Sind die Open-raise Theorien richtig berechnet?

    • TheFlying
      TheFlying
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2006 Beiträge: 241
      Ich hab eben ein wenig im Forum gestöbert und Strategieartikel zum Open-raise gelesen. Bei den Berechnungen der Open-raise-range kam mir allerdings folgender Gedanke:

      Ihr schreibt man soll dann raisen, wenn ich eine bessere Hand habe, als die Randomhands hinter mir. Dabei spielen noch einige Faktoren eine Rolle. ein Faktor ist jedoch nicht berücksichtigt:

      Die Hände hinter mir sind keine richtigen Randomhands, denn wenn vor mir alle gefoldet haben, liegt das (insbesondere an loosen Tischen) daran, dass relativ wenige hohe Karten verteilt wurden. Natürlich können Asse mit kleinen Kickern gefoldet worden sein, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den bis dahin gefoldeten Karten 50 % hohe Karten befinden etwas geringer als wenn vor mir schon gebettet wurde. Nun hat das Spiel aber nur 52 Karten und blöderweise nicht unendlich viele. Da die hohen Karten aber nicht vor mir waren erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich hinter mir höhere Karten befinden. Somit müsste man dies für die Openraises strenggenommen berücksichtigen.

      Freue mich über konstruktive Kritik, Meinungen oder den mathematischen Bweis des Gegenteils.

      Gruß. Tilman
  • 3 Antworten