Wie lerne ich am besten für die Schule?

    • Phantom07
      Phantom07
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 3.160
      Also, habe folgendes Problem: Oft fehlt mir die richtige Lernmethode. Ich präge mir nur die Hälfteein und bin auch oft während des lernens sehr unkonzentriert. Desweiteren fällt es mir auch schwer, mich ejdesmal aufs neue zu motivieren.
      Gibt es irgendwelche >Übungen um die Aufnahmefähigkeit sowie die Konzentrationsfähigkeit zu steigern?
      Soltte ich während des lernens Musik hören oder ähnliches machen?

      Wäre über psychologische Ratschläge sehr dankbar.

      Grüße sendet Phantom.

      P.S: Habe mal waas dabon gehört, das zu lernende auf ein Tonband zu sprechen und die ganze Nacht über anzuhören. Könnte so etwas funktionieren?
  • 9 Antworten
    • pascl
      pascl
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 452
      hallo phantom,
      du bist mit diesem anliegen sicherlich nicht allein. auch ich habe mich einer analyse meines persnlichen "lernstils" unterzogen während meines studiums und so die für mich passende lernstrategien ausfindig gemacht.

      also gibt es keine "perfekte strategie" für alle. jeder mensch bevorzugt eine andere art und weise den lernstoff aufzunehmen und sich motiviert zu halten.

      ich habe sehr gute erfahrungen mit mindmaps gemacht, da ich ein sehr visueller typ bin und den überblick brauche, um zusammenhänge einzuordnen.

      wie bekommst du nun deinen persönlichen lerntyp raus?
      mach dir bewusst, was dein präferierter kanal zur infoaufnahme ist. die meisten menschen sind viduelle oder auditive typen. aber auch haptische (tastsinn), gustatorisch (geschmacksinn) oder olfaktorische (geruchsinn) typen sind möglich und jede menge kombinationen aus diesen.

      ich stelle dir eine frage: "wenn du an das zähneputzen heute morgen denkst. was kommt dir da als erstes in den sinn?"

      dies kann dir einen ansatzpunkt geben welchen kanal (sinn) du bevorzugst. und darauf lassen sich die optimalen lernstrategien aufbauen.

      einen text aufzunehmen und dann abzuspielen wäre eine möglichkeit für auditive typen. es aber unbewusst nachts während dem schlafen anzuhören hab ich noch nicht probiert. das klingt für mich ähnlich wie das buch unters kopfkissen legen ^^

      spaß beseite. unser unterbewusstsein kann natürlich uach genutzt werden.

      ich hoffe dich weitergebracht zu haben. stehe bei fragen gerne zur verfügung.

      grüße
      pascal
    • JacksGrinsendeRache
      JacksGrinsendeRache
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 921
      Sehr interessantes Thema. Da ich die nächsten Tage/Wochen meine Prüfungen vom ersten Semester schreibe, werde ich diesen Thread aufmerksam mitverfolgen.
      Hab auch das Problem, dass ich das Lernen erst wieder lernen muss. Die Schule und das regelmäßige lernen liegt bei mir wegen einem sozialem Jahr doch schon ziemlich lang zurück...
    • Phantom07
      Phantom07
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 3.160
      Hey pascal! Das freut mich sehr, dass ich auf deine Hilfe zielen kann. Also, bei der Frsge mit dem Zähneputzen war mein erster Gedanke die Zahnpasta, also wie sah sie aus! ^^
      Letztens habe ich gemerkt, dass ich mir 3 Blätter 2-3 mal durchgelesen habe, mir das etwas bildlich vorstellte und schon alles drin hatte im Köpfchen. Als die Arbeit 2 Stunden später geschriebn wurde fielen mir aber einige Details nicht mehr ein. Aber sonst wusste ich noch recht viel.
      Kann man diese Anhaltspunite irgendwie verwenden?

      Also irgendwie muss ich mir das immer alles vorstellen können. Desweitere habe ich auch immer ein kleines Problem bei den Details. Jahrszahlen etc. sind sehr schwer für mich einprägbar.

      Hoffe es kann mir noch ein wenig geholfen werden.
      Grüße sendet Normen.
    • franktank445
      franktank445
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 694
      also ich bin grade gezwungen mich mit dem thema auseinanderzusetzen...bin gerade im ersten semester biotechnologie und schreibe die nächsten 2 wochen meine klausuren.

      ich denke man muss die verschiedenen lernstile ausprobieren...
      es gibt eben verschiedene lerntypen (auditiv, fotographisch, etc). ich zum beispiel schreibe mir jeden mist auf karteikarten und frage mich diese selbst ab bzw. lass mich abfragen. damit verbindest du das lernen indem du schreibst, liest, hörst und dir die karten bildlich einprägen kannst (struktur oder kleine bilder).

      außerdem hilft es sich eselsbrücken zu bauen. zum beispiel bei größeren zusammenhängen oder formeln eine geschichte oder einfach die dämlichsten sachen, die einem in den sinn kommen (also auch wirkliche scheiße zB merke ich mir hypertonie indem ich an das lied "hyper hyper" von scooter denke und mir vorstelle wie die leute beim tanzen schwitzen aka wasser verlieren. das passiert nämlich bei hypertonischen verhältnissen mit einer zelle).

      zur motivation kann ich dir leider nichts sagen, weil ich selbst solang ein motivationsproblem hab, bis ich dann ein zeitproblem hab :( .
      außerdem hat bisher bei mir immer alles geklappt und ich hatte noch nie einen richtigen suckout was klausuren/abi/referate etc betrifft. vielleicht wärs mal garnich so schlimm für mich richtig auf die fresse zu falln :D

      hoff ich konnt dir n bissel helfen

      Frank
    • pascl
      pascl
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 452
      Original von Phantom07
      Hey pascal! Das freut mich sehr, dass ich auf deine Hilfe zielen kann. Also, bei der Frsge mit dem Zähneputzen war mein erster Gedanke die Zahnpasta, also wie sah sie aus! ^^
      Letztens habe ich gemerkt, dass ich mir 3 Blätter 2-3 mal durchgelesen habe, mir das etwas bildlich vorstellte und schon alles drin hatte im Köpfchen. Als die Arbeit 2 Stunden später geschriebn wurde fielen mir aber einige Details nicht mehr ein. Aber sonst wusste ich noch recht viel.
      Kann man diese Anhaltspunite irgendwie verwenden?

      Also irgendwie muss ich mir das immer alles vorstellen können. Desweitere habe ich auch immer ein kleines Problem bei den Details. Jahrszahlen etc. sind sehr schwer für mich einprägbar.

      Hoffe es kann mir noch ein wenig geholfen werden.
      Grüße sendet Normen.
      generell gilt: je mehr sinneskanäle man benutzt, desto besser wird der lerninhalt mit vorwissen verknüpft und läösst sich wahrscheinlicher wieder abrufen.

      auch gilt für eselsbrücken: je fantasievoller, farbenfroher und fantastischer deine geschichte ist, desto besser wirst du sie wieder abrufen können. hier gibts gute bücher dazu.

      zu deinen bemwerkungen:
      deine beispiele lassen darauf schließen (sind aber keine 100% sicherheit), dass du visuelle reize am besten verarbeiten kannst. das bedeutet nun aber nicht, dass andere kanäle nicht auch sinnvoll sind. es ist meist so, dass wir alle einen oder 2 kanäle bevorzugt nutzen und somit die anderen "verkümmern" lassen. mein tipp: aktiviere deine anderen kanäle. das bringt noch mehr variation in dein lernen und es wir nicht langweilig. wie oben schon angesprochen ist es immer besser, wenn m,an mehrere kanäle benutzt.

      wegen den details mach dir bitte keine sorgen. in der schule sind die vllt,. wichtig. ich selbst habe im studium auf details keinen großen wert gelegt. mir war nur eins wichtig: übersicht über das thema und dass ich neues wissen schnell einordnen kann in meiner mentalen landkarte des jeweiligen themas. ich empfehle dir auch diesen überblick, falls dir der lehrer/dozent diesen nicht von sich aus gibt, so schnell es geht anzueignen. denn alles was danach komt kannst du sozusagen bereits in dein vorhandenens raster einloggen. :) damit lernst du schneller, als wenn du bruckstücke lernst ohne anknüpfung zum alten vorwissen.

      ich hoffe, du vestehst was ich meine.

      grüße und viel erfolg.
      pascal
    • Phantom07
      Phantom07
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 3.160
      Verstehe vollkommen was du keinst. :) Freut mich auch zu hören, dass die Details später nicht mehr so wichtig sind. In der Schule bringen sie zwar Notenpunkte, aber das ist ja nur die eine Seite der Medaille. Dann werde ich jetzt mal vernünftig und viel lernen, dass es vlcht doch noch mit einem Lehramtstudium was wird. :)
    • grelet
      grelet
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 1.433
      ich erstelle mir immer mindmaps. bin ein sehr visueller typ, alles muss immer in ein schema rein.
      wenn ich ein thema lerne schreibe ich mir die wichtigsten punkte dazu raus (also nur stichworte bzw. überbegriffe), an denen praktisch wieder das ganze übrige wissen angehängt ist. aus den anfangsbuchstaben dieser stichworte bilde ich irgendwelche worte, welche ich mit eselsbrücken an das thema verbinde.
      klingt komisch, funktioniert für mich als passionierten spätlerner aber wunderbar ;)
    • waxnlovesAces
      waxnlovesAces
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 861
      Also ich mache mir immer themenzusammenfassungen auf DinA5 Karteikarten. Da kommt dann alles zu einem Thema drauf während dem lernen. Natürlich sollte es nicht zu detalliert sein.
      Die Methode hat für mich viele Vorteile.

      Ich kriege einen Überblick übers Thema. ISt für mich extrem wichtig. Unsortierte Fakten bin ich nach 2 sofort überfordert. Sotiert geht viel viel mehr.

      Man kann sich beim schreiben der Karteikarten aufs verstehen konzentrieren und muss sich noch nichts merken. Das machste dann einfach am Tag vor der Klausur.

      Die Zeit beim lernen vergeht viel schneller. Also im positiven Sinn. Du bist immer mittendrin und denkst garnicht daran wie sehr dich das Fach unter Umständen langweilt.

      Gibt noch mehr. Aber muss jetztz wieder lernen ^^
    • pascl
      pascl
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 452
      Original von waxnlovesAces
      Also ich mache mir immer themenzusammenfassungen auf DinA5 Karteikarten. Da kommt dann alles zu einem Thema drauf während dem lernen. Natürlich sollte es nicht zu detalliert sein.
      Die Methode hat für mich viele Vorteile.

      Ich kriege einen Überblick übers Thema. ISt für mich extrem wichtig. Unsortierte Fakten bin ich nach 2 sofort überfordert. Sotiert geht viel viel mehr.

      Man kann sich beim schreiben der Karteikarten aufs verstehen konzentrieren und muss sich noch nichts merken. Das machste dann einfach am Tag vor der Klausur.

      Die Zeit beim lernen vergeht viel schneller. Also im positiven Sinn. Du bist immer mittendrin und denkst garnicht daran wie sehr dich das Fach unter Umständen langweilt.

      Gibt noch mehr. Aber muss jetztz wieder lernen ^^
      so ist das,
      das schreiben von karteikarten oder werkeln an mindmaps involviert die rechte hirnhälfte und ist sozusagend eine untersützende funktion. dann wirds abwechslungsreicher und man lernt nicht nur, sondern macht sich auch gedanken zur organisation des stoffs.

      pascal