend klingt: ich berechne eigentlich nie die Outs während einer Session (beim Reviewen von knappen Händen teilweise), da man irgendwie ein Gefühl dafür bekommt, ob man weiterspielen kann oder nicht und man auf hohen Limits oft auch nicht die eigenen Karten spielt, sondern den Gegner.
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.228
      Ich bin der Ansicht, daß es zu Beginn vollkommen reicht, wenn man von den gewöhnlichen Draws die Outs kennt und je nach Boardstruktur und Gegnerzahl etwas discountet.

      Die wenigsten werden sofort korrekt discounten können.