#19 Quiz - Gemischte Hände von Metzga25 (bronze)

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    • phantomv2.0
      phantomv2.0
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2005 Beiträge: 1.057
      Zu hand 1 sage ich:

      MP2 open limpt, was mich nicht auf ps de setzen lässt und was ich nicht für stark halte, CO raist, also isoliert einen limper, was er wenn er ps.de is oder sich auskennt nur mit overcard kombinationen alla KQ, AJ, AQ oder aber 99 TT JJ ( etc wenn ich was vergessn habe ).
      Er contibettet am flop gegen 2, das is standart, sollte er mit allem machen. Dennoch ist nur die Q in seiner range. Somit kann hero noch die beste hand haben und raisen imo. Anderersets könnte man glaube ich auch direkt austeigen, da ich finde dass das spiel in so ner situation schwierig ist ( der pot ist auchnicht mega groß oder so imo ). call ist keine option imo. Naja, wenn ich erhöhe und er 3 bettet, kann ich glaub cih easy folden, wenn er callt setze ich am turn die aktion fort, da ich protecten muss und er immernoch nichts getroffen haben muss. Sowieso: JJ KK QQ AA AQ würde er sowieso am flop bet/3bet spielen imo und wir haben nen easy fold.

      Also kurz um, aktion weiter am turn, gegen nen raise rausgehen. Die 6 machts sogar wahrshienlicher dass er entweder seine Q hat oder garnix und auf overcards hockt. und am river wirklich bet/3bet. ich denke nicht dass er hier was besrees als ein set hat. wobei das mit check raise auch ziemlich kllug klingt: Nicht getrofene AJs etc wird er folden, AQ wird er schon am turn und am flop signalisieren. Doch eine check raise klingt angebracht aber es kommt auf den spieler drauf an imo. wenn er seinem A showdown value gibt oder so kann man hier bet/3 bet spielen. Wenn man weiß dass er "busted" seine nicht getroffenen overcards wegwirft ist ein checkraise sinnvoller denke ich. aber nach 2 aktionen am flop und turn wird er da doch dankbar nen check behind nehmen und nicht dneken "ah er hat nichts gehabt und aggresi gepsielt" , das ist ja nonsense warum sollte ich das tun ^^. eher doch lieber bet/3bet
      ( kommt auf gegner an imo )

      zu hand 2:

      QQ instand cap preflop imo.
      Der utg+2 raise zeigt viel stärke von einem.Der button hat einen cap gecold called seh ich das richtig? also das macht er ned mit viel händen und b ei vielen der hände wo sowas zulässig ist, ist ein A dabei ( AK AA KK ) oder er macht das mit AJ AQ , jedenfalls sind A mit hoher beikarte oftmals karten wo fishe denken sie sind sehr sehr viel wert und ich schmeißé sie nicht weg. so ^^, jetzt donkt er ja in 2 leute rein. Der eine called der andere foldet. Ich muss ehrlich sagen ich seh hier zu viele möglichketien wo einer ein A hat, als dass ich hier noch großartig wasmache. Dennoch ist der pot groß, wo ich dazu neige die bet zu raisen, und auf eine 3 bet definitiv voneinem A irgendwo auszugehen, und dann da der pot groß ist noch die 3 bet zu callen, da ich backdoor flush und set outs habe.

      genau so würde ich das machen imo ( der pot is riesig. ) turn dann weiter wenn ein herz kommt,andernfalls bin ich da raus.

      hand 3:

      der pot is riesig, 3 checkn zu mir hin. ich würde betten, wobei es ja keine prtection ist weil ich bei dem pot keinem inkorrekte odd geben kann, auser wenn einer nach mir raist. Klar hat hier sher wahrshcienlich einer sein paar getroffen, da die karten ja mega in der playing zone liegen. Dennoch habe ich bei dem riesigen pot keine andere wahl als zu betten, hinter mir wird hoffentlich geraised ( oder ich leige vorne,niemand hat getroffen, was natürlich super wäre ) und dann folden viele. deshalb bet, nach einem raise gucken ob meine 1 - 1,5 backdoor flush und 3 set outs reichen um zu callen.

      Am turn ( mein set ) würde ich wenn einer geraist hat check/raisen for max value.

      hand 4:

      conti bet am flop, auf raise easy 3 bet. Ich habe second best overpair im hu.

      Das problem ist am turn: Man muss hier die 66% klausel packen damit man hier eine 3 bet am turn hat. Das ist mit AA öfter gegeben als mit KK. eine nromale call flop raise turn line ist hier glaube ich nicht gespielt worden( es liegt ja nichts am flop was man ernsthaft als "Top pair" spielen kann wenn man bedenkt was preflop passiert ist ). Das spielt er so , wenn er evtl dei queen gehittet hat, aber auch mit 2 pair. vielleicht raist er auch for free showdown. Es ist gegenerabhänig. Er sieht sich hier vielleicht wenn er die queen hittet klar vorne weil die anderen karten ja klar unterhalb einer queen sind . AQ ist auch in seiner preflop playing range. aber nach meiner 3 bet muss er mich auf was gutes setzen. Alles in allem würde ich mcih darauf berufen, dass man für die 66 % equity vorteil AA oder 2 pair ++ im HU oftmals haben muss, um hier eine 3 bet profitabel zu machen. Deshalb wahrshcienlich calldown, auch wenns komsich klingt - meine argumentation oben macht eine 3 bet garnichtmal so abwägig.



      Hoffe jemand hat genügend ausdauer meine riesentexte durchzulesen und mich zu korregieren, ich fänds megaklasse wenn jemand meinen gedankengang analysiert und mir eine korrekte lösung und antwort gibt was richtig ist und was falsch ist.

      mfg,noch nen schönen abend, phantom
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.495

      1) Preflop gut wegen der Odds. Am Flop Checkraise, da der Aggressor oft nicht getroffen hat (Asse auser AQ, KJs, KTs), er contibetten wird und das Paar maximal beschützt werden muss. Wenn eine 3-bet kommt, kann man wegwerfen. Die Kombination aus deutlich geschlagen sein oder gegen 15 Outs hinten zu liegen ist nicht ideal.

      Der Turn ist eine sehr gute Karte, da sie Button nicht weitergeholfen hat. Hero sollte also noch vorne sein und weiterbetten. Nach einem Raise liegt man vorne gegen free Showdownraise von A oder K high und hat 2 Outs gegen bessere Hände bei Odds >8:1. Eine 6 bringt einer Q oder gegnerischem Pocket das bessere FH. Ob man foldet, hängt von der Aggressivität des Gegners ab. Je aggressiver er ist (postflop wie preflop) und zu je mehr Moves er neigt, desto weniger sollte gefoldet werden.

      Ob man den River bettet oder checkraist, hängt vom Gegner ab. Gegen einen normalen Gegner, der am Turn nicht geraist hat oder gegen den free Showdownraiser einfach bet/3-bet, da der ein A high praktisch nie selbst betten wird, eigene Pockets callt oder b/f spielt und mit einem Flush zuverlässig raist.

      Gegen einen überaggressiven Gegner (Maniac) kann man einen Checkraise versuchen. Ziel ist Cap River.

      2) Preflop sagen die Charts Cap. AA und KK ist für die anderen möglich, 99-JJ, AK, AQs aber genauso. Im Schnitt liegt man besser als die beiden anderen.

      Am Flop kommt das gefürchtete Ass. Es gibt zahlreiche Draws. Man kann recht sicher sagen, dass UTG+2 kein Ass hat, denn das hätte er unbedingt raisen müssen. Sehr wahrscheinlich hat UTG+2 ein Pocket KK-JJ. Ein slow Play mit AA wäre möglich aber dumm bei dem Pot und den vielen Draws. Was hat BB? BB könnte ein Ass oder einen Draw haben. Wenn BB preflop damit rechnet, dass UTG+2 und MP3 den Cap callen, dann gibt er sich 4,3:1 Odds und kann einen suited Connector spielen. Loose Spieler spielen vielleicht auch ein beliebiges Pocket und hoffen auf das Set + Action am Flop. Am Flop muss er bei soviel Aggression mit Raises und Isoraises rechnen. Er hat im Fall eines Draws meistens einen Monsterdraw mit 12+ Outs, die er auch gegen wenige Gegner für Value betten und raisen kann. Das Board bietet dafür mehrere Möglichkeiten.

      Hero hat Outs auf die Q (Straightgefahr) und 3 backdoor Draws (Q high Flush, Nut Straight, Q high Straight). Im Schnitt liegt er sicher nicht mehr vorne. Bei Pot Odds von 18:1 reicht das sicher zum Call. Ein Raise bringt nicht viel, da bei diesen Odds ganz sicher keiner mehr rausgeht und die Gefahr einer 3-bet besteht.

      Am Turn ergibt sich für Hero ein Gutshot zum Q high Straight. Mit der zweiten Bet von BB wird das Ass oder ein Set für ihn wahrscheinlicher. Die Q Outs sind vielleicht wertlos gegen JJ bei UTG+2, gegen AA bei BB und gegen ein Set gegen einen loosen BB. Für UTG+2 bleiben nach dem Turn eigentlich nur noch KK, QQ und JJ. Alles andere hätte er auf dem Flop oder dem Turn sicher geraist. Damit muss man die Q Outs auf 0,4 diskontieren. 1,4 Outs weg wegen der Wahrscheinlichkeit von JJ und reversed implied Odds gegen JJ bzw. split Pot gegen QQ und 0,2 Outs weg wegen AA bei BB. Der Gutshot wird mit 2,5 verbucht, weil ein J:heart: immer noch einen Flush bei BB ergeben kann und wegen der Wahrscheinlichkeit, dass UTG+2 zwei J blockiert.

      Wenn BB zu den sehr aggressiven Spielern gehört, die ohne mit der Wimper zu zucken ihren Draw auch gegen 2 durchbluffen, dann kann man sich noch ein weiteres Out dafür geben, dass man noch vorne liegt. Bei Odds von 11:1 reichen 3 Outs nicht, 4 Outs knapp.

      D. h. Fold gegen einen Standardspieler in BB, Call gegen Maniacs, Gewohnheitsdonker und Bluffer.

      Der River verändert die Hand nicht mehr. Wenn UTG+2 ein guter Spieler ist, dann kann man jetzt sicher folden. Ein Overcall ist sinnlos, weil man gegen KK von UTG+2 hinten liegt. Das ist die einzige Hand, die für einen guten UTG+2 noch möglich ist. Denn der rechnet damit, dass Hero auch ein Pocket haben muss. Ein Ass hätte Hero am Flop geraist. Ein Set hätte Hero am Turn geraist. Einen Flush Draw kann er als preflop Capper nicht haben (KQ wird mit Heros PFR nicht gecappt). Mit KK callt er also für Overcall, da er das Pocket von Hero schlägt. Mit QQ und JJ raist er, um ein besseres Pocket bei Hero zum folden zu bringen und für knapp 7:1 den immer noch möglichen Bluff bei BB zu schlagen. Ein Call für Overcall mit JJ wäre für UTG+2 auf jeden Fall sinnlos.

      Ein Raise würde nichts bringen, da ein guter UTG+2 seine KK höchstens dann wegwirft, wenn BB callt bzw reraist, sonst aber callt. Für ihn ergibt die Spielweise von Hero nur mit einem schwächeren Pocket Sinn. KK könnte Hero einfach overcallen.

      Gegen einen UTG+2, der zu solchen Überlegungen gar nicht fähig ist (Callingstation), liegt man 50:50 vorne. Damit ist es im Effekt ein Call für implizite Odds von 7:1, gegen BB vorne zu liegen. Kann man machen, wenn man die Reads auf UTG+2 und BB hat.

      Gegen einen UTG+2, der nicht genug nachdenkt, aber immer noch merkt, dass er mit JJ keine Chance gegen Hero mehr haben kann und das folden würde (Standardspieler), callt Hero für eine 14% Chance auf split Pot gegen QQ bei UTG+2 entsprechend den Möglichkeiten für KK (6) und QQ (1). Das entspricht genau den Odds, aber BB ist da noch gar nicht drin. Also Fold auch hier.

      Ein Raise bringt hier auch nichts, da auch dieser UTG+2 die Pot Odds sieht und KK wohl nicht mehr foldet.

      3) Bei so vielen Spielern ist eine Contibet völlig aussichtslos. Erstens liegt man zu mindestens 95% nicht mehr vorne, zweitens werden zu 100% nicht alle folden. Hinter Hero kann es noch viel Action geben. Hier hat mehr als nur einer getroffen oder einen guten Draw. Outs hat Hero wenig. Die T kann einen Straight komplettieren, der backdoor Straight Draw ist nur mit einer Karte und geht nicht zu den Nuts und der 1 Card backdoor Flush Draw ist noch schlechter. Alle Outs sind mit reverse implied Odds belegt. -> c/f Flop.

      Gegen 2 Gegner mit Hero in Position kann man betten, da die nicht unbedingt getroffen haben müssen. Insbesondere ein early Limper hat oft ein schlechteres Pocket, das er auf diesem Flop nicht fortsetzen kann. Gegen 2 cold Caller kann man's check/folden. Die haben den Flop sehr viel eher getroffen und es kann noch viel passieren hinter Hero. Ist Hero in der Mitte, kann man auch betten. Auch hier besteht noch eine angemessene Chance, dass beide verfehlt haben.

      4) 3-bet. Geraist werden viele Overpairs und Draws. Wirklich geschlagen ist Hero nur von 55. AA hätte preflop gecappt. Call Flop Checkraise Turn vergibt Value gegen Flush Draws (free Card Turn, könnten den Flop auch cappen) und hohe Pockets (könnten Flop cappen oder Turn raisen).

      Call Flop Checkraise Turn hat auch mehr Foldequity gegen schlechtere Hände und die wollen wir hier gar nicht.

      3-bet Turn. Der Raise kann das call Flop raise Turn Standardspiel von jedem Pocket > 55 sein, ein free Showdownraise von A oder K high, ein Raise von einer getroffenen Q und schliesslich noch ein Semibluffraise von einem Draw nach Angstkarte Q. Einiges davon bezahlt mir die 3-bet. Hinten liege ich immer noch nur gegen 55. Ein Cap wäre unangenehm, aber gegen Q:club: x:club: liegt man immer noch vorne und das kann ich bei dem Pot nicht mehr folden. Eventuell cappt auch AQ.

      Am River wird es sehr unangenehm, wenn am Turn gecappt wurde. Sehr oft ist man jetzt geschlagen. Die Potgrösse verbietet das Aussteigen mit einem Overpair, also c/c.

      Wenn am Turn die 3-bet nur gecallt wurde, dann valuebet River gegen alle Qs. Auf Raise call wegen Potgrösse. Um die Straight geht es hier nicht, denn MP2 wird kaum A4 oder 64 preflop geraist haben.

    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967

      1.) Bu hat hier oft mit Ax/Kx Händen nicht getroffen.
      Spiele ich c/r Flop, bet Turn, bet/3bet River
      Turnraise sollte man imo gegen aggressive Spieler callen und River auf weitere bet folden. Free SD raise checkt er am River behind. Bei FD-Semibluff hat er wohl auch meistens highcards und wird River ui nichtmehr barreln.

      2.) Gegen aggressive Spieler sollte man preflop eine klare Equity Edge haben.
      Spieler 1: 25.651 % 23.951 % 3.532 % 72.517 % 88+, ATs+, KJs+, AJo+, KQo
      Spieler 2: 31.979 % 29.687 % 4.719 % 65.595 % 99+, AQs+, AQo+
      Spieler 3: 42.370 % 40.247 % 4.379 % 55.374 % QQ
      Da die meisten Spieler wahrscheinlich eher tighter raisen/3betten, könnte es aber durchaus knapp werden.
      Auf dem Flop ist man meist beat, hat allerdings bei sehr guten Odds noch zumindest 3 Outs auf Set/BD Flush/Straight. Sollte klarer Call sein.
      Nach erneuter Bet am Turn in 2 hat BB nun fast sicher das Ace. Man kann mit etwas mehr als 4 Outs auf Set/Gutshot nochmal callen.
      Am River ist man nach bet/call klar beat und sollte folden.

      3.) Bei sovielen Spielern am Flop, von denen einige Preflop coldgecalled haben, ist man fast nie am Flop ahead und bekommt auch niemanden zum folden. Conti kann man sich in dem Fall sparen, aber je nach Action noch auf Set/BD Outs callen. Gegen 2 Gegner hat man IP meiner Meinung nach eine klare Contibet. Man spielt gegen Blinds oder Limp/caller, die bisher noch keine Stärke gezeigt haben und deren Handrange als wesentlich schwächer einzuschätzen ist.

      4.) Flop spiele ich bet/3bet. Will auf dem Board eventuellem A high nicht die Initiative überlassen.
      Turn ist für mich bet/3bet/calldown. Er hat meist sowas wie AQ oder KQ, vielleicht Ax mit BD Flush. Man ist praktisch nur gegen QQ behind, die er preflop gecaped hätte.
      Am River valuebet/call gegen alle Qx oder kleinere PPs. Flush hatte er zu selten um auf c/c umzusteigen und Straight als MP2 preflopraiser quasi nie.


    • yokoempi
      yokoempi
      Bronze
      Dabei seit: 13.07.2006 Beiträge: 771
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      Hand 1: Raise Flop, Bet Turn und Bet/3-Bet River. Wenn man die Hand am Flop spielen will, muss man raisen, um zu protecten und MP2 aus der Hand zu treiben. BU hat hier vermutlich Overcards, möglicherweise ein gutes Pocket oder einen Flushdraw. Einen Straightdraw halte ich nicht für möglich.

      Auf einen Raise am Turn würde ich gegen einen passiven Gegner folden. Man hat nur 2 Outs, wenn man hinten liegt. Ist der Gegner sehr aggressiv oder semiblufft gerne (es sind 2 Flushdraws möglich), kann man den Raise wohl noch callen.

      Am River bette ich. Was m. E. hier wichtig ist: Unsere Hand ist stark genug für eine 3-Bet! Außerdem wird BU ohne einen Flush wahrscheinlich nicht Valuebetten. Selbst wenn er die Q hat, zweifle ich daran, da er dieses so passiv gespielt hat (mit Toppair hätte er Call Flop, Raise Turn spielen sollen). Wenn er den Flush hat, wird er unsere Bet raisen und wir können 3-betten, also genau das was wir wollen.

      Hand 2: Angst vor AA oder KK muss man nicht haben. UTG+2 kann 88+ haben, MP3 kann sicherlich ein hohes Paar haben, aber auch nur AQs+ (vielleicht AJs). Viel wahrscheinlicher halte ich, dass jemand AK oder mindestens AQ hat. Der BB kann wahrscheinlich alles haben, ein Pocket oder suited Connectors vermutlich.

      Am Flop liegt Hero m. E. fast immer hinten (ohne jetzt den Equilator zu bemühen). Er würde ja nur vorne liegen, wenn UTG+2 mit JJ oder 88 geraist hat und MP3 mit 88 oder KQ oder schlechter ge-3-bettet. Das glaube ich nicht.

      Hero kann sich vielleicht 4 Outs geben (2 auf die Q, 2 auf Backdoorflush und Backdoorstraight). Aber das ist schon sehr positiv, da er gut und gerne schon gegen ein Set stehen kann. Ein knapper Call ist möglich.

      Am Turn hat man ca. 6 Outs (4 auf die Straße, 2 auf das Set). Die Potodds reichen für einen Call. Ein Semibluff bringt nichts. Wenn BB hier 2x bettet, setze ich ihn min. auf TP (was er nicht folden wird). Wenn er ein Set hat, wir er uns mit Sicherheit 3-betten, was wir nicht folden können.

      Die Potodds sprechen sicherlich für einen Call. Aber der BB donkt plötzlich den River (sicherlich 67s :) ). Es ist keine Scarecard gefallen, so dass es eher unwahrscheinlich ist, dass er gegen zwei hier plötzlich blufft. Außerdem callt ihn UTG+1 noch. Das er hier mit JJ oder schlechter callt, glaube ich nicht mehr. Also Fold.

      Hand 3: Contibet bei nur zwei Gegnern. Hier ist das ein easy checkbehind. QJ liegen fast perfekt in der Range der ganzen Limper und wenn niemand getroffen hat, sind massig Flush- und Straightdraws unterwegs, ggf. mit Overcards, die wir nie zum Folden bringen und die uns sehr oft noch einholen.

      Auf unsere Outs können wir eigentlich nicht callen. Die zwei Outs für das Set reichen nicht (außerdem kann eine T jemanden eine Straight geben). Die Backdoorstraight ist auch nicht so viel wert wegen Flushgefahr.

      Hand 4: Am Flop bei Raise 3-betten, da OOP und Flushdraw möglich ist, mit denen er sich eine Freecard nehmen würde.

      Turn: mindestens Calldown, aber eher 3-Bet. In den meisten Fällen wird MP2 hier eine Q haben. Als MP2-Raiser wird er hier selten mehr als TP halten (2 und 5 sind hier m. E: nicht in seiner Range). Er hat nicht gecappt, also QQ unwahrscheinlich. Cappt er, würde ich downcallen. Er könnte einen Flushdraw mit der Q cappen oder eben was besseres. Gegen unknown würde ich aber nicht folden.

      Aktion am River hängt vom Turnplay ab. Hat MP2 die Turn-3-Bet nur gecallt, spiele ich Bet/Call. Hat er gecappt, spiele ich check/call. Folden würde ich nicht. HU ist der Flush einfach nicht so wahrscheinlich.
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    • Metzga25
      Metzga25
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 8.197
      Hier meine Lösungsvorschläge:

      HAND 1

      Am Flop kann Hero hier weiterspielen. Einzig die Queen als Überkarte liegt in der Raisingrange vom Button. Man liegt jedoch gegen Hände wie AK, AJ, AT, A9, KJ usw noch vorne was ein großer Teil seiner Range ist. Hero sollte raisen um den Gegner hinter sich zum passen zu bringen und seine Hand optimal zu schützen. Daher hier check/raise Flop.
      Am Turn sollte man erneut betten um seine Hand zu schützen. Gegen einen Raise kann man auf den passiven Micros wo selten gesemibluffed wird folden. Ist unser Gegner aggressiv und kann semibluffen oder Ace high for Freeshowdown raisen dann sollte Hero gegen einen Raise runtercallen.
      Am River ist unsere Hand stark genug für Bet/3 Bet. Check/raise ist nicht gut da unser Gegner A high oder kleine Pockets die eine Bet noch callen oft behind checken wird und gegen einen Flush ist wie gesagt Bet/3 Bet besser.

      HAND 2

      QQ sollte man immer cappen, man muss nicht gleich von KK, AA ausgehen.
      Bei der Preflopaction und so vielen Gegnern ist Hero gegen eine Bet und call selten bis nie vorne. Dennoch ist der Pot so groß, dass Hero weiterspielen kann. Korrekterweise mit einem Call, da man seine Hand als Drawinghand betrachten sollte und man mit einem Raise keine Foldequity hat und selten die Freecard bekommt. Hero hat hier 2 Outs auf das Set und jeweils ein Out auf den Backdoorflush und Straight. Leicht discounted kommen wir auf 3 bis 3,5 Outs.
      Am Turn bekommen wir den Gutshot und bekommen mehr als 1:11. Zusammen mit den Outs auf das Set kommen wir locker auf 4 Outs, selbst wenn wir auf Flush und Splitpotgefahr discounten, so dass Hero als letzter erneut callen kann. Ein Semibluff ist schlecht weil bei dem großen Pot keine bessere Hand foldet (höchstens KK), jedoch hat meist einer das Ass oder besser.
      Dementsprechend können wir selbst bei dem Riesenpot am River nicht mehr callen nachdem wir keines unserer Outs getroffen haben. Nach Bet und Call sollte Hero nicht overcallen da man wohl nie vorne ist.

      HAND 3

      Bei sovielen Gegner muss man selbst mit einer Madehand wie TT hier nicht kontibetten. Q, J sind alles Karten die in der Callingrange unserer Gegner sind, so dass wir hier zumindest gegen einen oder 2 Gegner bereits hinten sind. Hier können wir auch nicht auf unsere Backdoorouts callen, zumal beispielsweise eine T diverse Gutshots für unsere Gegner vervollständigt.
      Gegen 2 Gegner ist die Wahrscheinlichkeit größer noch gegen kleine Pockets oder Ax Hände vorne zu liegen und wir sollten kontibetten

      HAND 4

      Gegen einen Flopraise ist die Standardline 3 Bet Flop da wir keine Position haben aber meist die beste Hand halten und nicht wollen, dass unser Gegner am Turn die Freecard nimmt.
      Am Turn bekommen wir den Raise und Hero sollte hier 3 betten. Man hält meist die beste Hand. QQ, AA capped unser Gegner meist Preflop, die 2 ist unwahrscheinlich und somit sind wir eigentlich nur gegen 55 hinten. Viel öfters raised er jedoch Hände wie AQ, KQ, QJ, QT oder semibluffed einen Flushdraw. Mit einer 3 Bet gewinnen wir das Maximun gegen diese Hände. Auf einen CAP spielen wir oft gegen eine bessere Hand sollten aber dennoch runtercallen, da der Gegner AQ überspielen könnte.
      River haben wir eine Valuebet gegen die ganze Paare, auf einen Raise müssen wir aufgrund der Potgröße callen.