Spielweise ans Limit anpassen?

    • Schoebi
      Schoebi
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2007 Beiträge: 64
      Moinsen.
      Was haltet ihr für sinnvoller:
      Sollte man auf niedrigen Limits eher seine Spielweise anpassen und z.B. Contibets nur setzen, wenn man wirklich was getroffen hat (da zu 90% sowieso jeder callt, gleich ob er was hat oder nicht), oder sollte man direkt "richtig" spielen, um sich nicht falsche Spielweisen anzugewöhnen?

      Geht dabei nicht nur um die Contibet. Gibt mehrere Beispiele, z.B. habe ich festgestellt, dass es kaum lohnt PPs unter JJ oder andere nicht superstarke Starthände wie AT in late zu raisen, da man keinen Limper vertreiben kann. Spiele zur Zeit NL4 auf Titan und meine raises werden dort fast immer preflop gecallt. So reduziert man nicht wie erwünscht die Anzahl der Gegnerhände sondern erhöht nur seinen Verlust, wenn man nichts trifft, da eine Contibet sowieso von fast allen gecallt wird und man sie so ebenfalls nicht mehr aus dem Spiel bekommt.

      Also was sagt ihr? Auf niedrigeren Limits selbst mehr limpen und Cbets nur improved setzen oder trotzdem spielen, wie man es eigentlich sollte?
  • 5 Antworten
    • Bombenalarm
      Bombenalarm
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 473
      Nein... ich hab das auch mal gedacht, probiert und gleich in der nächsten Session gelassen.
      Sie callen dich zwar, aber sie spielen halt die schlechteren Hände. Alleine das sollte dir schon einen Guten Vorteil geben. Außerdem Callen sie ja oft auch nur die Contibet weil sie hoffen noch ein Pair zu machen...

      Ich spiel so wie PS.de es mir beibringt, und fahre net schlecht damit. =)
    • DestructOne
      DestructOne
      Bronze
      Dabei seit: 25.05.2006 Beiträge: 2.049
      Auf niedrigen Limits muss/soll/kann man mehr c-betten als auf hohen Limits.

      Wenn die Gegner einen mit Ace high callen oder einem Underpair ist das nicht so schlimm. Man hat nur 2/3 Pot investiert, hat bei 2 Overcards hervorragende Suckout Möglichkeiten und da die Gegner so passiv sind kommt man auch häufiger mit AQ/AK high oder 55 zum Showdown und gewinnt damit. Selbst irgendein Paar zu treffen (also selbst ein lausiges MidPair oder Underpair 44) ist selten genug um c-Bets profitabel zu machen

      Gute Gegner auf hohen Limits verteidigen sich dagegen aktiv gegen c-Bets. Sie c/r mit Air, floaten mit Gutshots und checken ihre Sets zu dir wenn du autobettest. Außerdem ist die Qualität ihrer Starthände _deutlich_ besser.
    • PommesPapst
      PommesPapst
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2007 Beiträge: 11.609
      contibets an sich sind schon nicht verkehrt, zumal du ja wahrscheinlich nur die starken hände raist. die sind am flop oft trotzdem noch vorne, wenn der gegner mit kompletter air callt, obwohl du nicht getroffen hast.

      weniger starke hände wie AT und schlechter sollte man sowieso nicht in mehrere limper raisen, weil die equity gegen mehrere random hands einfach nicht hoch genug ist.

      ich denke, es gibt da zwei möglichkeiten zum profitablen spiel. entweder limpst du in möglichst viele flops billig rein mit spekulativen händen und nutzt dann deine edge postflop oder du spielst einfach verdammt tight und lässt dir von den callings stations deine monsterhände ausbezahlen.
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Es gibt sicher gegen einige Gegner auf den Micros "bessere" Spielweisen, die ihre Schwächen mehr ausnutzen. Doch als Anfänger solltest Du keine Veränderungen am Spiel machen, da Du die Auswirkungen nicht abschätzen kannst.
    • BigAndy
      BigAndy
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 22.040
      Man spielt nicht limitabhängig sonder gegnerabhängig.

      Und diesmal stell ich keine Frage:
      du verstehst sie ja sowieso nicht.