FoldEquity vs Value

    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      Angenommen ich habe QQ in der Hand und spiele. Ich befinde mich irgendwo mitten in der Hand mit matter Action.
      Der Pot bewegt sich irgendwo zwischen 10BB und 20 BB.
      Was strebe ich an, halte ich den Drawer in der Hand indem ich ihm z.B. falsche Odds gebe und "lure", oder reicht mir die Tatsache, dass meine Profitabilität in der Hand schon längst höher ist, als die allgemeine durchschnittliche Profitabilität von QQ und ich zwinge ihn zu einem Fold?
      Welcher Spieler, von Anfänger bis Spieltheoretiker, sollte einen passiven Modus anstreben (Skala von 1 bis 10 vielleicht), wo sind die Grenzen, und warum?
      Wenn ich postflop schlechter spiele, sollte ich eigentlich zur Foldequity tendieren, bis mein Postflopspiel ausgebaut ist.
      Wo ist die Grenze? Sollte man von Anfang an auf maximale EV zielen? Als Anfänger verliert man schnell an EV.
      Ich hab NL anfangs sehr sehr tight gespielt, oft nach dem FoldButton geschielt, was ich immer noch tue, da das PostFlopGaming jede EV zerfetzen kann.
      Wo steigt man um? Wo schaut man hin? Natürlich sollte jeder langfristig ein Maximum an EV anstreben, aber was macht der, der das aktuell nicht kann?

      KA, worauf ich hinauswollte, es ging, glaub ich, um sichere Value im Vergleich zu einer weiteren unsicheren volatilen Value, die höher ausfällt. Ich bin aktuell auf einer Ebene, wo ich mehr Risiko eingehen will und eine bessere Einschätzung treffen will, zu Gunsten einer höhen EV, ich verzichte dafür auf "sichere" niedrige Value.

      Wie ist der Vergleich zu einer sicheren Value von z.B. QQ, wie würde ich Differenzen berechnen? zB. Hier am Turn kann ich pushen in 100% der Fälle foldet er und ich krieg den Pott, oder ich manipuliere seine Odds und kriege in 80% dies und in 20% der Fälle passiert dies. Vergleichbar?

      KA, ist mir so spontan eingefallen, any thoughts? Vielleicht konkretisiere ich es morgen.
      Edit: Vielleicht verarbeite ich auch gerade nur "selbstverständliches".
  • 3 Antworten
    • Andragon
      Andragon
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 902
      Ich denke es ist besser den Abschluss zu machen als den Gegner noch in der Hand zu halten. Ist eigentlich einfach zu erklären.

      Du hälst QQ und der Flop hat draw Möglichkeiten ohne overcards. Wenn du ihm die richtigen odds bietet macht er keinen Fehler sondern du. Also ist das auf lange Sicht absolut -EV. Du willst ja das der Gegner den Fehler macht und nicht du. Der Flush oder Straight draw muss ja nicht mal eintreten sondern es kann ja auch ein K oder A auf Turn oder River kommen der dich zudem noch rausnimmt.
    • Macout
      Macout
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2005 Beiträge: 1.444
      Jein. Man gibt ihm eigentlich keine richtigen Odds, er kriegt nur indirekte richtige Odds, denn man suckt an der nächsten Straße..., man unterschätzt und überschätzt. Er macht "eigentlich" schon einen Fehler.
    • christel99
      christel99
      Einsteiger
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 8
      Hi!

      Man sollte natürlich immer den Weg der höchsten EV suchen und der wäre in dem Falle den Gegner gerade so schlechte Odds anzubieten das er called obwohl er es nicht sollte.

      Wenn Du ihn rausbettest macht er alles richtig.
      Wenn Du schaffst ihn bei der Stange zu halten macht er einen Fehler.

      Aber natürlich ist ++Rendite auch immer ++Risiko

      Und wenn Du postflop noch zu unsicher bist vielleicht lieber short stacked spielen und staunen+lernen :)

      cu