Konsequenzen Unterschrift fälschen (Studium)

    • Jayston
      Jayston
      Black
      Dabei seit: 14.07.2005 Beiträge: 9.369
      Ab und zu^^ lass ich mich von nem Kumpel in die Anwesenheitsliste von z.B. Seminaren eintragen. Wenn es herauskommen würde (Dozent zählt nach oder anders) würde er natürlich nicht zugeben dass er es war und ich müsste eventuelle Konsequenzen selber tragen.
      Fragen:
      1) Ist jemand von euch schonmal erwischt worden?
      2) Was ist passiert?
      3) Was kann schlimmstenfalls passieren (Nichtbestehen des Seminars; Zahlung von Strafe; Rausschmiss aus der Uni)? Ist das von Uni zu Uni unterschiedlich oder besteht da ne allgemeingültige Regelung?

      THX für Hilfe
  • 15 Antworten
    • miraculix250
      miraculix250
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2007 Beiträge: 982
      denke das hängt vom seminarleiter ersteinmal ab

      wenn er gut drauf ist und dich leiden kann, lässt er es vielleicht damit bewenden, dass du nur eine kleine hausarbeit über das jeweilige seminarthema abzugeben hast als "wiedergutmachung"

      wenn er es ans dekanat weiterleitet kann es denke ich bis zum rausschmiss gehen, ist aber nur eine vermutung da ich keine erfahrungswerte besitze

      ein aspekt ist hierbei zu beachten: kommt sowas nur einmalig vor, sprich die unterschriften in vorherigen anwesenheitslisten oder dergleichen, sind original, dann könntest du argumentieren (wenn es hart auf hart kommt) das du einfach krank warst und sich irgendwer mit dem unterschriften fälschen einen spass erlaubt hat

      steckt aber nachweisbar system dahinter musst uU. mit dem schlimmsten rechnen
    • Natze
      Natze
      Bronze
      Dabei seit: 21.08.2006 Beiträge: 1.005
      ganz allgemein gesprochen ist betrugsversuch = exmatrikulation.
    • eLop
      eLop
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2007 Beiträge: 966
      könnte bis zum rausschmiss gehen, aber kommt aufn dozenten an. war bei uns auch mal der fall, in einer vorlesung is der zettel rumgegangen, der dozent hat anschliessend die leute gezählt die anwesend waren, es stellte sich heraus, dass aber aufm zettel 3 leute mehr standen als eigtl anwesend waren. Prof meinte dann, dass er nen neuen zettel durchgeben lässt und den alten wegschmeisst, nachm 2. mal hat dann die anzahl gestimmt ;)
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      ich sehe das problem nicht ^^

      der dozent merkt, dass du nicht da bist ...
      er fragt alle, niemand meldet sich, dass er es war (er wäre ja auch schön blöd^^)

      er bestellt dich zu sich ...
      fragt dich, was du dazu zusagen hast
      du hast keien ahnung ahnung. warst den tag leider verhindert, entschuldigst dich dafür. aber wie die unterschrift dahinkommt, dass weisst du beim besten willen nicht.

      ende der geschichte ^^


      er könnte natürlich noch die handschriften seiner kursteilnehmer überprüfen. nur wieviel beweislast darin liegt, halte ich für fraglich.
      erstrecht, da bei den meisten liste ein signum überlich ist. und bei jedem der mitdenkt besteht das aus einem Grossbuchstaben ^^
      (zb wünsch ich ihm viel Spass zu überprüfen, wer mein "S" gefälscht hat ^^)
    • Jayston
      Jayston
      Black
      Dabei seit: 14.07.2005 Beiträge: 9.369
      Original von larseda
      er bestellt dich zu sich ...
      fragt dich, was du dazu zusagen hast
      du hast keien ahnung ahnung. warst den tag leider verhindert, entschuldigst dich dafür. aber wie die unterschrift dahinkommt, dass weisst du beim besten willen nicht.
      Jo so sehe ich das eigentlich auch. Nur ist die Frage ob ich damit durchkomme.
    • mojitoweb
      mojitoweb
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2007 Beiträge: 134
      ich bin zwar in der freudigen lage, das in meinem Studiengang keine Anwesenheitspflicht besteht, aber ...

      1. denke ich, das ein Betrugsversuch lediglich zum Nichtbesehen des Kurses führen sollte (denn das ist auch das Verfahren bei Betrug bei Klausuren)

      2. ist das zurückführen der Unterschrift schon auf eine bestimmte Person zurückzuführen, da die Namen+Unterschriften in einer liste anhand des Weiterreichens durch die Reihen angelegt werden.
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Original von Natze
      ganz allgemein gesprochen ist betrugsversuch = exmatrikulation.
      In welchem Arbeitslager studierst du denn? Das Seminar ist sicherlich gelaufen, wenn Anwesenheitspflicht besteht, aber ge-ext wird deshalb ja nun noch niemand.

      Das Problem könnte am Ende (wobei ich nicht wirklich glaube, dass da ein Prof hart auf hart geht) sein, dass es sich hier ganz banal um eine Urkundenfälschung handelt. Die ist strafbar und bringt demnach im Falle einer Anzeige auch ne Menge Ärger mit sich. Aber, wie gesagt, halte ich das für unwahrscheinlich. Ich hab selber keine Pflichtveranstaltungen, aber ich kenne genug Leute die sich irgendwo miteintragen lassen...
    • EricF
      EricF
      Bronze
      Dabei seit: 16.04.2006 Beiträge: 629
      Wenn man bei uns beim Betrug während einer Klausur auffliegen würde, würde man für den kompletten Prüfungsraum bestraft werden.
      Soll heißen alle Klausuren etc. was in dem Semester war gelten als nicht bestanden.
      --> alles nochmal
    • Coreprime
      Coreprime
      Platin
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 368
      Hi !

      mir ist genau das letztes Semester passiert :

      Pharmaseminar:

      Ein Kumpel unterschreibt für mich da ich wie so oft durch Abwesenheit glänze, ist also nicht der erste Termin an dem das so abläuft.

      Im vorletzten Kurs kommt dann der Dozent auf die gnadenlos gute Idee die Anwesenheit durch Aufrufen zu checken.
      Niemand meldet sich als ich aufgerufen werde.
      Der Typ kriegt nen Tobsuchtsanfall und sagt meinen Mitstudenten ich soll mich morgen früh bei ihm im Büro melden.

      Hab mir dann natürlich folgende Line überlegt :
      War leider verhindert, konnte nicht erscheinen, hab keine Ahnung wer da für mich unterschrieben hat, habe niemandem gesagt das er das machen soll.
      Wenn trotzdem jemand in meinem Kurs denkt er müßte St. Martin für mich spielen ist das eben so, aber nicht meine Schuld.

      Auf jeden Fall kann NIEMAND BEWEISEN das es anders war oder diese Aussage widerlegen. Natürlich solange der, der für dich unterschreibt nicht total verblödet ist und zugibt es für dich gemacht zu haben.... .

      Bin also nächsten Tag hin, habe meine Geschichte erzählt und konnte mir dann 10 minütige Brandrede anhören das das so nicht geht, die Seminare nicht zum Spaß gehalten werden sondern damit ich dabei was lerne.....blablabla. Im Endeffekt ist mir der eine Termin dann als Fehltermin abgezogen worden und sonst is nix passiert.

      Natürlich kann er dir den einen Termin als Fehltermin anrechnen und mehr wird da in 99% der Fälle nie passieren. Ich weiß von 2 anderen Fällen wo es Freunden von mir ähnlich gegangen ist, ernste Konsequenzen gab es nie.
      Falls dein Dozent ein totaler Psychonazi ist könnte er vielleicht versuchen dir noch die anderen Termine zu streichen an denen dein Freund unterschrieben hat, falls sich die Unterschriften krass unterscheiden. Aber die Chance das er das versucht ist super gering. Im absoluten worst case der vielleicht alle 10.000 Mal einmal eintritt wird man mehrere Fehltermine durch so eine Aktion kassieren und das Seminar im nächsten Semester nachholen müssen.
      Uni-Rauswurf wird es da ganz sicher keinen geben.

      Sowas kann immer mal passieren wenn man Seminare schwänzt.
      Besser vorher mal ein Bild von dem Dozenten machen und dann vielleicht nicht gerade die Seminare des strengsten Pedanten schwänzen sondern die der Waschlappen die einen zu Tode langweilen.
      Mit dem betreffenden Kumpel mal das gegenseitige Unterschriften fälschen trainieren wäre auch ne Maßnahmen.
    • B4ll1nb4bY
      B4ll1nb4bY
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2007 Beiträge: 381
      Original von Jayston
      Ab und zu^^ lass ich mich von nem Kumpel in die Anwesenheitsliste von z.B. Seminaren eintragen. Wenn es herauskommen würde (Dozent zählt nach oder anders) würde er natürlich nicht zugeben dass er es war und ich müsste eventuelle Konsequenzen selber tragen.
      Fragen:
      1) Ist jemand von euch schonmal erwischt worden?
      2) Was ist passiert?
      3) Was kann schlimmstenfalls passieren (Nichtbestehen des Seminars; Zahlung von Strafe; Rausschmiss aus der Uni)? Ist das von Uni zu Uni unterschiedlich oder besteht da ne allgemeingültige Regelung?

      THX für Hilfe
      nice line, wo studierst Du? ;)
    • Logitechler
      Logitechler
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2006 Beiträge: 24
      Mach dir da ma nicht zuviel Sorgen.
      Hab ein Jahr in Frankreich studiert, bei meinem Studiengang besteht grundsätzliche Anwesenheitspflicht und ich hab ordentlich für andere Unterschrieben und die für mich.
      Schlimmste was passiert ist, dass der Prof gesagt hat: "Seltsam, hier sind 25 Unterschriften drauf, aber nur 18 Leute da..."
      Aus, hat den ned gejuckt. Also hoff einfach das es deinen auch ned juckt, aber inzwischen müsstest du ihn ja auch einschätzen können.
    • sammy
      sammy
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 5.315
      Naja, Exmatrikulation habeich auch noch nie gehört, aber der Schein für die gesamte Vorlesung wird halt nicht ausgestellt => nochmal.

      Und klar kann man behaupten jemand hat einen aus gutem Willen reingeschrieben.... aber das kauft dir hier kein Prof ab... dumm sind die auch nicht o_O
    • index85
      index85
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 900
      macht ma halblang

      rausgeschmissen wird deswegen niemand

      das is für die profs nur ein nachweis dass an dem tag das seminar lief und sich niemand rausreden kann von wegen sowas hab ich nie gelernt
    • Skorpinus
      Skorpinus
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2005 Beiträge: 2.047
      aaaccch, so streng sieht das niemand. Unterschreiben lassen : +Ev, dass jemand dafür von der Uni geflogen ist, kann ich mir nicht vorstellen, selbst wenn du in ner Klausur mogelst fliegst du meistens ja nicht mal...
    • Ignite
      Ignite
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 5.341
      [quote]Original von Stoxx81
      [quote]Original von Natze
      Das Problem könnte am Ende (wobei ich nicht wirklich glaube, dass da ein Prof hart auf hart geht) sein, dass es sich hier ganz banal um eine Urkundenfälschung handelt. Die ist strafbar und bringt demnach im Falle einer Anzeige auch ne Menge Ärger mit sich./quote]

      Aber auch dann ja nicht gegen ihn selbst...OP hat ja nichts unterschrieben...

      Ich denke auch, daß das Schlimmste, was passieren würde, ein nichtbestandener Kurs = kein Schein is...